Das werden viele ...
nicht wahr haben wollen.
Es klingt so, als wäre es Maschinenstürmerei. Doch ich stimme hundertprozentig zu. Und ich füge ein Analogbeispiel hinzu: wenn man eine Firma führt, gibt es eine Verteilung von Fremdkapital zu Eigenkapital. Wenn das Fremdkapital überwiegt, ist man anfälliger gegenüber wirtschaftlichen Störungen. Bei den Banken hat es sich gezeigt, dass die Finanzspekulation genau das zusätzlich fördert. (Hebelwirkungen bei den Optionen)
Im Text steht ein wesentlicher Satz: es ist notwendig, selbst ein Grundwissen zu haben, um die elektronisch angebotenen Informationen vorfiltern zu können. Wenn freiwillig auf dieses Vorwissen verzichtet wird, ist der Informationsgewinn aus dem Internet viel zu klein, weil einen die Menge an Information erschlägt.
Ich befürchte, dass wir aber tatsächlich einem Gesellschaftsmodell zustreben, welches im Film "Idiocracy" beschrieben ist.
Der Artikel: hier.
Es klingt so, als wäre es Maschinenstürmerei. Doch ich stimme hundertprozentig zu. Und ich füge ein Analogbeispiel hinzu: wenn man eine Firma führt, gibt es eine Verteilung von Fremdkapital zu Eigenkapital. Wenn das Fremdkapital überwiegt, ist man anfälliger gegenüber wirtschaftlichen Störungen. Bei den Banken hat es sich gezeigt, dass die Finanzspekulation genau das zusätzlich fördert. (Hebelwirkungen bei den Optionen)
Im Text steht ein wesentlicher Satz: es ist notwendig, selbst ein Grundwissen zu haben, um die elektronisch angebotenen Informationen vorfiltern zu können. Wenn freiwillig auf dieses Vorwissen verzichtet wird, ist der Informationsgewinn aus dem Internet viel zu klein, weil einen die Menge an Information erschlägt.
Ich befürchte, dass wir aber tatsächlich einem Gesellschaftsmodell zustreben, welches im Film "Idiocracy" beschrieben ist.
Der Artikel: hier.
steppenhund - 5. Aug, 10:37
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bonanzaMARGOT - 6. Aug, 14:04
das kapital bleibt so oder so nur kapital - ob eigen oder fremd oder virtuell: es ist nur ein koordinatensystem. wir allerdings sind lebendige menschen. wenn wir uns vom kapital beherrschen lassen, dann zeugt das von unserer ohnmacht bzw. unfähigkeit, wahrhaftig leben und lieben zu können.
Anja-Pia - 8. Aug, 19:25
Immerhin konnte ich Dank Google den Großen Ploetz entsorgen. Allein die Platzersparnis....
Fickhase - 9. Aug, 12:57
Könntest Du mir mal mailen. Ich finde gerade Deine Mail-Adresse nicht mehr :-( bzw. ging bei der Umstellung bei web.de was verloren.
(ähm, zur RAF, eine Ulrike Meinhof hatte mit der "dritten Generation" aber schon gar nichts zu tun, also gibt´s ja eigentlich "die" Raf gar nicht.)
ich gebe schon zu: es waren zeiten, in denen der widerstand schon mal entgleiten konnte, da hat der staat und die ganze geschichte daran genug anteil. das ändert aber nichts daran, dass im endeffekt die ganze RAF ein haufen versager war, die das gegenteil von dem bekamen, was sie wollten.
Dass Schleyer als Erznazi ein so hohes Amt bekleiden konnte, war ein Schlag ins Gesicht aller derjenigen, die unter den Nazis gelitten hatten. Also nehme ich die RAF einfach als Beispiel dafür, dass etwas passiert, was ich wohl nie tun würde aber irgendwie als gerechtfertigt ansehe. (Bei allem Vorbehalt gegenüber Lynchjustiz etc.)
Wenn es darum geht, dass nur die Skrupellosigkeit siegt, werden Leute wie S. immer die Oberhand behalten.
gegen die epigrammatische faust habe ich gar nichts - denn wie könnte ich andernfalls auch doderer lieben? ;))
Es ist übrigens eine Legende, die von der RAF ganz schön in die Welt gesetzt wurde, dass Schleyer abgeurteilt werden sollte für seine angeblichen oder tatsächlichen Verbrechen während der Nazi-Zeit. In Wirklichkeit ging es um die "big raushole", d. h. die Gefangenen zu befreien. Dafür hatte man sich einen ausgesucht, die hochrangig genug sein sollte, damit die Regierung auf die Forderungen einknickt.
Im Zeitkontext gesehen hatte anfangs Meinhof recht (meine Ansicht), was daraus wurde ist eine andere Geschichte.
Bader, Ensslin und ihre Jünger wollten Anderes, und sie (Meinhof) dann letztendlich auch.
Physische Gewalt ist selten eine Lösung, mag die "Rechtfertigung" noch so plausibel klingen.
Man mag gerne einmal dreinhauen wollen, aber was bringt´s?
@Jossele
Baader hatte nie dezidiert politische Ansichten. Er war ein Egomane, der nur sich und sein Genital kannte. Meinhof war bis zu ihrem Untertauchen eine angesehene links-politische Kolumnistin; in welchen Punkten sie "Recht" oder "Unrecht" hatte vermag ich nicht zu sagen.
Interessant am Rande ist die Entwicklung des Terroristenanwaltes und anfänglich intellektuellen Kopfes Horst Mahler: er ist 40 Jahre später zum Nazi geworden. Wobei man vielleicht einmal aufdröseln müsste, ob die Unterschiede zwischen RAF und NPD tatsächlich so gross sind.