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Technik

Samstag, 21. November 2009

Alles, was noch ein Glück ist ...

davor soll Gott abhüten. Das ist eine jüdische Weisheit, die der Tante Jolesch von Franz Torberg in den Mund gelegt wurde.
Ein klassisches Beispiel, wo sich das Quasi-Glück in ein echtes verwandelt hat, hat sich vor etwas mehr als einer Woche zugetragen.
Ich fahre spät abends im Taxi nach Hause und versuche meine Frau, die gerade in Deutschland war, anzurufen. Anschließend stecke ich das Handy in die Brusttasche meines Hemds. Habe ich geglaubt. Es verblieb im Taxi. Erst am Morgen des nächsten Tages fing ich hektisch zu suchen an und rief auch bei der Taxi-Firma an. Nichts zu finden.
Am Abend nach dem Wagner muss ich noch einmal das Taxi in Anspruch nehmen und erwische zufälligerweise denselben Fahrer. Er erzählt mir, dass ein Handy gefunden wurde. Eine betrunkene Frau, die der nächste Fahrgast war, hätte es ihm gegeben. Da die Zentrale aber noch zu war, brachte mir erst am nächsten Morgen sein Kollege das Taxi zu mir.
Die anfängliche Freude über das Wiedererlangen wich der Enttäuschung, weil es kaputt war.
Auf dem Bildschirm war eine Stelle eingedrückt, wie es nur mit Gewalt passieren kann. (Nicht etwa durch Draufsetzen)
Jemand hatte versucht, es in Betrieb zu nehmen und war vermutlich von der Annahme ausgegangen, dass es sich um einen Touchscreen handelte.
Mitnichten.
Auf eine gewisse Weise war ich beruhigt. Dadurch, dass es kaputt war, konnte es auch niemand missbraucht haben, was ein Kontrollanruf bei der Telefongesellschaft ergab.
Dieses Quasi-Glück hat sich aber in ein echtes gewandelt.
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Ich bekam - nicht ganz ohne Protektion - für vertretbare 49 Euronen am nächsten Tag ein anderes.
Das andere hat einen kleineren Bildschirm, hat keine QWERT-Tastatur, hat laut Testbericht eine sehr mittelmäßige Kamera, und ich kann damit nicht fernsehen.
Kleiner ist es auch. Nicht in Länge und Breite sondern in der Dicke. 11 mm an der dicksten Stelle, was mir die Brusttasche meines Hemdes dankt.
Soweit die Einschränkungen, mit denen ich sehr gut leben kann, was man mir wohl leicht glauben wird.
Dafür hat es weniger Tasten, die damit breiter sein dürfen. Es ist ein Handy für Einhand-Bedienung und von der Ergonomie das beste, was ich bisher hatte. Erst in den Testberichten las ich, dass es sich bei der E-Serie von Nokia um die Business-Handys handelt. Jetzt habe ich absolut kein Problem mehr, mit meinen Klebeln die Tasten blind zu bedienen, was beim anderen unmöglich war.
In dieser Beziehung bin ich jetzt sehr, sehr happy. Durch einen glücklichen Zufall wurde gleichzeitig in unserer Firma der Lotus Notes Traveler eingerichtet, der eine sehr effiziente Synchronisation auch mit meinen Business Mails ermöglicht.
Mit dem anderen Handy hätte ich es vermutlich 2-3 Jahre ausgehalten ohne zu vermuten, dass ich mich damit nicht wirklich wohl fühlte.

Das ist das gute Stück: http://europe.nokia.com/find-products/devices/nokia-e52

Donnerstag, 24. September 2009

IT wichtig?

Eigentlich ist IT nicht so wichtig. Wir haben sie dazu gemacht. Sicher kann es nur mit ausgeklügelter Logistik und dem Containerwesen so weit kommen, dass der Transport einer Flasche Tsingtao-Bier von China bis Wien nur mehr einen Cent kostet.
Ob das für unser Leben so wichtig ist, ist fraglich.
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Ob es notwendig ist, dass wir alle mailen, bloggen, chatten oder twittern können, sei dahingestellt.
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Ob wir alle programmieren können müssen, ist sehr zweifelhaft.
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Ob wir verstehen, was in einem Computer vor sich geht, ist vermutlich nur für einen kleinen Bruchteil unserer Gesellschaft zutreffend.
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Wer verlässt sich dann eigentlich, dass alles ordentlich ablauft?
Ich tue es nicht. Und ich habe genügend Indizien, dass in bestimmten Bereich, wo man mit Software sehr viel Einsicht gewinnen könnte, ganz bewusst verschleiert wird.
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Wofür bekommen also einigermaßen gut bezahlte IT-Leute wie ich ihr Gehalt?
Für's Goschen-Halten. Zu deutsch Schweigegeld.
Ist im Prinzip noch nichts Böses. Aber warum tun wir uns die IT dann an?

Dienstag, 14. April 2009

Abflussteil

Wesentlich: oben lichte Weite im Emaille beträgt 90mm.
Der alte Teil (das untere Gewinde total abgerissen)

Abfluss1_lichteWeite90mm


Der eine Austauschteil, den ich bekommen hatte, war unterhalb der Abwasch voll in Plastik.

Der obere Metallteil ist mit dem unteren Kunststoffteil über eine ca 14mm Rohrstange mit Außengewinde verschraubt. In das Rohr passt dann der Nippel vom Einsatz, mit dem man die Abwasch dicht verschließen kann.

Freitag, 26. September 2008

Berlin 1955

In Wien verließ der letzte Besatzungssoldat das Land, in Berlin - nein in ganz Deutschland - konnte man die berühmte Zeitschrift "Hobby" lesen.
Viele Geräte, von denen man damals noch nicht einmal träumen konnte, sind inzwischen Realität geworden, doch die folgende Zukunftsvision nicht:

Atomauto

vielleicht gibt es militärische Landfahrzeuge. Aber der Hype ist das automgetriebene Auto nicht geworden.

Montag, 25. August 2008

Wenn Männer Frauen ausziehen ...

Fritz Zernike hat 1953 den Nobelpreis für ein lichtmikroskopisches Beobachtungsverfahren bekommen, welches sich Phasenkontrast nennt.
Es hat eine Zeit in meinem Leben gegeben, da hatte ich sehr viel mit den unterschiedlichsten Mikroskopieverfahren zu tun. Lief alles unter dem Titel technische Unterstützung für die Wissenschaft.)
Das Verfahren leistet folgendes:
Phasenkontrast
Mit Phasenkontrast sieht man Konturen und Objekte, die sonst in normaler Durchlichtmikroskopie nicht erkennbar sind.
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Für mein Beobachtungsverfahren werde ich keinen Nobelpreis bekommen, obwohl es ähnlich revolutionär ist und für Männer wie mich gerade zu erfreulichen Erkenntnissen führt.
Ich spreche vom Bewegungsphasenkontrast, welcher sich vollkommen ohne technische Hilfsmittel, ausschließlich mit dem geübten Auge, einsetzen lässt.
Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der einen nicht aus jeder Ecke ein Zeitungskiosk mit Darstellungen angesprungen hat, die direkt pornografische Darstellungen (sehr schlecht abgedeckt) zeigen. Zu meiner Zeit war die Fantasie noch ein wesentlicher Bestandteil in der Erkennung weiblicher Geschlechtsmerkmale.
Die sehr sanften Pornografiefilme, die Ende der Sechzigerjahre kursierten, könnten heute ab 6 freigegeben sein. Eines der bekannteren Handlungsklischees war die Erfindung einer Röntgenbrille, mit denen man Frauen unter das Gewand schauen konnte. Vielleicht erinnern sich einige der männlichen Blogteilnehmer noch daran.
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Ich habe nun durch entsprechende - jahrzehntelange - Übungen die Verwendung des Bewegungsphasenkontrastes (geschützte Bezeichnung) so vervollkommnet, dass ich selbst im Winter in den meisten Fällen die Konturen der Unterwäsche durch dicke Wollröcke oder auch nicht anliegende Hosen erkennen kann. Dies funktioniert nicht am statischen sondern ausschließlich am bewegten Objekt. Durch die Bewegung entsteht an bestimmten Stellen ein fast unmerklicher Faltenwurf, der eine kleine Region dem Verfahren durchsichtig erscheinen lässt. In der stetigen Bewegung verändert die durchsichtige Region ihren Ort und nach einer gewissen Zeit ist die gesamte weibliche Derriere gescannt.
Es gibt ja den Spruch, dass Männer die Frauen mit den Augen ausziehen. Ich war überrascht, als ich festgestellt habe, dass dieses Phänomen einen realen Hintergrund hat.
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Diesen Beitrag wollte ich schon lange einmal schreiben, wurde aber heute endgültig dazu angeregt, weil la-mamma schrieb, dass man einen String-Tanga nicht durch ein gefüttertes weißes Kleid erkennen könne. Es kann nun sein, dass es sich wirklich um einen Sonderfall handelt, bei dem es unmöglich erscheint. In den allermeisten Fällen würde ich aber die Wette dagegen halten.
In den Bildern, die an unsere Augen gelangen, steckt weit mehr an Information als man auf den ersten Blick zu erkennen glaubt. Bekannterweise gibt es auch eine ganze Reihe optischer Täuschungen, die eher zur Verwirrung des Betrachters herangezogen werden. Die Phänomene, die aber in manchen Fällen zur Verwirrung und Vorgaukelung falscher Tatsachen führen, können in anderen Fällen genau die Information erzeugen, die beim statischen Bild nicht erkennbar sind.

Donnerstag, 5. Juni 2008

U-Bahn

Mein Räsonieren hat ja überhaupt nichts an Reakionen hervorlocken können. Daher jetzt die direkte Frage: Würden sie in eine U-Bahn einsteigen wollen, die vorne keinen "Fahrer" sitzen hat?

P.S. dass es auch ohne Führerstand-Besetzung ginge, darf als bekannt vorausgesetzt werden.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Wasser

Wasser ist ein kostbares Gut. Frau Columbo war traurig, dass ich erst spät nach Hause kommen würde, doch noch trauriger war sie, dass der Brunnen kein Wasser förderte.
Es handelt sich nun um keinen richtigen Brunnen im Garten, obwohl ich den gerne hätte, sondern um ein Spielzeug. Ein Eimer, der mit Wasser gefüllt wird und oben mit einem Sieb bedeckt ist. Weiters steckt eine typische Brunnenapparatur in einem größeren Loch des Siebes. Der Ausfluss zeigt auf ein kleines gelbes Schaufelrad, das mich an die Frisur eines Simpson erinnert. "Das Vorzeigemodell im Spielzeugladen hätte funktioniert, aber dieses ginge nun nicht." Dieser Herausforderung musste ich mich beim Heimkommen stellen.
Anfänglich war ich auch ratlos. Das Prinzip ist ähnlich wie bei einer Luftpumpe.
Ich versuchte einen Trick und füllte das Brunnenrohr von oben mit Wasser, doch selbst das half nichts. Also benahm ich mich wie der typisch Sechsjährige und zerlegte das Ding. Eigentlich gab es da nur den Plastik-Stößel mit einem Kolbenring, besser einer Kolbenscheibe, am unteren Ende. Und zwei Murmeln fielen noch heraus. Von da an war es klar. Die Murmeln dürfen sich nicht oberhalb des Kolbenrings befinden sondern unterhalb. Eine müßte im Prinzip ja reichen. Sie stellt die Abfluss-Dichtung dar. Ich nehme an, dass man die zweite braucht, damit sie schneller das Quasi-ventil schließen.
Neu zusammengebaut und schon dreht sich Simpsons Haarpracht.
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Dafür haben sie mich halt studieren lassen...
oder wie man sagt: dem Ingenieur ist nichts zu schwör!

[Quelle: Micky Mouse]

Nachtrag: dass Frau Columbo überhaupt ein Plastikspielzeug kauft, ist eine Sensation. Ohne Holz oder Naturfaser geht da sonst gar nichts. Wie einen die Enkelinnen doch umdrehen können:)

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