Liebestest für ältere Männer
Habe ich diese Frau geliebt? - Wer sich diese Frage nicht stellt, braucht nicht weiter lesen.
Wessen Beziehungen nicht länger als drei Jahre gedauert haben, bis die Frau aus dem Blickfeld verschwunden ist, wird mit diesen Zeilen ebenfalls wenig anfangen können.
Gehen wir von einem mindestens vierzigjährigen Mann aus, der auf Frauen trifft, die er schon vor 20 Jahren gekannt hat. Frauen verändern sich aussehensmäßig in eine Richtung, die sie manchmal selbst betrübt. Bestimmte Attribute der Jugend verschwinden, der unmittelbare Reiz scheint zu verfliegen. Sie sind genötigt, mehr mit den inneren Werten zu punkten.
Trotzdem gibt es ältere Frauen, die allgemein so beschrieben werden: "Diese Frau muss einmal in ihrer Jugend sehr schön gewesen sein." Als Kind habe ich das öfters die Erwachsenen sagen hören. (Heute scheint das nicht mehr so aktuell zu sein, weil sich auch 50-jährige ganz fantastisch herrichten können.)
Dann gibt es aber auch Frauen, die sich in Gesicht und Ausdruck derart verändern können, dass man meinen kann, eine vollständig andere Person vor sich zu haben. Das stimmt vermutlich. Das Leben hat diese Frauen anscheinend umgeformt. Der Satz "Ab vierzig ist man für sein eigenes Gesicht verantwortlich." spielt hier wohl ebenfalls mit.
-
Und dann gibt es die Frauen, deren Attraktivität vielleicht in den Jahren abgenommen hat, deren Gesichtszüge härtere, strengere Formen angenommen haben, in deren Antlitzen Leid, Kummer, Frustration zu einer spürbaren Verhärtung geführt haben. Der Gedanke, wie gut, dass es nichts mit uns etwas wurde, ist nicht zu verdrängen.
-
Es gibt allerdings jene Frauen, bei denen eine beliebige Veränderung keine kritische Betrachtung erweckt. Es sind die Frauen, in deren Gesichtern eine Projektion sichtbar wird, die von einem inneren Gefühl gesteuert wird. Diese Projektion ist von so stark positiven Kräften getrieben, dass sich die Realität dem Wunschbild anzupassen scheint.
Wenn das passiert - angesprochener und noch lesender Mann - dann weiß ich, dass ich diese Frau geliebt habe. Davon bleibt nämlich etwas übrig, ob man es wahr haben will oder nicht. Und der Gedanke, auch mit uns wäre es schön geworden, hat dann etwas Tröstliches.
Wessen Beziehungen nicht länger als drei Jahre gedauert haben, bis die Frau aus dem Blickfeld verschwunden ist, wird mit diesen Zeilen ebenfalls wenig anfangen können.
Gehen wir von einem mindestens vierzigjährigen Mann aus, der auf Frauen trifft, die er schon vor 20 Jahren gekannt hat. Frauen verändern sich aussehensmäßig in eine Richtung, die sie manchmal selbst betrübt. Bestimmte Attribute der Jugend verschwinden, der unmittelbare Reiz scheint zu verfliegen. Sie sind genötigt, mehr mit den inneren Werten zu punkten.
Trotzdem gibt es ältere Frauen, die allgemein so beschrieben werden: "Diese Frau muss einmal in ihrer Jugend sehr schön gewesen sein." Als Kind habe ich das öfters die Erwachsenen sagen hören. (Heute scheint das nicht mehr so aktuell zu sein, weil sich auch 50-jährige ganz fantastisch herrichten können.)
Dann gibt es aber auch Frauen, die sich in Gesicht und Ausdruck derart verändern können, dass man meinen kann, eine vollständig andere Person vor sich zu haben. Das stimmt vermutlich. Das Leben hat diese Frauen anscheinend umgeformt. Der Satz "Ab vierzig ist man für sein eigenes Gesicht verantwortlich." spielt hier wohl ebenfalls mit.
-
Und dann gibt es die Frauen, deren Attraktivität vielleicht in den Jahren abgenommen hat, deren Gesichtszüge härtere, strengere Formen angenommen haben, in deren Antlitzen Leid, Kummer, Frustration zu einer spürbaren Verhärtung geführt haben. Der Gedanke, wie gut, dass es nichts mit uns etwas wurde, ist nicht zu verdrängen.
-
Es gibt allerdings jene Frauen, bei denen eine beliebige Veränderung keine kritische Betrachtung erweckt. Es sind die Frauen, in deren Gesichtern eine Projektion sichtbar wird, die von einem inneren Gefühl gesteuert wird. Diese Projektion ist von so stark positiven Kräften getrieben, dass sich die Realität dem Wunschbild anzupassen scheint.
Wenn das passiert - angesprochener und noch lesender Mann - dann weiß ich, dass ich diese Frau geliebt habe. Davon bleibt nämlich etwas übrig, ob man es wahr haben will oder nicht. Und der Gedanke, auch mit uns wäre es schön geworden, hat dann etwas Tröstliches.
steppenhund - 30. Dez, 10:48
Es
Ich denke, es drueckt auch etwas aus, wenn man eine bestimmte Person noch einmal sehen moechte. Dann ist da noch ein kleiner Funke, der zwar bestimmt nicht mehr ausreicht, aber der die Erinnerung beleuchtet.
Wie auch immer sich die entsprechende Dame entwickelt hat.
das gefällt mir.