Bloggergruß
Im Österreichischen, speziell im Wienerischen, wird oft das rückbezügliche "sich" missbraucht, wenn es anstelle dessen richtigerweise "einander" heißen sollte.
So ist eine Verabschiedung mit "man sieht sich" in Wirklichkeit ein Verstoß gegen die Regeln und dazu noch einer, der eine vollkommen falsche Implikation beherbergt. Im Spiegel sehen sich die meisten Menschen regelmäßig. Aber eigentlich wollte man oder frau auf ein erneutes Aneinander-Treffen Bezug nehmen. Diese Form wird aber besonders gern von Leute verwendet, die es besser wissen müssten. Defacto macht man sich dabei über sich selbst lustig.
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Dies gilt nun um so mehr, wenn zwei Blogger und da kann es sich durchaus auch um Bloggerinnen handeln mit dem Grußwort "man liest sich" voneinander scheiden.
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Klingt sehr flüssig und elegant und ist eigentlich totaler Blödsinn, selbst wenn ich zugebe, dass ich auch meine eigenen Texte lesen und sei es nur zum Zwecke der Korrektur.
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Gemeint ist wohl etwas anderes, doch es ist wohl zu den Sprachschöpfungen einzureihen, die mit "Dem ist nicht so." oder "Da bin ich ganz bei Ihnen." begonnen haben.
Besonders elegant wird diese sprachliche Freiheit ja bei einem berühmten Jedi-Ritter kultiviert.
"Schreiben ich sage musst Du und vermeiden die dunkle Seite der täuschenden Sprachvergewaltigungsmacht."
- und watschelt von dannen...
So ist eine Verabschiedung mit "man sieht sich" in Wirklichkeit ein Verstoß gegen die Regeln und dazu noch einer, der eine vollkommen falsche Implikation beherbergt. Im Spiegel sehen sich die meisten Menschen regelmäßig. Aber eigentlich wollte man oder frau auf ein erneutes Aneinander-Treffen Bezug nehmen. Diese Form wird aber besonders gern von Leute verwendet, die es besser wissen müssten. Defacto macht man sich dabei über sich selbst lustig.
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Dies gilt nun um so mehr, wenn zwei Blogger und da kann es sich durchaus auch um Bloggerinnen handeln mit dem Grußwort "man liest sich" voneinander scheiden.
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Klingt sehr flüssig und elegant und ist eigentlich totaler Blödsinn, selbst wenn ich zugebe, dass ich auch meine eigenen Texte lesen und sei es nur zum Zwecke der Korrektur.
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Gemeint ist wohl etwas anderes, doch es ist wohl zu den Sprachschöpfungen einzureihen, die mit "Dem ist nicht so." oder "Da bin ich ganz bei Ihnen." begonnen haben.
Besonders elegant wird diese sprachliche Freiheit ja bei einem berühmten Jedi-Ritter kultiviert.
"Schreiben ich sage musst Du und vermeiden die dunkle Seite der täuschenden Sprachvergewaltigungsmacht."
- und watschelt von dannen...
steppenhund - 2. Okt, 18:48
;-)