Gedächtnis
Eigentlich würde ein ähnlicher Artikel bereits heute um drei Uhr früh verfasst. Plötzlich war alles aus. Die Dunkelheit hätte mich nicht gestört. Über den Kühlschrank war ich etwas besorgt. aber ein ganzer Artikel war weg, als selbstverständlich auch das Internet ausfiel. Zuhausecschreibe ich ja mit einem Editor, da ist die Gefahr, viel zu verlieren nicht besonders groß, aber auf dem Tablet ist Editieren ein Krampf, da schreibe ich lieber direkt.
Eigentlicher Text:
seit einem Dreiviertel Jahr verwende ich wieder mein „autodynamisches Zeitplanbuch“ der Hirt-Methode. Die habe ich einmal als Werkstudent um teures Geld erstanden. Ich könnte einen Werbetext verfassen, doch Hirt ist tot, und die Betreuung der Methode in der Schweiz ist eingestellt.
Aber für mich hat sie sich ausgezahlt, obwohl ich ein sehr schlampiger Mensch bin und die methodische Vorgangsweise sehr vernachlässigt habe. Beim Aufräumen habe ich aber entdeckt, dass ich in meinen Aufzeichnungen aus den Jahren 1988-1993 alles vermerkt hätte, was für meinen Beruf wichtig war. Ich könnte sofort wieder einsteigen, wobei Preise und Händler natürlich aktualisiert werden müssten. Aber ich könnte mich unheimlich gut an alles erinnern, was damals wichtig für mich waren.
Jetzt versuche ich meine Tage zu erfassen und wenn ich das einmal drei Tage vernachlässige,stelle ich fest, wie schwe mir das Erinnern fällt.
Es gibt natürlich kleine Hilfestellungen. So vermerkt mein Handy, vie viele Schritte ich gegangen bin. aha, 7800 Schritte, an dem Tag muss ich in Igalo gewesen sein. und in einem Buch habe ich notiert, wann ich mit dem Lesen angefangen hatte. Und so lässt sich einiges rekonstruieren.
Nur bei den Noten erinnere ich mich heute an mehr. Ich könnte die Sonaten, die ich jetzt im Urlaub studiert habe, vermutlich auswendig vortragen, was ich nicht tun werde. Doch generell ist es schon erschreckend, wenn man sich selbst beim Vergessen „zudenken“ kann. (Herceg Novi)
Eigentlicher Text:
seit einem Dreiviertel Jahr verwende ich wieder mein „autodynamisches Zeitplanbuch“ der Hirt-Methode. Die habe ich einmal als Werkstudent um teures Geld erstanden. Ich könnte einen Werbetext verfassen, doch Hirt ist tot, und die Betreuung der Methode in der Schweiz ist eingestellt.
Aber für mich hat sie sich ausgezahlt, obwohl ich ein sehr schlampiger Mensch bin und die methodische Vorgangsweise sehr vernachlässigt habe. Beim Aufräumen habe ich aber entdeckt, dass ich in meinen Aufzeichnungen aus den Jahren 1988-1993 alles vermerkt hätte, was für meinen Beruf wichtig war. Ich könnte sofort wieder einsteigen, wobei Preise und Händler natürlich aktualisiert werden müssten. Aber ich könnte mich unheimlich gut an alles erinnern, was damals wichtig für mich waren.
Jetzt versuche ich meine Tage zu erfassen und wenn ich das einmal drei Tage vernachlässige,stelle ich fest, wie schwe mir das Erinnern fällt.
Es gibt natürlich kleine Hilfestellungen. So vermerkt mein Handy, vie viele Schritte ich gegangen bin. aha, 7800 Schritte, an dem Tag muss ich in Igalo gewesen sein. und in einem Buch habe ich notiert, wann ich mit dem Lesen angefangen hatte. Und so lässt sich einiges rekonstruieren.
Nur bei den Noten erinnere ich mich heute an mehr. Ich könnte die Sonaten, die ich jetzt im Urlaub studiert habe, vermutlich auswendig vortragen, was ich nicht tun werde. Doch generell ist es schon erschreckend, wenn man sich selbst beim Vergessen „zudenken“ kann. (Herceg Novi)
steppenhund - 6. Sep, 14:28
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