Mars
Beim Mittagessen in der netten Bar ein Stockwerk unterhalb meiner FIrma pflege ich in der Wartezeit bis zum Hauptgang das Presse-Sudoko zu lösen.
Heute habe ich allerdings voll Interesse die ersten beiden Seiten der Presse gelesen. Da gab es weder Außen- noch Innenpolitik sondern einen Bericht über die gelungene Marslandung mit anschließender Bildübertragung.
Über die Meinung, ob uns der Weltraum etwas angehen sollte, kann man geteilter Meinung sein. Ich finde die Bestrebungen, den Erdball zu verlassen genauso interessant und letztlich relevant, wie die Erforschung der Nordwest-Passage, die Reise von Columbus nach Indien oder die Wettfahrten zu den Polen.
Lustigerweise fand ich im Bookshop eine Remittende von Herbert Frankes "Flucht zum Mars". Auflage 2007. Es scheint mir sehr kindlich geschrieben. Von Franke bin ich einen anderen Stil gewohnt. Es liest sich wie ein Kinderbuch. Allerdings stellt es eine utopische Vision des Lebens auf der Erde in den Raum, die nicht nur eine Verfeinerung des bereits heute gelebten Stils mit Reality-Shows und immer weniger Arbeit zeigt, sondern so im Nebensatz erwähnt, dass die Bevölkerungskontrolle äußerst gewissenhaft ausgeübt wird, nachdem nach einem Krieg, die Lebensmittelvorräte beschränkt sind.
Es war nur die Presse, welche die Tatsache so hoch herausgestellt hat. Ein bisschen verwundert mich das - ein bisschen freut es mich. Wir können ein bisschen in den Goldgräberrausch der nächsten Jahrhunderte hineinriechen.
Heute habe ich allerdings voll Interesse die ersten beiden Seiten der Presse gelesen. Da gab es weder Außen- noch Innenpolitik sondern einen Bericht über die gelungene Marslandung mit anschließender Bildübertragung.
Über die Meinung, ob uns der Weltraum etwas angehen sollte, kann man geteilter Meinung sein. Ich finde die Bestrebungen, den Erdball zu verlassen genauso interessant und letztlich relevant, wie die Erforschung der Nordwest-Passage, die Reise von Columbus nach Indien oder die Wettfahrten zu den Polen.
Lustigerweise fand ich im Bookshop eine Remittende von Herbert Frankes "Flucht zum Mars". Auflage 2007. Es scheint mir sehr kindlich geschrieben. Von Franke bin ich einen anderen Stil gewohnt. Es liest sich wie ein Kinderbuch. Allerdings stellt es eine utopische Vision des Lebens auf der Erde in den Raum, die nicht nur eine Verfeinerung des bereits heute gelebten Stils mit Reality-Shows und immer weniger Arbeit zeigt, sondern so im Nebensatz erwähnt, dass die Bevölkerungskontrolle äußerst gewissenhaft ausgeübt wird, nachdem nach einem Krieg, die Lebensmittelvorräte beschränkt sind.
Es war nur die Presse, welche die Tatsache so hoch herausgestellt hat. Ein bisschen verwundert mich das - ein bisschen freut es mich. Wir können ein bisschen in den Goldgräberrausch der nächsten Jahrhunderte hineinriechen.
steppenhund - 27. Mai, 23:35


