gleiche Chancen
Ich äußere recht unmissverständlich, dass ich für Studiengebühren bin. Ich habe vielleicht noch nicht so extrem verlauten lassen, dass ich Studieren für einen Luxus halte. Allerdings nicht für einen Luxus, der durch die materiellen Grundlagen leistbar wird sondern durch den Grips, den jemand mitbringt.
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In einer gewissen Weise irre ich mich. Es ist nicht so, dass eine Aufnahmeprüfung vielleicht zeigen kann, ob jemand später ein guter Lehrer oder guter Arzt wird, was von testsiegerin ein bisschen tendenziell entgegen gehalten wird.
In einem Bericht des ORF wird von einer viel früheren "Aufnahmeprüfung" gesprochen, die eindeutig den Akademikerkindern eine Erleichterung des zukünftigen Lebensweg verschafft. So stellt die Studie fest, dass sich die meisten bei der Berufswahl danach entscheiden, was sie aus der Familie kennen. Die Frage ist daher nicht so sehr, ob ihnen die Eltern finanziell helfen sondern wie seit die Eltern bereits in den Ferialzeiten für die Vermittlung vernünftiger Praktika helfen können. Da tritt dann bereits die erste Sortierung auf, wenn den Schülern Berufspraktika im akademischen Umfeld verwehrt bleiben und stattdessen auf Baustellen oder Verwandtengeschäüften stattfindet.
Laut AK besteht das Problem darin, dass nicht alle Schulen eine gute Berufsorientierung mit "Realbegegnungen" in der Arbeitswelt bieten.
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Mir erscheint in diesem Zusammenhang noch eine weitere Differenzierung als wesentlich: es ist der Umgang mit der Sprache. Es geht dabei nicht um Dialekt und nicht Dialekt, sondern um einen breiten Dialekt, der die sprachliche und soziale Nähe zu - wie soll ich das nun sagen - Sprachvernachlässigern nahelegt. Der Praktikant, der vielleicht in einer Versicherung oder Bank einen ganz guten Einblick genießen könnte, wird mit "Hearst Oida" nicht gut ankommen. Und es geht da nicht um den Text sondern um die Sprachmelodie.
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Dafür können nur die Jugendlichen wirklich nichts. Es zeigt nur, dass die Kette der Abhängigkeiten doch viel früher beginnt und sich nicht mit der Finanzierbarkeit eines Studiums begründet.
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In einer gewissen Weise irre ich mich. Es ist nicht so, dass eine Aufnahmeprüfung vielleicht zeigen kann, ob jemand später ein guter Lehrer oder guter Arzt wird, was von testsiegerin ein bisschen tendenziell entgegen gehalten wird.
In einem Bericht des ORF wird von einer viel früheren "Aufnahmeprüfung" gesprochen, die eindeutig den Akademikerkindern eine Erleichterung des zukünftigen Lebensweg verschafft. So stellt die Studie fest, dass sich die meisten bei der Berufswahl danach entscheiden, was sie aus der Familie kennen. Die Frage ist daher nicht so sehr, ob ihnen die Eltern finanziell helfen sondern wie seit die Eltern bereits in den Ferialzeiten für die Vermittlung vernünftiger Praktika helfen können. Da tritt dann bereits die erste Sortierung auf, wenn den Schülern Berufspraktika im akademischen Umfeld verwehrt bleiben und stattdessen auf Baustellen oder Verwandtengeschäüften stattfindet.
Laut AK besteht das Problem darin, dass nicht alle Schulen eine gute Berufsorientierung mit "Realbegegnungen" in der Arbeitswelt bieten.
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Mir erscheint in diesem Zusammenhang noch eine weitere Differenzierung als wesentlich: es ist der Umgang mit der Sprache. Es geht dabei nicht um Dialekt und nicht Dialekt, sondern um einen breiten Dialekt, der die sprachliche und soziale Nähe zu - wie soll ich das nun sagen - Sprachvernachlässigern nahelegt. Der Praktikant, der vielleicht in einer Versicherung oder Bank einen ganz guten Einblick genießen könnte, wird mit "Hearst Oida" nicht gut ankommen. Und es geht da nicht um den Text sondern um die Sprachmelodie.
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Dafür können nur die Jugendlichen wirklich nichts. Es zeigt nur, dass die Kette der Abhängigkeiten doch viel früher beginnt und sich nicht mit der Finanzierbarkeit eines Studiums begründet.
steppenhund - 9. Nov, 19:14