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Samstag, 21. November 2009

Zu schwer?

Vor eineinhalb Wochen gab es ja die erste Probe mit Klarinette, Viola und Klavier. Und ich schrieb, dass ich auf youtube keine Beispiele finden würde.
Das hat nicht gestimmt, denn offensichtlich habe ich falsch gesucht.
Also von dem was wir gespielt haben, gibt es teilweise Aufzeichnungen mit Martha Agerich. Und die gefällt mir z.B. wirklich gut.
Nummer 7
Das Stück ist zwar für das Klavier auch nicht so einfach, doch noch immer wesentlich leichter als für die Klarinette. Das gehörte Tempo würde ich jedenfalls gerne bei unserer Aufführung spielen.
Von der Nummer 4 gibt es "nur" eine amateurhafte Aufnahme, die sich dadurch auszeichnet, dass der Beginn total verschlampt ist und das Tempo doch zu langsam. Da haben mir meine Partner schon bei meiner ersten Probe mehr abverlangt. Da mir der Klavierklang hier auch nicht so besonders gefällt, soll der Link nur als Anschauungsbeispiel dienen.
Das gleiche Stück firmiert in einer anderen Besetzung als Nummer 5. Aber tatsächlich klingt hier die andere Besetzung mit der Klarinette viel erfrischender. (Als Aufnahmetechniker hätten sie wohl besser Virtualmono genommen:)
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An dem Stück habe ich heute einmal 2 Stunden geübt. Ich werde es schon hinkriegen - aber ohne auswendig ist da nichts:)

Alles, was noch ein Glück ist ...

davor soll Gott abhüten. Das ist eine jüdische Weisheit, die der Tante Jolesch von Franz Torberg in den Mund gelegt wurde.
Ein klassisches Beispiel, wo sich das Quasi-Glück in ein echtes verwandelt hat, hat sich vor etwas mehr als einer Woche zugetragen.
Ich fahre spät abends im Taxi nach Hause und versuche meine Frau, die gerade in Deutschland war, anzurufen. Anschließend stecke ich das Handy in die Brusttasche meines Hemds. Habe ich geglaubt. Es verblieb im Taxi. Erst am Morgen des nächsten Tages fing ich hektisch zu suchen an und rief auch bei der Taxi-Firma an. Nichts zu finden.
Am Abend nach dem Wagner muss ich noch einmal das Taxi in Anspruch nehmen und erwische zufälligerweise denselben Fahrer. Er erzählt mir, dass ein Handy gefunden wurde. Eine betrunkene Frau, die der nächste Fahrgast war, hätte es ihm gegeben. Da die Zentrale aber noch zu war, brachte mir erst am nächsten Morgen sein Kollege das Taxi zu mir.
Die anfängliche Freude über das Wiedererlangen wich der Enttäuschung, weil es kaputt war.
Auf dem Bildschirm war eine Stelle eingedrückt, wie es nur mit Gewalt passieren kann. (Nicht etwa durch Draufsetzen)
Jemand hatte versucht, es in Betrieb zu nehmen und war vermutlich von der Annahme ausgegangen, dass es sich um einen Touchscreen handelte.
Mitnichten.
Auf eine gewisse Weise war ich beruhigt. Dadurch, dass es kaputt war, konnte es auch niemand missbraucht haben, was ein Kontrollanruf bei der Telefongesellschaft ergab.
Dieses Quasi-Glück hat sich aber in ein echtes gewandelt.
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Ich bekam - nicht ganz ohne Protektion - für vertretbare 49 Euronen am nächsten Tag ein anderes.
Das andere hat einen kleineren Bildschirm, hat keine QWERT-Tastatur, hat laut Testbericht eine sehr mittelmäßige Kamera, und ich kann damit nicht fernsehen.
Kleiner ist es auch. Nicht in Länge und Breite sondern in der Dicke. 11 mm an der dicksten Stelle, was mir die Brusttasche meines Hemdes dankt.
Soweit die Einschränkungen, mit denen ich sehr gut leben kann, was man mir wohl leicht glauben wird.
Dafür hat es weniger Tasten, die damit breiter sein dürfen. Es ist ein Handy für Einhand-Bedienung und von der Ergonomie das beste, was ich bisher hatte. Erst in den Testberichten las ich, dass es sich bei der E-Serie von Nokia um die Business-Handys handelt. Jetzt habe ich absolut kein Problem mehr, mit meinen Klebeln die Tasten blind zu bedienen, was beim anderen unmöglich war.
In dieser Beziehung bin ich jetzt sehr, sehr happy. Durch einen glücklichen Zufall wurde gleichzeitig in unserer Firma der Lotus Notes Traveler eingerichtet, der eine sehr effiziente Synchronisation auch mit meinen Business Mails ermöglicht.
Mit dem anderen Handy hätte ich es vermutlich 2-3 Jahre ausgehalten ohne zu vermuten, dass ich mich damit nicht wirklich wohl fühlte.

Das ist das gute Stück: http://europe.nokia.com/find-products/devices/nokia-e52

Klebeln

Ich weiß nicht mehr, woher dieser Ausdruck rührt. Verwendet hörte ihn zuletzt in meiner Kindheit. Ich selber beziehe mich weniger oft auf die Finger, - die damit gemeint sind - sondern auf die Hände, die ich dann als Pfoten bezeichne.
Klebeln wird im eigentlichen Sinn abwertend gebraucht. So wie man zwei linke Hände hat, sind Klebeln unförmig, dick und zu nichts zu gebrauchen, weil sie vermutlich aneinander kleben und sich damit selbst behindern.
Manchmal wundere ich mich, dass ich mit meinen Klebeln Klavier spielen kann. Erfreulicherweise kleben sie aber tatsächlich nicht.
Dies gesagt habend, verweise ich auf meinen nächsten Eintrag, der nur dann verstanden werden kann, wenn dieser Eintrag bekannt ist:)

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