16 Prozent
Erinnern sich LeserInnen noch an meine Zeitmessungen an der Skrjabin-Etude. Heute habe ich mit Frau Steppenhund gesprochen und ihr erzählt, dass meine youtube-Aufnahme ungefähr 3 Minuten dauert. Das ist um 50% länger, als Aufnahmen von großartigen Pianisten zeigen. Ich habe ihr gesagt, dass es mir allerdings nichts mehr ausmacht, wenn ich langsamer spiele, solange es gut klingt. Sie hat das bestätigt und gemeint, dass es nicht zu überhastet klingen soll.
Heute warte ich auf ein Taxi und stelle fest, dass ich noch drei Minuten Zeit habe, bis es erwartet wird. Ausnahmsweise - das erste Mal seit damals - nehme ich mein Telefon und verwende die Stoppuhr.
Ich spiele die Etude und drücke auf Stopp. Ich bin sehr überrascht, als ich die Zeit sehe: 2 Minuten 20 Sekunden. Eine Zeit, bei der ich mich nicht sonderlich beeilt habe und alle Sprünge sauber erwischt habe.
Durch die oftmalige Wiederholung - ich spiele die Etude jeden Tag mindestens dreimal - hat sich unbemerkt eine Beschleunigung ergeben.
Irgendwann werde ich eine neue Einspielung machen. Ich bin überrascht, aber auch mit mir zufrieden. Ich bemerke, dass sich mein Klavierspiel auch bei anderen Stücken verbessert hat. Das ist einerseits merkwürdig, weil in der Etude ja nur Oktavensprünge geübt werden, andererseits scheint es mit Beharrlichkeit und der Übungstechnik zu tun zu haben.
Gar nicht schlecht. Eine nette Form von Überraschung.
Heute warte ich auf ein Taxi und stelle fest, dass ich noch drei Minuten Zeit habe, bis es erwartet wird. Ausnahmsweise - das erste Mal seit damals - nehme ich mein Telefon und verwende die Stoppuhr.
Ich spiele die Etude und drücke auf Stopp. Ich bin sehr überrascht, als ich die Zeit sehe: 2 Minuten 20 Sekunden. Eine Zeit, bei der ich mich nicht sonderlich beeilt habe und alle Sprünge sauber erwischt habe.
Durch die oftmalige Wiederholung - ich spiele die Etude jeden Tag mindestens dreimal - hat sich unbemerkt eine Beschleunigung ergeben.
Irgendwann werde ich eine neue Einspielung machen. Ich bin überrascht, aber auch mit mir zufrieden. Ich bemerke, dass sich mein Klavierspiel auch bei anderen Stücken verbessert hat. Das ist einerseits merkwürdig, weil in der Etude ja nur Oktavensprünge geübt werden, andererseits scheint es mit Beharrlichkeit und der Übungstechnik zu tun zu haben.
Gar nicht schlecht. Eine nette Form von Überraschung.
steppenhund - 18. Dez, 00:54
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