Nachtrag zum 8. März
Dass der 8. März Frauentag ist, weiß ich seit 22 Jahren. Damals war ich gerade auf einer Messe in Moskau und unsere russische Sekretärin wies beim gemeinsamen Mittagessen am Messestand sehr eindringlich darauf hin. Obwohl mir es damals nicht wie eine Form von Feminismus sondern eher als das Bedürfnis nach einem Valentinstag vorkam, prägte ich mir das Datum ein.
Vor 11 Jahren lernte ich gerade an diesem Tag einen Menschen näher kennen, der mein Leben sehr drastisch veränderte.
Heute, das heißt also eigentlich gestern, brachte der Rundfunk eine Wiederholung der Sendung Diagonal zum Thema "desperate housewives".
Sehr interessant zu hören waren dabei die Erfolge, die der Feminismus in Norwegen erreicht hat. Ich muss gestehen, dass mich davon einiges sehr beeindruckt hat. Ein Jahr voll bezahlte Karenz für die Frauen, Zwangsurlaub von 5 Wochen für die Männer nach der Geburt (80% Aktivbezug) und vor allem das Quotengesetz für AGs.
Eine norwegische Ministerpräsidentin hat den Grundstein gelegt. Es war zwei Jahre nach Bruno Kreiskys Bemerkung, dass wohl nichts gegen den Einsatz von Frauen spräche, wenn sie gute Arbeit leisteten, was heute bereits wie eine sexistische Aussage klingt.
In Norwegen waren es die Konservativen, welche den Umschwung einleiteten.
Jetzt frage ich mich doch ernsthaft, warum Angela Merkel in dieser Sache noch nicht aktiv wird. Ich gehöre ja eher zu den skeptischen Personen, die noch Gründe angeben können, warum Frauen keine Karrieren machen können. Aber die Informationen über Norwegen, die ich nicht kannte und über die bisher auch Feministinnen nichts in der Diskussion mir gegenüber ausließen, stellen für mich schon schlagende Argumente dar.
Sicher ist das noch nicht die ganze Marge, aber bis dahin hätten wir noch einen weiten Schritt zu gehen.
Vor 11 Jahren lernte ich gerade an diesem Tag einen Menschen näher kennen, der mein Leben sehr drastisch veränderte.
Heute, das heißt also eigentlich gestern, brachte der Rundfunk eine Wiederholung der Sendung Diagonal zum Thema "desperate housewives".
Sehr interessant zu hören waren dabei die Erfolge, die der Feminismus in Norwegen erreicht hat. Ich muss gestehen, dass mich davon einiges sehr beeindruckt hat. Ein Jahr voll bezahlte Karenz für die Frauen, Zwangsurlaub von 5 Wochen für die Männer nach der Geburt (80% Aktivbezug) und vor allem das Quotengesetz für AGs.
Eine norwegische Ministerpräsidentin hat den Grundstein gelegt. Es war zwei Jahre nach Bruno Kreiskys Bemerkung, dass wohl nichts gegen den Einsatz von Frauen spräche, wenn sie gute Arbeit leisteten, was heute bereits wie eine sexistische Aussage klingt.
In Norwegen waren es die Konservativen, welche den Umschwung einleiteten.
Jetzt frage ich mich doch ernsthaft, warum Angela Merkel in dieser Sache noch nicht aktiv wird. Ich gehöre ja eher zu den skeptischen Personen, die noch Gründe angeben können, warum Frauen keine Karrieren machen können. Aber die Informationen über Norwegen, die ich nicht kannte und über die bisher auch Feministinnen nichts in der Diskussion mir gegenüber ausließen, stellen für mich schon schlagende Argumente dar.
Sicher ist das noch nicht die ganze Marge, aber bis dahin hätten wir noch einen weiten Schritt zu gehen.
steppenhund - 9. Mrz, 01:07


gründe angeben, warum frauen keine karrieren machen können,
angela merkel repräsentiert für mich den frauentyp, der sich als frau nicht wahrnehmen lassen will - interessant war bei ihr auch, wie die öffentlichen kommentare nach ihrer wahl hinsichtlich ihres aussehens und ihres stils schlagartig verstummt sind. darauf ist es natürlich schon vorher nicht angekommen, aber ...
was ich auf jeden fall auch wahrnehme - je mehr frauen in führungspositionen kommen, desto mehr frauen (fast proportional!!!) können auch positiv wahrgenommen werden - und vielleicht ist es ja irgendwann nicht mehr so undenkbar, dass auch in österreich ein aufsichtsrat aus mehr frauen als männern besteht.