Alles ganz einfach
Im Fernsehen läuft gerade "A beautiful mind", die Geschichte über John Forbes Nash Jr.
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Im Film wird sein Durchbruch sehr hübsch am Beispiel einer Blondine erläutert, auf die sich alle stürzen möchten, wodurch sie keiner erhält. Im Film zählt er das Kooperationsprinzip zu einer Erweiterung der Theorien von Adam Smith. Was sich aber auch daraus ableiten lässt, ist der Umstand, dass reine Optimierung für das Individuum schlechter ist als die Suche nach einer Optimierung für das Individuum und die Gruppe.
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Das alles lässt sich anhand von Spieltheorien, Gefangenendilemma und Suboptimierung selbst für Laien verständlich darstellen.
Es bedeutet aber auch, dass die heutigen Schwierigkeiten in der Finanzwirtschaft gar nicht notwendig wären, wenn man ein bisschen mehr auf das achten würde, was der Mensch an sich eh schon weiß. Wofür er schon Nobelpreise vergeben hat. Was schon eine ganze Reihe von gescheiten Menschen als richtig akzeptiert hat.
Wir können aber auch glauben, dass alles, was wissenschaftlich bekannt und erwiesen ist, für alle anderen gilt - nur nicht für mich. Ich bin die Ausnahme - ich darf das Beste nur für mich allein wollen.
Das ist die Denkweise, wenn ich die Mathematik konterkarieren möchte. Und ist es nicht seltsam?
Für die angesprochene Erkenntnis bekommt jemand den Nobelpreis, obwohl es gar keinen Nobelpreis für Mathematik gibt. Es scheint sich um eine wichtige Erkenntnis zu handeln. Aus dem Grundlagenbereich, - der Nobelpreis in den Wissenschaften wird nur für Grundlagenforschung verliehen.
Aber das interessiert uns nicht. Das ist Mathematik. Die braucht man nicht. Auch nicht das, was ich davon ableiten kann.
Und plötzlich rächt sich die Mathematik, obwohl sie eigentlich nicht rachsüchtig ist.
Sie rächt sich einfach deswegen, weil sie recht hat.
Nachtrag:
Im Übrigen ist die Erkenntnis nicht einmal ganz neu. Schon vor 2000 Jahren hat das jemand auf etwas andere Weise formuliert. Aber darüber können gläubige Menschen besser reden. Es geht da um dieses sehr aktienfremde Thema Nächstenliebe.
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Im Film wird sein Durchbruch sehr hübsch am Beispiel einer Blondine erläutert, auf die sich alle stürzen möchten, wodurch sie keiner erhält. Im Film zählt er das Kooperationsprinzip zu einer Erweiterung der Theorien von Adam Smith. Was sich aber auch daraus ableiten lässt, ist der Umstand, dass reine Optimierung für das Individuum schlechter ist als die Suche nach einer Optimierung für das Individuum und die Gruppe.
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Das alles lässt sich anhand von Spieltheorien, Gefangenendilemma und Suboptimierung selbst für Laien verständlich darstellen.
Es bedeutet aber auch, dass die heutigen Schwierigkeiten in der Finanzwirtschaft gar nicht notwendig wären, wenn man ein bisschen mehr auf das achten würde, was der Mensch an sich eh schon weiß. Wofür er schon Nobelpreise vergeben hat. Was schon eine ganze Reihe von gescheiten Menschen als richtig akzeptiert hat.
Wir können aber auch glauben, dass alles, was wissenschaftlich bekannt und erwiesen ist, für alle anderen gilt - nur nicht für mich. Ich bin die Ausnahme - ich darf das Beste nur für mich allein wollen.
Das ist die Denkweise, wenn ich die Mathematik konterkarieren möchte. Und ist es nicht seltsam?
Für die angesprochene Erkenntnis bekommt jemand den Nobelpreis, obwohl es gar keinen Nobelpreis für Mathematik gibt. Es scheint sich um eine wichtige Erkenntnis zu handeln. Aus dem Grundlagenbereich, - der Nobelpreis in den Wissenschaften wird nur für Grundlagenforschung verliehen.
Aber das interessiert uns nicht. Das ist Mathematik. Die braucht man nicht. Auch nicht das, was ich davon ableiten kann.
Und plötzlich rächt sich die Mathematik, obwohl sie eigentlich nicht rachsüchtig ist.
Sie rächt sich einfach deswegen, weil sie recht hat.
Nachtrag:
Im Übrigen ist die Erkenntnis nicht einmal ganz neu. Schon vor 2000 Jahren hat das jemand auf etwas andere Weise formuliert. Aber darüber können gläubige Menschen besser reden. Es geht da um dieses sehr aktienfremde Thema Nächstenliebe.
steppenhund - 3. Dez, 00:39