Computer

26
Mrz
2016

vergessen anders

Keine Tagebucheintragung ...

Ich stelle fest, dass mein Namensgedächtnis fürchterlich zu wünschen übrig lässt. Heute ist mir ums Verrecken nicht der Name Roger Penrose eingefallen.
Zum Glück konnte ich ihn ziemlich leicht googlen. Sein Buch "Weißer Mars", das er zusammen mit Brian Aldiss geschrieben hat, war schon ausreichend, um ihn zu finden. Allerdings finde ich "Shadows of the Mind" viel interessanter, gerade weil er in dem Buch "Harte Künstliche Intelligenz" ablehnt. Interessanterweise postuliert er aber gerade eine solche zehn Jahre später im "Weißen Mars".
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Tja, so geht geht es, würde Kurt Vonnegut sagen.
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22
Mrz
2016

KI 2

Künstliche Intelligenz Teil 2

Sehr häufig wird von einer »menschlichen« Intelligenz gesprochen, wenn vom Thema »künstlicher Intelligenz« die Rede ist. Im folgenden werden vier Personen erwähnt, die in der Entwicklungsgeschichte der KI eine große Rolle gespielt haben. Drei waren Amerikaner. Einer lebt noch und mit ihm fange ich an: Er heißt Dietrich Dörner, ist deutscher Psychologe und emeritierter Hochschullehrer an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg.
Vor langer Zeit kam mir sein Buch in die Hände: »Tanaland und Lohhausen«. Da ging es nicht um KI, sondern um zwei Modellversuche. Eines spielte in einem fiktiven Land in Afrika (Tanaland) und eines in einer deutschen Kleinstadt. Die Versuchsanordnung schilderte den Ausgangszustand der beiden Orte und dann mussten die Teilnehmer »regieren«. Es gab Regierungssitzungen und dann wurde eine Simulation gefahren, was im Verlauf des nächsten Monats zu erwarten war. Soweit ich mich erinnere, war im Buch auch ein Bericht über ein tatsächliches Land enthalten, der ziemlich genau das Niederwirtschaften wiederspiegelte. Es gab 4 Regierungstruppen, nur eine, welche in der deutschen Kleinstadt fuhrwerkte, konnte zumindest den Status quo erhalten. Die drei anderen sandelten ab. Was kann man daraus für KI ableiten. Nun, es geht eher darum, dass menschliches Verhalten durch den Computer simulierbar ist. Und der Computer war in der damaligen Zeit sehr beschränkt. Die Ausgaben erfolgten rein textuell. Später gab es einmal das Spiel Sim-City und ähnliche. Die konnten wesentlich mehr Parameter erfassen und machten echt Lust, sich daran zu versuchen.
Dietrich Dörner hat später mehr mit dem Computer gemacht und hat versucht, Objekte mit Emotionen auszustatten. Das hat meinen Lebensweg auf kuriose Weise beeinflusst. Ich wollte selbst ähnliche Programme schreiben und besorgte mir um teures Geld eine bestimmte Software (Smalltalk), mit der ich die Simulationen programmieren wollte. Ich kam allerdings nicht dazu. Denn ich wurde »Smalltalk-Spezialist« und in das größte objektorientiere Programm Europas in den 90erjahren integriert. Letztlich hat das mein Leben bis zu meiner kürzlichen Pensionierung beeinflusst. Aber das gehört jetzt nicht hierher :)
Es reicht, hier fest zu stellen, dass für mich die Möglichkeit dieser Simulationen eine Parallelität von menschlicher Aktivität un berechneter Simulation bzw. Modellierung möglich ist, die mit den heutigen Computerleistungen in unterschiedlichsten Spielen unter Beweis gestellt wird.
Nun komme ich zu Marvin Minsky und Joseph Weizenbaum. Sie wurden einmal sowohl als Antipoden als auch als die Spitzen der KI-Forschung angesehen. Ihr Zugang an das Thema war sehr unterschiedlich. Minsky gilt als der Erfinder der »Frames«. Frames (engl. für: Rahmen) sind Konstrukte zur Wissensrepräsentation, die komplementär zur Repräsentation von Wissen mittels Logik (zum Beispiel Prädikatenlogik) sind. Als Erfinder der Frames gilt Marvin Minsky. (Man kann sie sich im Wesentlichen als Objekte ohne Methoden vorstellen, d. h. Frames sind in einer natürlichen und hierarchischen Vererbungsstruktur eingebettet und besitzen Attribute, sogenannte Slots (etwa: Schubfächer). Übergeordnete Frames können dabei ihre aktuellen Slotwerte, die sogenannten Filler, an untergeordnete Frames vererben. Eng verwandt mit den nicht-Logik-basierten Frames sind die semantischen Netze.Als kognitives Äquivalent zu Frames können beim Menschen Stereotype und Prototypen/Archetypen betrachtet werden. [Wikipedia])
Die Vorstellung von Frames hat mir ursprünglich überhaupt nicht gefallen. Ich sah sie als Einengung des »denkbaren« Bereichs. Inzwischen sehe ich das anderes. Wenn man die oben stehende Verwandtschaft mit Stereotypen, wie sie der Mensch sieht, betrachtet, kann man feststellen, dass Programme, die darauf beruhen, ja fast menschliche Verhaltensweisen zeigen. Eigentlich denken Beamte so und einfache Leute.
Joseph Weizenbaum hingegen kennt man als den »Erfinder« des Programmes Eliza. Dieses Programm simulierte einen Psychoanalytiker. Es konnte sich mit Personen unterhalten, die nicht wussten, dass sie sich mit einer Maschine unterhielten. Weizenbaum selbst war erstaunt, dass er mit einem relativ einfachen Programm die Leute so beeindrucken konnte. Sie waren fest überzeugt, dass ihre Gespräche mit einem Menschen geführt wurden. (Der natürlich hinter einem Vorhang versteckt war)
Joseph Weizenbaum hat sich in späten Jahren sehr skeptisch gegenüber KI gezeigt. Das was die Leute bewunderten oder bewundern, hat nichts mit Intelligenz zu tun. Diese Aussage wird diejenigen Leserinnen erfreuen, die sowieso meinen, dass der Computer nicht »denken« kann.
Phil Agre ist nun ein Wissenschaftler, der sich lange am MIT aufgehalten hat und dort mit KI-Forschung beschäftigt hat. Ich kann mich noch erinnern, dass er einmal ein »paper« geschrieben hat, mit dem er sich vom MIT verabschiedet hat. Er meinte, dass die Forschung in der KI ziemlich kindisch sei, wenn der Computer nur Fragen beantworten sollte, die darin gipfelten, ob ein Koffer vor dem Regenschirm oder dahinter stehen würde. Damals war das aber noch gar nicht ein Koffer oder ein Regenschirm. Es war ein Quader und ein Zylinder. Es ging um die räumliche Erfassung eines geometrischen Sachverhalts und um die Interpretation dessen, was gesehen werden kann. Der Mensch macht diese Auswertung quasi sofort zwischen Netzhaut und Gehirn in Blitzeseile, ohne dass er sich dessen bewusst ist. »Warum fragen wir den Computer nicht, ob es einen Gott gibt?« zitiere ich sinngemäß aus seinem damaligen Schreiben.
Vielleicht hatte er Recht mit dieser Fragestellung. Allerdings war man damals noch lange noch nicht so weit, abstrakte Inhalte zu verarbeiten. Man forschte daran, wie die Sensorik einer KI beschaffen sein müsste. Was muss der Computer von seiner Umwelt wissen und wie kommt er an dieses Wissen?
Heute könnte man bereits solche Fragen stellen. Man wird mit der Existenzfrage Gottes keine befriedigende Antwort bekommen, aber auf viele andere Fragen können heute bereits mobile Telefone eine gültige und hilfreiche Antwort geben.
Skeptiker behaupten in der Regel, dass der Computer nur das machen kann, was ihm der Mensch anschafft. Manche Menschen sind eigentlich genauso, oder? Aber auf alle Fälle ist es notwendig, dass der Computer in der Lage ist, zu erkennen, wie seine Umgebung beschaffen ist und was man daraus lernen kann. In einem beschränkten Rahmen können das heute System, die in Autos eingebaut sind und der Fahrsicherheit dienen sollen.

Soll ich diese Ausführungen fortsetzen?
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KI

[Eigentlich habe ich das ja auf Fisch und Fleisch gepostet, doch vielleicht gibt es einige hier, die es interessiert.]

Ich wurde gebeten, die Geschichte mit der künstlichen Intelligenz etwas »populärwissenschaftlicher« zu erklären, damit sie leichter vorstellbar wird. Es gibt die Metapher »in ein Wespennest zu stoßen«. Ich fühle mich jetzt so, als hätte ich das getan. Ich selbst bin ja kein Spezialist, der sich andauernd mit den damit verbundenen Problemen beschäftigen muss oder soll.
Allerdings kenne ich bestimmte Begriffe und die damit verbundenen Forschungsgebiete. Auf Wikipedia gibt es recht gute Zusammenfassungen, die teilweise aber nicht mehr ganz leicht verständlich sind, es sei denn man geilt sich bereits an den Schlagworten auf.
In Hinblick auf die Go-Software, die unter anderem mit zwei verschiedenen neuralen Netzwerken arbeitet, fange, fangte, fung oder fing ich mit dem Begriff »künstliche neurale Netzwerke« an.
Frei nach dem Buch »Die Feuerzangenbowle« von Spoerl fange ich also mit dem Satz an: »Da stelle ma uns ganz dumm, ...«. In bezug auf »KNN« (künstliche neurale Netzwerke) stellen wir vor, dass wir ein System haben, welches »lernen« kann. Das trauen wir eigentlich nur dem Menschen und allenfalls manchen Tieren zu, denen wir Kunststücke beibringen wollen.
Neuronen sind im Hirn oder auch sonst wo und bieten quasi das Informationsnetzwerk im Menschen. Wir behaupten einmal, dass die Neuronen, eigentlich Nervenzellen, notwendig sind, dass wir lernen können. Wir haben gehört, dass wir sehr, sehr viele davon haben und dass es noch viel mehr Verbindungen zwischen den einzelnen Neuronen gibt. Bis vor einiger Zeit war die Anzahl der Neuronen so groß, dass man keinen Computer bauen konnte, der rein mechanisch ein entsprechendes Gegenstück zum Hirn darstellen konnte. Das stimmt vermutlich nicht mehr, soll uns aber momentan nicht kümmern. Wir werden nämlich auf der Seite der KNN auf die Abgrenzung zur Neuroscience verwiesen. (Neuroscience ist wohl selbsterklärend, es gibt aber noch die Abgrenzung »computational neuroscience«, das klingt ja fast wie ein Bezug zum Computer.)
Und jetzt wird es interessant. Lapique führte 1907 das Integrate-and-Fire-Neuronenmodell ein, das wegen seiner Einfachheit bis heute eines der beliebtesten Modelle der Computational Neuroscience darstellt. Es gibt einen Forschungsbaukasten für Jugendliche (und jugendlich gebliebene Erwachsene) in denen man einen Baustein hat, der so ein Neuronenmodell simuliert. Ich habe diesen Baukasten nicht, aber vielleicht kaufe ich ihn mir noch einmal. (Der ist nämlich überhaupt super. Damit kann man z.B. auch ein EEG-Gerät bauen. Aber das gehört hier nicht herein.)
Die Funktionsweise dieses Modells wurde 50 Jahre später in der Praxis anhand eines Tintenfisches erforscht und sozusagen als richtig dargestellt. Die Typen, die sich damit beschäftigt wurden auch belohnt. Sowohl Hodgkin und Huxley als auch Hubel und Wiesel erhielten für ihre Arbeiten den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin (1963 und 1981).
Man darf also davon ausgehen, dass die Forschung, die sich mit der Funktionsweise des Gehirns beschäftigt, nichts Esoterisches an sich hat. Allerdings habe ich mir während meiner Studienzeit in den 70erjahren ein Buch über das Gehirn gekauft. Das meiste darin enthaltene, kann heute als überholt oder zumindest so erweitert gesehen werden, dass man mit dem Buch heute nicht sehr weit kommen würde.
Die Arbeiten eines weiteren Forschers, David Marr konzentrierten sich auf die Interaktionen zwischen Neuronen verschiedener Areale wie z. B. dem Hippocampus und der Großhirnrinde. Er legte eine Theorie des Sehens vor, die sich an den Prinzipien der elektronischen Datenverarbeitung im Computer orientiert. Er gilt als einer der Begründer der Neuroinformatik.
Und damit beende ich das heutige erste Kapitel mit einer realen Anwendung, die zeigt, welche Fortschritte die Technik inzwischen gemacht hat. Die visuelle Verarbeitung vom Auge zum Hirn ist ziemlich »intelligent«. In den 80erjahren hatte ich mit dem Thema Bildanalyse zu tun. Damals konnte man einfache bildanalytische Operationen mit Hilfe von Computern durchführen, allerdings dauerte es ziemlich lange. Eine Dilatation, mit der man eine zerfranste Kontur auf zusammenhängend erweitern konnte, brauchte für die Berechnung eines 256*256-Bildpunktebildes in Schwarzweiß 20 Sekunden. Das ist vielleicht einer von zehntausend Schritten, die notwendig sind, damit ein Flaschenpfandrückgabeautomat heute das Etikett einer Bierflasche lesen kann, das Bild auf der runden Etikette geradebiegen und auswerten kann. Das funktioniert heute in einer Zehntelsekunde.
Das bedeutet einerseits, dass ich ein alter Mann geworden bin, der sich allerdings freut, diese ganze Entwicklung mitverfolgen zu können. Andererseits lässt sich daraus ablesen, das einiges, was heute möglich ist, vor 35 Jahren als unmöglich gegolten hat.
Es sollte als durchaus als Anlass dienen, auch andere »unmögliche« Ergebnisse als realisierbar anzunehmen.


Nachtrag: den Baukasten scheint es nicht mehr zu geben. Schade. Vermutlich wird das heute nur mehr über die Simulation durchgeführt.
2. Nachtrag: es scheint ihn doch noch zu geben. Zumindest gibt es noch die Dokumentation über die Versuche.
Versuchsbeschreibung
Tolle Sache, nicht wahr?
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17
Mrz
2016

Eingerostet ?

Gestern habe ich eine Präsentation und das zugehörige Abstrakt vorbereitet. Der Vortrag wird nächste Woche stattfinden, danach werde ich berichten, ob es gut gelaufen ist.
Beim Erarbeiten habe ich allerdings feststellen können, dass ich noch nicht ganz vertrottelt bin.
Ein bisschen was geht noch :)
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14
Mrz
2016

Something I wrote elsewhere

[About an article in LinkedIn by Shelly Palmer: "I consider this to be a superb article."] My answer:
That puts me in one of the two classes of human beings. The members of this class will agree to the statements of Shelly Palmer (aspects of Artificial Intelligence).
The members of the other class will disagree. It is just as simple as that. Two classes. In the last 50 years I have had discussions with people about artificial intelligence and I am surprised that the argumentation of the members of the second class has never changed. Now I am deliberately offending this people: they behave like criminals during an interrogation. Don't admit to something that has not been proven yet!
Yes, it is true. Definitely a program can not excel in some disciplines that have not been tried yet. I have an ongoing discussion with a quite intelligent guy who claims that a computer could not have a feeling for art. Personally, I am still working on that argument although I don't consider it a "killing threat".
A hundred years ago, a very famous Austrian writer and journalist wrote about the general attitude of the people that could not accept the steam engine and its consequence, the train. If the train is going faster than 30 km/h the devil will come and fetch you. This is just one example of many, where people could not cope with the imagination of other foreseeing humans. I admit that I also have my limits of imagining certain contents of science fiction. Actually, there are just two of them; a) time travel backwards in time and b) beaming (if you know Startrek). Both hesitations of mine are based on the problem of very, very big numbers. Even if we have Terabyte hard disks nowadays, the actual storage must be much bigger for this disks in order to take care of statistical errors. But with beaming every single particle even on a subatomic stage would have to be reproduced without any error.
I had my own resentments in the past: why would be need color monitors? I could not see any advantage it it. I was wrong - just like Ken Olson from Digital Equipment Corp. when whe underestimated the importance of the personal computer.
I thought Go would be still a winner for the next ten years. I was wrong. However, I was right in one specific assumption. You have to work with several strategies and have them operate in conjunction. I have claimed this in a different context of quality control. It is not possible to test software by just using one strategy. (e.g. test automation) I could prove this by a geometry example. My assumption still holds true. It is one of the main features that AlphaGo combines two Neural Networks and Monte Carlo methods apart from the nitty-gritty part of handling the game.
If people argue about what the computer will never be able to achieve they will be surprised about some details which are not so favourable for the human comfort in the future.
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12
Mrz
2016

Jetzt ist es soweit

Entweder 5:3 oder 5:0"

Ich habe nach den ersten zwei Partien so etwas schon geahnt. Vorher allerdings nicht. Meine Vorhersagen über die Leistungsmöglichkeiten der künstlichen Intelligenz haben sich nur hinsichtlich der Zeitangabe relativiert.
Ich weiß, das einige Menschen argumentieren werden: ja, aber das kann der Computer nicht und das kann er auch nicht und künstlerisch hat er keine Fähigkeiten. Über das Thema diskutierte ich schon manchmal, schon seit über 50 Jahre.
Interessant finde ich nur meine Erfahrung, dass es eine Korrelation zwischen der Intelligenz eines Menschen und der Anerkennung, dass der Computer vielleicht einmal besser denkt als der Mensch, gibt. Je intelligenter ein Mensch ist, desto mehr räumt er die Möglichkeit, dass KI den Menschen in den "Denkleistungen" überholen kann.
Doch können momentan Menschen noch mehr andere Menschen umbringen und vergewaltigen, als das der Computer kann. Darin zeigt sich nämlich unsere spezielle "menschliche" Intelligenz. Wir machen Dinge, die sich letztlich gegen unsere eigenen Interessen richten.

Weil wir ja so gescheit sind !!!
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10
Mrz
2016

Die Geister, die ich rief

Vor zwei Tagen schrieb ich dieses:
<a href="http://steppenhund.twoday.net/stories/ein-historischer-moment/"Erster Sieg eines Programmes in Go über den Menschen"

Dass dieser Sieg so rasch wiederholt werden kann, hätte ich nicht angenommen.
Es ist anzunehmen, dass wir in Zukunft noch in weiterer Weise überrascht werden.
Einige Menschen meinen noch immer, dass der Computer nur das tut, wofür er VOM MENSCHEN programmiert wurde. An den Selbstlernfähigkeiten von Programmen kann mittlerweile aber kaum mehr gezweifelt werden.
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31
Jan
2016

Ein Kommentar zu einer Quora-Frage

Sagenhaft, was ich manchmal zusammengeschrieben habe.
Da ich jetzt in Pension bin, habe ich Zeit, manche Sachen anzusehen, die ich nur deswegen erinnere, weil ich Kommentare anderer Personen gemeldet bekomme.

The question: "Could small talk be used to test someone's intelligence?"
My comment: (has been upvoted several times :) )

"The answer is YES, I can detect it. It is not about the words they use, it is about the usability of the words and whether they have been utilized in their right meaning. - I do not agree to that 5th grade level language. The language to be used depends on the level of the people who are communicating. In many fields there exist special "high level" words that not only have their own meaning but they also include a lot of premises that are to be understood if e.g. scientists have agreed on the meaning of a word.
It does not make sense to start from Adam and Eve in every conversation.
Detection rules could be:
1) Does a person use the right level of vocabulary? (One on which both partners have agreed to use)
2) Does a person use words with there right meaning? (Semantics, Connotation)
3) Does somebody speak sensibly? (showing some intelligence by what he is saying)
More often intelligence can be found out by what the people write:)"

Mir kommt vor, ich war früher gescheiter, - oder zumindest engagierter.
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14
Sep
2015

If I were younger

A very good company is looking for a

Teamlead Software Testing (m/f)

Desired Skills and Experience

They expect that profile:

Your Profile

University education in a relevant technical discipline
Let's put it that way: I was educating in that field at two universities, Austria and Germany

Several years of experience in embedded software development and hardware-related testing If I recall correctly, I could claim to have done that for more than a decade as a side job

Solid know-how in state-of-the-art testing methods and processes
ISTQB certification – Advanced level
I am a certified trainer for all basic and advanced levels

Knowledge of and experience in directing and motivating people; coaching skills required
Having done that job for a net time of 24 years I could probably claim that

Profound understanding of business processes and project management methods
see under previous requirement

Quality-conscious, aware of the need for a good working atmosphere
I would say that I have taught enough about quality

Result-oriented, business-minded
I am so business-minded that I consider the offer as a scandal - see income

Willingness to travel 15% within Europe
Well, I was willing to spend 183 days abroad and there were years when that was actually happening


Good communication skills
Very good command of English and German
I would pass C2-tests in both languages and B2 in another 4 languages

As a growing company that offers interesting tasks as well as a stimulating workplace in a dynamic and technical environment we are looking forward to your on-line application.
I know the company. It is really great, I would acknowledge and agree to that.


The “Kollektivvertrag für Angestellte des Metallgewerbes” (Collective Agreement for Employees in the Metal Trade) is applicable.
Why not IT- Collective Aggreement? Although I admit that I was not in a bad situation when I worked under this agreement 36 years ago:)

For the above position we offer a minimum gross salary of 42,000.- Euro per year. An overpayment is determined in accordance with your individual qualification and relevant professional experience.
Well, it would be interesting, what they would offer to me. Actually, 5 years ago, I might have been interested. Nowadays, I will retire in 3 months. I still don't feel good when I read this offer. When I accepted a similar job in 1999, I hat a net gross salary of around 90.000 €. (Although that was still payed in Schillings)
I firmly believe that whoever gets the job would have to have very good capabilities that would entitle him to a much higher salary than listed. And I don't accept that "minimal" phrase. Would they accept somebody who is happy with that "minimal" salary?
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8
Sep
2015

Der frustrierte Trottel

bin ich!

Meine Freunde und Kollegen kennen mein Dilemma:
der begeisterte Techniker, der sich speziell für alles, was mit dem Computer zusammenhängt, begeistert hat, ist ein frustrierter Fast-Pensionist geworden, der sich kaum mehr für die Technik begeistern kann.
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Natürlich stimmt das nur zum Teil. Ich lese nach wie vor über technische Innovationen, die aber mittlerweile - wenn sie beschrieben werden - auf Hintergrundwissen zurückgreifen, dass ich nicht mehr in allen Fällen parat habe.
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Ich selbst mache mich aber darüber lustig, dass technischer Fortschritt heute nur mehr zu bedeuten scheint, dass ein Handy um einen halben Millimeter dünner und allenfalls 5 mm breiter wird. Ich werde dann mitleidig belächelt - und ich selbst lächle mit. Denn es ist eine Schande, als anscheinend Frustrierter zu den Gestrigen zu gehören.
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Aber was soll ich sagen oder schreiben. Seit heute bin ich rehabilitiert.
neues übernächstes iPhone
Das übernächste iPhone soll nur mehr 6 mm dünn werden, die derzeitigen 6,9 mm, (die Angabe gilt für das bald erscheinende neue Gerät) werden als "wesentlicher dicker" betrachtet.
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Alles in allem heißt das nur, dass meine missmutige, grantelnde Einstellung gar nicht so dumm ist. Allerdings warte ich noch darauf, dass das iPhone 8 nur mehr - (minus) 2 mm dick ist. Ich weiß zwar nicht, wie man es dann bedienen kann, aber es wird ein einzigartiges Alleinstellungsmerkmal haben.
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Das neue Handy wird des Kaisers neue Kleider tragen.
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steppenhund - 8. Dez, 23:11
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danke. alles im lot. ein prosit auf die gesundheit!
bonanzaMARGOT - 7. Nov, 14:55

Meine Kommentare

Eigentlich kämpfen...
Eigentlich kämpfen wir nur gegen uns selbst. Wir...
abendGLUECK - 27. Jun, 12:57
Nachdem die Menschen...
gibt es viele Dinge, die unter "menschlicher Behandlung"...
abendGLUECK - 25. Jun, 15:26
ad BoMa: nein, das gehört...
ad BoMa: nein, das gehört definitiv nicht in mein...
abendGLUECK - 24. Jun, 15:45
Das Delikt heisst wohl:...
Das Delikt heisst wohl: Erregung öffentlichen...
abendGLUECK - 24. Jun, 15:34
Sex in der Strassenbahn...
Sex in der Strassenbahn gab es für mich noch nicht....
abendGLUECK - 24. Jun, 15:26

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