Veränderung
Eigentlich finde ich den Artikel von Melancholie Modeste eher schwach. Diese Art von milchmädchenhafter Rechnung passt nicht zum sonst vorgefundenen Niveau. Die Frage stellt sich wohl jeder einmal und auch vielleicht immer wieder.
Man kann die Antworten gruppieren: in die Nonanet-Antworten und in die Antworten, die sich mit einer persönlichen Zielsetzung oder besser Zielvorstellung verbinden lassen.
Frage: a) warum bin ich nicht so reich wie der AA? b) Warum bekommt ein Politiker soviel Geld und ich nicht? c) Warum ist der berühmt und ich nicht?
Ich bin niemandem etwas neidig. Ad a) Ich beschäftige mich mit Dingen, die mir Freude machen und denke nicht andauernd über mein persönliches Geschäftsmodell nach. Was kann ich tun, um noch ein paar "Netsch" auf die Seite zu räumen. Ich denke nicht bei jedem Tauschhandel darüber nach, ob ich davon finanziell profitiere. Ich lasse mich nicht auf Geschäfte ein, die "phony" sind. (Dazu fällt mir ein, dass vor 20 Jahren der Geschäftsmann des Jahres in der Zeitschrift Trend regelmäßig ein Jahr darauf in Konkurs war. Das ging mehrere Jahre so.)
Ad b) Ein Politiker darf soviel Geld verdienen wie er will, ich würde nicht mit ihm tauschen wollen, es sei denn auf der Ebene Bundespräsident oder - sonst fällt mir schon keiner mehr ein. Das sich ständige Verkaufen, dass schon ziemlich nahe der Prostitution angesiedelt ist, und die absichtliche Reduktion der Gehirntätigkeit auf ein paar Phrasen, welche die Partei vorschreibt, ist nichts für mich.
Ad c) Berühmtheit bedeutet neben dem notwendigen Talent auch ein ziemliches Maß an Glück, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. In der Musik gibt es neben den 20 berühmten Persönlichkeiten vielleicht noch 100 mal so viele, die die gleichen Fähigkeiten aufwiesen, wenn sie einmal in die PR-Maschinerie hineinkommen. Dass ich mich persönlich nie in einen "wer ist der nächste Star"-Wettbewerb finden werde, liegt auf der Hand.
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Es gibt also eine ganze Reihe von Konditionen, die ich nicht in Kauf nehmen möchte. Gleichzeitig gibt es aber auch eine ganze Reihe von Lebenserfahrungen, die mich dazu bringen, mich stetig zu verändern. Die Betonung liegt dabei auf Stetigkeit. Sprunghafte Veränderungen können vielleicht nach Krankheit oder stark einschneidenden externen Begebnissen folgerichtig anmuten. Vermutlich liegt der Schmerz und die Trauer aber gerade in der erzwungenen und nicht gelebten Veränderung.
Veränderungen, die man selbst wünscht und durchführen möchte, haben etwas mit einem Wertesystem zu tun, welches man für sich aufgestellt hat. Es geht nicht darum, irgendwie zu beweisen, dass ich mit harter Disziplin den Mount Everest bezwingen kann, wenn die Gipfelbezwingung für mich nicht einen ultimativen Wert besitzt. Der Wert, anderen damit imponieren zu wollen, ist schon eher zweifelhaft.
Ich vermute, dass die wichtigste Person, der man imponieren sollte, man selber ist.
Umgangssprachlich sagt man dazu, dass man sich in den Spiegel schauen kann.
Möglicherweise kann das die Frau A im angesprochenen Artikel ganz gut. "Ich lass mich verwöhnen aber dafür verwöhne ich meinen Mann auch." Der Text lässt zwar nicht auf diese Haltung schließen, er schließt sie aber auch nicht aus.
Wenn jemand sein Glück an Werten misst, die er oder rein einer personellen Habgier verdankt, beneide ich ihn oder sie absolut nicht. Noch weniger möchte ich tauschen.
Ganz im Gegenteil bedaure ich den Menschen, denn das Glück, das ich erfahren darf, wird er oder sie wohl nie finden.
Man kann die Antworten gruppieren: in die Nonanet-Antworten und in die Antworten, die sich mit einer persönlichen Zielsetzung oder besser Zielvorstellung verbinden lassen.
Frage: a) warum bin ich nicht so reich wie der AA? b) Warum bekommt ein Politiker soviel Geld und ich nicht? c) Warum ist der berühmt und ich nicht?
Ich bin niemandem etwas neidig. Ad a) Ich beschäftige mich mit Dingen, die mir Freude machen und denke nicht andauernd über mein persönliches Geschäftsmodell nach. Was kann ich tun, um noch ein paar "Netsch" auf die Seite zu räumen. Ich denke nicht bei jedem Tauschhandel darüber nach, ob ich davon finanziell profitiere. Ich lasse mich nicht auf Geschäfte ein, die "phony" sind. (Dazu fällt mir ein, dass vor 20 Jahren der Geschäftsmann des Jahres in der Zeitschrift Trend regelmäßig ein Jahr darauf in Konkurs war. Das ging mehrere Jahre so.)
Ad b) Ein Politiker darf soviel Geld verdienen wie er will, ich würde nicht mit ihm tauschen wollen, es sei denn auf der Ebene Bundespräsident oder - sonst fällt mir schon keiner mehr ein. Das sich ständige Verkaufen, dass schon ziemlich nahe der Prostitution angesiedelt ist, und die absichtliche Reduktion der Gehirntätigkeit auf ein paar Phrasen, welche die Partei vorschreibt, ist nichts für mich.
Ad c) Berühmtheit bedeutet neben dem notwendigen Talent auch ein ziemliches Maß an Glück, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. In der Musik gibt es neben den 20 berühmten Persönlichkeiten vielleicht noch 100 mal so viele, die die gleichen Fähigkeiten aufwiesen, wenn sie einmal in die PR-Maschinerie hineinkommen. Dass ich mich persönlich nie in einen "wer ist der nächste Star"-Wettbewerb finden werde, liegt auf der Hand.
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Es gibt also eine ganze Reihe von Konditionen, die ich nicht in Kauf nehmen möchte. Gleichzeitig gibt es aber auch eine ganze Reihe von Lebenserfahrungen, die mich dazu bringen, mich stetig zu verändern. Die Betonung liegt dabei auf Stetigkeit. Sprunghafte Veränderungen können vielleicht nach Krankheit oder stark einschneidenden externen Begebnissen folgerichtig anmuten. Vermutlich liegt der Schmerz und die Trauer aber gerade in der erzwungenen und nicht gelebten Veränderung.
Veränderungen, die man selbst wünscht und durchführen möchte, haben etwas mit einem Wertesystem zu tun, welches man für sich aufgestellt hat. Es geht nicht darum, irgendwie zu beweisen, dass ich mit harter Disziplin den Mount Everest bezwingen kann, wenn die Gipfelbezwingung für mich nicht einen ultimativen Wert besitzt. Der Wert, anderen damit imponieren zu wollen, ist schon eher zweifelhaft.
Ich vermute, dass die wichtigste Person, der man imponieren sollte, man selber ist.
Umgangssprachlich sagt man dazu, dass man sich in den Spiegel schauen kann.
Möglicherweise kann das die Frau A im angesprochenen Artikel ganz gut. "Ich lass mich verwöhnen aber dafür verwöhne ich meinen Mann auch." Der Text lässt zwar nicht auf diese Haltung schließen, er schließt sie aber auch nicht aus.
Wenn jemand sein Glück an Werten misst, die er oder rein einer personellen Habgier verdankt, beneide ich ihn oder sie absolut nicht. Noch weniger möchte ich tauschen.
Ganz im Gegenteil bedaure ich den Menschen, denn das Glück, das ich erfahren darf, wird er oder sie wohl nie finden.
steppenhund - 25. Nov, 19:50