Politik

29
Sep
2013

erschreckend,

dass die Blauen so zugelegt haben.
Tröstlich, dass sie trotzdem nicht mehr Einfluss haben werden. 2000 wird sich wohl (hoffentlich) nicht wiederholen.
-
Doch die großen Zeiten des Populismus drohen nach wie vor.
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2
Sep
2013

Outing

Nein, es geht nicht um das, was Ihre erste Assoziation ist, wenn Sie Outing hören. Ich bin nach wie vor hetero.

Aber ich bekenne mich langsam zum Antisemitismus. Jetzt braucht mir niemand etwas über allfällige Hintergründe erzählen oder mir erklären, dass schon der Begriff ein Blödsinn ist. Doch wenn ich etwas wie das Nachfolgende lese, kann ich nicht anders. Dann entwickle ich eine richtige Aggression.
Doch urteilen Sie selbst:

gestern habe ich ja "The Wall" gesehen. Da gibt es sehr eindrückliche Comics-Bildszenen, bei denen der Begriff Comics eher kontraproduktiv interpretiert wird. Es sind Schreckensszenen, wenn auf die Wand Flugzeugstaffeln projiziert werden, die immer dichter werden. (Ein bisschen erinnert mich das ja an den kürzlich gesehenen Film "Dresden".)
Man sieht rote und gelbe Flugkörper, die sich von den anfänglichen Bomben zu den Insignien der imaginären Macht, die in the Wall dargestellt wird, und später zu Hammer und Sichel, Halbmond und Stern, dem Mercedes-Stern, der Schellmuschel und letztlich auch zum Davidstern verändern.
Zum Schluss sind alle diese Insignien auch noch auf einem fliegenden Schwein angebracht, welches gegen Schluss der Show vernichtet wird.

Das hat den Dekan des Simon Wiesenthal Centers, Rabbi Abraham Cooper, dazu veranlasst, Roger Waters des Antisemitismus zu bezichtigen.

Was da sonst noch an Unterlagen zur Verfügung steht, lässt sich im
An open letter from Roger Waters" ablesen.

Ein Satz sticht in Roger Waters Brief heraus:
"Often I can ignore these attacks but Rabbi Cooper’s accusations, are so wild and bigoted they demand a response."

Bigotterie. Diese scheint nicht nur den Christen vorbehalten sein. Da gibt es ja einige, welche die Bigotterie ebenfalls zu wahren Höhenflügen bringen. Nein, offensichtlich sind Juden wie unter anderem auch bestimmte Hassprediger des Islams sehr anfällig dafür.

Ich grenze also meinen Antisemitismus etwas ein und erweitere ihn gleichzeitig. Ich hasse und verachte alle Personen, die aufgrund ihrer falsch oder besser dumm verstandenen Religionsauslegung den Splitter im Auge ihres Nächsten suchen anstelle den Balken vor ihren eigenen zu entfernen.
(Simon Wiesenthal selbst hätte die Show ziemlich sicher nie abgelehnt oder Antisemitismus daraus abgeleitet.)

Sollte ich jemals eine Religion gründen, wird es zwei "heilige" Symbole geben: den Punkt und den Strich. Das wird ausreichen, um aufgrund religiöser Ansprüche die Vertreter aller anderen Religionen zu VERNICHTEN. Denn in den meisten Sprachen wird der Punkt als Trennzeichen verwendet. Und dort, wo das vielleicht nicht der Fall ist, ist ein Strich in der Regel das Symbol für die Zahl eins. Und die wird ja auch immer wieder gebraucht.
Also beleidigt die ganze Menschheit meine Anhänger und missbraucht die religiösen Symbole für profane Zwecke.

Dabei kann nichts die Grundaussage des Judentums besser ad absurdum führen als ein alter jüdischer Witz. (Ich liebe jüdische Witze über alles.)
Ein Rabbi und ein katholischer Priester begegnen sich im Zug und kommen ins Reden. Als sie herausgefunden haben, dass sie eigentlich den gleichen Beruf haben, fragt der Rabbi den Priester, warum er eigentlich den Beruf gewählt habe. Nun, es gibt hervorragende Karriereaussichten: vom Priester kann man zum Bischof aufsteigen, man kann Kardinal werden und letztlich auch Papst. Und der Papst ist ja der Vertreter Gottes auf Erden.
Darauf lächelt der Rabbi schlau und meint listig: naja, von den Insrigen ist einer schon einmal Gott geworden!.
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20
Jul
2013

Rauchen

Ich lese in einer Tageszeitung, dass der Gesundheitsminister eine Aktion "scharf" gegen Raucher und speziell gegen die Wirte ankündigt, die das Rauchen tolerieren.
Jetzt will ich nicht über die Schädlichkeit oder Unschädlichkeit des Rauchens diskutieren. Vielmehr erfasst mich eine unbändige Wut, wenn ich an die Art denke, wie die Raucherhatz durchgeführt wird.

Es ist schon eine Tatsache, dass Aktiv- und Passivrauchen das Gesundheitsrisiko erhöht.
In Russland sind (bzw. waren 1987, als ich die Statistiken las) aber z.B. das größte Problem Herzerkrankungen, weil die Ernährung so ungesund war.
In unseren Breitengraden nimmt das Burnout-Syndrom zu, und zwar signifikant im zweistelligen Zuwachsbereich.

Und irgendwie erinnert mich die Raucherhatz an die Hexenverfolgungen, bekannt durch beispielsweise Salem. Und dann gab es ja auch noch eine Phase der Prohibition, die mit relativ großem Kriminalitätsanstieg einher ging. Man könnte eine Reihe von Analogievorgängen anführen.

Beim Rauchen ist es allerdings relativ einfach, die Hybris der Politik zu erkennen. Ein kleiner Nebenschauplatz: zur Zeit werden verstärkt Korruptionsfälle behandelt. Korruption wird stärker verfolgt als bisher. Es stellt sich heraus, dass es kaum mehr Politiker der drei größten Parteien Österreichs (in den Jahren 2000 - 2008) gibt, die nicht aus Geldgeilheit sämtliche Rechtsgrundsätze verletzt haben.

Deswegen stelle ich jetzt einmal die Behauptung auf, dass die Jagd auf Raucher eine Alibiaktion ist, die überhaupt nichts mit dem Kampf um bessere Volksgesundheit zu tun hat.

Um hier ganz einfach die Situation zu verbessern, wäre es ausreichend, die Werbung fürs Rauchen zu verbieten. Speziell eine Werbung, die sich vor allem an Jugendliche und Heranwachsende richtet. (Philip Morris) Denn einen passionierten Raucher bestraft man zwar mit den derzeitigen Aktionen, man wird aber nicht verhindern, dass das Rauchen zunimmt. Wenn es weniger attraktiv wird, gibt es eine Chance, dass weniger geraucht wird.
Wenn man es verbietet, wird das Rauchen attraktiver. Alles was verboten ist, hat einen zusätzlichen Reiz.

Ich selbst leide nicht unter den Verboten. Ich rauche vielleicht zweimal in zwei Jahren. Aber ich hasse Verlogenheit, Hybris und die Geldhörigkeit unserer Politiker.
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2
Jul
2013

Worüber E.L. nicht schreibt

Die unten angeführten Begebenheiten könnten eigentlich als Erfolgsstory verbucht werden.

//derstandard.at/1371171251140/Generaldirektor-der-Vatikanbank-tritt-zurueck

Man scheint jetzt nach Jahren des Verdachts, Konsequenzen zu ziehen. Ob die Leute dann freiwillig oder gezwungenermaßen gehen, ist mir persönlich nicht so wichtig. Dass sie nicht deswegen abtreten, weil sie die nicht-katholische Hetze nicht mehr ertragen konnten, schließe ich aus. Denn Steherqualitäten kann man den Monsignores nicht absprechen.

Ich vermute einmal, dass sich unter dem neuen Papst einiges verbessern wird. Er scheint mir um ein Haus ehrlicher zu sein als sein Vorgänger. Und ich würde der Katholischen Kirche eine entsprechende Reformation wünschen.

Warum aber E.L. nicht darüber schreibt, begreife ich nicht. Oder ich begreife es und will meine Vermutungen nicht äußern.
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NSA und so weiter

Momentan wird da alles Mögliche geschrieben und die Zeitungen sind voll davon. Während mich die Inhalte absolut nicht überraschen, frage ich mich: von welchem wirklichen Thema soll da abgelenkt werden?
Steuern wir auf einen neuen Weltkrieg zu?
Werden jetzt gerade die Weichen gestellt, wer mit wem?
Die Überwachung hat uns ja bis jetzt nicht wehgetan. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. So, jetzt wird das als der Untergang der Welt dargestellt.
Wo kündigt sich aber der wahre Untergang an?
Sind das die diversen Mini-Revolutionen? Ist das die Ablehnung von Mursi? Sind das beginnende wirtschaftliche Schwierigkeiten in China?
Wenn mir etwas Angst machen könnte, dann wäre es jetzt die Behandlung eines überaus heiklen Themas wie das der Überwachung. Dies wird aber so gebracht, als hätte wieder einmal ein Mann seine Tochter im Keller eingesperrt und 30 Jahre missbraucht. Irgend etwas stimmt da nicht.

Was geht da vor?
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12
Mai
2013

Lesermeinungen

Manchmal prokrastiniere ich, in dem ich Lersermeinungen im Medium "derStandard-online" lese. Online-Lesermeinungen scheinen in der Regel vom ärgsten, dümmsten Lesersegment zu stammen.

Anlässlich eines Artikels über CO2-Vorkommen gab es Diskussionen, die zwischen anscheinend Belesenen und typischen "Herr Karl"-Typen geführt wurden.

Mir ist dabei folgendes eingefallen, was der Sache aber auch nicht weiterhilft:)


Die Problematik beim CO2 liegt ganz woanders und sie hat überhaupt nichts mit CO2 zu tun. Es liegt in der Form der heutigen Berichterstattung, speziell wenn es um die Auslegung von Studien geht. Ich gebe zu, dass ich selber zu dem Thema keine Stellung beziehen kann. Es gibt allerdings einen systemischen Fehler der heutigen Zeit: die Wissenschaft (ohne dem einzelnen Wissenschaftler Redlichkeit absprechen zu wollen) wurde vom Kapitalismus vereinnahmt. Veröffentliche Studien sind von Interessensträgern beauftragt. Die Medien stürzen sich auf extrem formulierte Thesen. Ein klassisches Beispiel waren die Studien der 70erjahre zum Thema Atomkraft. Wir konnten Wissenschaftler pro und contra argumentieren hören. Wissen wir heute genauer Bescheid? In fünfzig Jahren werden wir zur bereits heute vorgebrachten Entschuldigung finden: "wir hätten es bisser wissen können." Aber was hilft uns das heute? Ein Artikel über CO2 müsste mindestens 20 Seiten oder eine Sonderbeilage wert sein. Eine oder zwei Kolumnen werden einem solchen Thema nie gerecht, weil sie zu stark verkürzen und damit dramatisieren müssen. Was bleibt? Wir machen weiter wie bisher und werden einmal jammern: "ach wenn wir das doch gewusst hätten!"
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8
Jan
2013

Wulff baut Flughäfen

Tut er nicht und tat er auch nicht.
Für mich hängt der nicht fertig werdende Flughafen und die Widrigkeiten, über die Wulff gestolpert ist, aber trotzdem zusammen.
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Für mich hängt die Scheidung der Wulffs mit der Verzögerung der Flughafenfertigstellung zusammen. Wie, das dürfen meine (vor allem deutschen) Kommentatoren begründen.
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In Österreich fiele mir die Erklärung ja leicht. Da sieht es so aus: Politik wird nicht gemacht, um Ziele zu erreichen sondern um Stimmen zu krallen und sich selbst zu bereiche(r)n.
Aber sind die Umstände in Deutschland tatsächlich genauso schlimm oder noch schlimmer? Den Münchner Flughafen hat man doch auch zusammengebracht. Wieso geht das dann in Berlin nicht?
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25
Okt
2012

Irren ist menschlich

sagte der Igel und kletterte beschämt von der Klobürste herunter. Die Katholische Kirche kennt die Wahrheit. Möglicherweise habe ich auch etwas in diesem Ausspruch missverstanden.
Man wirft ihr oft vor, bei Kindesmissbrauch in den eigenen Reihen nicht nachhaltig genug vorgegangen zu sein.
Der Vorwurf ist ungerechtfertigt. Kindesmissbrauch wurde von ihr ganz öffentlich belohnt. So hat "Papst Johannes Paul II. den päpstlichen Ritterorden" an einen Missbraucher verliehen, der zeit seines Lebens unbehelligt blieb. Siehe dort.
Man sieht da schon sehr deutlich, wie genau es die Kirche hier mit der Wahrheit oder der Wahrheitsfindung nimmt. Dass man ihm posthum den Adelstitel nicht mehr wegnehmen kann, ist schon ein Ding an sich. Aber hinsichtlich der Missbrauchsskandälchen fragt man sich, warum er nicht schon heilig gesprochen wurde, wenn er zu Lebzeiten im Vatikan so viel Anklang gefunden hat.
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28
Aug
2012

Steigende Benzinpreise

Als ich noch ein eigenes, mein erstes Auto fuhr, ( Heute habe ich kein Auto mehr, weil ich in der Nähe von Wien lebend verkehrstechnisch auch gut angebunden bin.) war der Benzinpreis ungefähr 3,50 Schilling, 0,5 DM. So habe ich es in Erinnerung (1969). Dann gab es eine Ölkrise mit Beginn der ansteigenden Benzinpreise und dem "autofreien Tag". Und dann gab es das Schreckgespenst "einmal wird 'der' Benzin 20.00 Schilling kosten und dann wird keiner mehr Auto fahren. Wenn man sich nun die Inflation ansieht, (Brot, Milch, Butterpreise) kostet das Benzin heute auch nicht mehr als damals. Das verwundert mich sogar, dass es so ist. Nur die Erwartungshaltung ist eine andere. Das Auto ist immer noch ein Luxus, obwohl die Leute meinen, ein Recht darauf zu haben. Übrigens mussten in der Regel damals beide Ehepartner arbeiten, wenn sie sich ein Auto leisten wollten. (Oder man landet gleich im Himmel. Auch keine schlechte Alternative!)

Es bleibt halt die Frage der Prioritäten...

Die Freiheit der Bewegung gilt als hohes Gut. Wie lustig mag es anmuten, dass im 19. Jhd noch die Gesellen auf die Walz gingen und lange Strecken zu Fuß zurücklegten.
Und was soll der Kult vom Jakobsweg, wenn das Spazierengehen so 'out' ist.
Eine Pilgerfahrt sollte doch heute so aussehen:
In Barcelona starten und bis Vladivostok und zurück die gesamte Strecke mit dem Auto (ohne Autozug oder Fähre) zurücklegen. Danach käme man ebenfalls geläutert zurück.

Nachtrag: damals kostete mein Mini 33.500 Öst. Schilling, also soviel wie 1000 Liter Benzin (danke Nömix). Der Preis des heutigen Basismini habe ich mit 15.500 Euro recherchiert. D.h. wenn der heutige Benzinpreis 1,6 Euro/Liter beträgt, hat sich am Verhältnis praktisch nichts geändert. Der heutige Mini hat drei Mal so viel PS und ein paar zusätzliche Schmankerln, aber im damaligen habe ich mich wohler gefühlt. Worüber regen sich die Leute dann auf. Insgesamt ist die Qualität beim Autofahren viel günstiger geworden. Das Benzin hat halt heute einen größeren Anteil am Preis. So what?)
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23
Aug
2012

Manchmal frage ich mich,

ob ich zu empfindlich oder zu blöd bin.
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Ich bin ja nun doch soweit lebenserfahren, dass ich nicht jede Zeitungsmeldung ernst nehme. Ja selbst wenn die Meldung stimmt, heißt es noch nicht, dass ein Politiker das wirklich glaubt, was er sagt.
Provokation, Agitation, Demagogie sind halt Bestandteile eines demokratischen Systems. Auch die bewusste Verdummung eines Volkes, um ihm die Fähigkeit des Hinterfragens zu nehmen, muss man heutzutage in Kauf nehmen.
Aber, so frage ich mich, wieso geht das alles so leicht durch? Wieso regen sich die Menschen nicht schon im Ansatz auf, wenn sie verarscht werden?
Es ist wohl so, wie Heimito von Doderer beschreibt, dass eine Diskussion irgendwann einen Punkt erreicht, an dem sie festgefahren ist, an dem man die Streiterei auf einem anderen Niveau fortsetzen muss. Die epigrammatische Faust, halt.
Ich könnte mich in einem politischen Umfeld nicht bewegen. Mir würde die Hand ausrutschen.
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Der Anlass für meine Frustration ist noch nicht das Interview mit Kurt Scheuch, obwohl das allein schon ausreicht, um am politischen System in Kärnten oder sogar in Österreich zu zweifeln. Da behauptet einer angesichts eines Videos, welches ihn Lügen straft, Sachverhalte, die man mit eigenen Augen als falsch erkennen kann. Dass die offizielle Darstellung von ihm auf einer halben Seite 13 Rechtschreibfehler enthält, ist da nur das Tüpferl auf dem i. (Gut für ihn, dass er nicht vereidigt war!)
Aber es ist nicht der W...r S., der für meine Frustration heute zuständig ist, sondern der Republikaner Akin, der zur Zeit mit seinen Thesen über Vergewaltigung und Schwangerschaft selbst seine eigenen Parteikollegen ein bisschen unruhig werden lässt.
Und es sind die Eintragungen einer Konvertitin, die polemisch eine Seite aufrührt.
Sie ist nicht allein. Mittlerweile finden sich in allen Religionen Fundamentalisten, die plötzlich gehört werden. Früher gab es sie auch schon, aber da hat man sich bemüht, nicht zu sehr aufzufallen.
Was wir zur Zeit erleben, ist eine gar nicht mehr so versteckte Kriegstreiberei. Kriege hat es immer gegeben, nur glaubte man, nach dem 2. Weltkrieg etwas gelernt zu haben. Nach 67 Jahren Frieden sind die schlechten Erfahrungen vergessen und auch in "zivilisierten" Ländern scheint Krieg wieder ein handhabbares Mittel zu werden.
Und vielleicht sollte man sich wünschen, dass wirklich ein kleiner Aderlass erfolgt. 3-4 Milliarden Menschen weniger und restart. Die Superreichen, die sich vielleicht aus der Schusslinie nehmen konnten, erfahren, dass es nicht mehr genügend Menschenfutter gibt, um sie zu hofieren und zu verwöhnen.
Und die schönen Orte, wo sich die Superreichen treffen, werden auch gelitten haben, weil es in der Nachbarschaft militärische Ziele gab und deren Auslöschung den Nachbarort gleich mitverseucht haben.
Es gibt keine Entschuldigung für Amerikaner und Europäer, dass sie einer solchen Entwicklung nicht Einhalt gebieten. Den Amerikanern flüstert Gott ein, wann der nächste Krieg zu beginnen ist, die Europäer sind schon zu dekadent, um zu erkennen, in welcher Gefahr sie stecken.
Dass in einem Pussy-Land ein Riot ausbricht, ist angesichts der gegenwärtigen Lage kaum zu befürchten. China ist noch nicht ganz festgelegt. Dort zündeln jetzt einmal die Japaner, für die ich eine gewisse Sympathie empfinde, selbst wenn sie jetzt ihre freiwillige Atombombenenthaltsamkeit aufgeben wollen.
Wir schauen uns das alles an, fast in der ersten Reihe, gut versorgt mit Facebook, Twitter, etc. und es berührt uns nicht mehr. Wir sind überreizt, übersatt und träge. Es gibt ja nicht einmal den Ansatz eines Versuches, ein neues System zu konzipieren, welches einem Kapitalismus nachfolgen kann.
Aber vielleicht brauchen die Überlebenden gar kein System. Die Skrupellosen bleiben übrig und die bringen sich dann gegenseitig um, um sich Vorteile zu verschaffen. Bis sie so wenige sind, dass sie sich nicht mehr reproduzieren können.
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Dann haben wir es geschafft.
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abohn - 7. Mai, 09:56
Gut gewagt!
Ein sehr ansprechender Text! So etwas würde ich auch...
abohn - 25. Apr, 15:30
Eigentlich habe ich deinen...
Eigentlich habe ich deinen Sohn erkannt. Der ist ja...
lamamma - 27. Mär, 12:44
Überrascht
Ich bin wirkliich überrascht, dass gerade Du lamentierst....
lamamma - 26. Mär, 15:30
Wobei nähen sich ja viel...
Wobei nähen sich ja viel direkter geboten hätte.
Schwallhalla - 26. Feb, 10:30

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