12
Apr
2011

Beitrag zum zweiten Tag

Heute abend ist es mir zwischen 19:30 und 21:00 nicht so gut gegangen. Die Wirkung der Spritzen hat nachgelassen, aber ich hatte kein Schmerzmittel genommen.
Gestern hatte ja auch eines gereicht. Heute fühlte ich mich so sicher, dass ich darauf vergaß, beim Zahnarzt zu fragen und meine Mittel hatte ich im Hotel.
Ursprünglich hieß es ja: vier Zahnderln werden gemacht.
Als ich dann nach dem dritten frohlockte: jetzt kommt der letzte, hieß es "noch zwei". Soviel Serbisch verstehe ich nämlich mittlerweile schon. "Josch dwa"
Na gut, beim 4. bin ich dann weggenickt und erst wieder aufgewacht, als der 5. schon fast so gut wie fertig war. Ich hatte nicht einmal bemerkt, dass ich inzwischen vermutlich noch eine weitere Spritze bekommen hatte. (Geschnarcht habe ich sicher nicht, dafür wird der Onkel Doktor schon gesorgt haben:)
Und dann wurde noch einmal der schlechteste Zahn von gestern (ohne Betäubung) aufgemacht. Aber das ging wirklich fast schmerzlos, nur ein bis zwei Zucker meiner Beine. Ich hatte ein gutes Gefühl dabei, weil noch einmal Medizin in den Zahn kam und er sich danach auch wieder sehr solide anfühlte.
Aber jedenfalls saß ich fast drei Stunden am Stuhl. Das waren gefühlte 2,25 Stunden, weil der Onkel Doktor dann bestätigte, dass ich 45 Minuten geschlafen hatte.
Das soll mir einmal einer nachmachen. Während der Abschlussarbeiten dachte ich nur darüber, ob ich den Satz: "Könnte es sein, dass ich geschlafen habe?" auf serbisch schon sprechen könnte. Das Partizipium von Schlafen hab ich nicht ganz zusammengebracht. Da sollte man nämlich noch den Aspekt hineinbringen.
Aber "alles hat ein Ende" habe ich dann doch noch zusammengebracht, denn diesen Text kenne ich vom Fernsehen aus der Werbung für "six feet under".
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Was ich wirklich für bemerkenswert halte, ist der Umstand, dass ich bei der ganzen Geschichte recht viel Serbisch höre und lerne. Der Arzt und die Assistentin plaudern munter dahin und ich kann zumindest schon die Themen erraten, wenn sie sich über die Schulen der Kinder unterhalten. Es ist eine etwas merkwürdige Form von "total immersion". Ich bin im Sessel untergetaucht, darf selbst nichts reden, bzw. kann nichts reden, doch meine Ohren sind auf Empfang gestellt.
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Morgen kommt der eigentliche Hammer: die Kieferoperation für die Implantate.
Sehr war der Ratschlag heute, sechs Stunden vor der OP nichts mehr zu essen, was ja eher normal ist. Aber auch vorm Trinken wäre abzuraten, weil die Geschichte wird drei Stunden dauern und während dieser Zeit werde ich mich nur schwer zum Nase pudern entschuldigen können.
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Damit die Geschichte aber nicht nur nach den typischen Krankengeschichten der alten Leute klingt, kommt jetzt noch ein kleiner Erfolgsreport.
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Nein, ich habe noch nicht einen unterschriebenen Kundenauftrag.
Ja, ich habe eine Wohnung und ein Office. Und diese sind nach einigen Besichtigungen und Verhandlungen jetzt doch dort angesiedelt, wo ich ursprünglich hinwollte: die Wohnung in GENEX APPARTMANI, wo auch z.B. die österrreichische Außenhandelskammer und die japanische Botschaft residiert. Das Office befindet sich gleich im Nebengebäude, dem "kleinen Turm", wo sich hauptsächlich DELTA GENERALI befindet. Back to the roots könnte man sagen.
Aber es wird ernster und ernsterer!
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Ich bin wirkliich überrascht, dass gerade Du lamentierst....
lamamma - 26. Mär, 15:30
Wobei nähen sich ja viel...
Wobei nähen sich ja viel direkter geboten hätte.
Schwallhalla - 26. Feb, 10:30

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