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    <title>Kondensat der Jahre (von Irrtümern und Erkenntnissen) : Rubrik:Natur</title>
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    <description>von Irrtümern und Erkenntnissen</description>
    <dc:publisher>steppenhund</dc:publisher>
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    <dc:date>2008-09-12T09:11:07Z</dc:date>
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    <title>Kondensat der Jahre</title>
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    <title>Liebe Deutsche, geniert euch!</title>
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    <description>Eigentlich sollten wir Österreicher uns wegen unserer derzeitigen politischen Kultur genieren. Doch in Deutschland kann man noch mit ganz anderen Sachen berühmt werden. Dort wollen nämlich Psychoanalytiker, namentlich Bernd Oberhoff, damit Aufmerksamkeit erregen, dass sie sich jemanden bekannten vornehmen und aufdecken, wie pervers und sadistisch er ist. Das &lt;a &gt;Mozart-Bild&lt;/a&gt; hat sich ja tatsächlich in den letzten Jahren sehr stark dem Realismus gebeugt, was sicher besser ist, als ihn als unerklärbares und unerreichbares Genie darzustellen. Vielleicht hat ja Herr Oberhoff aus medizinischer Sicht heraus recht. Aber bitte, dann soll er auch erklären, warum Mozart so komponieren konnte, wie er es tat. Laut verschiedenen Rezensionen versteht er ja auch die Musik.&lt;br /&gt;
Aber wie erklärt er tiefenpsychologisch die Klaviersonaten, die Streichquartette, die Symphonien? Wie erklärt er das Requiem?&lt;br /&gt;
Wenn ich wollte, könnte ich bei gezielter Manipulation herausfinden, dass Mozart in seinen Sonaten die Relativitätstheorie erklärt hat, lange bevor sie erfunden wurde. Oder dass in der Sonate KV 330 das Scheitern der österreichischen Regierungskoalition 2008 heraus zu lesen ist. Nostradamus muss das ja auch schon gesehen haben.&lt;br /&gt;
Vielleicht ist es ja nur die Folge einer gewissen Humorlosigkeit, die man den Deutschen allgemein zuschreibt? Deswegen bin ich immer begeistert, wenn mich manche Exemplare vom Gegenteil überzeugen;)&lt;br /&gt;
Vielleicht melden sich hier ein paar Psychoanalytiker, die Oberhoff verteidigen. Dann stelle ich die Frage: und wie bringt uns das jetzt weiter? Vielleicht hat O. zuwenig Mamabrust bekommen, um dieses Phänomen mit besonderem Einsatz untersuchen zu wollen.&lt;br /&gt;
Eigentlich ist das ja ein alter Hut, aber heute bin ich einmal grantig. Es gibt ein Amateurvideo von einer Requiemaufführung 1999 mit Abbado und den Berliner Philharmonikern. Ich habe absichtlich den Anfang als Beispiel gewählt, der darüber hinaus noch von einem langen Auftrittsvorspann eingeleitet wird.&lt;br /&gt;
Bitte achtet auf die ersten vier Takte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/Dujmp5FnVr0&amp;hl=en&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/Dujmp5FnVr0&amp;hl=en&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hier nicht schlagartig aus dieser Welt in eine andere gerissen wird, ist vermutlich nicht so empfänglich für Musik.&lt;br /&gt;
Aber vielleicht bin ich es, der sich irrt. Vielleicht ist tatsächlich jede unbegreifliche Fähigkeit lediglich die Kompensation für ein Kindheitstrauma und Frustration.&lt;br /&gt;
Warum laufen dann aber sowenig Genies herum?</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Natur&quot;&gt;Natur&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-23T22:20:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/4964400/">
    <title>Furcht</title>
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    <description>Unser Hundeviech ist normalerweise nicht ängstlich und kommt auch mit Sylvester gut zurecht. Doch jetzt eben liegt er neben mir, ganz nahe beim Schreibtisch - am besten noch näher - und fürchtet sich vor den Geräuschen, die der Hagel macht. Zwei-Zentimeterstücke kommen da herunter.&lt;br /&gt;
Jetzt beim Donnerschlag verkriecht er sich ganz unter dem Schreibtisch.&lt;br /&gt;
Das Epizentrum ist jetzt vermutlich schon 2 km weiter. Aber es klingt wirklich unheimlich. Es will mir vorkommen, dass es der erste Hagelschlag ist, den ich seit 1991, also seit wir in diesem Haus wohnen, mit der Intensität erlebt habe.&lt;br /&gt;
Ich bin schon gespannt, wie es im Garten aussehen wird.</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-01T16:12:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/4750048/">
    <title>&quot;Ich warte noch auf den Wetterbericht&quot;</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/4750048/</link>
    <description>war einer der häufig gehörten Sätze, als ich ein Kind war. In den Sechzigerjahren gab es auch Wetterberichte. Die waren aber meistens mit einer sehr geringen Eintreffwahrscheinlichkeit gesegnet. In den Ferien konnte man den Bauern wesentlich mehr vertrauen, die aus bestimmten Wolkenformationen in den Bergen das Wetter des nächsten Tages voraussagten.&lt;br /&gt;
Das hätte ein Firmenskiwochenende werden sollen. Da unser Firmenchef sehr besonnen ist, wurde es abgesagt, als vorgestern die Sturmwarnung ausgegeben wurde. Aus Sicherheitsgründen. Zu Recht, wie sich nach dem Anschauen der Nachrichten jetzt herausstellt.&lt;br /&gt;
Es hat sich etwas verändert seit meiner Kindheit.&lt;br /&gt;
Manche Rechenmodelle sind schon ziemlich perfektioniert. (Es ist dies auch ein Resultat von immer besseren Mathematikmethoden, welche die meisten Leute ablehnen, weil die Mathematik im echten Leben zu nichts nütze ist.)&lt;br /&gt;
Vermutlich stimmen auch andere Vorhersagemodelle heute besser als vor 50 Jahren, doch glaubt man ihnen nicht. Man verlacht die Vorhersagen des Club of Rome, die selbstverständlich nicht eingetroffen sind, weil sich nach der Veröffentlichung der ersten Ergebnisse die Verhaltensweisen geändert haben.&lt;br /&gt;
Es wird teilweise ja soviel Schindluder mit Statistiken getrieben, dass ein gewisser Pessimismus angebracht ist. Die Fälschung einer Statistik kann man am besten erkennen, wenn man die Frage nach dem &quot;Cui bono&quot; (Wem nützt es?) stellt.&lt;br /&gt;
Aber jetzt komme ich wieder zum Wetter zurück. Als New Orleans zerstört wurde, hatte man schon gewusst, dass die Stadt im Falle eines derartigen Unwetters nicht geschützt wäre.&lt;br /&gt;
Nehmen wir an, dass das häufigere Auftreten von Stürmen als Folge einer Veränderung des Weltklimas hingenommen werden muss, so wird sich dies sicher in Bauordnungen und Sicherheitsbestimmungen niederschlagen.&lt;br /&gt;
Der Sturm hat sein Gutes. Wir fangen langsam an, uns Gedanken über mögliche Auswirkungen zu machen. Könnte eine relativ einfache Sache wie ein heftiger Wind unseren auf Technik basierenden Tagesablauf empfindlich stören?&lt;br /&gt;
Ja, er kann - glaube ich. Aber wen kümmert schon, was ich glaube?</description>
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  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/4692668/">
    <title>Der Himmel über Brunn</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;533&quot; alt=&quot;Biedermeier2008&quot; width=&quot;800&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/steppenhund/images/Biedermeier2008.jpg&quot; /&gt;</description>
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    <title>Die Hundeuhr</title>
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    <description>Wenn ich das Handy zuhause vergessen habe - Uhr trage ich schon lange nicht mehr - und ich wissen will, wie spät es ist, dann verwende ich die Hundeuhr.&lt;br /&gt;
Ich stelle Jeanluc zwischen die Sonne und eine ebene Fläche und verwende den Schatten des Schwanzes als Zeiger.&lt;br /&gt;
Ich weiss zwar noch nicht genau, wie spät es dann ist, weil ich die Uhrzeit auf dieser Uhr noch nicht ablesen kann. Aber ich fühle mich großartig, weil ich eine neue Uhr erfunden habe.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Hundeuhr&quot; width=&quot;600&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/steppenhund/images/Hundeuhr.jpg&quot; /&gt;</description>
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    <title>Sonnenschein</title>
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    <description>Heute bot sich genau das gleiche Bild, auch wenn dieses aus den ersten sonnigen Jännertagen von 2008 stammt.&lt;br /&gt;
Falls noch irgendwo Blätter gewesen wären, haben die die Stürme verblasen. Plötzlich wird die Landschaft durchsichtig.&lt;br /&gt;
Dem Hund ist das egal, der schnüffelt an den gewohnten Stellen und fühlt sich in jeder Jahreszeit zuhause.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;561&quot; alt=&quot;Jaenner2008&quot; width=&quot;800&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/steppenhund/images/Jaenner2008.jpg&quot; /&gt;</description>
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