Lesbarkeit
Ich lese sehr gerne bestimmte Blogs hier auf twoday. Manchmal zwinge ich mich sogar, sie nicht zu lesen, weil sie mir auf magische Art Zeit wegfressen. Nur ein kleiner Kommentar hier, einer dort und schon ist eine Stunde dahin, weil es dazwischen ja noch einige Links zu verfolgen gilt.
(Die diesbezügliche Hitliste führen die Praxis Dr. Schein, Begleitschreiben und Teppichhaus Trithemius an. In allen Fällen muss ich mich zwingen, Nichts zu schreiben. Ich kann da nicht so leichtfertig ein paar blöde Sprüche ablassen, ich muss da vorher etwas nachdenken. Und das ist schwer.)
Beruflicherseits werde ich auch manchmal auf Blogs geführt und da habe ich eben einen Artikel empfohlen bekommen, der von einem Mann geschrieben ist, dessen Stil vielleicht Kwaku Ananse ähnelt.
Der Artikel selbst, eine Buchrezension, ist aber bereits faszinierend. Und das Buch werde ich wohl lesen wollen.
Es geht um das Muster einer bestimmten Art von Scheitern.
Für die, welche sich den Artikel ersparen wollen, - sich dabei aber ins eigene Fleisch schneiden - sei hier Autor und Buch genannt:
James C. Scott
Seeing Like a State: How Certain Schemes to Improve the Human Condition Have Failed
(Die diesbezügliche Hitliste führen die Praxis Dr. Schein, Begleitschreiben und Teppichhaus Trithemius an. In allen Fällen muss ich mich zwingen, Nichts zu schreiben. Ich kann da nicht so leichtfertig ein paar blöde Sprüche ablassen, ich muss da vorher etwas nachdenken. Und das ist schwer.)
Beruflicherseits werde ich auch manchmal auf Blogs geführt und da habe ich eben einen Artikel empfohlen bekommen, der von einem Mann geschrieben ist, dessen Stil vielleicht Kwaku Ananse ähnelt.
Der Artikel selbst, eine Buchrezension, ist aber bereits faszinierend. Und das Buch werde ich wohl lesen wollen.
Es geht um das Muster einer bestimmten Art von Scheitern.
Für die, welche sich den Artikel ersparen wollen, - sich dabei aber ins eigene Fleisch schneiden - sei hier Autor und Buch genannt:
James C. Scott
Seeing Like a State: How Certain Schemes to Improve the Human Condition Have Failed
steppenhund - 9. Aug, 20:30
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Trithemius - 9. Aug, 23:00
Ach, jetzt verstehe ich auch Ihren Kommentar im Teppichhaus. Da freut es mich besonders, dass Sie sich die Zeit zum Kommentieren genommen haben. Aber es ist richtig, was Sie sagen, man muss sich begrenzen. Das Internet ist ja tendenziell grenzenlos, also muss man die Grenze selbst festlegen.
steppenhund - 10. Aug, 07:30
Das muss man ja nicht nur im Internet tun.
walhalladada - 10. Aug, 12:37
Meiden Sie die 'Praxis', wo es nur geht, lieber Steppenhund - das alles führt zu nichts!
steppenhund - 10. Aug, 13:53
Naja, als Doktor wissen Sie ja, wie das so mit dem Suchtverhalten ist. Man will nicht und tut doch ...
profiler1 - 10. Aug, 12:58
20 jahre internet, in österreich, sind sowieso insgesamt zuviel...
steppenhund - 10. Aug, 13:54
Es ging nicht um das Internet. Das kann ich tatsächlich schneller erklären:)
Handke fällt mir ein.
Aber das oben beschriebene Buch geht in einen Bereich hinein, in dem man auch etwas für das kleine Scheitern findet. Und was mir besonders gefällt, ist die Beschreibung der Tücken der Vereinfachung.
Mich hat einmal jemand gefragt, ob ich ihm etwas kurz in 5 Minuten erklären könnte. Meine Antwort war: ich hab selber 20 Jahre gebraucht, bis ich erstmals richtig verstanden habe, ich kann das nicht in 5 Minuten erklären. Ein bisschen frech dem Chef gegenüber, doch hat es mir nicht geschadet.