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Familiäres

Sonntag, 25. Oktober 2009

Interludium - das Gegenteil

Der heutige Beitrag soll hier kontrapunktorisch eingearbeitet werden.
Man bezeichnet dreijährige Klavierspieler als Wunderkinder. Doch was ist dann ein eineinhalbjähriger Trommler?
Als meine Tochter vor kurzem wieder ein Klavier ins Haus bekam, war mein Enkelsohn sofort am Trommeln. Ich hatte das schon früher bemerkt, dass es ihn zum Schlagzeug zog, wann immer ich Klavier spielte. Sein Vater, der dieses Wochenende Big-Band probt, half ihm auch immer ein bisschen. Anfänglich war ich etwas genervt, dass er immer trommeln musste, wenn ich spielte. Als ich die Geschichte von meiner Tochter hörte, war ich nicht mehr genervt. Die Trommel hatte ich nämlich seiner Schwester geschenkt:)
Heute musste ich mein Klavierspiel unterbrechen, um ein paar Fotos zu schießen. Es ist zu putzig, wie er ganz beherrscht auf zwei Tschninellen gleichzeitig operiert. Den Rhythmus, den er mir vorgibt, kann ich nicht ganz halten. Doch bei Anfang und Ende passen wir ganz wunderbar zusammen.

200910Trommler

Als kleiner Tribut an eines der Mädchen im untenstehenden Bild sei hier wieder einmal eines meiner Lieblingslieder der 68er angeführt. Damals war ich zwar nach dem Amerikaaufenthalt streng antikommunistisch, aber in Deutschland fand ich sehr nette, gebildete Kommunisten;)

Es sind keine richtigen Schmuddelkinder, es sind eher Treppenkinder...

200910vierMaedchen

Sonntag, 11. Oktober 2009

Netter Sonntag

ich bin diesmal ja erst am Samstag abends nach Hause gekommen. Umso dichter war dann der heutige Sonntag. Tochter #2 mit Mann zum Frühstück, Sohn #1 mit ganzer Familie zum Mittagessen.
Beim Kochen hat es dann kurz gebrannt, weil die Küchenrolle umgefallen und in die Gasflamme gefallen war. Irgendwa war es komisch, wie ich mich bei meinen Reaktionen selbst beobachtet habe. Gebrannt hat nur das Papier, doch das hat nach allen Ecken seine glühenden Flankerln zerstreut. An einem Ende konnte ich es noch packen und in die Abwasch werfen. Dann waren ein paar Glutreste auf dem Teppich, den Frau Columbo, die gerade hereingekommen war, recht rasch ins Freie ausbeutelte. Am Herd gab es dann noch ein Glutnest, dass ich irgendwie ruhig ausbrennen ließ. Das Ganze dauerte nur zwei Minuten. Trotzdem hat es ausgereicht, mir vor Augen zu führen, wie man unter Schreck doch etwas denkbehindert werden kann.
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Am Nachmittag zog ich mich zum Arbeiten zurück. Im Fernsehen lief ein Film, der mich dann doch in Bann zog. Obwohl ich ihn als B-Movie einschätzte, - doch sehr rührselig - hatte die Hauptdarstellerin überraschenderweise einen Oscar für ihre Leistung bekommen. Marlee Matlin und William Hurt spielten in "Gottes vergessene Kinder".
Als eindrucksvolle Message wird recht deutlich mit dem Vorurteil aufgeräumt, dass gehörbehinderte Menschen dümmer sein müssten.
Ich war dann schon froh, zufällig aufgedreht zu haben.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Schönheit zu allen Jahreszeiten

2009aunde

Zwei Generationen später ...

Beim Suchen

Wenn man eine 17-Jahre alte Rechnung sucht, fallen einem eine ganze Reihe anderer Artefakte in die Hände. So auch dieses, ursprünglich sehr scharfe Bild, welches mit allerhand elektronischen Fleckentfernern behandelt werden musste, damit die fehlenden Silberstückchen nicht allzusehr stören.
Das Bild ist vermutlich vor über 30 Jahren entstanden. Damals hatte ich eine Asahi Pentax Spotmatic FX, mit der mir mitunter recht gute Bilder gelangen. Der Titel ist einfach "Schwestern".

tunde

Mittwoch, 30. September 2009

Im Profil

2009lucprofil
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So ist er selten...

Samstag, 26. September 2009

Das leichte Thema

Warum hat man Kinder?
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Sie heiraten mitunter und Tochter #2 feiert in 34 Minuten ihr einjähriges Hochzeitstagsjubiläum. Von ihrer Chefin hat sie ein Wellness-Wochenende geschenkt bekommen. Frau Columbo erwischt sie gerade im Hotel um zu gratulieren, während wir in der U-Bahn in die Stadt sitzen. Wir feiern auch ihr Jubiläum mit einem Theaterbesuch. Da kommt Sohn #1 ins Spiel. Er kann die wunderbarsten Theaterempfehlungen abgeben. Das hat ja schon beim Besuch von vm hervorragend geklappt.
Im TzF gibt es einen ausgezeichneten Hamlet, heute leider zum letzten Mal, in dem viele Kollegen seiner Schule mitspielen. (Das Konkurrenzunternehmen zum Reinhardt-Seminar)
Es war eine wunderbare Inszenierung. Mit ganz wenigen Handgriffen und ein paar Monitoren wird die Stimmung in die heutige Zeit verlagert und man erkennt voller Staunen, wie modern die Sprache geblieben ist. Oder der Inhalt, je nachdem, wie man will. Für Dänemark kann ein beliebiges Land der eigenen Wahl gedacht werden.
Und sonst:
Frühstück bei schleifendem Holzarbeitsgeräusch, Frühes Dinner im Garten, davor relativ gute Fortschritte bei meinen privaten Forschungsagenden, die leider viel zu oft durch Bloggen vernachlässigt werden.
Am Vormittag Üben für das Konzert. Ich hab noch drei Wochen Zeit. Doch an sich ist es heute ganz gut gelaufen.
Aber letzten Endes, war es die Empfehlung meines Sohnes und der Anlass meiner Tochter, dass wir einen wunderschönen Abend verbracht haben.

Sonntag, 13. September 2009

Arbeit, Schlaf und Glück

Die Woche hatte es ja schon ziemlich in sich. Ich glaube, dass ich nicht mehr als vier Stunden pro Nacht schlief, am Donnerstag waren es nur zwei.
Heute war ich auch aufgrund unserer gestrigen Firmenfeier etwas zusätzlich angeschlagen. Die meiste Zeit verbrachte ich im Bett. Die Ausnahmen waren Frühstück und Essen mit Kindern am späten Nachmittag.
Während ich ziemlich viel unterwegs war, ist im Haus einiges weiter gegangen. Vor 18 Jahren hatten wir das Haus renoviert. Das Holz muss neu ausgebessert und gepflegt werden. Die Wintergartenfront wird neu gestrichen, was den Charakter etwas verändert aber sehr reizvoll aussieht.
Bei später Westsonne habe ich einmal den derzeitigen Zustand festgehalten. Dieses Schutzbrett über der schrägen Glasplatte hätten wir uns schon früher einmal zulegen sollen. Jedenfalls kommt man jetzt an alles heran.
Die Bilder zeigen zwei Richtungen, praktisch vom gleichen Standpunkt aus. Wenn ich in den Garten schaue, habe ich ein sehr frohes Gefühl. Und wenn vor dem Winter jetzt das Holz neu geschützt ist, ein noch besseres.

2009Renovierung

2009balkonblick

An mein Arbeitszimmer sollte ich mich morgen dran machen...

Donnerstag, 27. August 2009

Alzheimer oder was?

Genauso wie die Rechenfähigkeit immer schlechter wird, wird auch die Merkfähigkeit schlechter. Ein bisschen hat es damit zu tun, dass man sich die gewünschten Inhalte ja schnell wieder zusammensuchen kann. Die Geburtstage aller Familienmitglieder habe ich mittlerweile nicht mehr im Kopf. Frau und Kinder ja, aber die Partner der Kinder und die Enkelkinder bereiten mir bereits Schwierigkeiten.
Nun gibt es für Linux eine Open Source Anwendung für Stammbäume, die nennt sich Gramps.
Anfänglich war ich etwas unglücklich, weil ich mit der Bedienung kämpfte. Ein kleiner Bug bringt das Programm auch manchmal zu einer ungewollten Beendigung. Allerdings gehen keine Daten verloren.
Was man aber alles aus den Daten an Grafiken und Berichten herausziehen kann, ist schon beeindruckend.
Und so versuche ich jetzt am Abend immer ein bis zwei neue Mitglieder einzugeben oder die Daten aufzufüllen.
Man kann sogar ganze Bücher aus den Daten erstellen.
Mal sehen, wie weit ich komme:)

Mittwoch, 26. August 2009

Der hat schon wieder ...

Mutter bei Großmutter. Die erzählt: "Du der Hansi hat schon wieder einen Einser bekommen." Die Richtung war egal, beide Cousins hießen Hansi. Und die Elternteile des jeweils anderen Hansis waren verärgert, weil ihnen schon wieder unter die Nase gerieben wurde, wie gut doch der andere Hansi war.
Das uferte in derartige Konflikte aus, dass die beiden Hansis kaum zusammenkamen. Selbst heute gibt es keinen Kontakt, obwohl dritte Personen ganz interessiert fragten, ob es den wirklich wir wären, die da verwandt waren. (By the way, ich sollte wieder einmal einen Anlauf starten:)
Es ist also extrem schwer, etwas Gutes über ein Enkelkind zu erzählen, ohne Gefahr zu laufen, dass die Eltern der anderen Enkelkinder sich zurückgesetzt fühlen. Angeblich ist das bei uns nicht der Fall.
Aber sicher ist sicher. Daher gibt es heute einmal ein Bild von den Cousinen. (Als Ergänzung zu einem früheren Kommentarbild)

2009JuniDieZwei

Wie man sieht, dreht sich in unserem Haus viel ums Essen.

Sonntag, 23. August 2009

Die Sprache einer Dreijährigen

Bei der heutigen Geburtstagsfeier wurde uns von zwei Aussprüchen einer Enkeltochter berichtet, die ich hier nicht vorenthalten möchte.
Die Kinder waren mit den Erwachsenen auf einer 8-Wochen Tour durch Norwegen. Bei den Bremer Verwandten bekamen sie zum Essen Saft.
Zu Hause gibt es auch Saft, aber wenn der Durst größer wird, gibt es zum Auffüllen Wasser. Mit der entsprechenden Erklärung, dass man nicht nur immer Saft trinken muss.
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Irgendwann fragt der Papa: "Sag, V, magst Du noch Saft?"
Die Antwort: "Saft trinke ich nur einmal am Tag" Nach einer kurzen Pause: "Leider!"
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Die andere Episode betrifft das Wort selten.
"Ist Du gerne Karotten?" -
"Karotten esse ich nur selten. - Am Dienstag und am Freitag."
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Ich frage mich, ob das andere auch so empfinden, aber der Rest der Familie konnte sich bei diesen Berichten nicht vor Lachen halten.

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