Als Mann wundere ich mich einfach ...
Heute bei der Hausärztin habe ich die Gelegenheit, eine typische Frauenillustrierte durchzublättern. Woman, Ausgabe 2 aus 2008. Dabei entdecke ich, wieviele berühmte Schauspielerinnen alle möglichen Unterstützungsaktionen für Barack Obama unternehmen.
Jetzt habe ich persönlich nichts gegen Obama, wenn ich von seiner Jugend absehe und mir nicht irgendwie die Ähnlichkeit mit der Serie "24" nicht durch den Kopf gehen würde.
Dass ich persönlich eher für Hillary Clinton stimmen würde, hängt damit zusammen, dass ich ihr mehr Erfahrung im Amt zutrauen würde.
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Überrascht bin ich aber, dass gerade in einer Frauenzeitschrift so deutlich kundgetan wird, wie sehr die Frauen für Obama schwärmen. Im Artikel war sehr wenig von politischen Programmen die Rede. Aussehen und Charisma scheinen den Ausschlag zu geben.
Vielleicht wollen aber die Frauen nur lieber einen Mann an der Spitze als eine Frau. Vielleicht fände ich auch gar nichts daran, wenn es auch eine Liste von Frauen gäbe, die Hillary unterstützen.
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Habe ich geschrieben, dass ich mich als Mann wundere? Stimmt ja gar nicht. Es passt unheimlich gut zur Emanzipation;)
Jetzt habe ich persönlich nichts gegen Obama, wenn ich von seiner Jugend absehe und mir nicht irgendwie die Ähnlichkeit mit der Serie "24" nicht durch den Kopf gehen würde.
Dass ich persönlich eher für Hillary Clinton stimmen würde, hängt damit zusammen, dass ich ihr mehr Erfahrung im Amt zutrauen würde.
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Überrascht bin ich aber, dass gerade in einer Frauenzeitschrift so deutlich kundgetan wird, wie sehr die Frauen für Obama schwärmen. Im Artikel war sehr wenig von politischen Programmen die Rede. Aussehen und Charisma scheinen den Ausschlag zu geben.
Vielleicht wollen aber die Frauen nur lieber einen Mann an der Spitze als eine Frau. Vielleicht fände ich auch gar nichts daran, wenn es auch eine Liste von Frauen gäbe, die Hillary unterstützen.
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Habe ich geschrieben, dass ich mich als Mann wundere? Stimmt ja gar nicht. Es passt unheimlich gut zur Emanzipation;)
steppenhund - 7. Feb, 14:43


Aus einer ursprünglich berechtigten und guten Bewegung wurde im Laufe der Zeit in der Praxis eine ideologische Mißgeburt, die denjenigen, denen die Idee helfen sollte, tlw. mehr Schaden brachte als vorher.
Ich vertrete ja eine ähnliche Meinung, wobei ich mich immer wieder über mangelnde Solidarität unter den Frauen wundere.
Dabei vergleiche ich Meinungen, die ich von meinen früheren KollegInnen über ihre KollegInnen gehört habe. Das Schimpfen eines Mannes über seinen Konkurrenten hat einen anderen Stil als das Schimpfen einer Frau über ihre Konkurrentin. Es gab auch schon genügend Frauen, die mir genau das aus eigener Wahrnehmung bedauernd bestätigt haben.
"Lieber mit 10 Männern arbeiten als mit einer Frau"... den Satz hörte ich sinngemäß bereits öfters von diversen Damen und habe ihn gerade erst gestern wiedermal von einer WEIBLICHEN Kollegin gehört.
Einer der vielen Fehler der Emanzipation lag darin, dass die Frauen nicht auf ihrem Schlachtfeld kämpften. Sie versuchten immer wieder die besseren Männer zu sein anstelle sich auf ihre geschlechtereigenen Stärken zu besinnen. So begannen sie einen Machtkampf mit dem männlichen Geschlecht der auf dem männlichen Schlachtfeld stattfand... und wo sie daher nur verlieren können.
da kommen wir gar nicht auf die idee, über konkurrenz zu lästern.
Frauensolidarität
Für einen grundlegenden Irrtum halte ich übrigens, Frauen und Männer als wesensgleich zu betrachten; jedes Geschlecht hat - verallgemeinernd formuliert - seine eigenen geschlechtsspezifischen Schwächen und Stärken, wobei man natürlich jeweils mit den Stärken arbeiten und die Schwächen im Zaum halten sollte. Männer und Frauen betrachte ich als Individuen, denen (zumindest heutzutage noch) gewisse geschlechtsbedingte Eigenschaften und Verhaltensweisen innewohnen. Wenn man ohne diskriminierendes Verhalten dieser Tatsache Rechnung trägt, ist ein friedliches und konstruktives Miteinander sehr wohl möglich - beruflich wie privat.
Das erste
Du hast natürlich recht, dass nicht so sehr auf das Geschlecht sondern auf den Menschen selbst ankommt. Aber das bringt mich ja auf die Frage:
Wirken Männer charismatischer als Frauen? Vielleicht weil mehr Frauen auf männliches Charisma ansprechen als Männer auf frauliches. Gibt es so etwas wie ein frauliches Charisma in der Politik überhaupt. Von Thatcher, Golda Meir, Angela Merkel kann man das ja schwer behaupten, oder?
Dass Männer
Einem Weltbankpräsidenten ist es schnurz, ob er mit löchrigen Socken durchs Leben spaziert, die meisten einflussreiche Männer kümmert es einen feuchten Kehricht, ob ihre Frisur bei Regen und Wind Schaden nimmt und selbst wenn sie optisch in eine etwas peinliche Situation geraten, nimmt ihre Reputation deswegen nicht ab. Eine Angela Merkel mit sturmzerzaustem Haar wird sofort von der Presse ins Lächerliche gezogen, selbst wenn sie zuvor maßgebliche Erfolge bei irgendwelchen Verhandlungen erzielt hat ! Die Eiserne Lady habe ich übrigens als durchaus charismatisch empfunden, ebenso Golda Meir, Indira Gandhi und auch Evita Peron, nicht zu vergessen Benazir Bhutto, deren Gegner durchaus auch ihre Ausstrahlung fürchteten.
@Walküre
Deine Darstellung mit dem Selbstverständnis klingt sehr plausibel. Ich muss zugeben, dass ich selber auch nur dann auf mein Erscheinungsbild aufpasse, wenn ich mir ausrechnen kann, dass es für den Beruf wesentlich ist.
Ich möchte natürlich nicht stinken und lege auf Sauberkeit Wert. Aber ich würde am liebsten jeden Tag in einer gleichen Anzug-"Uniform" herumlaufen, um mir nicht den Kopf zu zerbrechen, was ich anziehen soll.
Ich habe auch nichts dagegen, wenn sich eine Frau nicht schminkt. Viel lieber ist mir, wenn eine Frau nach dem Äußern einer Ausgehidee innerhalb von 5 Minuten startbereit ist.
Aber in der Hinsicht verstehe ich die Welt eh nicht beziehungsweise zu gut. Was zählt ist Macht, Geld und Sex. Um bei letzterem so mitspielen zu können, dass sich mit einem gewissen Hebelfaktor Macht ergibt, setzt körperlichen Einsatz bei Frauen voraus. Insoferne setze ich die Körperbetontheit auch einer Form des Materialismus gleich.
Dem letzten Satz