Toll, Toll, Toll
Eines der tollsten Geräte aller Zeiten, der erste HP wissenschaftliche Taschenrechner.
Ich hatte nie einen. Das Ding kostete über 1000 Euro nach heutigem Kaufwert wahrscheinlich 4000 Euro.
Viel später hatte ich einen HP, der auch ein Non-Plus-Ultra war, aber da gab es schon PCs und ich selber war schon dem Taschenrechneralter entwachsen, indem ich mich an Vaxen orientierte und selber Computer entwarf.
Was war so besonders. Zuerst einmal die Tasten. Das haptische Gefühl der HP-Tasten war so gut, dass man genau wusste, ob man gedrückt hatte oder nicht.
Die Funktionalität. Sinus und Cosinus at your fingertips.
Die umgekehrte polnische Notation mit einem viefach Stack. Man konnte rechentechnisch zaubern mit dem Teil.
Und was mich am meisten faszinierte: die P>R und R>P Umwandlung.
Das bedeutet die Umwandlung von kartesischen Koordinaten auf Polarkoordinaten. Na und, werden sich die Nichtmathematiker fragen?
Eine der essentiellsten Notwendigkeiten für einen Elektrotechniker, der mechanische Zugang zum schönsten Satz der Mathematik und der Euler'schen Formel.
Ja, und dann gab es noch zusätzlich die Zahlendarstellung. Floating mit Mantisse und Exponent
Engineer mit Mantisse und Exponent, der durch 3 teilbar war. Damit war sofortige Umrechenbarkeit in k, milli, mikro, Mega etc. gegeben.
Und die höchste Zahl die man faktoriell rechnen konnte, wr 67! Da stand dann der Exponent auf 98 oder 99. 68! erzeugte bereits ein "error" auf der roten Siebensegment-Anzeige.
-
Ein Jahr später gab es dann den HP-45 und noch etwas später dann den HP-65 mit Magnetkarte und Programmiermöglichkeit. Den bekam ich dann von einem Freund, der am Statistikinstitut gerade dissertierte, gebort.
Was war das für ein Schlaraffenland...
Ich hatte nie einen. Das Ding kostete über 1000 Euro nach heutigem Kaufwert wahrscheinlich 4000 Euro.
Viel später hatte ich einen HP, der auch ein Non-Plus-Ultra war, aber da gab es schon PCs und ich selber war schon dem Taschenrechneralter entwachsen, indem ich mich an Vaxen orientierte und selber Computer entwarf.
Was war so besonders. Zuerst einmal die Tasten. Das haptische Gefühl der HP-Tasten war so gut, dass man genau wusste, ob man gedrückt hatte oder nicht.
Die Funktionalität. Sinus und Cosinus at your fingertips.
Die umgekehrte polnische Notation mit einem viefach Stack. Man konnte rechentechnisch zaubern mit dem Teil.
Und was mich am meisten faszinierte: die P>R und R>P Umwandlung.
Das bedeutet die Umwandlung von kartesischen Koordinaten auf Polarkoordinaten. Na und, werden sich die Nichtmathematiker fragen?
Eine der essentiellsten Notwendigkeiten für einen Elektrotechniker, der mechanische Zugang zum schönsten Satz der Mathematik und der Euler'schen Formel.
Ja, und dann gab es noch zusätzlich die Zahlendarstellung. Floating mit Mantisse und Exponent
Engineer mit Mantisse und Exponent, der durch 3 teilbar war. Damit war sofortige Umrechenbarkeit in k, milli, mikro, Mega etc. gegeben.
Und die höchste Zahl die man faktoriell rechnen konnte, wr 67! Da stand dann der Exponent auf 98 oder 99. 68! erzeugte bereits ein "error" auf der roten Siebensegment-Anzeige.
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Ein Jahr später gab es dann den HP-45 und noch etwas später dann den HP-65 mit Magnetkarte und Programmiermöglichkeit. Den bekam ich dann von einem Freund, der am Statistikinstitut gerade dissertierte, gebort.
Was war das für ein Schlaraffenland...
steppenhund - 1. Sep, 12:06
Die höchste Fakultät, die man mit einem zweistelligen Exponent darstellen kann, ist 69!, 70! erzeugt einen error.
Ich besitze ein grün leuchtendes Gerät aus sowjetischer Produktion (1983), noch voll funktionstüchtig. Das ist heute immer ein Hingucker.
Sag einmal, kannst Du ein Foto oder den Namen des Sowjet-Geräts hier herein stellen. Das ist ja eine ganz tolle Information.
Kaufen wird man das ja wohl nicht mehr können. Tät ich nämlich:)