Also mit Klavierlehrern kann ich ja wohl nichts anfangen ...
Ich kenne viele Menschen, welche die Verabredung des heutigen Tages abgesagt hätten. Am Vormittag versuchte ich noch, so viel wie mögliche Aufräumaktionen durchzuführen. Die Gartentür bekam einen neuen, festen Zugang. Ich sollte noch etwas für die Firma vorbereiten. Und die ganze Woche wird überhaupt stressig.
Aber den mühsam zustande gekommenen Termin für Vierhändigspielen wollte ich einfach nicht sausen lassen.
So hatte jetzt der Sonntag vier Stunden weniger, aber mein Leben dafür vier Stunden und eine Ewigkeit mehr.
Nach unzähligen und vergeblichen Versuchen habe ich einen Vierhändigpartner gefunden, der - man staune - den Termin als Tradition fortsetzen möchte.
So gab es heute:
Der Spass an der Sache war ein allgemeiner. Sonst hätten wir sicher nicht netto drei Stunden gespielt. Da er ein Profi ist, darf ich mehr Patzer machen. Das ist angenehm;)
-
Das Interessante an der ganzen Sache ist, dass er ebenfalls schon lange gesucht hat und einige Versuche auch unternommen hat. Bisher haben aber alle bei Bruckner gepasst.
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Da frage ich jetzt nur mehr: was ist mit der heutigen Gesellschaft los? Bringt die überhaupt nichts mehr, wo ein bisschen Leistung dazu gehört? Ich verstehe ja, dass Klavierlehrer sich nicht noch in der Freizeit freiwillig Fehler anhören wollen. Aber ist es nicht traurig, wenn Musik nur mehr als Beruf und nicht mehr als Vergnügen empfunden werden kann.
Es ist schon so, dass ich für einen Klavierlehrer nicht gut genug spiele. Für einen Korrepetitor an einer namhaften Wiener Oper reicht es aber anscheinend doch.
Es muss nicht Klavier sein. Ich schätze jeden hoch ein, der selbst aktiv ist - egal mit welchem Instrument. Aber dass es so wenig aktive Klavier-Dilettanten zu geben scheint, stimmt mich bedenklich.
Aber den mühsam zustande gekommenen Termin für Vierhändigspielen wollte ich einfach nicht sausen lassen.
So hatte jetzt der Sonntag vier Stunden weniger, aber mein Leben dafür vier Stunden und eine Ewigkeit mehr.
Nach unzähligen und vergeblichen Versuchen habe ich einen Vierhändigpartner gefunden, der - man staune - den Termin als Tradition fortsetzen möchte.
So gab es heute:
- 4. Bruckner,
- Rosamunde Streichquartett a-moll von Schubert,
- 1,5 Brandenburgische Konzerte von J.S. Bach,
- Siegfried-Idyll von R. Wagner.
Der Spass an der Sache war ein allgemeiner. Sonst hätten wir sicher nicht netto drei Stunden gespielt. Da er ein Profi ist, darf ich mehr Patzer machen. Das ist angenehm;)
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Das Interessante an der ganzen Sache ist, dass er ebenfalls schon lange gesucht hat und einige Versuche auch unternommen hat. Bisher haben aber alle bei Bruckner gepasst.
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Da frage ich jetzt nur mehr: was ist mit der heutigen Gesellschaft los? Bringt die überhaupt nichts mehr, wo ein bisschen Leistung dazu gehört? Ich verstehe ja, dass Klavierlehrer sich nicht noch in der Freizeit freiwillig Fehler anhören wollen. Aber ist es nicht traurig, wenn Musik nur mehr als Beruf und nicht mehr als Vergnügen empfunden werden kann.
Es ist schon so, dass ich für einen Klavierlehrer nicht gut genug spiele. Für einen Korrepetitor an einer namhaften Wiener Oper reicht es aber anscheinend doch.
Es muss nicht Klavier sein. Ich schätze jeden hoch ein, der selbst aktiv ist - egal mit welchem Instrument. Aber dass es so wenig aktive Klavier-Dilettanten zu geben scheint, stimmt mich bedenklich.
steppenhund - 13. Apr, 19:19

