Erfolg auf dem Papier
Der richtige Erfolg ist erst dann gegeben, wenn es Kunden gibt und das Geld auch fallweise in die Firma und nicht heraus fließt.
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Aber trotzdem:
Heute ist ein Tag zu feiern!
Die Tochterfirma meines Arbeitgebers wurde heute offiziell in Belgrad inkorporiert.
Ich bin jetzt Direktor eines serbischen Unternehmens. Die erste Dienstleistung war ungefähr 30 Unterschriften zu leisten.
Ich bemühe mich, ruhig zu bleiben. Doch irgendwie ist es schon etwas Tolles. Dass ich heute auch mein kleines Apartment übergeben bekommen habe, ist ein anderes Kapitel. Morgen werde ich Teller, Gewürze, Gläser etc. kaufen.
Möbel bekomme ich auch morgen und vielleicht geht sich auch noch die Beschaffung des Clavinova CLP-340 aus.
Und morgen bekomme ich hoffentlich auch Termine für die Rekrutierungsaktionen auf den Universitäten.
Schließlich muss ich ja auch jemanden ausbeuten können:)
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Aber trotzdem:
Heute ist ein Tag zu feiern!
Die Tochterfirma meines Arbeitgebers wurde heute offiziell in Belgrad inkorporiert.
Ich bin jetzt Direktor eines serbischen Unternehmens. Die erste Dienstleistung war ungefähr 30 Unterschriften zu leisten.
Ich bemühe mich, ruhig zu bleiben. Doch irgendwie ist es schon etwas Tolles. Dass ich heute auch mein kleines Apartment übergeben bekommen habe, ist ein anderes Kapitel. Morgen werde ich Teller, Gewürze, Gläser etc. kaufen.
Möbel bekomme ich auch morgen und vielleicht geht sich auch noch die Beschaffung des Clavinova CLP-340 aus.
Und morgen bekomme ich hoffentlich auch Termine für die Rekrutierungsaktionen auf den Universitäten.
Schließlich muss ich ja auch jemanden ausbeuten können:)
steppenhund - 4. Mai, 17:38
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walhalladada - 4. Mai, 19:54
Teufelskerl, Sie! Allein um die Mutschkalica in Belgrad beneide ich Sie bis zum Gelbwerden;)
steppenhund - 4. Mai, 20:33
Sollte ich vielleicht in Wien extra für Sie Muschkalitza bestellen? vielleicht kommen Sie dann doch. Irgendwie würde ich das schaffen:)
steppenhund - 5. Mai, 00:57
Nachtrag: heute abend habe ich extra Muschkalitza bestellt und es war wirklich hervorragend. Allerdings war das auch in einem Spitzenrestaurant, weil wir gefeiert haben;)
Teresa HzW - 4. Mai, 20:24
Prošterczen!
Rinne bauchwärts, Sonnenstrahl.
Feuchte meine dürre Kehle.
Kommst Du unten an im Tal, jauchzt gen Himmel meine Seele. Meine Niere pocht Alarm, und sie lechtzt nach deinem Kuss. Du machst Eisgefilde warm, heiliger Schnapsissimus.
Na denn, darauf einen oder zwei oder drei... šljivovica
:-)
Feuchte meine dürre Kehle.
Kommst Du unten an im Tal, jauchzt gen Himmel meine Seele. Meine Niere pocht Alarm, und sie lechtzt nach deinem Kuss. Du machst Eisgefilde warm, heiliger Schnapsissimus.
Na denn, darauf einen oder zwei oder drei... šljivovica
:-)
steppenhund - 4. Mai, 20:34
Ist das Eigenschöpfung oder Zitat?
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Ich würde da statt dem Slibowitz, den ich tatsächlich ausnahmsweise zu Mittag getrunken habe, eher Vranac oder etwas Ähnliches bevorzugen. Ich trinke fast überhaupt keine Schnäpse mehr, um die fortschreitende Altersdemenz zu kompensieren:)
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Ich würde da statt dem Slibowitz, den ich tatsächlich ausnahmsweise zu Mittag getrunken habe, eher Vranac oder etwas Ähnliches bevorzugen. Ich trinke fast überhaupt keine Schnäpse mehr, um die fortschreitende Altersdemenz zu kompensieren:)
Teresa HzW - 4. Mai, 21:14
"Schnaps ist gut, besser wie Wein", meint dr´Nachbar, der ist Arzt und sott`s wissen... mit einem Keller voller Schnäpse[der Nachbar]... der Spruch [einer den ich mir merken konnte] entstammt einer dieser geselligen Nach[t]barsrunden... ...;-)
steppenhund - 5. Mai, 08:41
Also ganz im Ernst: ich war einmal auf einer Entziehungskur - nein, das stimmt nicht: es war ein Seminar, dass an einem Ort stattfand, wo Entziehungskuren passieren - und da haben uns die Ärzte dort eher das Gegenteil erzählt. Mit folgendem Hintergrund.
Man merkt ja, wie Alkohol auf einer Wunde brennt, die man damit desinfiziert. Das gleiche muss man sich jetzt auf der Speiseröhre vorstellen. Wir haben dort keine Nerven, daher spüren wir es nicht.
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Was mich aber mehr erschreckt hat, war die Gefahr einer Pankreatitis, die dann irgendwie unheilbar zu sein scheint.
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Die Ärzte wollten uns nicht unbedingt den Alkohol ausreden. Das waren recht gute Weinkenner. Nur beim Schnaps sollte man vorsichtig sein.
Wahrscheinlich sind Gegenmeinungen genauso legitim.
Das eintägige Seminar an sich war sehr interessant. "Alkohol am Arbeitsplatz" Wie man erkennt, ob Arbeitskräfte Alkoholiker sind. Gespräche mit Betroffenen, die selbst darunter gelitten haben. Interessanterweise waren das Personen, zwar nicht aus der gleichen Firma, aber aus dem gleichen Arbeitsbereich.
Das war eines der besten Seminare, die ich je erlebt habe. Das haben auch meine Kollegen gesehen.
Bei allen gab es das gleiche Schema. Zuerst einmal versuchen, sich um das Seminar zu drücken, was vom Personalwesen als verpflichtend gesehen wurde, und nachher begeistert den anderen erzählen, wie gut es wäre.
Schon lustig, nicht wahr?
Man merkt ja, wie Alkohol auf einer Wunde brennt, die man damit desinfiziert. Das gleiche muss man sich jetzt auf der Speiseröhre vorstellen. Wir haben dort keine Nerven, daher spüren wir es nicht.
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Was mich aber mehr erschreckt hat, war die Gefahr einer Pankreatitis, die dann irgendwie unheilbar zu sein scheint.
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Die Ärzte wollten uns nicht unbedingt den Alkohol ausreden. Das waren recht gute Weinkenner. Nur beim Schnaps sollte man vorsichtig sein.
Wahrscheinlich sind Gegenmeinungen genauso legitim.
Das eintägige Seminar an sich war sehr interessant. "Alkohol am Arbeitsplatz" Wie man erkennt, ob Arbeitskräfte Alkoholiker sind. Gespräche mit Betroffenen, die selbst darunter gelitten haben. Interessanterweise waren das Personen, zwar nicht aus der gleichen Firma, aber aus dem gleichen Arbeitsbereich.
Das war eines der besten Seminare, die ich je erlebt habe. Das haben auch meine Kollegen gesehen.
Bei allen gab es das gleiche Schema. Zuerst einmal versuchen, sich um das Seminar zu drücken, was vom Personalwesen als verpflichtend gesehen wurde, und nachher begeistert den anderen erzählen, wie gut es wäre.
Schon lustig, nicht wahr?
Teresa HzW - 5. Mai, 21:13
Mein Kommentar war auch nicht "bier"-ernst gemeint ;-)
Ich hatte eher überlegt, womit man wohl in Belgrad bei so einem schönen Anlass[Erfolg im Beruf] anstösst und da fiel mir der Slibowitz ein... Allerdings das mit dem Nachbar und seinem Schnapskeller stimmt. Er ist übrigens Chirurg [und was ich von jenen hörte, die schon unter seinem Messer gelegen, ein sehr guter, hat bisher alle erfolgreich zusammen geflickt]. Die Schnäpse bringen ihm die Patienten aus "Dankbarkeit". Der Nachbar wiederum bedient daraus die diversen Nachbarschaftsrunden.
Allerdings würde ich mich bei ihm nicht unters Messer legen :-)
Ich hatte eher überlegt, womit man wohl in Belgrad bei so einem schönen Anlass[Erfolg im Beruf] anstösst und da fiel mir der Slibowitz ein... Allerdings das mit dem Nachbar und seinem Schnapskeller stimmt. Er ist übrigens Chirurg [und was ich von jenen hörte, die schon unter seinem Messer gelegen, ein sehr guter, hat bisher alle erfolgreich zusammen geflickt]. Die Schnäpse bringen ihm die Patienten aus "Dankbarkeit". Der Nachbar wiederum bedient daraus die diversen Nachbarschaftsrunden.
Allerdings würde ich mich bei ihm nicht unters Messer legen :-)
teacher - 4. Mai, 20:50
Mich wundert, dass du auch noch Zeit zum Bloggen hast.
steppenhund - 4. Mai, 20:58
Zeit hat man nicht, die nimmt man sich.
Jetzt zum Beispiel habe ich Folien für eine Konferenz korrigiert und schicke sie jetzt an die Adressaten. Das dauert ein paar Minuten. Währenddessen gehen sich schon wieder diese Zeilen aus.
Gestern war es schlechter. Da musste ich Prüfungsfragen erstellen - mit den Antworten, weil die Prüfung schriftlich abgehalten wird und ich nicht selber korrigieren muss.
Aber da bin ich vier Stunden gesessen... Da geht dann daneben nicht mehr so viel:)
Jetzt zum Beispiel habe ich Folien für eine Konferenz korrigiert und schicke sie jetzt an die Adressaten. Das dauert ein paar Minuten. Währenddessen gehen sich schon wieder diese Zeilen aus.
Gestern war es schlechter. Da musste ich Prüfungsfragen erstellen - mit den Antworten, weil die Prüfung schriftlich abgehalten wird und ich nicht selber korrigieren muss.
Aber da bin ich vier Stunden gesessen... Da geht dann daneben nicht mehr so viel:)
PeZwo - 4. Mai, 22:50
Ich gratuliere und möchte bei der Gelegenheit auch meine Hochachtung aussprechen. So ein beruflicher Schritt ist keine Kleinigkeit.
steppenhund - 5. Mai, 00:59
Man is born to have adventure! ... :)
Bluesanne - 5. Mai, 00:36
Aller...
Herzlichsten Glückwunsch! Noch ein "Titel" mehr ;-)...
beim nächsten verfassen eines Briefes, eine kleine Herausforderung...da fällt mir p.t. ein...
nundenn...ich freue mich für Dich!..und auf Dich ...beim Schlüpftagsklavierkonzertevent!
beim nächsten verfassen eines Briefes, eine kleine Herausforderung...da fällt mir p.t. ein...
nundenn...ich freue mich für Dich!..und auf Dich ...beim Schlüpftagsklavierkonzertevent!
steppenhund - 5. Mai, 00:59
Der Lieblingstitel ist jetzt "mali boss", weil ich ab Julit im mala kula (kleiner Turm) residieren werde:)
virtualmono - 5. Mai, 07:33
Glückwunsch - ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert :-)
steppenhund - 5. Mai, 08:32
Das gab es doch schon einmal:)
steppenhund - 5. Mai, 08:34
[OT]
Übrigens könnte sich da ein echtes Bloggertreffen ergeben. Da das Essen in einem Lokal mit einem sehr schön durch Glas abgetrennten Raucherbereicht ausgestattet ist, werden sich die rauchenden Blogger dort vermutlich treffen.
Unter meinen Freunden gibt es nämlich eine Korrelation zwischen Bloggen und Rauchen, komisch nicht?
Unter meinen Freunden gibt es nämlich eine Korrelation zwischen Bloggen und Rauchen, komisch nicht?