AKW-Firma
Ich lese jetzt in ORF-online, dass die japanische Regierung daran denkt, TEPCO den Betreiber von Fukushima aufzufangen.
Jetzt ist es ja egal, ob sie TEPCO verstaatlichen oder mit 43 Milliarden Euro stützen wollen. Die japanischen Bürger werden es bezahlen.
Dass man das Unternehmen erhalten will, sehe ich auch ein. Schließlich soll der Betrieb ja weiterlaufen.
Aber ich habe noch nichts davon gehört, dass irgendein Manager die seidene Schnur geschickt bekommen hat.
Das Management hat grob fahrlässig gehandelt. Ich beziehe mich auf seine Handlungen vor dem Unglück, unterlassene Sicherheitsüberprüfungen. Ich beziehe mich auch auf die Prüfungsinstitutionen, die Tepco den Skandal von 2002 haben durchgehen lassen.
Für diese Herrschaften wären lange Gefängnisstrafen und Einzug ihres Vermögens angemessen. Davon habe ich aber nichts gehört. Wahrscheinlich laufen dort auch ein paar Meischis, KHGs und Konsorten herum, nur kennen wir ihre Namen nicht.
Man kann einen atomaren Unfall nicht verhindern. Man kann die Wahrscheinlichkeit nicht auf 0 herunterschrauben. Aber ihn so einzuladen, wie das in Fukushima passiert ist, könnte man damit vergleichen, dass in einer Kommandozentrale der Bush sitzt. Als Gegner hat er den berühmten Paintball-Strategen eines zur Spitze stürmenden Partei in Österreich. Jeder hat einen Knopf, mit dem er jeweils zehn Atomraketen abfeuern kann.
Es kann gut gehen. Aber die Wahrscheinlichkeit ist nicht sehr hoch.
Jetzt ist es ja egal, ob sie TEPCO verstaatlichen oder mit 43 Milliarden Euro stützen wollen. Die japanischen Bürger werden es bezahlen.
Dass man das Unternehmen erhalten will, sehe ich auch ein. Schließlich soll der Betrieb ja weiterlaufen.
Aber ich habe noch nichts davon gehört, dass irgendein Manager die seidene Schnur geschickt bekommen hat.
Das Management hat grob fahrlässig gehandelt. Ich beziehe mich auf seine Handlungen vor dem Unglück, unterlassene Sicherheitsüberprüfungen. Ich beziehe mich auch auf die Prüfungsinstitutionen, die Tepco den Skandal von 2002 haben durchgehen lassen.
Für diese Herrschaften wären lange Gefängnisstrafen und Einzug ihres Vermögens angemessen. Davon habe ich aber nichts gehört. Wahrscheinlich laufen dort auch ein paar Meischis, KHGs und Konsorten herum, nur kennen wir ihre Namen nicht.
Man kann einen atomaren Unfall nicht verhindern. Man kann die Wahrscheinlichkeit nicht auf 0 herunterschrauben. Aber ihn so einzuladen, wie das in Fukushima passiert ist, könnte man damit vergleichen, dass in einer Kommandozentrale der Bush sitzt. Als Gegner hat er den berühmten Paintball-Strategen eines zur Spitze stürmenden Partei in Österreich. Jeder hat einen Knopf, mit dem er jeweils zehn Atomraketen abfeuern kann.
Es kann gut gehen. Aber die Wahrscheinlichkeit ist nicht sehr hoch.
steppenhund - 14. Jun, 15:36
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