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ad personam

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Ja

ich bin im Maindörfli oder wenigstens daneben. Ich bin nicht unglücklich, dass sich der große Schlemmerfraß nicht ausgegangen ist.
Heute bin ich einigermaßen zufrieden, doch es gibt unheimlich viel zu arbeiten.
Da ist es dann angenehm, sich mit einem Freund zu treffen, der in dem Fall mit einem Restaurant in der Nähe meines Hotels nicht nur einverstanden ist, sondern dem auch Himmel und Erde genauso gut zu schmecken scheint wie mir.
Jetzt werde ich mir noch einen Flammkuchen "einwerfen", wie es die Jugend zu formulieren pflegt und dann geht es noch 2,3 Stunden weiter.
Aber kein Frohlocken: ich komme wieder. Dritte Novemberwoche, falls bereits geplant werden möchte.

Nachtrag:
So, die Woche ist geschafft, und das nicht einmal so schlecht. Gehackelt habe ich wie ein Irrer, aber es hat sich ausgezahlt. Zufriedene Gesichter.
Und jetzt geht es höchstwahrscheinlich in die Sauna:)

Donnerstag, 17. September 2009

In der Pause

kann ich nicht anders als feststellen, dass es gestern einen sehr gemütlichen aber viel zu kurzen Bloggertreffabend in Nürnberg gab.
Ob ich es aber wirklich bis Berlin schaffe, ist noch sehr zweifelhaft.

Donnerstag, 13. August 2009

Da arbeitet man so friedlich vor sich hin ...

und denkt an nichts Böses. Es ist Urlaubszeit und das Büro ist nicht gerade voll besetzt. Und auf einmal trudeln Aufträge herein und man stellt fest, dass man nachlässig mit den Terminreservierungen im September war.
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Man trägt alles Notwendige für den September ein und stellt fest, dass das ein sehr dichter Monat wird. Sehr, sehr dicht. Die Zeiten in Wien reichen gerade für das Schreiben von Reiseabrechnungen und das Vorbereiten der nächsten Reise.
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Vielleicht sollte ich doch etwas mehr auf meine Zeitplanung achten...

Mittwoch, 12. August 2009

Die kleinen Freuden ...

der großen Eitelkeit.
Sowohl auf Google als auch auf Bing scheine ich bei reiner Namenseingabe mit einem signifikanten Link auf der ersten Seite auf. Das war vor 5 Jahren noch nicht so.
Man gönnt sich ja sonst nichts.
Davon werde ich noch zehren, wenn ich einmal halbdebil vor mich hindösen werde.

Sonntag, 4. Januar 2009

Kreativität

Bei acqua wird die Frage gestellt, was das Gegenteil von "kreativ" ist.
Ich kann diese Frage nicht beantworten. Ich stehe heute am Sonntag um halb sechs Uhr früh auf und bringe folgendes Diagramm "zu Computer", mit dem ich seit Weihnachten schwanger gehe.



Das ist jetzt nicht besonders originell. Ganze Teile dieses Datenmodells finden sich in Programmen, die mir bekannt sind. Da war das wesentlich einfachere Datenmodell, das ich vor 11 Jahren entworfen hatte, revolutionärer.
(Einige Hilfsklassen sind der Übersichtlichkeit halber weggelassen.) An dem Diagramm wird sich noch einiges ergänzen und korrigieren lassen. Aber es ist das Resultat eines "Wünsch-dir-was"-Denkprozesses, der durch zwei Randbedingungen gesteuert wird:
1) Was will ich haben (audrücken, erreichen)
2) Was ist machbar

Ich nenne das einmal technische Kreativität. Was hierbei vielleicht erwähnenswert ist, ist die Verwendung einer graphischen Sprache, die in etwa dem Skizzenblock eines Künstlers entspricht. Bereits mit wenigen Strichen ist erkennbar, was da im Entstehen ist. Und man könnte auch schon sehen, was komplett falsch sein muss. Aber vor dieser Korrektur lege ich mich noch ein bisschen schlafen.

Sonntag, 28. Dezember 2008

"Unser" Lied

Durch Zufall wieder entdeckt: unser Lied. Das war lange vor Frau Columbo.
Eine große Liebe, so dachte ich damals. Trotzdem gehört die Frau zu denen, die vollkommen aus meinem Leben verschwunden sind, was nicht für viele gilt. Chez Gerard in der Lederergasse, Bruckner's Vierte, Millstättersee gehören zu den Erinnerungen, die damit wieder aufleben. Damals war ich 17.

Freitag, 12. Dezember 2008

Das Neue und die Wiederholung

Der Steppenhund schwelgt manchmal oft in der Vergangenheit und macht sich dabei über sich selbst lustig.
Die Wiederholung liegt ihm nicht, obwohl er sich gerne wiederholt.

Darstellung A:
Was er bewundert, ist die Veränderung im Rahmen einer Form. Anlässlich einer musikalischen Untermalung gab es einmal folgende Aussagen. Ausschnitt:

Ich zitiere Joachim Kaiser:
... Aber was ist das eigentlich. Eine Beethoven-Sonate? Warum werden Beethoven-Sonaten geliebt und gespielt, obwohl sie doch, laut Gulda (der sie bewunderungswürdig beherrscht), „nicht die Probleme des heutigen Menschen haben>? ...
... Für jeden halbwegs musikalischen Mitteleuropäer sind die Beethoven-Sonaten Mischung aus Jugendeindruck und unverwandter, sich ständig wandelnder Bewunderung, aus Reiz und Überdruß, aus musikalischem Indianerspiel mit Pathétique oder Sturm-Sonate und mystischer Sehnsucht: einmal möchte man den letzten Satz der Opus 111, die Fuge der Hammerklaviersonate, die Spiritualität der Les Adieux-Sonate ohne Rest begriffen haben, vom „Spielen-Können“ ganz zu schweigen...
... Die Sonaten sind ein Werkkosmos im Beethovenschen Gesamtkosmos, ein intimes Laboratorium reiner Produktivität.
... Beethovens geniale Unfähigkeit, sich zu wiederholen, seine nur mit Bewunderung zu konstatierende Fähigkeit, Zartes, Zärtliches, Einsilbiges, Wildes immer ganz neu zu sagen: das alles muss für ihn ein elementares Nicht-anders-Können gewesen sein.

Nur die besten Pianisten ihrer Zeit haben Gesamteinspielungen aller Sonaten hinterlassen oder haben überhaupt ihr Programm darauf ausgelegt, alle zu spielen. Und jeder oder jede von ihnen hat bestimmte Sonaten besser als jeder andere und andere wieder nicht so exzellent gespielt. Vielleicht kann man behaupten, dass der aufgespannte Kosmos so weit ist, dass er von einem Menschen nicht in alle Weiten ausgelotet werden kann, dass er aber so viel Platz gibt, dass sich jeder darinnen finden und ausleben kann.

Das sagt eigentlich schon fast alles. Ich bewundere die angesprochene "geniale Unfähigkeit".

Darstellung B:

Durch einen Zufall stoße ich auf eine Patentdatenbank, in der sich mittlerweile abgelaufene Patente finden, darunter eines aus dem Jahre 1986, in dem der Hund als Erfinder genannt ist. Ich sehe zum ersten Mal, den vollen Text des Patents mit Zeichnungen. Das Prinzip ist mir auch heute noch klar, die Beschreibung fordert mich verständnismäßig schon etwas. Könnte ich heute noch etwas neues erfinden? Bei dem angesprochenen Patent bekam ich einmal unverhofft die Bestätigung, dass Zeiss die größten Schwierigkeiten damit hatte und eineinhalb Jahre versuchten, darum herum zu bauen, bevor sie später in Lizenzverhandlungen eintraten. Das alles ging ziemlich spurlos an mir vorüber. (Wenn man während der Arbeit etwas erfindet, fließen die Nutzungsrechte der Firma zu. Das war aber schon in Ordnung, ich wurde kompensiert.)


Darstellung C:

Seit mittlerweilen Jahren versuche ich mir ein Beispiel an der Praxis Dr. Schein zu nehmen. Dort gibt es zwar Wiederholungen, aber ein Unmaß an neuen Gedanken, die sich doch in den allermeisten Fällen über das Niveau des Klamauks emporheben. Da kann ich nicht konkurrieren. Aber heute sah ich mich veranlasst, eine zeit lang in der nachfolgenden Gestalt aufzutreten. Da dachte ich dann schon, dass ich mich einem Vorbild wenigstens phänomenologisch annähere.

Steppenhund20081211klein

Habe ich mich verständlich ausgedrückt? Ich will Neues. ich will Originalität. Dem kann man aber nicht nachlaufen, das Neue muss sich von selbst aufdrängen.
Und zu diesen Gelegenheiten frage ich mich dann, ob ich überhaupt sinnvoll bloggen kann.

Montag, 8. Dezember 2008

Zwetajewa, Rilke und das Verblassen

Ich finde zufällig einen Eintrag und komme zu der Schlussfolgerung, dass Bloggen blöd ist.
Oder vielleicht öffentliches Bloggen.
Es gibt Menschen, mit denen der schriftliche Austausch, mehr an Ehrlichkeit vermitteln kann, als sie im persönlichen Treffen ausgetauscht werden kann. Mitunter ist es genau umgekehrt. Aber für jeden Menschen, der genau das versteht, was ich ausdrücken möchte, gibt es zehn, die es nicht nur nicht verstehen sondern sogar missverstehen.
Es wäre also besser, die Öffentlichkeit einzuschränken.
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Dann frage ich mich: ich lese aber auch wo anders. Etwas gefällt mir oder ich verwerfe es. Oder ich denke, dass ist nicht das Beste, was sie oder er geschrieben hat. Manchmal klingt es schlecht, aber es vermittelt mir einen Gedanken.
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Lebe ich von den Kommentaren?
Vielleicht habe ich davon gelebt. Ich stelle fest, dass ich nicht mehr verärgert bin, wenn auf einen Eintrag, der zweifellos Antworten nach sich ziehen müsste, nichts höre. Das Blog besticht durch seine grafische Gestaltung. Ich kann mir aber auch auf meinem Rechner zuhause ein Wiki einrichten. Ich kann alles so gestalten, wie ich möchte. Brauche ich die Rückkopplung?
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Die Antwort ist ja und nein. Gerade trinke ich einen herrlichen Rioja und möchte ihn nicht missen. Aber ich bin nicht abhängig davon. Ich trinke zur Zeit sehr wenig Alkohol und er geht mir nicht ab, obwohl ich früher viel früher getrunken habe.
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Ich liebe die Bestätigung, den Applaus. Brauche ich ihn? Ich habe das einmal gedacht. Ich brauche ihn nicht mehr. Ich habe vermutlich schon die Bestätigung der Rache bekommen. Leute, die mich der Unsportlichkeit geziehen haben, sind schon tot. Verstorben in einem Alter, das ich noch erlebt habe.
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Früher habe ich noch regelmäßig Leute angerufen, die ich zwei Jahre nicht gesprochen hatte. Bekannte aus der Vergangenheit. Ich bin der festen Überzeugung, dass es sich lohnt, jede Beziehung, die man je hatte, am Leben zu erhalten. Das sehen nicht alle Menschen so.
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Wenn die anderen Menschen recht haben und ich falsch liege, dann beuge ich mich der demokratischen Mehrheit. Dann verstumme ich eben. Es gibt so viele, die zu mir sprechen.
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Ich werde zuhören.

Nachtrag: auf Wunsch den Kommentar wieder freigegeben.

Freitag, 28. November 2008

Der Freitag vor dem Wochenende

... der Freitag vor Weihnachten.
Schließlich steht der 1. Adventsonntag vor der Tür.
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Ab jetzt wird alles anders.
Noch mehr Arbeit. Termindruck vor Weihnachten. Hektik. Abendtermine noch und nöcher.
Und es wird besinnlicher.
Das Vorrecht des Alters ist es, dass man nichts mehr so eng sehen muss.
Vielleicht gehen sich mit etwas Organisation auch die Agenden leichter aus.
Immerhin kenne ich diesmal schon wesentlich mehr Weihnachtsgeschenke als sonst am 23. 12.

Sonntag, 2. November 2008

Neben ästhetischen Drachen ...

gibt es auch furchterregende, die als Wächter fungieren, obwohl ich nicht sicher bin, ob es nicht Löwen sind, wie sie dasitzen.

Loewendrachen

Der Kontrast zum kleinen, fotografierten Chinesen zeigt, dass die steinernen Wächter recht friedlich bleiben, wenn keine Gefahr droht.

DracheMitBub

In Wirklichkeit war ich fast zu 100% in Gedanken an mein Baby, dass anlässlich einer Medizinerkonferenz in Nancy zum ersten Mal ausgestellt worden war.

GegenteilDesDrachens

Dort wurde zum ersten Mal "mein" Gerät ausgestellt, an dem ich drei Jahre Tag und Nacht gearbeitet hatte. Ich bekam dort mein erstes französisches Dinér und lernte, dass man denselben Bordeaux zu jedem Gang trinken könne.
Später war ich dann in einem Institut in Rennes, wo die Technologie zur Erforschung von Fertilität verwendet wurde. In Brest ging es dann nur um "Ontologie", (Krebsforschung) das war das Standardthema in jenen Tagen. Mit meinem Technikerbewusstsein konnte ich mich voll indentifizieren. Ich war in "ethical goods" unterwegs.

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