Computer

25
Mrz
2011

Firefox

Ich habe schon einmal geschrieben, dass mir Chrome sehr gut gefällt.
Trotzdem habe ich mir gestern die Firefox Version 4 heruntergeladen.

Obwohl ich mir schon einige Betas zu Gemüt geführt hatte, war der erste Eindruck verwirrend. Ich habe mir gar nicht mehr die Mühe gemacht, die Seite mit den komischen unterschiedlich großen Previews weiter anzusehen.

Geärgert hat mich, dass er sich als Standard-Browser installiert hat, obwohl ich die diesbezügliche Frage eindeutig verneint hatte. Und nach der Installation ging etwas im Bereich der iewin-Library von Python nicht mehr. Hat mich eine Stunde Suche gekostet, wahrscheinlich war es aber nur ein Resteffekt der Installation.

Egal: in nachstehendem Artikel sind ein bisschen die wahren Versäumnisse von Mozilla angeführt. Es ist schade, dass eine so gute Initiative ihr Momentum verloren hat.

Das ist halt EDV...
http://www.zdnet.de/it_business_bizz_talk_tschuess_firefox__war_nett_mit_dir_story-39002398-41550721-1.htm

Nachtrag: die eine Vergleichsgrafik zeigt, dass Firefox die Ressourcen des PCs wesentlich mehr belastet. Das ist für mich ein Indiz für Programmierer, die nichts von Speicherökonomie und Performance kennen. Sehr häufig sind die in der Java-Ecke anzutreffen.
read 451 times

12
Feb
2011

Bin ich alt! Betonung auf ich, affirmativ.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/10-Jahre-Agiles-Manifest-zur-Geburt-agiler-Softwareentwicklung-1188299.html

10-Jahre bestehen jetzt die Aussagen zu agiler Programmierung. Mittlerweile gibt es ja agiles Programmmanagement, agiles Testen, agiles Masturbieren und agiles Stehenbleiben.

Scherz beiseite. Die Agilität hat schon etwas früher begonnen. Vermutlich mit XP (Extreme Programming) von Kent Beck. Das wurde ziemlich belächelt. Der enge Zusammenschluss von Kunden und Entwicklern erschien damals noch als Utopie.
Darüber wird heute nicht mehr gewitzelt.
Mit Kent Beck habe ich Nächte in Las Vegas verbracht und über sein Testverständnis diskutiert. Er stellte es so dar, dass mit Unit-Tests alles abgedeckt wäre. Die spielen sich noch auf Entwicklerebene ab und sind zweifellos ein "extrem" guter Beginn., aber nicht die ganze Strecke.

Als das Manifest veröffentlicht wurde, gab es schon 17 verschiedene agile Methoden. Ich selber war ein Verfechter von "Crystal Clear" und baute einiges davon in den Softwareentwicklungsprozess, für den ich nach der Jahrtausendwende verantwortlich war. Vielleicht rührt auch meine Begeisterung für American Football von einer agilen Methode namens "SCRUM" (von Ken Schwaber) her. Scrum ist nach einem Spielzug bei Rugby benannt, von dem sich wiederum das American Football ableitet.
Dirk Gentry's Holistic Agency: everything is interconnected.

Heute ist das alles alter Hut. Und trotzdem erlebe ich es in den Firmen, wie sie vergeblich versuchen, ihre eigenen Programmentwicklungsprozesse zu strukturieren, umzustellen und zu verbessern. Und manchmal bin ich entsetzt, wie wenig eigentlich die Programmierer von den Entwicklungen wissen, die sich in ihrem Umfeld abspielen.
read 547 times

8
Feb
2011

Loyalität

Ich bin ziemlich loyal, manchmal mehr als mir gut tut. Den Internet-Explorer verwende ich nur dann, wenn ich meine Reise-Abrechnungen mache. Unsere Steuerberatungskanzlei verwendet ein Produkt, dass nur über den Internet-Explorer ansteuerbar ist.
Sonst verwende ich Firefox.
Habe ich verwendet. Irgendwie hat mich die heutige Zeitungsmeldung von raschen Releases 4,5,6,7 aufgeschreckt. Ich gehöre ja zu den Leuten, die brav alle 4er-Betas in Verwendung genommen haben.

Heute habe ich mir die neueste Version von Chrome heruntergeladen.
Sie überzeugt mich auf Anhieb. Schnell, intuitiv und aufgeräumt.
diesen Beitrag schreibe ich schon mit Chrome.
Chrome ist jetzt mein Default-Browser.

Auch meine Loyalität hat Grenzen. Ich mag nichts, was schlechter funktioniert, als es die Notwendigkeit ist. (Frei nach: "Die Welt ist alles, was der Fall ist.")
read 425 times

Große Busen

kein besserer Titel ist mir eingefallen, als ich heute auf ORF.at folgenden Ausschnitt las:

Es geht um Handy-Ladegeräte:
"In „vier bis sechs Wochen“ würden die ersten Einheitsladegeräte im heimischen Handel erwartet, sagte Erich Kurz, Vorsitzender des Fachausschusses Telekommunikation der Bundeswirtschaftskammer (WKÖ), gegenüber ORF.at. Kaufen braucht man sie allerdings noch nicht, denn die entsprechenden Handys sind noch nicht auf dem Markt.

Erst die nächste Handygeneration solle den neuen Standard vollständig unterstützen, so Kurz. Es gebe keine Garantie, dass die derzeit bereits auf dem Markt erhältlichen Geräte mit Micro-USB-Anschluss mit dem Einheitsnetzteil korrekt geladen werden können. Denn es kommt laut Kurz nicht nur auf den richtigen Anschluss, sondern auch auf die passende Stromversorgung dahinter an sowie auf Sicherheitsmechanismen wie den Überladeschutz."


Fett habe ich die große Überraschung hervorgehoben. Nein, es kommt nicht nur auf die Größe oder die Form des Busens an, sondern da scheinen noch andere Kriterien mitzuspielen.

Ich werde dabei an das Jahr 1981 erinnert. In einer optischen Firma, die gerade den Übergang von der Röhrentechnik zum Transistor geschafft hatte, gab es einen jungen Techniker, der mit integrierten Schaltkreisen arbeitete. Als seine Produkte dann gefertigt werden sollten, war das wichtigste eine Zeichnung des Teils. Eine mechanische Zeichnung mit den Abmessungen. Je, danach ob er 14 oder 16 oder 24 Haxerln hatte, wurden brav die mechanischen Abmessungen aus dem Datenblatt erfasst und in die firmeneigene Zeichnungsnorm übernommen. Was der integrierte Schaltkreis konnte, war völlig irrelevant.
Es hat mindestens ein halbes Jahr gekostet, den Leuten beizubringen, dass die Aufschrift des IS, 7400 oder 7408, einen ganz wesentlichen Unterschied bedeuten würde.

Wir sind wieder dort. Heute, 20 Jahre später, muss betont werden, dass die Ladegeräte auch unterschiedliches Innenleben haben.

Ich glaube, diese Haltung bezieht sich nicht nur auf technische Produkte. Wir sehen wohl die Menschen um uns nur daraufhin an, ob sie einer bestimmten, meistens von der Mode vorgegebenen Norm, entsprechen.
read 1169 times

6
Feb
2011

Nanosekunden

Aus einem ORF.at-Online-Artikel:



SSD: Programme ohne Wartezeit starten

...
Für ein schnelleres Hochfahren und einen Programmstart ohne Wartezeit sorgt das so genannte Solid State Drive (SSD). Dieses hat eine drei Mal höhere Lesegeschwindigkeit und eine deutlich schnellere Zugriffszeit als eine herkömmliche Festplatte.

"Während eine normale Festplatte eine Zugriffszeit von 15 Millisekunden aufweist - das entspricht 15 Millionen Nanosekunden - schafft ein SSD den Datenzugriff in 60 Nanosekunden", so Nikolaus Ruby, Einkaufsleiter bei Österreichs größtem Computerhändler DiTech.
...


Als ich dies las, musste ich stutzen. Was sollte die Umrechnung auf 15 Millionen Nanosekunden? Zuerst erschien sie mir sogar als unrichtig und ich wollte schon auf einen Journalistenfehler hinweisen. Allerdings stimmt die Umrechnung von Millisekunden auf Nanosekunden. Und es wurde ein Computerspezialist zitiert. Dann erschien mir der Vergleich als logisch. Es wurde auf eine gemeinsame Einheit (nämlich Nanosekunden) heruntergerechnet.
Jetzt hätte man natürlich nach komplett ausrechnen können, dass der Zugriff bei einer SSD* 250 000 mal schneller erfolgt als bei einer Harddisk.

Aber insgesamt fand ich die Darstellung dann als recht reizvoll.

Nur: für wen sind Nanosekunden ein Begriff?

P.S. Die Zykluszeit der heutigen teureren Prozessoren beträgt 300 Picosekunden. Wer fängt damit etwas an?
:)))
*) SSD Solid State Harddisk, die Daten werden in Halbleiterspeichern statt auf Magnetplatten gespeichert.
read 723 times

11
Dez
2010

Eine ernste Antwort

Bei la-mamma findet sich under der Überschrift "weibliche Logik" ein sehr netter Beitrag, der mit folgender Anekdote beginnt:

als ich in unserer it-abteilung zu arbeiten begann, wurde ich natürlich sofort von einem der dümmsten ältesten mitarbeiter bescherzt, dass frauen in der edv nichts zu suchen hätten, denn sie könnten mit if und else einfach nicht umgehen. es werde immer if-else-vielleicht draus.

Ihre Fortsetzung ist eine andere als meine, die ich jetzt anfüge. Während sie das ganze humorvoll nimmt, ist es für mich eine ziemlich ernste Angelegenheit.

Wenn der Mitarbeiter schon vor 35 Jahren begonnen hat zu programmieren und sich zu einem solchen scherzhaften Vergleich hinreißen lässt, würde ich nachfragen:
"Wie löst man heute das 'vielleicht' programmatisch?"
Ein Stehengebliebener* (genannt MAA) wird mich nur blöd anstarren und meine Frage für unverständlich halten.
Einer, der sich im Laufe der Zeit weitergebildet hat, (MAB) wird fragen: "Ah, gibt es da schon eine Konstruktion für 'vielleicht', habe ich da etwas versäumt?"
Ein sehr guter moderner Programmierer, (MAC) wird antworten: "Das ist doch die Regel bei einer Abfrage. Das 'vielleicht' wird im Rahmen der 'exceptions' (Ausnahmesituation) abgefangen."
Beim MAA würde ich nachfragen, ob er wirklich meint, dass alle Fragen mit ja oder nein beantwortet werden können? Gibt er darauf die Antwort 'ja', so beginne ich mich selbst zu fragen, warum er nicht vor 25 Jahren schon aus der EDV entfernt wurde. Mit Arschtritt.
Dem Mitarbeiter MAB wurde ich antworten, dass das Schlüsselwort "PERHAPS" meines Wissens nach nicht existiert, aber funktional durchaus programmiert werden kann. Es gibt vor allem in "real-time-systemen" und in Software-Testsprachen (zb. TTCN-3) durchaus Konstruktionen, welche dieses 'vielleicht' einbeziehen.
Es gibt Softwaresysteme, die dieses 'vielleicht' einbeziehen und das schon seit langer Zeit tun. Es sind embedded systems, die auf 'fuzzy logic' beruhen.
Wenn sich ein Programmierer über das 'vielleicht' der Frauen lustig macht, hat er nicht den Satz von Prof. Heinz Zemanek verstanden: "Das Problem beim Programmieren besteht darin, dass die Welt unlogisch ist, die Programme aber nur logisch operieren können."
Der Satz hat vor 40 Jahren gegolten und er begründet noch heute die wesentlichen Schwierigkeiten und Fehlerquellen in der Software. Man hat inzwischen allerdings schon etwas dazu gelernt.
-
Der Grund, warum ich hier so ausführlich antworte, ist meine Beschäftigung mit Software, Test und Requirements, er entspringt nicht einer femistischen Verteidigungsabsicht. Aber das Thema könnte eine gute Keimzelle für meinen Vortrag in Shanghai nächstes Jahr sein. Da darf ich mir das Thema nämlich aussuchen.
Stehengebliebener: einer der schon mindestens zehn Jahre mehr kein Buch übers Programmieren gelesen hat. Solche Leute treffe ich zuhauf an.
read 468 times

5
Dez
2010

bei virtualmono gefunden

Bei Level 4 habe ich aufgehört, sonst spiele ich den ganzen Tag.
Aber auf der Computer-Tastatur ist es schon etwas ungewohnt. Und ich habe ganz auf den Hypersprung vergessen:)

Nein VM, das war keine gute Idee!

Asteroids made by Neave Games

read 501 times

10
Nov
2010

Programmieren III

Praxis:

das Beispiel wurde schon ganz nett begonnen. Die Übung wird fortgesetzt.
Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Es geht nicht um Computerprobleme oder um das Programmieren. Es geht um Organisation. Schleifen haben gefehlt und die Daten, die in einer Abfrage verwendet werden, wurden vorher nicht festgelegt oder von irgendwoher eingelesen.
Es war sehr lehrreich für mich, mit den ganzen Annahmen konfrontiert zu werden. Ja, ich habe gedacht, dass das schon irgendwie bekannt ist...
Jedenfalls haben wir heute das Flussdiagramm durchgenommen. In der klassischen Form.
Und die Von-NeumannArchitektur kennt er jetzt auch.
Ein bisschen lichten sich die Schleier.

Mehr schreibe ich nicht, weil ich muss heute noch ein anderes Posting loswerden.
read 626 times

Programmieren II

Wiederholung der Begriffe
-
neue Begriffe:
Attribute

Was leisten Sprachen im allgemeinen?
(nicht nur Computersprachen)
Wieviele Computersprachen gibt es?
(Warum sind das so viele)

Kommunikation ist das Schlagwort. Wir wollen der Maschine mitteilen, was sie tun soll.
(Wieso brauchen wir für Radio und Fernsehen keine Programmiersprache?)

Die Vielfältigkeit macht es aus.
Basis-Kommunikation:
Kommandos auf der Ebene 01011010. Über einzelne Schalter in den Programmspeicher einzulesen.
Mühsam. Ein Kommando "Addieren" beginnt z.b. immer mit 01000xxx. Wäre es nicht angenehm, einfach "Addiere" xxx sagen zu müssen? Das xxx wird später auch noch einmal ein "Wort".

Der Beginn der Assembler: nmemonische Abkürzungen für die Befehle.
Ist aber umständlich. Wenn ich die Quadratwurzel einer Zahl ausrechnen will, brauche ich vielleicht 300 Befehle.
Ich möchte aber einfach schreiben "Rechne Quadratwurzel aus" xxx. Oder kürzer SQRT(xxx). Das ist dann schon fast mathematisch.
Ich möchte also Kommandos, die meinen wichtigen Aktionen entsprechen.
Dafür hat man dann "Hochsprachen" entwickelt. Die sind den Bedürfnissen des Menschen angepasst und nicht der 1:1-Übersetzung in Maschinensprache.

Kurze Erwähnung des Zwischenstücks JAVA-Bytecode und MS-IL (interpreted language)
Hochsprache - Zwischensprache - Assembler - Maschinensprache.
(Dass die Zwischensprache vielleicht gleich den Objektcode, genauso wie der Assembler erzeugt, lasse ich jetzt aus Vereinfachungsgründen aus.)

Wofür wurden Computer zuerst verwendet.
2 Antworten: eine für unseren Zweck vernünftige und eine zynische.
Die zynische Antwort: für militärische Zwecke. Jeder technische Fortschritt wird zuerst einmal militärisch genutzt. IBM 701 z.B.

Aber sonst ist die eintönigste Arbeit, die man sich erleichtern kann, die Berechnungsaufgaben in der Buchhaltung.

(Da mein Schüler Betriebswirtschaft studiert hat, kennt er sich damit auch aus.)
Aufgabe: eine Programmiersprache für Buchhaltung zu entwickeln.
Zeit: 1h + 1h Nacharbeit, nachdem der erste Entwurf besprochen wurde.
Das Ergebnis


Wir erfinden eine eigene Sprache.
Ansatz vom Schüler als Fleissaufgabe dargestellt. Was muss ein Buchhaltungsprogramm können. (File später einbinden)

Bei den Befehlen kommen "Speichern", "Drucken", "Suchen" usw. vor. Am Anfang fehlt das "Einlesen" von Daten und das "Ausgaben" von Daten.
Nach Korrektur taucht plötzlich "importstream" und "outputstream" auf.
Ich korrigiere: warum auf einmal englisch? "Das heißt doch bei JAVA so." (Das ist es, was Studenten aus Uni-Praktika behalten. Absoluter Scheiß. Ein paar Stichworte, die überhaupt nicht in ein logisches Konzept passen und auch vollkommen die strukturelle Bedeutung verschleiern.)
Ich akzeptiere "Importieren" und "Exportieren" als Ersatz.

Bei den Datentypen kommt nur integer, string und float vor. Das reicht an sich für die primitiven Daten.
Was ich später noch erklären werde, ist die Notwendigkeit eines Datentyps "decimal" oder "currency", der automatisch die Rundungsfehler zwischen Binär- und Dezimalarithmetik berücksichtigt.
Was wir aber brauchen, ist eine Sammlung von primitiven Datentypen (oder Variablen oder Attributen). Wir brauchen etwas, dass entweder:
record
struct
oder
object bezeichnet wird. Aus Einfachkeitsgründen wählen wir "object", aus dem wir rückwirkend später einmal lernen können, was ein Datentyp struct oder record macht bzw. leisten kann.

Unser Lieblingsobjekt ist der Buchungssatz. Der eignet sich recht gut für die weitere Überlegung.
Einen Buchungssatz "drucken". Daraus wird die Bedeutung von Variablen notwendig.
Schüler wirft ein: ich drucke einfach eine Datei. Das ist soweit ok, aber wie wird der Buchungssatz als Datei gespeichert. Die Bedeutung von "object" wird klar.

Der Rest der Stunde (2 Stunden) geht auf den Unterschied zwischen speichern in Dateien und speichern in Datenbanken auf.

Was ist eine Datenbank?
(Das kann nicht spontan erklärt werden.)
((Begriffe scheinen überhaupt ein Problem in der heutigen Zeit zu sein!))
Ich erkläre den Begriff Transaktion.
ACID - Bedinungen
Atomicity
Consistency
Isolation
Durability
Die jeweiligen Beispiele werden gut verstanden.

Fragen an den Leser, der es bis hierher geschafft hat:
1.) Warum verliert ein Handy nicht seine gespeicherten Telefonnummern?
2.) Warum macht man nicht alle Speicher so wie die im Handy.
((Überlegung gegen die Selbstverständlichkeit des Status quo. Was Menschen heute alles als selbstverständlich ohne zu hinterfragen annehmen. Das ist mit Atomkraft, Gentechnik, Umwelt ja genauso. Warum soll sich irgendetwas verbessern, wenn alles so hingenommen wird, ohne es zu hinterfragen.))

Aufgabe für zuhause: in der eigenen Sprache ein Programm formulieren, welches eine GuV-Berechnung durchführt. Einfachst, nur eine der möglichen Formen.

Ich bin gespannt, wie das Programm aussehen wird.

Anmerkung: ich habe noch erwähnt, dass die "selbst erfundene Sprache" eine "domain specific language" darstellt. DSLs sind ganz modern und werden auch von wichtigen Firmen erforscht.
Sie stehen noch über den Hochsprachen, die im Prinzip alles können.
read 708 times

9
Nov
2010

Programmieren lehren

in 15 Lektionen.
Ein neues Projekt von mir.
-
Große Überraschung beim zu Lehrenden.
Ohne Computer?
-
Richtig!
-
Der Computer darf benützt werden, um Begriffe nachzuschlagen.
-
Begriffe der ersten Lektion:
Programm
Ablauf
EDV
Single tasking (kommt nicht als eigenständiger Begriff vor)
Multi tasking - multi tasking, single user
multi tasking, multi user
-
Ablauf: Daten "bekommen", Daten verarbeiten, Ergebnisse ausgeben
-
Das Handy als Mainframe
Wie kommen Daten ins Handy
-
Round Robin
Interrupt (oder Unterbrechung)
-
Im Computer sind ablaufende Programme Unterbrechungen, die das Nichtstun stören.
-
Am liebsten tut der Computer nichts. Wirklich gar nichts?
= Übergang zu Lektion 2

nächste Lektion:
Was benötige ich zum Programmieren - also zum Handhaben von Daten?
Was wünsche ich mir von einer Programmiersprache?
Das ist mein Zugang zum Thema, Programmieren oder eine Programmiersprache lernen.
Ich behaupte, dass sich die Haltung zum Erlernen einer Programmiersprache ändert, wenn die obigen Inhalte einmal verinnerlicht sind.
read 373 times
logo

auf 70 steuernd

die Erfahrungen genießend

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Nachtrag zu diesem Jahr
Abschluss der Musikaktivitäten Die Leistung des Jahre...
steppenhund - 10. Dez, 18:59
Langsamer Abschied
Долгое прощание - Langsamer Abschied Dieses Buch von...
steppenhund - 13. Nov, 12:01
Aleksandra Mikulska
Es gibt drei Pianistinnen, die ich ganz hoch einschätze,...
steppenhund - 22. Okt, 14:44
Quietschen
Q U I E T S C H E N Als ich gestern nach dem Aufstehen...
steppenhund - 20. Okt, 12:36
Ich liebe meinen Induktionsherd....
Ich liebe meinen Induktionsherd. Brauchst auch den...
la-mamma - 18. Okt, 18:10

Meine Kommentare

wenn Sie der Lehrer meiner...
würde ich mich wundern, dass Sie nicht auf meinen Kommentar...
abohn - 7. Mai, 09:56
Gut gewagt!
Ein sehr ansprechender Text! So etwas würde ich auch...
abohn - 25. Apr, 15:30
Eigentlich habe ich deinen...
Eigentlich habe ich deinen Sohn erkannt. Der ist ja...
lamamma - 27. Mär, 12:44
Überrascht
Ich bin wirkliich überrascht, dass gerade Du lamentierst....
lamamma - 26. Mär, 15:30
Wobei nähen sich ja viel...
Wobei nähen sich ja viel direkter geboten hätte.
Schwallhalla - 26. Feb, 10:30

The bridge


Bloggen
Computer
ernst
Familie
Film
fussball
Icebreaker
Ist das jetzt das Alter
Kino
Kultur
Leben
Lesen
Musik
nichttägliche Mathematik
Philosophie
Politik
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren