Vernetzung - für jedermann
Kann sich noch jemand an die Akustik-Koppler erinnern? Das waren Geräte mit fast sexistischem Einschlag. Ein Kästchen war so mit zwei Mulden ausgestattet, dass ein Telefonhörer genau darauf passte. Und dann konnte sich ein Gerät mit einem anderen über Piepstöne mit ca. 32 Zeichen por Sekunde unterhalten.
Man war stolz darauf, wenn man eine solche Verbindung hate. Das roch schon fast nach NASA und Mondfahrt.
Heutzutage sieht das anders aus. Selbst auf meinem kleinen Laptop kann ich mich mit fast 100 000-facher Geschwindigkeit schon allein drahtlos verbinden. Bin ich in irgendeinem Büro, frage ich nach einem LAN-Kabel.
Darüber hinaus versteht sich mein Laptop drahtlos bestens mit meinem Handy über Bluetooth. Das ist so ein blaues Zeichen, sowohl am Rechner als auch am Handy. Sogar die Kopfhörer lassen sich darüber ansteuern. Mit Infrarot gebe ich mich schon lange nicht mehr ab. Da verwende ich doch dann lieber das gleiche Kabel zwischen Handy und Laptop, mit dem ich auch die Bilder vom Handy auf den Laptop bringen kann.
Manchmal bin ich ganz pervers und schicke mir die Bilder per E-Mail vom Handy auf den Rechner. Das ist bereits polymorph pervers, wenn das Handy neben dem Rechner liegt. (Es kommt allerdings nur mehr ganz selten vor.)
Ja, und dann gibt es noch die seltenen Gelegenheiten, wo weder ein offenes WLAN in der Nähe ist - und irgendeiner ist fast immer in der Nähe, der sein drahtloses LAN nicht gesichert hat - und ich mir direkt ausgeschlossen vorkomme.
Zwar kann ich meine Mails noch über das Handy schreiben und sogar einen Kommentar wie diesen könnte ich nicht einmal unbequem über das Handy eintippen.
Ab er dann gibt es ja noch das Dingsda. Es steht A1 drauf und HUAWEI, was ich immer wie Hawai ausspreche. Und damit kann ich praktisch überall den Laptop noch an die Internetwellen des Äthers ankoppeln. ICH BIN VERNETZT - PRAKTISCH IMMER.
Und ich beklage mich nicht. Sie können mich auch ruhig überwachen und ausforschen.
ICH WERDE NUR GRANTIG, wenn das Dingsda nicht funktioniert. Und da komme ich jetzt zum Kern meines Eintrags. Selbst auf dem Rechner hat sich schon so eine Art Wegwerfautomatik eingebürgert. Selbst bei mir, der ich mir jeden Kram Jahrzehnte aufhebe. Das Dingsda funktioniert nicht - hat aber ursprünglich ganz einfach funktioniert.
Was mache ich also? Ich deinstalliere alles, was an Dingsda-Software existiert, fahre den Laptop runter (was ich selten tue) und wieder rauf - und stecke das Dingsda an. Und alles funktioniert wie beim ersten Mal. Ich muss die Software installieren, ich muss mein Kennwort eingeben und ich bin verbunden und schreibe diesen Eintrag.
Weil ich ja solange auf meinen Autobus warten muss...
-
Und das Dingsda funktioniert wieder und der steppenhund ist VERNETZT.
-
Jeder sei sich sein eigener Nerd:)
Man war stolz darauf, wenn man eine solche Verbindung hate. Das roch schon fast nach NASA und Mondfahrt.
Heutzutage sieht das anders aus. Selbst auf meinem kleinen Laptop kann ich mich mit fast 100 000-facher Geschwindigkeit schon allein drahtlos verbinden. Bin ich in irgendeinem Büro, frage ich nach einem LAN-Kabel.
Darüber hinaus versteht sich mein Laptop drahtlos bestens mit meinem Handy über Bluetooth. Das ist so ein blaues Zeichen, sowohl am Rechner als auch am Handy. Sogar die Kopfhörer lassen sich darüber ansteuern. Mit Infrarot gebe ich mich schon lange nicht mehr ab. Da verwende ich doch dann lieber das gleiche Kabel zwischen Handy und Laptop, mit dem ich auch die Bilder vom Handy auf den Laptop bringen kann.
Manchmal bin ich ganz pervers und schicke mir die Bilder per E-Mail vom Handy auf den Rechner. Das ist bereits polymorph pervers, wenn das Handy neben dem Rechner liegt. (Es kommt allerdings nur mehr ganz selten vor.)
Ja, und dann gibt es noch die seltenen Gelegenheiten, wo weder ein offenes WLAN in der Nähe ist - und irgendeiner ist fast immer in der Nähe, der sein drahtloses LAN nicht gesichert hat - und ich mir direkt ausgeschlossen vorkomme.
Zwar kann ich meine Mails noch über das Handy schreiben und sogar einen Kommentar wie diesen könnte ich nicht einmal unbequem über das Handy eintippen.
Ab er dann gibt es ja noch das Dingsda. Es steht A1 drauf und HUAWEI, was ich immer wie Hawai ausspreche. Und damit kann ich praktisch überall den Laptop noch an die Internetwellen des Äthers ankoppeln. ICH BIN VERNETZT - PRAKTISCH IMMER.
Und ich beklage mich nicht. Sie können mich auch ruhig überwachen und ausforschen.
ICH WERDE NUR GRANTIG, wenn das Dingsda nicht funktioniert. Und da komme ich jetzt zum Kern meines Eintrags. Selbst auf dem Rechner hat sich schon so eine Art Wegwerfautomatik eingebürgert. Selbst bei mir, der ich mir jeden Kram Jahrzehnte aufhebe. Das Dingsda funktioniert nicht - hat aber ursprünglich ganz einfach funktioniert.
Was mache ich also? Ich deinstalliere alles, was an Dingsda-Software existiert, fahre den Laptop runter (was ich selten tue) und wieder rauf - und stecke das Dingsda an. Und alles funktioniert wie beim ersten Mal. Ich muss die Software installieren, ich muss mein Kennwort eingeben und ich bin verbunden und schreibe diesen Eintrag.
Weil ich ja solange auf meinen Autobus warten muss...
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Und das Dingsda funktioniert wieder und der steppenhund ist VERNETZT.
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Jeder sei sich sein eigener Nerd:)
steppenhund - 13. Mai, 22:51


Aber die haben auch irgendetwas verschlafen:)