Scheitern - Scheiterhaufen - Apfelstrudel
Nach Walküres Beitrag gab es kein Halten mehr. Ein Apfelstrudel musste produziert werden. Ich war guter Dinge und voll der Hoffnung, dass es ein fulminanter Strudel werden würde.
Die Zutaten waren heute nachmittag durch ein Kilo saure und feste Äpfel sowie einem Strudelteig aus dem Tiefkühlfach komplettiert worden. Am Rande sei erwähnt, dass man durch den so erworbenen Teil wirklich die Zeitung lesen kann. Allerdings sind es vier Blätter statt einem.
Die extra zurechtgelegte Zitrone vergass ich zu saften, durch die Zugabe von Rum, in dem die Rosinen eingelegt waren, hoffte ich, dieses Defizit ausgleichen zu können.
Alles lief prima mit Teig und Fülle. Die Äpfel ließ ich etwas grob. (Was im Endeffekt ganz ok war.)
Als ich die Fülle großflächig verteilte, war noch alles in Ordnung.
Nach der Anleitung auf der Strudelteig-Packung sollte man zwei Blätter auf Leinen und Mehl auflegen, getrennt durch zerlassene Butter. Das erschien mir noch sehr kongruent mit Walküres Rezept. Die Blätter waren aber zu klein, um die ganze Fülle aufzunehmen, also tat ich noch die restlichen zwei Blätter drauf und darauf kam dann die restliche Fülle.
Das war ziemlich dumm von mir, denn ich hätte schon wissen können, dass man dann das Strudeln bzw. Einrollen mit Schwierigkeiten behaftet sein könnte. (Nachdem ich mich aber sooft verteidigen muss, dass Mathematik doch etwas fürs reale Leben ist, kann man mir jetzt keinen Vorwurf machen. Als Mathematiker hätte ich die Schwierigkeiten, die sich auf tün würden wissen können. Aber die Mathematik kann man ja zu nichts brauchen!)
Selbst die Kamera weigerte sich, das Disaster scharf aufzunehmen.
Als ich jedenfalls den Strudel zusammenrollte, gab es ein Disaster. Es kommt dazu, dass es meine erste Erfahrung mit Strudelteig war. Der Blätterteig, den ich sonst verwende, ist viel geduldiger.
Am Bild kann man ersehen, warum ich das Gericht interimistisch als Scheiterhaufen Brunner Art umbetitelte.
Aber letzten Endes war das, was aus dem Backrohr heraus kam, schon wieder viel Strudel-ähnlicher.
Die beste aller Schwiegertöchter wurde eingeladen. Frau Columbo aß sogar zwei Stücke, sodass für Morgen etwas weniger als eine Hälfte Strudel bleibt.
Ich habe jede Menge Tipps an mich, die ich beim nächsten Mal beherzigen werde, doch für den Anfang war es weder Scheitern noch Scheiterhaufen sondern ein waschfester Strudel, der so schmeckt, wie ich es mir vorstelle. Der Anschnitt ist etwas unregelmäßig, wie nicht anders zu erwarten war.
Aber wenn einmal Frau Columbo zwei Stück isst ...
Danke an die Anregung aus dem Blog!
Die Zutaten waren heute nachmittag durch ein Kilo saure und feste Äpfel sowie einem Strudelteig aus dem Tiefkühlfach komplettiert worden. Am Rande sei erwähnt, dass man durch den so erworbenen Teil wirklich die Zeitung lesen kann. Allerdings sind es vier Blätter statt einem.
Die extra zurechtgelegte Zitrone vergass ich zu saften, durch die Zugabe von Rum, in dem die Rosinen eingelegt waren, hoffte ich, dieses Defizit ausgleichen zu können.
Alles lief prima mit Teig und Fülle. Die Äpfel ließ ich etwas grob. (Was im Endeffekt ganz ok war.)
Als ich die Fülle großflächig verteilte, war noch alles in Ordnung.
Nach der Anleitung auf der Strudelteig-Packung sollte man zwei Blätter auf Leinen und Mehl auflegen, getrennt durch zerlassene Butter. Das erschien mir noch sehr kongruent mit Walküres Rezept. Die Blätter waren aber zu klein, um die ganze Fülle aufzunehmen, also tat ich noch die restlichen zwei Blätter drauf und darauf kam dann die restliche Fülle.
Das war ziemlich dumm von mir, denn ich hätte schon wissen können, dass man dann das Strudeln bzw. Einrollen mit Schwierigkeiten behaftet sein könnte. (Nachdem ich mich aber sooft verteidigen muss, dass Mathematik doch etwas fürs reale Leben ist, kann man mir jetzt keinen Vorwurf machen. Als Mathematiker hätte ich die Schwierigkeiten, die sich auf tün würden wissen können. Aber die Mathematik kann man ja zu nichts brauchen!)
Selbst die Kamera weigerte sich, das Disaster scharf aufzunehmen.
Als ich jedenfalls den Strudel zusammenrollte, gab es ein Disaster. Es kommt dazu, dass es meine erste Erfahrung mit Strudelteig war. Der Blätterteig, den ich sonst verwende, ist viel geduldiger.
Am Bild kann man ersehen, warum ich das Gericht interimistisch als Scheiterhaufen Brunner Art umbetitelte.
Aber letzten Endes war das, was aus dem Backrohr heraus kam, schon wieder viel Strudel-ähnlicher.
Die beste aller Schwiegertöchter wurde eingeladen. Frau Columbo aß sogar zwei Stücke, sodass für Morgen etwas weniger als eine Hälfte Strudel bleibt.
Ich habe jede Menge Tipps an mich, die ich beim nächsten Mal beherzigen werde, doch für den Anfang war es weder Scheitern noch Scheiterhaufen sondern ein waschfester Strudel, der so schmeckt, wie ich es mir vorstelle. Der Anschnitt ist etwas unregelmäßig, wie nicht anders zu erwarten war.
Aber wenn einmal Frau Columbo zwei Stück isst ...
Danke an die Anregung aus dem Blog!
steppenhund - 24. Mai, 22:34

