ConAlma - 5. Mai, 19:25
Wir saßen vorgestern drin. Waren aber nach den ersten beiden Sätzen wie erschlagen, Bychkov transportierte für uns zu viel Pathos, ich fand einiges gar zu manieriert, so wie er mit gewissen Soli der (exzellenten) Bläser umging; erinnerte mich an manche Aufführungspraxis von Renaissancemusik, wenn gar so outriert wird. Aber Elina Garanca war dann wundervoll und versöhnend. Im fünften und sechsten Satz fand dann alles besser zusammen; vielleicht lags ja auch an der ersten Aufführung der Serie. Dennoch: irgendwie sehnte ich mich nach Prêtres ruhiger Hand.
steppenhund - 5. Mai, 19:39
Man muss es Bychkov aber anrechnen, dass er eingesprungen ist. Aber der Link ist doch interessant, nicht wahr? Der Pathos war durch das Radio sicher gemildert.


