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    <title>Kondensat der Jahre (von Irrtümern und Erkenntnissen) : Rubrik:Musik</title>
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    <description>von Irrtümern und Erkenntnissen</description>
    <dc:publisher>steppenhund</dc:publisher>
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    <dc:date>2008-09-18T20:45:04Z</dc:date>
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    <title>Kondensat der Jahre</title>
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  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/5192786/">
    <title>Richard Wright</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/5192786/</link>
    <description>Die meisten von mir bewunderten Musiker sind schon tot... und bei Zeitgenossen, insbesonders in der sogenannten U-Branche, beobachte ich nicht so genau.&lt;br /&gt;
Aber sei es, dass ich nicht wirklich in U-Musik kategorisiere, sei es, dass Pink-Floyd wirklich zu meinen absoluten Lieblingsbands zählt, die mich sowohl musikalisch als auch intellektuell anspricht: das Ableben des Keyboarders Richard Wright, der ja auch die Songs geschrieben hat, erzeugt bei mir Trauer.&lt;br /&gt;
Ich sage einfach danke für die vielen Stunden, die ich mit Pink Floyd verbracht habe.&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/y_jPxqm_Y8U&amp;hl=en&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/y_jPxqm_Y8U&amp;hl=en&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Musik&quot;&gt;Musik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-15T16:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/5172133/">
    <title>Wie bin ich?</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/5172133/</link>
    <description>Im morgigen Kurier findet sich eine Studie über die Korrelation von Musikgeschmack und Eigenschaften.&lt;br /&gt;
(jeder mag sich selbst darin finden)&lt;br /&gt;
Jazz - Selbstbewusst, kreativ, ausgeglichen&lt;br /&gt;
Soul - Kreativ, sanftmütig, extrovertiert&lt;br /&gt;
Klassik - Introvertiert, hohes Selbstbewusstsein&lt;br /&gt;
Country - Kontaktfreudig, harte Arbeiter&lt;br /&gt;
Indie - Unsicher, kreativ, eher grob&lt;br /&gt;
Dance - Aufgeschlossen, grob, kreativ&lt;br /&gt;
Rap - Hohes Selbstbewusstsein, extrovertiert&lt;br /&gt;
Bollywood - Kreativ, kontaktfreudig&lt;br /&gt;
Heavy Metal - Introvertiert, sanft, ausgeglichen&lt;br /&gt;
Oper - Selbstbewusst, kreativ, sanftmütig&lt;br /&gt;
Pop/Charts - Unkreativ, sanft, unausgeglichen&lt;br /&gt;
Blues - Kreativ, hohes Selbstbewusstsein&lt;br /&gt;
Reggae - Aufgeschlossen, ausgeglichen &lt;br /&gt;
&lt;small&gt;ich bin sehr selbstbewusst, kreativ ausgeglichen, introvertiert, sanft , kreativ ... ohne Widersprüche laut Musik. Bei Ausgeglichenheit und Sanftmut habe ich allerdings so meine Zweifel:)&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Musik&quot;&gt;Musik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-05T21:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/5167531/">
    <title>Trauer in der Musik - real</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/5167531/</link>
    <description>Am Sonntag war es soweit. Ich wollte endlich einmal eine Passage des 2. Satzes der dritten Symphonie von Franz Schmidt einspielen. Die Qualität ist eher so so la la, es ist einfach etwas schwierig die durchgängige Fünfstimmigkeit mit nur zwei Pfoten zu beherrschen.&lt;br /&gt;
Im Youtube-Netz habe ich einen Fanclub von ungefähr 5 Personen, die sich wirklich über die Einspielung freuen werden.&lt;br /&gt;
Daher macht mir die Arbeit daran auch Spaß.&lt;br /&gt;
Weil ich das Überspielkabel nicht finden konnte, stelle ich die Aufnahme erst heute ein. Falls es hier jemanden interessiert...&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Diesen zweiten Satz empfinde ich als extrem traurig. &lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/3zGRYqlTfhE&amp;hl=en&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/3zGRYqlTfhE&amp;hl=en&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Musik&quot;&gt;Musik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-03T20:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/5167120/">
    <title>Trauer in der Musik</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/5167120/</link>
    <description>Bei &lt;a href=&quot;http://conalma.twoday.net/stories/5161050/#comments&quot;&gt;ConAlma&lt;/a&gt; wird gefragt:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Wie kommt&apos;s, dass gerade für Traurigkeitszustände aller Art Songs der Popmusik besser greifen als noch so vertraute, melancholisch-schmelzende Klänge der (sehr unzureichend so definierten) E-Musik? Mahler-Lieder, Richard Strauss, Schubert-Kammermusik - was immer mir da einfiele, nichts scheint mir geeignet, jene fundamental in die Eingeweide dringende Aufwühlung zu bebildern, zu transportieren, als (sorgsam gewählte) Popsongs. Ein alter Johnny Cash zum Beispiel, ja!&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Katiza gibt dazu eine sehr schlüssige Antwort, der ich mich ohne Weiteres anschließen könnte. Ein kleines Grummeln bleibt aber noch:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ist das wirklich so?&lt;/i&gt; frag der Steppenhund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor ich antworte, möchte ich ein paar Gegenbeispiele anführen:
&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=C5vhd-9Om44&quot;&gt;(Aranjuez)&lt;/a&gt;: Ich nehme hier absichtlich eine bearbeitete Version, die das Thema ausreichend erkenntlich belässt. Sie gefällt mir jetzt als Zitat einfach besser und vielleicht kennt sie nicht jeder. Auch in der Originalversion wird dieses Stück ausreichende Trauer transportieren können.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=jqkMbk8eX6Y&quot;&gt;Mozart Requiem - der Beginn&lt;/a&gt;: egal, in welcher Stimmung ich bin, könnte ich bei den ersten acht Takten der Einbegleitung sofort zu weinen beginnen.&lt;br /&gt;
Es gibt von Mozart einige Passagen, die in Sekunden absolute Verzweiflung oder Trauer transportieren können. Beim Requiem wird die Trauer in 2 Sekunden von 0 auf 100% hochgefahren.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Franz Schmidt: Buch mit sieben Siegeln, 4. Siegel (leider ohne Beispiel): es handelt sich im 4. Siegel um den Hunger nach dem Krieg, es gibt einen Dialog zwischen einer verzweifelten Mutter und einer flehender Tochter. Selbst wenn ich im Konzert sitze, schaffe ich es nur sehr schwer, die Rührung zu unterdrücken.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Beispiel für die Wirkung auf andere Menschen: Meine Mutter konnte die 4. Symphonie von Franz Schmidt nicht hören, ohne in Tränen auszubrechen. Nun ist diese Symphonie auch ein Trauergesang auf den frühzeitigen Tod seiner geliebten Tochter.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
Mir würden jetzt noch eine ganze Reihe weiterer Beispiele einfallen, die für mich einen genauso starken oder sogar noch stärkeren Eindruck wie Pop-Songs machen. Die folgenden Beispiele haben aber auf mich eine große Wirkung, wobei ich hier nur einen ganz kleinen Ausschnitt sowohl was die Interpreten als auch was ihre Lieder angeht bringen kann.
&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;Leonard Cohen
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=9aRKZFR5imM&quot;&gt;&lt;i&gt;Famous Blue Raincoat&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=Dx11oNHPDrA&quot;&gt;&lt;i&gt;Chelsea Hotel&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=vZ61su9H5RU&quot;&gt;&lt;i&gt;So long Marianne&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Nick Drake
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=Y2jxjv0HkwM&quot;&gt;&lt;i&gt;Day is Done&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=_1YsFgDaEeo&quot;&gt;&lt;i&gt;Cello Song&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;und noch viele andere&lt;/li&gt;  

&lt;li&gt;Nick Cave &amp; The Bad Seeds&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=8owifmb8n2s&quot;&gt;Into My Arms&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;  
&lt;li&gt;Richard Harris&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=As2VT6UM7ZM&quot;&gt;Mc Arthur&apos;s Park&lt;/a&gt; (in the original version) &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;  
&lt;li&gt;Eine gewisse Sonderrolle nimmt folgendes Werk ein: &lt;br /&gt;John Miles&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=FaMApWem9RM&quot;&gt;&lt;i&gt;Music was my first love&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;Es ist eigentlich nicht traurig, doch für mich vermittelt es den Eindruck, dass vielleicht alles andere den Bach hinuntergegangen ist, nur die Musik bleibt. Das ist eine sehr persönliche Interpretation, die weder stimmen noch von anderen geteilt werden muss.  
&lt;li&gt;Naja, beim Anhören komme ich jetzt auf noch ein besonderes Stück zurück, das hier nur als pars pro toto zitiert wird.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;
Pink Floyd&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=4PR3Dp75MVM&quot;&gt;&lt;i&gt;Vera&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;  
&lt;/ol&gt;
Um aber jetzt auf die ursprüngliche Frage zurück zu kommen, fällt mir dazu eine einfache Antwort ein.&lt;br /&gt;
Lieder aus dem U-Bereich (die Kategorisierung stellt hier keine Wertung dar) sind darauf gerichtet, den Schmerz zu transportieren und sichtbar zu machen. Das ist ihr Hauptzweck.&lt;br /&gt;
Auch dort, wo das in der E-Musik auch passiert, - z.B. in den Müller-Liedern von Franz Schubert oder in der Winterreise - stellt sich (zumindest für mich) der gleiche Effekt ein.&lt;br /&gt;
Wo in der E-Musik aber Trauer als Inhalt von größeren Werken vorkommt, wird diese Regel in der Regel transzendiert, sie wird in Schönheit oder zumindest stilisierte Trauer, vielleicht sogar in Pathos umgewandelt. Die Komponisten der E-Musik sehen traurige Musik zum Großteil als die musikalische Variante der Tragödie an. Die Werteskala des &quot;guten&quot; Werkes reicht von Erhebung, moralischer Erziehung bis zur einfachen &quot;gehobenen&quot; Unterhaltung.&lt;br /&gt;
In manchen Fällen wird der hohe Traueranteil durch Brillianz und von anderen noch stärkeren Effekten überschattet, damit das Werk erst an Attraktion gewinnt. So beobachte ich das an Werken von Shostakovich, egal ob für Orchester oder für Klavier.&lt;br /&gt;
Und vielleicht ist das überhaupt der Hauptgrund. In der E-Musik scheint der Trost gleich mit eingebaut zu sein. Die E-Musik vermisst heute den Protestcharakter, diese Musik muss mit vielen anderen geteilt werden. Da kommt der Schmerz nicht so unmittelbar herüber.&lt;br /&gt;
Vielleicht ist es aber einfach eine Frage der Sprache, der Musiksprache. Die ist in der U-Musik einfacher. In der E-Musik gibt es vor allem in der neueren Zeit Werke, die man oft gehört haben muss, damit sich bestimmte Inhalte erschließen, damit man sie &quot;versteht&quot;. Sie ist anspruchsvoller, was die Mitarbeit des Zuhörenden angeht.&lt;br /&gt;
So behaupte ich einmal (ohne Wertung!), dass die Möglichkeit zur Ergriffenheit auch von der Audienz abhängt. Wo liegt der Schwerpunkt im Musik Anhören?&lt;br /&gt;
Klassische Musik spricht immer auch den Intellekt an. Der dämpft die Empfindungen. Doch wenn man die Sprache der Musik (in dem Fall die der E-Musik) fließend spricht, glaube ich nicht, dass die Feststellung, die zu Beginn getroffen wurde stimmt.&lt;br /&gt;
Genauso könnte man fragen, warum manche Fotografien direkter ergreifen als z.B. die Guernica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. Ein kleiner Nachtrag zum referenzierten Gustav Mahler findet sich &lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/stories/5104171/&quot;&gt;dort&lt;/a&gt;. Einfach anhören und die Texte lesen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.P.S. Ein weiterer Nachtrag findet sich als&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/stories/5167531/&quot;&gt; Real-Eintrag&lt;/a&gt; ...</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Musik&quot;&gt;Musik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-03T17:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/5104171/">
    <title>Alma relativiert</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/5104171/</link>
    <description>Der leere Sonntag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier würde ein wunderschöner Exkurs über den Raum stehen, der durch Margaret Wertheims &quot;The pearly gates to Cyberspace&quot; inspiriert gewesen wäre, ein Buch für welches ich der Schenkerin sehr dankbar bin.&lt;br /&gt;
Doch so gibt es halt nur Fragmente:
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/-LE48mLGBdI&amp;hl=en&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/-LE48mLGBdI&amp;hl=en&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten in gesondertem Fenster hören, während der Rest des Beitrags gelesen wird. Und dann weitere Lieder von KF anhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kathleen Ferrier&lt;br /&gt;
Der Cyberspace ermöglich &quot;Das Kennenlernen von Existenzen&quot;&lt;br /&gt;
Der Abschied, gesungen von jemandem, der weiß, dass sie an Brustkrebs sterben wird. Im Alter von 41 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann werden wir ergriffen?&lt;br /&gt;
Wann hört die Lüge auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margaret Wertheim &quot;Die Himmestür zum Cyberspace&quot;, absolut lesenswert.&lt;br /&gt;
Der Musikraum als nicht materialistischer Raum.&lt;br /&gt;
Der Musikraum ist mein nicht materialistischer Raum.&lt;br /&gt;
Er trifft sich für mich im Cyberspace in der Dimension der Plötzlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbare Eintauchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Kathleen Ferrier&apos;s performance in Das Lied remains among the deepest and happiest experiences of my musical life. The lovely timbre of her voice moved me as hardly any other sound has. And she had a soul as well as a voice. That soul knew and resounded the very soul of Mahler&apos;s work. I have often thought how much it would have meant to him to hear the profound understanding in her? performances.&lt;/cite&gt; Bruno Walter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alma relativiert - vielleicht hat KF mehr für Gustav und seine Musik getan als Alma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blick nach vorne. &quot;Ich gehe auf den Berg.&quot; In China ein Synonym für &lt;i&gt;sterben gehen&lt;/i&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zum Gesungenen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poem by Meng Hao-Ran&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Die Sonne scheidet hinter dem Gebirge.&lt;br /&gt;
In allen Tälern steigt der Abend nieder&lt;br /&gt;
Mit seinen Schatten, die voll Kühlung sind. &lt;br /&gt;
O sieh! Wie eine Silberbarke schwebt &lt;br /&gt;
Der Mond am blauen Himmelssee herauf.&lt;br /&gt;
Ich spüre eines feinen Windes Wehn&lt;br /&gt;
Hinter den dunklen Fichten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bach singt voller Wohllaut durch das Dunkel.&lt;br /&gt;
Die Blumen blassen im Dämmerschein.&lt;br /&gt;
Die Erde atmet voll von Ruh und Schlaf,&lt;br /&gt;
Alle Sehnsucht will nun träumen.&lt;br /&gt;
Die müden Menschen gehn heimwärts,&lt;br /&gt;
Um im Schlaf vergeßnes Glück&lt;br /&gt;
Und Jugend neu zu lernen!&lt;br /&gt;
Die Vögel hocken still in ihren Zweigen.&lt;br /&gt;
Die Welt schläft ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wehet kühl im Schatten meiner Fichten.&lt;br /&gt;
Ich stehe hier und harre meines Freundes;&lt;br /&gt;
Ich harre sein zum letzten Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehne mich, o Freund, an deiner Seite&lt;br /&gt;
Die Schönheit dieses Abends zu genießen.&lt;br /&gt;
Wo bleibst du ...? Du läßt mich lang allein! &lt;br /&gt;
Ich wandle auf und nieder mit meiner Laute&lt;br /&gt;
Auf Wegen, die vom weichen Grase schwellen. &lt;br /&gt;
O Schönheit! O ewigen Liebens - Lebenstrunkne Welt!&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann erhellen, - auch für Gemüter, die behaupten, unmusikalisch zu sein - sich diese Musik mehrfach anzuhören und die einzelnen Passagen den Texten zuzuordnen.&lt;br /&gt;
Irgendwann sieht man dann die Fichten.&lt;br /&gt;
Und man verkostet den Abend in all seiner Trauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Berg wandert es sich dann im darauffolgenden letzten &lt;i&gt;Lied von der Erde&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedicht by Wang Wei, welches von Gustav Mahler hier dazu gefügt wurde.:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Er stieg vom Pferd und reichte ihm den Trunk&lt;br /&gt;
Des Abschieds dar. Er fragte ihn, wohin&lt;br /&gt;
Er führe und auch warum es müßte sein.&lt;br /&gt;
Er sprach, seine Stimme war umflort: Du, mein Freund,&lt;br /&gt;
Mir war auf dieser Welt das Glück nicht hold!&lt;br /&gt;
Wohin ich geh? Ich geh, ich wandre in die Berge.&lt;br /&gt;
Ich suche Ruhe für mein einsam Herz.&lt;br /&gt;
Ich wandle nach der Heimat, meiner Stätte.&lt;br /&gt;
Ich werde niemals in die Ferne schweifen.&lt;br /&gt;
Still ist mein Herz und harret seiner Stunde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die liebe Erde allüberall&lt;br /&gt;
Blüht auf im Lenz und grünt aufs neu! &lt;br /&gt;
Allüberall und ewig&lt;br /&gt;
Blauen licht die Fernen!&lt;br /&gt;
Ewig... ewig...&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Musik&quot;&gt;Musik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-04T21:03:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/5071277/">
    <title>Glasperlenspiel</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/5071277/</link>
    <description>Dieser Roman von Hermann Hesse stellt den Abschluss seiner Dichotomiebeschreibung von Körper und Geist dar, am besten kristalliert sich das im Gedicht &lt;a href=&quot;http://www.gedichte.vu/?doch_heimlich_duersten_wir.html&quot;&gt;&quot;doch heimlich dürsten wir...&quot; &lt;/a&gt;heraus.  &lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Der Gedanke, mit den Werten der Kultur &quot;spielen&quot; zu können, hat mich seit meiner Jugend begeistert. Deswegen war ich wohl auch Hesse gegenüber so aufgeschlossen. Da habe ich dann auch meine Schwierigkeiten mit Adorno, welcher die Kultur nur mehr politisch sehen kann.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Spielen bedeutet für mich in diesem Kontext eine von der Realpolitik abgesonderte Freude am Schönen. Einen Ölfilm auf einer Wasserlacke habe ich bewundert, obwohl er eigentlich nur Verschumtzung ist. Die Regenbogenfarben sind aber dieselben, die sich bei der Brechung der Sonne an den Fensterscheiben in unserem Stiegenhaus ergeben haben.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Durch Zufall bin ich heute auf eine sehr schöne Musik gestoßen, die mir bis vor zwanzig Jahren vollkommen unbekannt war und auch geblieben wäre, hätte ich nicht einmal zwei Sänger bei einem Duett begleiten müssen. &quot;Geh, bitte schau dir das an. Ist eh ganz einfach!&quot; In der Pause einer Veranstaltung hatte ich zehn Minuten Zeit, mir die Stelle zweimal durchzuspielen. Als das Duett dann gesungen wurde, war ich nicht besonders in Form, weil mir der Gesang so gut gefiel. Aber irgendwie ging es ja doch und die Zuhörer achteten ja nur auf die Sänger.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Die Arie &quot;Au Fond du Temple Saint&quot; aus den Perlenfischern von Bizet ist mir heute auf youtube entgegengefallen. Ich habe dann noch ein bisschen gestöbert und &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=nSw3B5QGGj4&quot;&gt;diese Aufnahme&lt;/a&gt; mit Alfredo Kraus gefunden. Ich habe sie jetzt schon ein paar Mal hintereinander gehört und bin fasziniert.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
So wurde diese Musik zu meinem heutigen Spielzeug.</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Musik&quot;&gt;Musik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-20T14:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/5070187/">
    <title>Sonntagsprogramm</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/5070187/</link>
    <description>Bei &lt;a href=&quot;http://mukono.twoday.net/stories/5056645/&quot;&gt;Mukono &lt;/a&gt;findet sich ein sehr schöner Text.&lt;br /&gt;
Ich komme zur Zeit wenig zum Klavier Spielen. Heute hatte ich Lust und da lag noch der Beethoven am Notenpult. Und so spielte ich heute zweimal op 14/2, einmal op 14/1 und zum späten Abend noch die Mondscheinsonate. Ganz - mit dem wilden Finale.&lt;br /&gt;
Frau Columbo meinte nur: &quot;Lange nicht gespielt, oder? Aber der drive ist noch da.&quot;</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Musik&quot;&gt;Musik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-20T00:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/5051786/">
    <title>Steppenhund outet sich endlich,</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/5051786/</link>
    <description>weil er glaubt, dass er der einzige Blogger hierzulande ist, der zugibt, sich die Aufführung des &quot;Weissen Schlössl&quot; auf der Seebühne Mörbisch anzusehen.&lt;br /&gt;
Es kommt mir ja selbst ein bisschen komisch vor, aber ich mochte den Film, St. Wolfgang war mir mit 14, 15 Jahren eine Heimat, und ich bin unheimlich stolz, wenn im Film die Landschaft des Salzkammerguts vorkommt.&lt;br /&gt;
Und jetzt schaue ich halt Operette und denke mir, das sehen nicht viele, die mit einer Tastatur umgehen können.&lt;br /&gt;
Aber vielleicht outet sich ja noch wer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. Außerdem ist mir ein ein ganzer Song gewidmet:&lt;br /&gt;
&quot;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=9L0cndiKwKQ&amp;feature=related&quot;&gt;Was kann der Steppenhund dafür, dass er so schön ist?&lt;/a&gt;&quot;</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Musik&quot;&gt;Musik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-10T19:15:00Z</dc:date>
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    <title>Jetzt höre ich</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/5008377/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.vkjk.de/0611Link.htm&quot;&gt;dies&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Ich gehe meine Vorlesungen für Leipzig durch und überlege, was ich herausnehme und durch Neueres ersetze.&lt;br /&gt;
Die Vorlesungen stelle ich auf mein neues Format um. Meine Powerpoint-Folien erzeuge ich nur mehr indirekt über einen eigenen Generator. Den muss ich ein bisschen anpassen, weil die Vorlesungen teilweise von der Animation leben, die ich zur Zeit nicht generiere.&lt;br /&gt;
Ein bisschen Programmieren ist also auch dabei.&lt;br /&gt;
Mit der Musik versetze ich mich in einen kontemplativen Modus. Sie hält mich davon ab, gleich los zu programmieren. Jetzt stelle ich mir zuerst eine Taskliste auf.&lt;br /&gt;
Da ist die Ablenkung eine gute Methode, um das Unterbewusstsein zu befragen. Das funktioniert bei mir besser als das Denken:)</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Musik&quot;&gt;Musik&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-06-21T08:10:00Z</dc:date>
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    <title>7) Welche Musik hört man zu welchen Gelegenheiten?</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/5006607/</link>
    <description>Es ist anzunehmen, dass ich oft Musik höre. Bei der Arbeit eigentlich nie. Berieselungen mag ich nicht. Den Fernseher lasse ich manchmal im Nebenzimmer laufen. Es ist eine bestimmte Art der Sprache, die mich nicht ablenkt sondern nur meine Ohren beschäftigt und von Geräuschen ablenkt, über die ich sonst wirklich nachdenken würde.&lt;br /&gt;
Ein Beispiel gebe ich für das Musik Hören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kochen: lange Zeit habe ich fast immer Bruckners 4. Symphonie dazu gehört. (Eine CD in der Küchenanlage)&lt;br /&gt;
Seit ca. einem Monat wurde die CD auf Franz Schmidt, Klavierkonzert gewechselt. Ich habe aber seither nur 2 mal wirklich gekocht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. den 50.000sten Besucher oder Besucherin habe ich nachgesehen. Ein Zufalls-Klick aus Hamburg. Ein Leser eines Blogs sieht in den Abonnements nach. &lt;br /&gt;
Naja, sonst hätte er vielleicht Schokolade bekommen:)</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Musik&quot;&gt;Musik&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-06-20T08:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/5001987/">
    <title>5) Kann man Ruhm anstreben?</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/5001987/</link>
    <description>Als Kind las ich in einem Buch über große Menschen, dass Heinrich von Kleist Weltruhm angestrebt haben soll. Es stand auch, dass er nicht die Bedeutung erlangt hat, die er sich selbst erhoffte. Als Nachsatz gab es dann noch den moralisierenden Hinweis, dass man nicht über den eigenen Ruhm verfügen könnte.&lt;br /&gt;
Hier schließt sich der Kreis zu den Hauffschen Märchen. Im &lt;i&gt;der falsche Prinz&lt;/i&gt; wird der echte Prinz aufgrund seiner Wahl von Ruhm und Ehre erkannt.&lt;br /&gt;
Der gesuchte Künstler hat seinen Ruhm erst in der Nachwelt erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Musiker und Bands wie Elton John, R.E.M. und Norah Jones bezeichnen ihn als einflussreich und bedeutend für ihr eigenes Schaffen. Die Band Dream Academy landete 1985 mit ihrer Hommage an XXX, YYYYY, einen Top-Hit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Einfluss auf den Stil von Belle and Sebastian, Haunted Henschel, Jolie Holland oder den inzwischen verstorbenen Elliott Smith ist offensichtlich.&lt;br /&gt;
Als Chris Blackwell im Jahr 1989 Island Records an PolyGram verkaufte, war eine der Bedingungen des Vertrages, dass die Alben von XXX weiterhin ohne Unterbrechung erhältlich bleiben müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Volkswagen-Konzern den Titel Pink ZZZ im Jahr 2000 zur Untermalung eines Werbespots einsetzte, begann sich ein größeres Publikum für seine Musik zu interessieren. US-Schauspieler Brad Pitt tat ein Übriges, als er 2002 persönlich eine Gedenksendung zu Ehren XXX im BBC-Hörfunk moderierte. Und 2004  dreißig Jahre nach seinem Tod  kam es sogar zu zwei kleinen Hits in den britischen Single-Charts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird XXX in den Büchern von Nick Hornby des Öfteren erwähnt, unter anderem im Buch A long way down, in dem es um die Geschichte von vier potentiellen Selbstmördern geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Studio-Alben des Sängers befinden sich in der Liste der 500 besten Alben aller Zeiten der Musikzeitschrift Rolling Stone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem vermutlich jetzt genügend Hinweise gegeben sind, um das Auffinden auch über Google zu gewährleisten, gibt es jetzt auch ein Musikmuster.&lt;br /&gt;
Ein &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=vDnDxvVjBic&quot;&gt;kennzeichnendes &lt;/a&gt;Werk ist black-eyed dog. Das Video sieht viel freundlicher aus, als die Musik, welche den Tod referenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da mein Lieblingssong &quot;I was made to love magic&quot; nicht ordentlich auf youtube zur Verfügung steht, stelle ich noch einen anderen Song mit &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=_1YsFgDaEeo&quot;&gt;ähnlicher Instrumentierung&lt;/a&gt; herein, der mir auch besonders gut gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil aller guten Dinge drei sind, referenziere ich noch ein oft gehörtes Stück &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=Y2jxjv0HkwM&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mich als Liebhaber von Bruckner, Mahler und Richard Strauss kennt, wird man über die Hervorhebung dieses Sängers vielleicht überrascht sein. Wer allerdings weiß, dass mein All-time-Lieblingskomponist Franz Schubert ist, wird nicht überrascht sein, dass auf meinen Handies und Laptops - wenn überhaupt Musik eingerichtet wird - die ersten mp3-Dateien immer die von &lt;i&gt;Five Leaves Left&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Time of No Reply &lt;/i&gt;sind.</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Musik&quot;&gt;Musik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-18T09:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/5001394/">
    <title>4) Wenn Ruhm zu spät kommt</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/5001394/</link>
    <description>Eines der Lieder des Künstlers beschäftigt sich mit dem schwarzäugigen Hund, dem Synonym für den Tod. Ein weiteres nimmt Anspielung auf eine Mondfinsternis, die als böses Omen gilt. Das letztere Werk hat zu einem höheren Bekanntheitsgrad verholfen, als es zu Lebzeiten je der Fall war.&lt;br /&gt;
Der Ruhm kam zu spät. Es ist bedauerlich, dass man weiß, dass der Liedermacher sehr stark darunter gelitten hat, nicht anerkannt zu werden.&lt;br /&gt;
Wer war&apos;s?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.&lt;br /&gt;
Nach den bisherigen Hinweisen sollten die geneigten LeserInnnen schon stark eingrenzen können. Eine punktgenaue Landung hat schon &lt;a href=&quot;http://walkuere.twoday.net/&quot;&gt;Walküre&lt;/a&gt; hingesetzt, doch Ehrenpreise sind noch zu vergeben:)&lt;br /&gt;
Dass Dr. Schein mit seinem so umfassenden archivarischem Gedächtnis bei seinem Musikfundus sich noch nicht gemeldet hat, verwundert mich fast.</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Musik&quot;&gt;Musik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-18T06:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/5000672/">
    <title>Delayed Satisfaction</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/5000672/</link>
    <description>J, die mich auf den Künstler aufmerksam gemacht hat, war eine Befürworterin der &lt;i&gt;delayed satisfaction&lt;/i&gt;. Etwas in der Schwebe lassen, Entscheidungen nicht sofort treffen, geduldig auf den Erfolg und den Ruhm warten.&lt;br /&gt;
Wenn es dann soweit ist, ist die Befriedigung einfach eine größere. Nicht alle können allerdings so gut mit dem Warten umgehen.&lt;br /&gt;
Als von den ersten zwei produzierten Alben des gefragten Künstlers nicht mehr als 5000 Stück verkauft wurden, wurde er depressiv und begann sich zurück zu ziehen.&lt;br /&gt;
Erst 35 Jahre später waren Stückzahlen zu verzeichnen. Da war er aber schon lange tot.</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Musik&quot;&gt;Musik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-17T19:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/4943357/">
    <title>Die tote Stadt</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/4943357/</link>
    <description>Der Eindruck ist nach einer Woche ein wenig verblasst. Nur mehr fetzenweise schwingt Erinnerung mit. Die Musik muss man mögen. Der 23-jährige Korngold hat eingepackt, was ihm gefallen hat. Wagner, Richard Strauss, Dvorak, Gustav Mahler sind nur die prominentesten Komponistenkollegen, an die ich bei einigen Stellen denken musste. Doch ich mag diese Art von Musik.&lt;br /&gt;
Das Bühnenbild hat mich begeistert. Die Darstellung der Bühne in der Bühne, um den Eindruck des Geträumten zu erzeugen, hat bei mir die Assoziation mit Bildern von Matisse hochkommen lassen.&lt;br /&gt;
Irgendwie bin ich zum ersten Mal in der Oper in den Genuss der Untertitel gekommen. Die sind großartig. Jetzt können ein paar die Nase rümpfen und sagen: wie oft kommst denn Du in die Oper? Die gibt es ja schon lange!&lt;br /&gt;
Aber in die Staatsoper bin ich häufig in der Zeit von 1988 bis 1993 gekommen. Danach nur mehr ganz selten bis vielleicht gar nicht. Meinen Wagner habe ich mir in Erl angesehen. Und überhaupt mag ich zwar die Oper, aber ich muss nicht unbedingt die Bühne sehen. Auch bei Fernsehübertragungen sehe ich nicht unbedingt auf das Bild. Die Musik vermittelt mir das, was ich verstehen möchte. Die visuelle Darstellung ist nur eine Krücke. Ausnahmen stellen vielleicht Opern wie der Rosenkavalier dar. Da möchte ich auch das &quot;Theatern&quot; voll miterleben.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Aber einmal ganz abgesehen von einem spezifischen Werk. Ich schätze es sehr, dass heute fast vergessene Werke wieder aufgeführt werden. Dass in Ö1 und in Radio-Stephansdom Komponisten gebracht werden, von denen ich 1960 bis 1980 nicht einmal den Namen kannte, ist für mich eine Bereicherung.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es natürlich &quot;die&quot; Standardwerke, wegen denen man extra Konzertkarten kauft, auf deren Interpration man wartet und hinplant.&lt;br /&gt;
Vielleicht sollte ich der Ordnung halber hinzufügen, dass ich eher des Programms wegen als der Solisten wegen in ein Konzert gehe. Ausnahmen bestätigen dann wieder die Regel, von denen die zwei Prominentesten Friedrich Gulda und Svatoslav Richter waren. Da habe ich mich echt um Karten bemüht. Oder Shura Cherkassky. Und heute gäbe es auch noch einige:)</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Musik&quot;&gt;Musik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-22T19:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/4943349/">
    <title>Historie (3)</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/4943349/</link>
    <description>Jetzt war ich tatsächlich zweimal dort. Beim Franz Schmidt. Und bei den Symphonikern, bei Luisi und bei einem gewissen Grante, den ich bis dahin nicht kannte.&lt;br /&gt;
Grante hat mich überzeugt. Einen wunderbar einfühlsamen 2. Satz hat er da hingelegt. Dass Fabio Luisi &quot;seine&quot; Wiener Symphoniker im Zaum halten kann, ist ja bekannt. Womit er mich begeistert, ist die Transparenz, welche er auch im größten Orchesterfortissimo erreichen kann. Ich habe das Gefühl, dass die Symphoniker das auch zu schätzen wissen, was er bewerkstelligt hat.&lt;br /&gt;
Bleiben jetzt eigentlich noch die zwei Werke des Abends, bzw. der Abende übrig. Das Klavierkonzert wird zwar ganz selten aufgeführt, irgendwann musste ich mir aber eine CD gekauft haben. Bei den ersten Takten merkte ich, dass ich dieses Stück ja durchgehend kenne. Die Themen sind alle zum Mitsingen, naja vielleicht das Hauptthema gerade nicht. Die Live-Performance hat noch mehr aus dem Werk für mich herausgebracht. Einfach eine Freude.&lt;br /&gt;
Nach der Pause gab es die &quot;große&quot; Schubert-Symphonie in C-Dur. Die ist zum Problemwerk für mich geworden. Meine Freunde wissen, dass Schubert mein Lieblingskomponist ist. Tatsächlich war ich einmal so versessen auf diese Symphonie, dass ich sie nicht nur wie viele andere auch mit meinem Vater vierhändig gespielt habe, sondern mir eine Schallplatte, die wir in den Sechzigerjahren davon hatten vielleicht hundertmal vorgespielt habe. Irgendwann hatte ich mich überhört. So wie ich 25 Jahre nach einem Whiskey-Rausch Whiskey nicht einmal riechen konnte, ging es mir mit der C-Dur-Schubert. Das einzige Werk für das dies gilt, wenn man einmal von &quot;Elise&quot; von Beethoven absieht.&lt;br /&gt;
Das Dirigat von Fabio Luisi hat sie mir erträglich gemacht. Einige werden vielleicht sagen, dass er sie viel zu schnell aufführt. Eigentlich kommen mir alle Sätze sehr schnell vor, aber der letzte Satz ist ein echter Höllenritt.&lt;br /&gt;
Aber was soll&apos;s? Für mich flackerte wieder ein kleines Flämmchen auf. In manchen Stellen konnte ich mich an meine ehemalige Begeisterung zurück erinnern. Heute beim zweiten Anhören konnte ich noch mehr Gefallen daran finden.&lt;br /&gt;
Vielleicht ist es nur das Tempo. Aber mir kommt es vor, dass Luisi eine unheimliche Frische, oder sollte man sagen einen &quot;drive&quot;, in diesen Schubert hineinpackt. Wie gesagt, das ist eine sehr subjektive Bewertung, die überhaupt nichts über die eigentliche Qualität aussagt. Aber für mich hatte diese sehr lange Symphonie, die mit allen Wiederholungen gespielt wurde, den Geschmack des Musizierens. Ich möchte sagen, die Sau wurde rausgelassen. Das tut den Symphonikern aber Unrecht. Sie haben das wunderbar ohne Genauigkeitsverlust gemeistert. Ich bin schon gespannt, was die Kritik sagen wird.&lt;br /&gt;
Dass ich heute in den Genuss der Sitznachbarschaft mit einem Mitglied der Bloggergemeinde gekommen bin, hat den Abend mit zusätzlicher Freude erfüllt.</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
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