1) Einfluss von Literatur auf Kinder
Im Standard wurde heute der in einem Kinderbuch versteckte Rassismus behandelt. Ein Hinweis auf die näheren Quellen findet sich dort.
Ich habe mich oft gewundert, wie die Untersuchungen über die Brutalität in Zeichentrickfilmen a la Tom und Jerry immer wieder zu dem Ergebnis kamen, dass Kinder hier abstrahieren können. Ganz glaube ich es heute noch nicht.
Ich kann aber bestätigen, dass mir eine Geschichte wie Hatschi Bratschis Luftballon nicht als Türken-verdammend in Erinnerung geblieben ist.
Geschichtsbücher hingegen - und ich mag keine Geschichte - sind mir hängen geblieben. 1529 und 1683 sind Jahreszahlen, die ich erinnert habe, obwohl ich sonst kaum historische Jahreszahlen kenne.
Was ich behalten habe, sind Geschichten. Geschichten, die mir Lehrer erzählt haben, Lehrerinnen und mein Vater. Oder ein Hinweis von meiner Schwester, die mir Wilhelm Hauff sogar vorgelesen hat, obwohl ich mich nur an einmal erinnern kann. Aber sie brachte mir das Buch nahe. Die Hauff-Märchen erschienen mir als realistischer als so manche reale Geschichten.
Der langen Schreibe kurzes Resümee: ich halte nichts vom Verschönern eines literarischen Werkes. (Hier zähle ich auch Franz Karl Ginzkey als Literat.) Wenn wir das mit moderner Literatur machten, gäbe es bald nichts Auszuzeichnendes mehr, sprich, das, was heute ausgezeichnet wird, wäre nach wenigen Überarbeitungen unlesbar.
Was sind eure liebsten Kinderbücher, an die ihr euch erinnern könnt?
P.S.
Der Anfang der Rahmenerzählung rund um den Räuber Orbazan findet sich hier. Hier befindet sich die Geschichte von der abgehauenen Hand.
Ich habe mich oft gewundert, wie die Untersuchungen über die Brutalität in Zeichentrickfilmen a la Tom und Jerry immer wieder zu dem Ergebnis kamen, dass Kinder hier abstrahieren können. Ganz glaube ich es heute noch nicht.
Ich kann aber bestätigen, dass mir eine Geschichte wie Hatschi Bratschis Luftballon nicht als Türken-verdammend in Erinnerung geblieben ist.
Geschichtsbücher hingegen - und ich mag keine Geschichte - sind mir hängen geblieben. 1529 und 1683 sind Jahreszahlen, die ich erinnert habe, obwohl ich sonst kaum historische Jahreszahlen kenne.
Was ich behalten habe, sind Geschichten. Geschichten, die mir Lehrer erzählt haben, Lehrerinnen und mein Vater. Oder ein Hinweis von meiner Schwester, die mir Wilhelm Hauff sogar vorgelesen hat, obwohl ich mich nur an einmal erinnern kann. Aber sie brachte mir das Buch nahe. Die Hauff-Märchen erschienen mir als realistischer als so manche reale Geschichten.
Der langen Schreibe kurzes Resümee: ich halte nichts vom Verschönern eines literarischen Werkes. (Hier zähle ich auch Franz Karl Ginzkey als Literat.) Wenn wir das mit moderner Literatur machten, gäbe es bald nichts Auszuzeichnendes mehr, sprich, das, was heute ausgezeichnet wird, wäre nach wenigen Überarbeitungen unlesbar.
Was sind eure liebsten Kinderbücher, an die ihr euch erinnern könnt?
P.S.
Der Anfang der Rahmenerzählung rund um den Räuber Orbazan findet sich hier. Hier befindet sich die Geschichte von der abgehauenen Hand.
steppenhund - 15. Jun, 01:02


