23
Mrz
2016

Noch mehr vergessen

[23.3.2016]

19.3. Frankophonie: ein Schüler-Konzert von Master.Art-Akademie, Erik Satie gewidmet, von dem Gnossienne-3 gebracht wurde. In einer sehr netten Instrumentalisierung mit zwei Gitarren und Klavier.
(Danach Abendessen in Villa Maska)
20.3. Aida: sehr nette Aufführung, (leider ohne Elefanten! :) )
21.3. Ausstellung der Lehrerin von Marina, die jetzt mit einer Freundin zusammen Malstunden nimmt. Die Ausstellung war im Haus des Königs, Peter des 1. Wir waren zusammen Ivo und Mira dort. Danach haben wir im Graficar gegessen, was sehr nett war und durch einen besonders aufmerksamen Kellner zum Vergnügen wurde.
22.3. Kein Abendprogramm, lediglich Einkaufen im Maxi, es gab dann am 22. und am 23. Krautfleisch zum Lunch.
23.3. Besuch beim Onkel Doktor. Später dann Einkaufen, VaPiano und Versuch, etwas aus dem Clavinova zu übertragen. Der Versuch scheiterte am fehlenden Audio-Eingang meines derzeitigen Computers.
-
Morgen ist nichts geplant. Ich werde mich auf die Konferenz vorbereiten und die Einladungen für das Konzert verfassen.
Übermorgen ist dann die Konferenz und abends sind wir bei Ivo und Mira eingeladen.
Samstag geht es dann wieder nach Wien.

Die Zeit vergeht rasend schnell. Aber mit dem Üben mache ich große Fortschritte. Mittlerweile feile ich bereits.


Nachtrag: Konferenz war interessant und auch mein Vortrag wurde sehr freundlich - um nicht begeistert zu sagen - aufgenommen:) Ich hatte mich aber auch bemüht.
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bonanzaMARGOT - 24. Mrz, 13:05

dann mal nicht zu viel stress über die ostertage!

steppenhund - 24. Mrz, 13:26

Da bin ich wieder in Wien. Da gibt es nur Sauna- und Kochstress. Aber Klavier üben muss ich natürlich genauso.
bonanzaMARGOT - 24. Mrz, 13:42

sauna sollte kein stress sein...
KarenS - 25. Mrz, 14:34

Sie führen ein wirklich ausgefülltes Leben.

Wünsche Ihnen und Ihren Lieben an dieser Stelle:

Frohe Ostertage.

steppenhund - 25. Mrz, 19:08

Danke für die lieben Grüße!

Über mein Leben habe ich kürzlich geschrieben.

Meine 2 cent zu Todesbetrachtungen bei Käthe Feinstrick:
Quintessenz: lieber leben statt denken!

Früher habe ich mich insgeheim gefreut, wenn Menschen gestorben sind, die jünger waren, als ich es selbst war. "Sieh mal, die habe ich schon überholt." Ein sehr kleingeistiger Gedanke. Aber ich habe mich doch gefreut, wenn es Menschen waren, die mir vorgeworfen haben, dass ich falsch lebe. (Viele waren es nicht, aber doch 3 oder 4.) Inzwischen ist meine Nichte gestorben. Sie war erst 42, aber gesundheitlich sehr schwach. Da habe ich meine Schwester und meinen Schwager aufrichtig bedauert.

Aber irgendwie ist das auch kein befriedigender Gedanke, wenn man schon an den Tod denkt.

Vor 5 Jahren hatte ich eine Operation. Der Anlass dafür war bei einem Arbeitskollegen in meiner Firma, einem extrem netten Kerl, gleich. Nur musste er ein halbes Jahr danach sterben. Als ich die Operation hatte, stand erst eine Woche nach ihr der histologische Befund fest, über den sich die ganze Abteilung gestritten hatte. Aber letztlich war meine "Raumverdrängung" gutartig. Und noch lebe ich.
Allerdings hatte ich die Woche im Spital genug Zeit, um über das Sterben nachzudenken. Ich sah es als Möglichkeit an. Ich hätte mein Sterbedatum ausrechnen können. Ich war überrascht, wie ruhig ich war. Ich überlegte mir, ob ich noch etwas für meine Famile regeln müsste.
Ich bedauerte es nicht, oder ich hätte es nicht bedauert, wenn ich einen schlechten Befund bekommen hätte. Ich empfand Dankbarkeit. Ich hatte ein wunderbares Leben. Ja, ich habe es noch. Manchmal wundern sich andere Menschen, wie intensiv mein Leben war. Nicht nur arbeitsmäßig auch hinsichtlich der Liebesbeziehungen. Ich hatte nie das Gefühl: "Wieso muss ich jetzt sterben?" Ich dachte eher, wie privilegiert ich gewesen war.

Mein Leben hat sich sehr stark verändert. Nicht nach außen hin. Doch innerlich bin ich danach so viel ruhiger geworden, dass ich es selbst nicht für möglich gehalten hätte. Ich bin zum ehestmöglichen Zeitpunkt vor 3 Monaten in Pension gegangen. Mir wird nicht fad werden, weil ich Ziele habe, die einiges an Arbeit benötigen. Aber ich hätte früher nie gedacht, dass ich vor 75 in Pension gehen werde. Und ich genieße sie jetzt.

Sollte ich jetzt über das Sterben nachdenken? Wäre doch verrückt. Ich habe noch Zeit, Zeit zu genießen, Zeit, die Kinder und Enkelkinder heranwachsen zu sehen. Naja, die Kinder sind schon alle recht groß :) Aber die Enkelkinder - das ist vergnüglich.

Und das Leben selbst: Klavierspielen, Buch schreiben, die Sauna besuchen, danach zum Heurigen gehen. Und ab und zu bei einer Konferenz einen Vortrag zu halten und die Annehmlichkeiten einer anderen Stadt zu erleben. Nein, ich denke nicht an den Tod, außer in seiner abstrakten Form. Er geht mich momentan persönlich nichts an.

Und daher gebe ich den Ratschlag: lieber leben, als übers "Aufhören" nachzudenken.
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