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06 Kino

Montag, 23. März 2009

Aus Allem etwas Besonderes machen

Ist das nicht eine schöne Lebensweise? Natalie Wood und Robert Redford in einem Film, den ich gar nicht sehen konnte, dem ich mich aber nicht mehr verschließen konnte. Nach Tennessee Williams.
Das Mädchen ist für alle
Wirtschaftskrise. Eine andere.
Ein Beruf, der daraus besteht, Leute zu kündigen.
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Aber der Zauber bleibt. Aus Allem etwas Besonderes machen. Später gab es einmal einen Film: das Leben ist schön.
Es ist die Anschauung dieser Momente, die einen den Zynismus vergessen lassen.
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Traurige Filme, die doch viel mehr geben sollten als Battle Royal II, der gestern nachts im Vierten lief. Ich sah ihn nur auszugsweise, lange genug (ist auch ein langer Film), um dabei Szenen zu sehen, mit denen verglichen der Amoklauf in Winnenden ein Kinderspiel war. Ein Spiel.
Eigentlich ein Film, zu dem alle Journalisten und Fernsehintendanten verdonnert gehören. 10 Stunden hintereinander die Kampfszenen anzusehen. Alle, die von RTL, von Super-RTL und auch die von den "guten Sendern". Die sollten einmal den eigenen Fraß fressen, zu dem sie sich selbst zu gut sind. Und leiden.
Und dann möchte ich kein einziges Mal mehr eine Frage in Talkshows hören: "Ja, wie konnte denn das(!!!) passieren?" Schade, dass ich den Tonfall dieser Frage nicht ausreichend untermalen kann. Killerspiele im Computer? Dass ich nicht lache. Dazu brauche ich in Deutschland keinen Computer.
Vielleicht eher einmal einen Intendanten auf der Anklagebank.
Zensurieren dürfen wir nicht. Aber guten Geschmack brauchen wir auch nicht mehr zu haben.
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Aber natürlich geht auch ein Tenneessee Williams nicht wirklich gut aus.
Nachtrag: jetzt gerade ein ganz jungen Charles Bronson entdeckt:)

Dienstag, 17. Februar 2009

Gesucht

Ein Film, in dem Celentano am Schluss stehend in einem Boot singt, welches unter seinen Füßen versinkt.
Vielleicht ist es "der Widerspenstigen Zähmung". aber ich bin mir nicht sicher.

Freitag, 13. Februar 2009

Dienstag, 10.Februar 2009

Leider nicht in meinem üblichen Hotel.
Aber ist schon ok. Das Frühstück ist in einem kalten Frühstücksraum, aber mit dem Zimmer habe ich mich schon angefreundet, obwohl mein Fernseher nur zehn teilweise recht eigenartige Sender hat, während mein Kollege die ganze Palette von über 30 Sendern zur Verfügung hat.
Dafür hat dieses Hotel unten ein Restaurant und das ist nicht einmal so schlecht. Und es gab eine nette Abendunterhaltung mit einem Walter und einem Paul an der Bar.
Dann komme ich in mein Zimmer. Interessanterweise habe ich ARTE zur Verfügung. Kein Teletext, ich weiß nicht was ich sehe. Aber das ist spannend.
"Es ist hier wie im Paradies, keine Gebäude." Es gibt nur Untertitel. Jetzt gerade ist der Film aus. Ich verstehe nicht, was der Film ausgesagt hat. Vielleicht "Ein Tag im Leben von ..." Aber ich erkenne soviel: der Film spielt in Israel. Er strahlt eine gewisse Ruhe aus. Die Untertitel klingen wie eine Aneinanderreihung von Bonmots.
Der Abspann ist komplett in unleserlichen Buchstaben.
Als ich einstieg war der Mann in ein Telefonat verwickelt, dass vielleicht gar nicht für ihn bestimmt war. "Wer hat dirigiert?" - "Keine Ahnung, vielleicht Zubin Metha." - "Nein, es war Celibidache."
Das hat mich unmittelbar in den Bann gezogen, obwohl es später keine Anspielung mehr darauf gab.
Der Film war für mich sehr entspannend.
Zum Ende will eine Frau, die schwanger ist, sich nicht von dem Protagonisten ansehen lassen, bevor sie nicht ihr Mann gesehen hat. Es könnte Unglück bringen. Ich denke, dass dem Kind mehr Schaden durch die Zigarette, die sie raucht, geschehen könnte. Der Mann stellt sich mit Yaakov vor. Kurz darauf ist der Film aus.
Ich fühle mich friedlich.
Ich mag Filme mit Untertiteln. Dann fühle ich mich wie im Ausland. Was ich ja bin. Im feindlichen Ausland. In Deutschland;)

Mittwoch, 7. Januar 2009

Schatten

über den eigenen ~ springen...
Ich mag Tom Cruise nicht. Das hängt vermutlich damit zusammen, dass er zu Scientology gehört. Das entsprechende Video bei youtube verlinke ich erst gar nicht. Wen es interessiert, der wird es auch so finden.
Aber im eben gesehenen Film der letzte Samurai spielt er ausgezeichnet, wie auch der ganze Film für mich absolut sehenswert war. Ich mag es, wenn es japanischen Originalton mit Untertiteln gibt. Es erinnert mich an die Zeit, als ich angefangen habe, ein bisschen Japanisch zu verstehen. Und der Unterschied des Tonfalls im Japanischen Mann - Frau war dadurch ebenfalls sehr gut erkennbar. In einem bestimmten Moment, wo die Frau des Samurai, den er ursprünglich getötet hat, zu ihrem Bruder geht, um den zu bitten, ihn zu töten, fragt Algren, was sie gesagt hat. Die Antwort des Japaners entspricht absolut nicht der Bitte der Frau, aber sie ist auch nicht gelogen. Es wurde nur ausgewichen.
Ich wurde dabei an eine der Phrasen erinnert, die man besser nicht zu oft im Geschäftsleben hören sollte. "Wir werden unser Bestes tun!" Das heißt schlichtweg NEIN. (Wir werden das nicht tun.) Aber es klingt doch viel netter.

Montag, 1. Mai 2006

Was übrig bleibt

Mark Twains Story Der Prinz und der Bettelknabe wurde als das Märchen Barbie als 'Die Prinzessin und das Dorfmädchen' verfilmt. Die letzte Aussage des Films war: "Bist du frei, musst du nicht weggehen, du bist frei um zu bleiben."

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