Klavier - die Welt in Wien
Meine heutige Klavierstunde vor der ich etwas Schiss hatte, (obwohl ich nichts zu verlieren hatte) ist sehr gut verlaufen. Tatsächlich war die generelle Beurteilung die, dass ich die Wiener Musikempfindung gut lebe.
Ich habe jede Menge Anmerkungen in meinen Noten. Eine ist aber besonders erfreulich: über der 4. Variation schrieb er "schön ! " mit Rufzeichen.
Er stellte mir auch ein sehr gutes Zeugnis aus, was meine Informiertheit über das Werk angeht.
Nach der Stunde bin ich in die Oberlaaer Kurkonditorei hineingefallen und habe bei Espresso und Oberlaaer Kurtorte gefeiert.
Ja, und an alle Wiener oder in Wien Wohnende: am 12.4.2016 spielt Paul Badura-Skoda ein sehr ansprechendes Programm im Wr. Musikverein, Brahmssaal. Er hat mich gebeten, ein bisschen Werbung zu machen. Das tue ich sehr gerne. Das Konzert ist noch nicht gänzlich ausverkauft, obwohl das Parterre schon praktisch voll ist.
Programm:
Johann Sebastian Bach
Chromatische Fantasie und Fuge für Klavier d-Moll, BWV 903 Ludwig van Beethoven
Sonate für Klavier C-Dur, op. 53, „Waldstein-Sonate“ Sonate für Klavier C-Dur, op. 53, „Waldstein-Sonate“
Johannes Brahms
of Sechs Klavierstücke, op. 118 Sechs Klavierstücke, op. 118
Franz Schubert
Sonate für Klavier D-Dur, D 850 Sonate für Klavier D-Dur, D 850.
Ich habe jede Menge Anmerkungen in meinen Noten. Eine ist aber besonders erfreulich: über der 4. Variation schrieb er "schön ! " mit Rufzeichen.
Er stellte mir auch ein sehr gutes Zeugnis aus, was meine Informiertheit über das Werk angeht.
Nach der Stunde bin ich in die Oberlaaer Kurkonditorei hineingefallen und habe bei Espresso und Oberlaaer Kurtorte gefeiert.
Ja, und an alle Wiener oder in Wien Wohnende: am 12.4.2016 spielt Paul Badura-Skoda ein sehr ansprechendes Programm im Wr. Musikverein, Brahmssaal. Er hat mich gebeten, ein bisschen Werbung zu machen. Das tue ich sehr gerne. Das Konzert ist noch nicht gänzlich ausverkauft, obwohl das Parterre schon praktisch voll ist.
Programm:
Johann Sebastian Bach
Chromatische Fantasie und Fuge für Klavier d-Moll, BWV 903 Ludwig van Beethoven
Sonate für Klavier C-Dur, op. 53, „Waldstein-Sonate“ Sonate für Klavier C-Dur, op. 53, „Waldstein-Sonate“
Johannes Brahms
of Sechs Klavierstücke, op. 118 Sechs Klavierstücke, op. 118
Franz Schubert
Sonate für Klavier D-Dur, D 850 Sonate für Klavier D-Dur, D 850.
steppenhund - 1. Apr, 00:34
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KarenS - 1. Apr, 18:35
Auch als Nichtwienerin freut mich Ihr Erfolg. Ja, auch Nichtwienerinnen haben Gefühle;.)
steppenhund - 2. Apr, 00:53
Ja, es ist so, dass die Wiener als einziges wesentliches Orchester noch die Berliner Philharmoniker anerkennen, obwohl es natürlich auch andere großartige Orchester gibt. Aber die Berliner sind die einzigen, die auch einen Wiener Walzer richtig spielen können. (Das hängt mit der längeren zweiten Viertel zusammen, welche andere Musiker anscheinend nicht übers Herz bringen, so arhythmisch zu spielen. Das ist aber notwendig, weil man hier beim Tanzen um die Partnerin herum"schreiten" muss - und das braucht seine Zeit.
Dass Nichtwienerinnen auch Gefühle haben, muss man mir erst einmal beweisen :)
Meine Frau, die Bremerin ist, hat das geschafft. Doch von einer Frau kann man ja nicht gleich auf 45 Millionen andere schließen :)
Dass Nichtwienerinnen auch Gefühle haben, muss man mir erst einmal beweisen :)
Meine Frau, die Bremerin ist, hat das geschafft. Doch von einer Frau kann man ja nicht gleich auf 45 Millionen andere schließen :)
KarenS - 3. Apr, 12:24
dat stimmt, herr steppenhund. bremen ist ja nur ein katzensprung bis hamburg:-)
steppenhund - 3. Apr, 13:08
Ich lernte meine Frau in Bremen kennen, studierte aber in Wien. Im ersten Jahr nach dem Kennenlernen fuhr ich jedes zweite Wochenende mit meinem Mini von Wien nach Bremen. Freitag die Nacht durch und am Sonntag dann die Nacht zurück nach Wien. Jeweils 11 Stunden. Es gab noch kein Internet. Telefon war sehr teuer, Benzin etwas billiger. Das Benzingeld verdiente ich in den Tagen dazwischen mit Nachhilfestunden.
Es gab kein Internet damals, Telefon war sehr teuer, und meine Frau ist auch heute noch ein ausgesprochener Schreibmuffel.
Hat uns aber nicht schlecht getan.
Dafür fahre ich jetzt seit neun Jahren kein Auto mehr. Meine Kilometerleistung empfinde ich als ausreichend :)
Es gab kein Internet damals, Telefon war sehr teuer, und meine Frau ist auch heute noch ein ausgesprochener Schreibmuffel.
Hat uns aber nicht schlecht getan.
Dafür fahre ich jetzt seit neun Jahren kein Auto mehr. Meine Kilometerleistung empfinde ich als ausreichend :)
steppenhund - 3. Apr, 13:14
Ich glaube, eine Minute kostete über 10 Schilling. Nach heutigem Geld und inflationsbereinigt wären das mindestens 4 Euro / Minute. 1100 km * 2 brauchte ungefähr 600 ÖS Benzingeld. Pro Stunde bekam ich 25 ÖS , ich musste also 24 Stunden Nachhilfe geben. Praktisch jeden Tag eine Doppelstunde. Irgendwie ging es sich aus, sonst brauchten wir ja wenig ...
Anmerkung: 1 Liter Benzin kostete damals ca. 3,50 ÖS, also ca. 50 Pfennige, soweit ich mich erinnern kann.
Anmerkung: 1 Liter Benzin kostete damals ca. 3,50 ÖS, also ca. 50 Pfennige, soweit ich mich erinnern kann.
Aufnehmen können wir leider niemanden zuhause, weil Verwandte aus Deutschland, England und den USA kommen werden.