22
Jan
2014

Neue Version

Das habe ich ja schon vor einigen Tagen eingestellt.
Das ist eine, wie ich meine, musikalisch verbesserte Version.

Mal sehen, was die Fachleute dazu sagen.
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Sunnilein - 22. Jan, 20:10

Keinesfalls Fachfrau, aber:

Variante 2 gefällt mir wesentlich besser. 1. empathischer im Fühlen des Tones und 2. ....Tragen Sie schwarz, das ist sexy!Wow! (Zu gern würde ich Sie jetzt beim Lesen sehen...)

steppenhund - 23. Jan, 00:25

Also ich hoffe, dass mit Variante 2 die vorliegende gemeint ist. Die sollte natürlich besser sein, weil sie drei Tage später entstanden ist. Und da sind in der Zwischenzeit schon einige Stunden hineingeflossen.
Dass dieser langsame Satz zu klingt, wie ich es mir vorstelle, werde ich daran noch ca. 60-80 Stunden üben müssen.
Aber so ist es eben.
Ich werde mich bemühen, in Zukunft "schwarz" einzuspielen:)
Bubi40 - 23. Jan, 10:52

zwar bin ich auch kein richtiges "fachleut". trotzdem :
es ist in der tat schon recht viel schönes an dieser einspielung. wenn ich einen kleinen rat geben dürfte, würde ich sagen : das tempo etwas breiter wählen, auch um den wunderschönen tönen des Bösendorfer die zeit zum singen und klingen zu lassen.
ansonsten ... chapeau

steppenhund - 23. Jan, 13:40

"Das Tempo breiter" ... ja, wenn ich mir die Einspielung nach zwei Tagen anhöre, denke ich auch, dass ich noch zu schnell bin.
In dieser Beziehung ist der Satz aber auch besonders schwer!
-
Ansonsten darf ich auf meine Antworten zu sunnilein und harfim verweisen.
Im Übrigen bin ich für jede Kritik dankbar - auch für vernichtende...
HARFIM - 23. Jan, 12:08

Das ist sehr gut gespielt,

irgendwie exakt und mathematisch wie es wahrscheinlich in den Noten steht.
Natürlich bin ich auch kein Fachmann.
Aber neben dem Video stellt ja youtube auch einige Varianten des Stücks vor wie es Pianisten spielen, deren Beruf es ist. Und da habe ich mir mal die eine Dame angehört, um den Unterschied zu erkennen.
Es ist der Ausdruck, Tempoverlagerungen, laut, leise - und alles in einem Guss wie ein Lied.
Ich möchte wetten, das schaffen Sie auch noch.
Vielleicht auswendig spielen?

steppenhund - 23. Jan, 13:38

was für eine vernichtende Kritik

Wenn meine Einspielung wirklich so exakt und mathematisch wahrgenommen wird, dann ist es eine sehr schlechte Darbietung. Das es eine Zwischenaufnahme ist, habe ich geschrieben. In meiner Antwort an Sunnilein habe ich ja angedeutet, wie viel Übung es noch bedarf.
Was die Tempi anlangt, frage ich mich, ob ich wirklich ein Tempo a la Sokolov wählen sollte. Der spielt das vielleicht im halben Tempo und für mich schon fast zu langsam. (Obwohl er für mich zur Zeit einer der größten lebenden Pianisten ist.)
Ich weiß nicht, welche Dame Sie gehört haben. Was die Interpretation angeht, bin ich schon sehr selbstbewusst. Allerdings ist der Ton und Klang das wesentlich, speziell was die Schwierigkeit angeht, den richtigen Klang erzeugen zu können.
-
Was das Auswendigspielen angeht, muss ich sie enttäuschen: das werde ich nicht anstreben. Ich fühle mich da in guter Gesellschaft. Svatoslav Richter hat nach seinem 60. Geburtstag meines Wissens kein Konzert mehr gegeben, wo er nicht die Noten dabei hatte.
Schließlich kann man auch so ein Stück kaum nicht-auswendig spielen. Die Noten helfen aber der Konzentration und stellen mitunter auch Interpretationsstützen dar.
Und dann kommt ja noch eines dazu:
Warum sollte ich auswendig spielen?
Ich kann(!) ja Noten lesen...
HARFIM - 23. Jan, 14:06

smile,

Alice Sara Scott.
Nein, ich werde Sie nie vernichtend kritisieren mögen :-)
Weil ich ja kein Fachmann bin, nehme ich nur zur Kenntnis, dass die meisten professionellen Pianisten auswendig spielen und dachte mir mit meinem bescheidenen Laienverstand, dass sie sich daher mehr auf ein ausdrucksvolles Spiel konzentrieren können.
Grummel Noten lesen werde sie wohl alle können :-)
steppenhund - 23. Jan, 14:22

Lieber Harfim, das mit den Noten lesen ist eine Anspielung auf eine berühmte Anekdote aus Dirigentenkreisen. Als Toscanini das erste Mal auswendig dirigierte, gab es Ohs und Ahs in der Zuhörerschaft. Danach dirigierte eine Zeitlang jeder Dirigent auswendig, weil er nicht zurückstehen wollte.
Als Clemens Krauss das erste Mal entweder in Berlin oder in Wien dirigierte, klappte er nicht wie die Dirigenten zuvor die Partitur zu sondern dirigierte nach Noten.
Darüber befragt antwortete er entsprechend: "Warum sollte ich, ich kann ja Noten lesen."
steppenhund - 23. Jan, 21:10

Ah, Sie meinen Ott, nicht Scott. Ja, die kann schon spielen. Und zwar weitaus besser, als man das in der Regel von Japanerinnen erwarten kann. Aber natürlich hat sie als Schülerin von Kämmerling das europäische Musikverständnis erwerben können.
(Ich schreibe das nicht, um die Japanerinnen schlecht zu machen. Es war nur in den 90er-Jahren ein Phänomen, dass die besten japanischen Pianisten (Pianistinnen) fast immer Männer waren. Mit Ausnahme von Mitsuko Uchida, die aber in Europa aufgewachsen ist.
HARFIM - 23. Jan, 21:33

*kicher*

ja, Ott... ich habe sie ja nur angeklickt, weil sie so hübsch ist... obwohl Sie natürlich in Ihrer schwarzen Kleidung auch sehr attraktiv sind :-))
Sunnilein - 23. Jan, 15:34

P.S.

Genau, die vorliegende meinte ich. Und schwarz, auf jeden Fall schwarz.
Ich finde das Spielen MIT Noten schöner als ohne, das ist mir persönlich so eine plakative Sache. Außerdem stören sie nicht, helfen im Notfall und wer so wie Sie spielt, dem kann es eh wurscht sein, denn man hat ja die Sache an sich intus. "Breiter" müßte es nicht werden, aber auch das ist ganz persönliches Gefühl. Ich finds wunderschön und sehr gut getroffen. Dass man an sich selbst immer einen noch höheren Anspruch hat, gut. Das ist so. Jedenfalls bei einigen Menschen. Und das ist es, was uns antreibt.

steppenhund - 23. Jan, 15:52

Oh, da sollte ich die "rote" Einspielung besser nicht online stellen:)
Bubi40 - 24. Jan, 09:36

vielleicht heißen ja die NOTEN NOTEN, weil sie für den NOTfall gedacht sind ... wer weiß das schon ??? ;-)
steppenhund - 24. Jan, 10:25

Am besten sitzt man ja auf einer Klavierbank. (Wie man sie auch bei mir sehen kann.) Die Stabilität des Sitzutensils ist recht bedeutend beim Spiel, was man dann merkt, wenn das Möbel knarrt und quietscht.
Daher gewinnen auch die Bank-Noten an Bedeutung.
steppenhund - 24. Jan, 10:26

Am besten sitzt man ja auf einer Klavierbank. (Wie man sie auch bei mir sehen kann.) Die Stabilität des Sitzutensils ist recht bedeutend beim Spiel, was man dann merkt, wenn das Möbel knarrt und quietscht.
Daher gewinnen auch die Bank-Noten an Bedeutung.
Sunnilein - 24. Jan, 11:26

Die BANK - Noten! Gestern noch dachte ich:Der Herr Steppenhund wird das machen...und prompt. Herrlich. Und die Klavierbank ist echt das Beste. Als junges Mädchen hatte ich einen dreibeinigen Klavierhocker, der bei jeder Bewegung, und man tut diese ja beim Spielen durch den Körper, hin und her drehte. So wurde einem fast drehwürmig dabei. Und heute nehme ich einen Stuhl, ideal ist es nicht. Das ist die Bank. Wie so häufig, aber eben auch manchmal keienswegs. So ist in allem Guten doch auch anderes, wie im richtigen Leben eben.

steppenhund - 24. Jan, 11:32

So eine Klavierbank hat 1990 ca. 10.000 ATS gekostet. Das ist mehr als viele für ein Pianino ausgeben wollten. Man bekam natürlich auch welche für ein Zehntel des Preises.
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