No na net!
Es muss 1965 gewesen sein, also ein Jahr später, als ich zu Sylvester in meinem Zimmer in Ptui lag. Meine Eltern und Freunde Grazer Ursprungs waren mit mir nach Slovenien gefahren. Ich glaube, dass ich krank war oder vielleicht musste ich wegen meiner Jugend ins Bett. Jedenfalls hörte ich einen slowenischen Sender und verstand nichts. Doch es wurde mir klar, dass es sich um eine Chartliste handelte. Als ich dann Nummer 1 hörte, war ich begeistert. Ich hatte noch nichts bewusst von den Beatles gehört, nur soviel, dass sie Anlass zu Kontroversen gaben. Damals wusste man noch nicht, wie sehr sie sich noch weiterentwickeln würden. Aber der Song gefiel mir so gut, dass ich ihn als einen von ganz wenigen am Klavier probierte und die Harmonien herausfand.
Meine weitere Hitliste der Beatles finden Penny Lane, Elenor Rigby, Get Back und vieles aus der Sg. Peppers Lonely Heart Club Band. Aber das waren alles viel spätere Geschichten.
Meine weitere Hitliste der Beatles finden Penny Lane, Elenor Rigby, Get Back und vieles aus der Sg. Peppers Lonely Heart Club Band. Aber das waren alles viel spätere Geschichten.
steppenhund - 24. Feb, 02:09


Ich beschäftigte mich mit ihrer Musik erst viel später, als die Band schon einige Jahre nicht mehr existierte. Ich kaufte mir ihre Schallplatten, hörte "Sgt. Pepper", das "White Album" usw. und dann erkannte ich dann auch die Bedeutung dieser Gruppe.
Was "Yesterday" anbelangt so war der Song für mich eigentlich nie etwas Besonderes... bis ich Paul McCartney Mitte der 90'er Jahre live in der Wiener Stadthalle sah. Als sich Paul gegen dem Ende des Konzertes alleine mit der Gitarre auf die Bühne setzte und "Yesterday" gemeinsam mit dem Publikum sang... das war ein Magic Moment. Und seit dem Zeitpunkt liebe ich den Song auch.
Vom Text her gibt es eine Stelle, die über das Trennungsthema hinausgeht:
"Why she had to go, I don't know, she wouldn't say."
Vordergründig ist das ganz klar. Aber fühlen wir uns nicht alle so von Zeit zu Zeit, dass wir eine Sache vollkommen unverständig zusehen und keine Ahnung haben. Nicht der Verlust ist das Schrecklichste sondern die Unkenntnis, was ihn verursacht hat. Damit kehrt die Angst ein, dass es beim nächsten Mal wieder so sein könnte.
Aber sicher hat da jeder seine eigene Interpretation...