P(.net) = 4*P(Java)
Zur Erklärung:
ich lebe in einer ziemlich Java-orientierten Welt, welche mit Eclipse-Entwicklungsumgebungen gepflastert ist. Da gibt es ja IBM und andere große, die gegen Microsoft ankämpfen und bei denen m$ verpönt ist.
In einer früheren Existenz habe ich einmal sehr begeistert mit Visual Basic 6 herumgefuhrwerkt.
Weil es jetzt aber doch auch Kunden gibt, die mit .net arbeiten und zusätzlich noch von uns qualitätsgesichert werden wollen, habe ich mich wieder einmal auf Stand gebracht und eine kleine Musterapplikation mit VB.net auf VS2008 erzeugt.
Die Arbeit, für die ich vor 8 Jahren 2 Wochen gebraucht hätte, war in 12 Stunden durchzuziehen.
Was sich von VB6 auf VB.net geändert hat, (an sich eine größere Umstellung) ist für mich nicht sehr behindernd. Die Objektorientierung sieht im Prinzip so wie bei Java aus. Ich habe also eine Java-Welt mit dem Komfort einer VB-GUI-Programmierung. Über die Delegates kann ich auch eine schöne MVC-Trennung vornehmen.
Ziemlich geil das Ganze, auch wenn es nurvier, fünf meiner Leser verstehen dürften:)
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Der Titel bedeutet also:
Wenn ich ein Programmierer wäre, betrüge meine Arbeitsproduktivität in einer .net-Umgebung das Vierfache der Produktivität im Java-Umfeld.
Eigentlich eine schlimme Aussage.
ich lebe in einer ziemlich Java-orientierten Welt, welche mit Eclipse-Entwicklungsumgebungen gepflastert ist. Da gibt es ja IBM und andere große, die gegen Microsoft ankämpfen und bei denen m$ verpönt ist.
In einer früheren Existenz habe ich einmal sehr begeistert mit Visual Basic 6 herumgefuhrwerkt.
Weil es jetzt aber doch auch Kunden gibt, die mit .net arbeiten und zusätzlich noch von uns qualitätsgesichert werden wollen, habe ich mich wieder einmal auf Stand gebracht und eine kleine Musterapplikation mit VB.net auf VS2008 erzeugt.
Die Arbeit, für die ich vor 8 Jahren 2 Wochen gebraucht hätte, war in 12 Stunden durchzuziehen.
Was sich von VB6 auf VB.net geändert hat, (an sich eine größere Umstellung) ist für mich nicht sehr behindernd. Die Objektorientierung sieht im Prinzip so wie bei Java aus. Ich habe also eine Java-Welt mit dem Komfort einer VB-GUI-Programmierung. Über die Delegates kann ich auch eine schöne MVC-Trennung vornehmen.
Ziemlich geil das Ganze, auch wenn es nur
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Der Titel bedeutet also:
Wenn ich ein Programmierer wäre, betrüge meine Arbeitsproduktivität in einer .net-Umgebung das Vierfache der Produktivität im Java-Umfeld.
Eigentlich eine schlimme Aussage.
steppenhund - 27. Mrz, 11:46


(Schade, dass es noch keine menschliche Züchtung mit acht Armen gibt. Unsere Meisenknödel werden immer noch händisch geformt - das erhöht die Produktionskosten erheblich :)
ich les ja gern texte, die ich nicht versteh.
echt jetzt.
Tja, das ist eine logisch unzulässige Antwort
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Spass beiseite:
Heute bekam ich drei Bewerber zu Gesicht. Der eine, 54 Jahre alt, tat mir leid. 20 Jahre Siemens und absolut hilflos. Studiert drei Jahre Datentechnik und kann sich weder ausdrücken noch das wiedergeben, was er vor einem Jahr an Projektarbeit geleistet hat.
Nummer 2, ein junger Bursche, ist gut, will aber nur Teilzeit arbeiten.
Nummer 3, ein Abgänger einer HTL, ist recht nett, kommt eine halbe Stunde zu früh. Er macht einen persönlich guten Eindruck und bewirbt sich nur für eine Praktikantenstelle, weil er ja noch gar keine Erfahrung hat. Das wäre ja nun kein Problem, doch was betrübt, ist der Niedergang einer technischen Schule, die einmal als sehr gut galt. Was der junge Mann da berichtet hat und von sich heraus her vorweisen kann, macht den Eindruck, dass die Lehrer nur alibihalber unterrichten.
Gerade in der EDV-Branche ist man auf Information angewiesen. Man benötigt Informationsquellen und Bücher. Zum Lesen werden sie ausschließlich im Deutschunterricht angehalten.
Das es sehr gute EDV-Bücher gibt, die mehr bringen könnten als ein Jahr lang Unterricht in einem Fach, wird von den Lehrern verschwiegen. Das könnte jetzt vielleicht an dem Bewerber liegen, aber die Erfahrungen, die wir mit Schulabgängern von dieser Schule haben - auch in meinem früheren Unternehmen - decken sich mit der heutigen.
Wie schon einmal geschrieben, hinterfrage ich bei Bewerbern a) ihren Lesestoff, b) die Beschreibung einer Tätigkeit, die sie schon einmal durchgeführt haben.
Wenn jemand nichts darüber erzählen kann, woran er zuletzt gearbeitet hat, wird er keinen Job bekommen. So hart sind die Zeiten, selbst wenn es schwer ist, zZ gute Java-Entwickler zu bekommen.
Vielleicht liest das jemand aus den neuen Bundesländern. Kollegen von mir haben sehr gute Erfahrungen mit Technikern von dort gemacht, die sich mittlerweilen in Wien pudelwohl fühlen.
Also bitte kommentieren, falls dies ein unzufriedener guter Java-Programmierer liest. Wir helfen auch bei der Übersiedelung nach Wien.
@rosmarin
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