walküre - 9. Mrz, 12:37
Was
ich auf lange Sicht an der Lektüre manches Blogs deprimierend finde, ist die Feststellung, dass jemand seine Situation verändern möchte, sich jedoch permanent im Kreis dreht, ohne einen Ausweg zu finden, während man als Leser selber oft intuitiv erfasst, wo der Lösungsansatz liegt, warum der Autor so zwiespältige Gefühle hegt, wo sich ein Denkfehler manifestiert usw. usf. Ich selber bin kein fatalistischer Mensch und habe in dieser Hinsicht sehr harte Ansichten, denn ich glaube, dass der Mensch durchaus Wahlmöglichkeiten in seinem Leben hat, vor allem in unserer Gesellschaft, die ja doch im allgemeinen als nicht restriktiv zu bezeichnen ist. Die Schwierigkeit liegt meiner Beobachtung nach bei vielen Menschen darin, dass sie nicht den Mut haben, ernsthaft darüber nachzudenken, was sie wollen, ja sie wissen allzuoft nicht einmal, was sie NICHT wollen !
PS: Verlässlichkeit im Charakter hat meines Erachtens nur wenig damit zu tun, ob jemand Veränderungen zulässt oder nicht, weil ich Verlässlichkeit nicht mit blinder Loyalität gleichstelle. Das Ganze ist aber wahrscheinlich eine Sache der Interpretation.
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steppenhund - 9. Mrz, 13:19
Schlimm ist auch dabei, dass man als Außenstehender keinen Ratschlag geben darf. Erstens würde es als Besserwisserei missverstanden, zweitens würde es nicht wirken können. Ein guter Coach kann immer nur versuchen, die bereits im Menschen bestehenden Ressourcen zu stärken oder aktivieren. Sonst sind die Veränderungen nur von kurzer Dauer. Siehe Diät und Essensumstellung.
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wvs - 10. Mrz, 02:26
Eine Erfahrung ....
die ich gewonnen habe ist, daß es nicht sehr dankbar aufgenommen wird, wenn man versucht, einen Weg aus der 'Sackgasse' aufzuzeigen, geschweige denn einen - einfachen - Lösungsweg vorzuzeichnen ....
Ich interpretiere die Resistenz gegenüber - gutgemeinten - Vorschlägen als Dummheit oder Arroganz.
Beides hindert mich daran es nochmals zu versuchen.
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rosmarin - 10. Mrz, 14:25
... hm.... interessantes thema, das du da ansprichst...
und tatsächlich lese ich auch lieber dort, wo man das gefühl hat, dass das leben lebt und sich also verändert (oder der stil)... und jetzt schau ich in den blogspiegel und frage mich natürlich (verändert oder unverändert)... ein nettes glasperlenspiel.
@wvs.... ich gehöre zu denen, die gelegentlich gut gemeinte ratschläge bekommen (es geht nur um die hetzjagd meines hundes) und leider muß ich dazu sagen, dass gut gemeint halt nicht immer gut gemacht bedeutet. manche ratschläge sind an schlichtheit nicht zu überbieten und dann wäre resistenz doch eine recht kluge reaktion. (allerdings gebe ich zu, dass manche jammertiraden in blogs auf dauer unerträglich zu lesen sind.... was man dann ja auch lässt)
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wvs - 10. Mrz, 17:50
@ rosmarin
Sie bekommen den Ehrentitel "Meisterin-des-was-wäre-wenn" .... obgleich ich zustimmen muß, was ihre Schlußfolgerung angeht. (Die Ausgangslage war aber klar beschrieben und anders als von Ihnen angenommen ....)
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Köppnick - 10. Mrz, 17:56
Woran erkennt ein Psychiater man einen Schizophrenen innerhalb seiner eigenen Familie (der des Schizophrenen natürlich)? - An seinem natürlichen Verhalten. Der Kranke ist der Einzige, der sich so verhält, wie er ist, alle anderen versuchen sich unter Beobachtung eines Arztes normaler zu verhalten.
Sehr schön hat mir auch die Schilderung eines Experimentes gefallen, bei dem ein Psychiater einen anderen Menschen beurteilen sollten, den man ihm als Geisteskranken vorgestellt hatte. Dumm nur, dass dieser ebenfalls ein Psychiater war, dem man dieselbe Geschichte seines Counterparts erzählt hatte. Ich glaube, ich habe diese Geschichte im Buch der verrückten Experimente von Reto Schneider gelesen. Die beiden Ärzte haben recht lange gebraucht, bis sie das Versuchssetting aufgedeckt hatten.
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rosmarin - 10. Mrz, 18:39
meinen sie das? http://www.systemagazin.de/serendipity/index.php?/archives/776-Therapeuten-unter-sich.html
...
jenes käme dann von watzlawick and friends
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steppenhund - 10. Mrz, 19:04
köstlich! :)))
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Köppnick - 10. Mrz, 20:40
@Rosmarin
Treffer! Es war Watzlawick: Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Das mit der Laborratte ist auch schön, aber das Beste ist:
Im Rahmen eines vor Jahren im Mental Research Institute durchgeführten derartigen Experiments fragten wir den Gründer und ersten Direktor unseres Instituts, den Psychiater Don D. Jackson, der ein international bekannter Fachmann auf dem Gebiet der Psychotherapie der Schizophrenien war, ob er es uns erlauben würde, ihn bei einem Erstinterview mit einem paranoiden Patienten zu filmen, dessen Wahnvorstellung hauptsächlich darin bestand, ein klinischer Psychologe zu sein. Dr. Jackson war einverstanden, und unser nächster Schritt war, einen klinischen Psychologen, der sich ebenfalls mit der Psychotherapie von Psychosen befaßte, zu fragen, ob er willens sei, sich in einem Erstinterview mit einem paranoiden Patienten filmen zu lassen, der glaubte, ein Psychiater zu sein. Auch er sagte zu.
Wir brachten die beiden dann in einer Art Supertherapiesitzung zusammen, in der beide Doktoren prompt darangingen, die »Wahnvorstellung« des anderen zu behandeln. Für die Zwecke unseres Experiments hätte die Situation kaum perfekter sein können: Dank ihres Zustands von Desinformation verhielten sich beide zwar individuell durchaus richtig und »wirklichkeitsangepaßt« - bloß daß eben dieses richtige und wirklichkeitsangepaßte Verhalten in der Sicht des anderen ein Beweis von Geistesstörung war. Oder anders ausgedrückt: Je normaler sich beide verhielten, desto verrückter schienen sie in den Augen des Partners.
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wvs - 11. Mrz, 03:11
Bemerkenswert ....
wie sich hier Laien zu Spezialfällen der Psychologie so äußern, als hätten sie jahrelang das Fach studiert .... erstaunlich auch, wie die individuelle Einschätzung von Sinngehalt in Kommentaren davon abhängig gemacht wird ob man das Gegenüber als "adäquat" - oder eben nicht - einstuft .... Hybris ist für dergleichen Verhalten wohl noch ein zu schwacher Ausdruck.
Es sind solche - und ähnliche - Abwegigkeiten, die mir manchmal das Bloggen vergällen. Ich weiß nicht, was ich mehr bedauern soll:
* Die spitzfindige Besserwisserei hinsichtlich allgemein anerkannter Tatsachen - die allein aus der Zeit heraus, in der sie entstanden sind, bewertet werden können oder
* die Nachgiebigkeit und außerordentliche Konzilianz, mit der der Bloginhaber sich dergleichen Dialektik - mit durchaus eindeutiger Zielsetzung - aufzwingen läßt ....
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rosmarin (anonym) - 12. Mrz, 00:18
@wvs...
also diese überheblichkeit ihrerseits, die ich hier zwischen den zeilen zu finden glaube.... finde ich .... nein, das sag ich jetzt nicht.
aber vermutlich reagiere ich nur so allergisch, da ich eben vom fach bin und herrn watzlawick noch in vorlesungen hören durfte.
wie auch immer. .....(*hält sich den mund zu, die hände fest*)
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wvs - 12. Mrz, 01:49
@ rosmarin
Wie spannend.
Einfach den Spieß umgedreht.
Angriff ist die beste Verteidigung ....
So, so, 'gehört' haben Sie den Herrn Watzlawick ....
Sie wissen aber auch:
„gehört” ist nicht verstanden...
„verstanden” ist nicht gewollt...
„gewollt” ist nicht gekonnt...
„gekonnt und gewollt” ist nicht getan...
„getan” ist nicht beibehalten...
oder so ähnlich .... Und Sie sind Psychologin?
Ich dachte irgendetwas mit Erziehungswissenschaft oder Ökotrophologie ...?
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steppenhund - 12. Mrz, 08:24
@wvs
Ihre beiden letzten Repliken an rosmarin und blackconti verletzen die Netiquette auf eine Weise, dass ich weitere Kommentare von Ihnen nicht mehr dulden werde.
Während ich bisher annehmen konnte, dass die Streiterei eigentlich auf einem Missverständnis beruht, was mich leicht belustigt hat, muss ich nunmehr feststellen, dass es Ihnen nur um die Abreaktion gegen Personen geht, mit denen Sie offensichtlich nicht klar kommen. Ich erwarte eine Entschuldigung.
(Ich werde Ihre Kommentare trotzdem nicht löschen, da sie wunderbare Beispiele darstellen, wie das Blogwesen nicht zu verstehen ist.)
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... Für den Fall, dass Spuren verwischt werden sollen ...
daß ausgrechnet hier bei Ihnen eine Serie alte(r) Spannung(en) wieder aufflammt ....
Sie können sicher sein, daß ich ihrem Wunsch hier nicht mehr zu kommentieren respektieren werde.
Die stelle ich hier nicht mehr aus. Es gibt sehr viele Leser hier, die sie kennen. Der intelligente Leser oder Leserin, der mich wirklich kontaktieren will, wird wissen, wie es zu bewerkstelligen ist;)
Protokoll der bisherigen Kommentare
Was
ich auf lange Sicht an der Lektüre manches Blogs deprimierend finde, ist die Feststellung, dass jemand seine Situation verändern möchte, sich jedoch permanent im Kreis dreht, ohne einen Ausweg zu finden, während man als Leser selber oft intuitiv erfasst, wo der Lösungsansatz liegt, warum der Autor so zwiespältige Gefühle hegt, wo sich ein Denkfehler manifestiert usw. usf. Ich selber bin kein fatalistischer Mensch und habe in dieser Hinsicht sehr harte Ansichten, denn ich glaube, dass der Mensch durchaus Wahlmöglichkeiten in seinem Leben hat, vor allem in unserer Gesellschaft, die ja doch im allgemeinen als nicht restriktiv zu bezeichnen ist. Die Schwierigkeit liegt meiner Beobachtung nach bei vielen Menschen darin, dass sie nicht den Mut haben, ernsthaft darüber nachzudenken, was sie wollen, ja sie wissen allzuoft nicht einmal, was sie NICHT wollen !
PS: Verlässlichkeit im Charakter hat meines Erachtens nur wenig damit zu tun, ob jemand Veränderungen zulässt oder nicht, weil ich Verlässlichkeit nicht mit blinder Loyalität gleichstelle. Das Ganze ist aber wahrscheinlich eine Sache der Interpretation.
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steppenhund - 9. Mrz, 13:19
Schlimm ist auch dabei, dass man als Außenstehender keinen Ratschlag geben darf. Erstens würde es als Besserwisserei missverstanden, zweitens würde es nicht wirken können. Ein guter Coach kann immer nur versuchen, die bereits im Menschen bestehenden Ressourcen zu stärken oder aktivieren. Sonst sind die Veränderungen nur von kurzer Dauer. Siehe Diät und Essensumstellung.
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wvs - 10. Mrz, 02:26
Eine Erfahrung ....
die ich gewonnen habe ist, daß es nicht sehr dankbar aufgenommen wird, wenn man versucht, einen Weg aus der 'Sackgasse' aufzuzeigen, geschweige denn einen - einfachen - Lösungsweg vorzuzeichnen ....
Ich interpretiere die Resistenz gegenüber - gutgemeinten - Vorschlägen als Dummheit oder Arroganz.
Beides hindert mich daran es nochmals zu versuchen.
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rosmarin - 10. Mrz, 14:25
... hm.... interessantes thema, das du da ansprichst...
und tatsächlich lese ich auch lieber dort, wo man das gefühl hat, dass das leben lebt und sich also verändert (oder der stil)... und jetzt schau ich in den blogspiegel und frage mich natürlich (verändert oder unverändert)... ein nettes glasperlenspiel.
@wvs.... ich gehöre zu denen, die gelegentlich gut gemeinte ratschläge bekommen (es geht nur um die hetzjagd meines hundes) und leider muß ich dazu sagen, dass gut gemeint halt nicht immer gut gemacht bedeutet. manche ratschläge sind an schlichtheit nicht zu überbieten und dann wäre resistenz doch eine recht kluge reaktion. (allerdings gebe ich zu, dass manche jammertiraden in blogs auf dauer unerträglich zu lesen sind.... was man dann ja auch lässt)
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wvs - 10. Mrz, 17:50
@ rosmarin
Sie bekommen den Ehrentitel "Meisterin-des-was-wäre-wenn" .... obgleich ich zustimmen muß, was ihre Schlußfolgerung angeht. (Die Ausgangslage war aber klar beschrieben und anders als von Ihnen angenommen ....)
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Köppnick - 10. Mrz, 17:56
Woran erkennt ein Psychiater man einen Schizophrenen innerhalb seiner eigenen Familie (der des Schizophrenen natürlich)? - An seinem natürlichen Verhalten. Der Kranke ist der Einzige, der sich so verhält, wie er ist, alle anderen versuchen sich unter Beobachtung eines Arztes normaler zu verhalten.
Sehr schön hat mir auch die Schilderung eines Experimentes gefallen, bei dem ein Psychiater einen anderen Menschen beurteilen sollten, den man ihm als Geisteskranken vorgestellt hatte. Dumm nur, dass dieser ebenfalls ein Psychiater war, dem man dieselbe Geschichte seines Counterparts erzählt hatte. Ich glaube, ich habe diese Geschichte im Buch der verrückten Experimente von Reto Schneider gelesen. Die beiden Ärzte haben recht lange gebraucht, bis sie das Versuchssetting aufgedeckt hatten.
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rosmarin - 10. Mrz, 18:39
meinen sie das?
http://www.systemagazin.de/serendipity/index.php?/archives/776-Therapeuten-unter-sich.html
...
jenes käme dann von watzlawick and friends
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steppenhund - 10. Mrz, 19:04
köstlich! :)))
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Köppnick - 10. Mrz, 20:40
@Rosmarin
Treffer! Es war Watzlawick: Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Das mit der Laborratte ist auch schön, aber das Beste ist:
Im Rahmen eines vor Jahren im Mental Research Institute durchgeführten derartigen Experiments fragten wir den Gründer und ersten Direktor unseres Instituts, den Psychiater Don D. Jackson, der ein international bekannter Fachmann auf dem Gebiet der Psychotherapie der Schizophrenien war, ob er es uns erlauben würde, ihn bei einem Erstinterview mit einem paranoiden Patienten zu filmen, dessen Wahnvorstellung hauptsächlich darin bestand, ein klinischer Psychologe zu sein. Dr. Jackson war einverstanden, und unser nächster Schritt war, einen klinischen Psychologen, der sich ebenfalls mit der Psychotherapie von Psychosen befaßte, zu fragen, ob er willens sei, sich in einem Erstinterview mit einem paranoiden Patienten filmen zu lassen, der glaubte, ein Psychiater zu sein. Auch er sagte zu.
Wir brachten die beiden dann in einer Art Supertherapiesitzung zusammen, in der beide Doktoren prompt darangingen, die »Wahnvorstellung« des anderen zu behandeln. Für die Zwecke unseres Experiments hätte die Situation kaum perfekter sein können: Dank ihres Zustands von Desinformation verhielten sich beide zwar individuell durchaus richtig und »wirklichkeitsangepaßt« - bloß daß eben dieses richtige und wirklichkeitsangepaßte Verhalten in der Sicht des anderen ein Beweis von Geistesstörung war. Oder anders ausgedrückt: Je normaler sich beide verhielten, desto verrückter schienen sie in den Augen des Partners.
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wvs - 11. Mrz, 03:11
Bemerkenswert ....
wie sich hier Laien zu Spezialfällen der Psychologie so äußern, als hätten sie jahrelang das Fach studiert .... erstaunlich auch, wie die individuelle Einschätzung von Sinngehalt in Kommentaren davon abhängig gemacht wird ob man das Gegenüber als "adäquat" - oder eben nicht - einstuft .... Hybris ist für dergleichen Verhalten wohl noch ein zu schwacher Ausdruck.
Es sind solche - und ähnliche - Abwegigkeiten, die mir manchmal das Bloggen vergällen. Ich weiß nicht, was ich mehr bedauern soll:
* Die spitzfindige Besserwisserei hinsichtlich allgemein anerkannter Tatsachen - die allein aus der Zeit heraus, in der sie entstanden sind, bewertet werden können oder
* die Nachgiebigkeit und außerordentliche Konzilianz, mit der der Bloginhaber sich dergleichen Dialektik - mit durchaus eindeutiger Zielsetzung - aufzwingen läßt ....
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rosmarin (anonym) - 12. Mrz, 00:18
@wvs...
also diese überheblichkeit ihrerseits, die ich hier zwischen den zeilen zu finden glaube.... finde ich .... nein, das sag ich jetzt nicht.
aber vermutlich reagiere ich nur so allergisch, da ich eben vom fach bin und herrn watzlawick noch in vorlesungen hören durfte.
wie auch immer. .....(*hält sich den mund zu, die hände fest*)
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wvs - 12. Mrz, 01:49
@ rosmarin
Wie spannend.
Einfach den Spieß umgedreht.
Angriff ist die beste Verteidigung ....
So, so, 'gehört' haben Sie den Herrn Watzlawick ....
Sie wissen aber auch:
„gehört” ist nicht verstanden...
„verstanden” ist nicht gewollt...
„gewollt” ist nicht gekonnt...
„gekonnt und gewollt” ist nicht getan...
„getan” ist nicht beibehalten...
oder so ähnlich .... Und Sie sind Psychologin?
Ich dachte irgendetwas mit Erziehungswissenschaft oder Ökotrophologie ...?
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steppenhund - 12. Mrz, 08:24
@wvs
Ihre beiden letzten Repliken an rosmarin und blackconti verletzen die Netiquette auf eine Weise, dass ich weitere Kommentare von Ihnen nicht mehr dulden werde.
Während ich bisher annehmen konnte, dass die Streiterei eigentlich auf einem Missverständnis beruht, was mich leicht belustigt hat, muss ich nunmehr feststellen, dass es Ihnen nur um die Abreaktion gegen Personen geht, mit denen Sie offensichtlich nicht klar kommen. Ich erwarte eine Entschuldigung.
(Ich werde Ihre Kommentare trotzdem nicht löschen, da sie wunderbare Beispiele darstellen, wie das Blogwesen nicht zu verstehen ist.)
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... Für den Fall, dass Spuren verwischt werden sollen ...
Ich bedauere sehr ....
Sie können sicher sein, daß ich ihrem Wunsch hier nicht mehr zu kommentieren respektieren werde.