Die tote Stadt
Der Eindruck ist nach einer Woche ein wenig verblasst. Nur mehr fetzenweise schwingt Erinnerung mit. Die Musik muss man mögen. Der 23-jährige Korngold hat eingepackt, was ihm gefallen hat. Wagner, Richard Strauss, Dvorak, Gustav Mahler sind nur die prominentesten Komponistenkollegen, an die ich bei einigen Stellen denken musste. Doch ich mag diese Art von Musik.
Das Bühnenbild hat mich begeistert. Die Darstellung der Bühne in der Bühne, um den Eindruck des Geträumten zu erzeugen, hat bei mir die Assoziation mit Bildern von Matisse hochkommen lassen.
Irgendwie bin ich zum ersten Mal in der Oper in den Genuss der Untertitel gekommen. Die sind großartig. Jetzt können ein paar die Nase rümpfen und sagen: wie oft kommst denn Du in die Oper? Die gibt es ja schon lange!
Aber in die Staatsoper bin ich häufig in der Zeit von 1988 bis 1993 gekommen. Danach nur mehr ganz selten bis vielleicht gar nicht. Meinen Wagner habe ich mir in Erl angesehen. Und überhaupt mag ich zwar die Oper, aber ich muss nicht unbedingt die Bühne sehen. Auch bei Fernsehübertragungen sehe ich nicht unbedingt auf das Bild. Die Musik vermittelt mir das, was ich verstehen möchte. Die visuelle Darstellung ist nur eine Krücke. Ausnahmen stellen vielleicht Opern wie der Rosenkavalier dar. Da möchte ich auch das "Theatern" voll miterleben.
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Aber einmal ganz abgesehen von einem spezifischen Werk. Ich schätze es sehr, dass heute fast vergessene Werke wieder aufgeführt werden. Dass in Ö1 und in Radio-Stephansdom Komponisten gebracht werden, von denen ich 1960 bis 1980 nicht einmal den Namen kannte, ist für mich eine Bereicherung.
Darüber hinaus gibt es natürlich "die" Standardwerke, wegen denen man extra Konzertkarten kauft, auf deren Interpration man wartet und hinplant.
Vielleicht sollte ich der Ordnung halber hinzufügen, dass ich eher des Programms wegen als der Solisten wegen in ein Konzert gehe. Ausnahmen bestätigen dann wieder die Regel, von denen die zwei Prominentesten Friedrich Gulda und Svatoslav Richter waren. Da habe ich mich echt um Karten bemüht. Oder Shura Cherkassky. Und heute gäbe es auch noch einige:)
Das Bühnenbild hat mich begeistert. Die Darstellung der Bühne in der Bühne, um den Eindruck des Geträumten zu erzeugen, hat bei mir die Assoziation mit Bildern von Matisse hochkommen lassen.
Irgendwie bin ich zum ersten Mal in der Oper in den Genuss der Untertitel gekommen. Die sind großartig. Jetzt können ein paar die Nase rümpfen und sagen: wie oft kommst denn Du in die Oper? Die gibt es ja schon lange!
Aber in die Staatsoper bin ich häufig in der Zeit von 1988 bis 1993 gekommen. Danach nur mehr ganz selten bis vielleicht gar nicht. Meinen Wagner habe ich mir in Erl angesehen. Und überhaupt mag ich zwar die Oper, aber ich muss nicht unbedingt die Bühne sehen. Auch bei Fernsehübertragungen sehe ich nicht unbedingt auf das Bild. Die Musik vermittelt mir das, was ich verstehen möchte. Die visuelle Darstellung ist nur eine Krücke. Ausnahmen stellen vielleicht Opern wie der Rosenkavalier dar. Da möchte ich auch das "Theatern" voll miterleben.
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Aber einmal ganz abgesehen von einem spezifischen Werk. Ich schätze es sehr, dass heute fast vergessene Werke wieder aufgeführt werden. Dass in Ö1 und in Radio-Stephansdom Komponisten gebracht werden, von denen ich 1960 bis 1980 nicht einmal den Namen kannte, ist für mich eine Bereicherung.
Darüber hinaus gibt es natürlich "die" Standardwerke, wegen denen man extra Konzertkarten kauft, auf deren Interpration man wartet und hinplant.
Vielleicht sollte ich der Ordnung halber hinzufügen, dass ich eher des Programms wegen als der Solisten wegen in ein Konzert gehe. Ausnahmen bestätigen dann wieder die Regel, von denen die zwei Prominentesten Friedrich Gulda und Svatoslav Richter waren. Da habe ich mich echt um Karten bemüht. Oder Shura Cherkassky. Und heute gäbe es auch noch einige:)
steppenhund - 22. Mai, 21:09


