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    <title>Kondensat der Jahre (von Irrtümern und Erkenntnissen)</title>
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    <description>von Irrtümern und Erkenntnissen</description>
    <dc:publisher>steppenhund</dc:publisher>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:date>2008-05-11T11:15:24Z</dc:date>
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    <title>Kondensat der Jahre</title>
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  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/4920331/">
    <title>Pfingsten in Wien</title>
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    <description>- und Muttertag.&lt;br /&gt;
Der letztere wird bei uns nicht gefeiert. Wurde es nie, obwohl Frau Columbo eine der besten Mütter ist, die man sich für unsere Kinder vorstellen kann.&lt;br /&gt;
Doch es ist Tochtertag. Wenn diejenige einmal aus Graz zu Besuch kommt, ist das eine Freude. Da ich mir heute die Karten für die morgige Opernvorstellung abholen musste, fuhren meine Tochter und ich in die Operngasse und ich lud sie standesgemäß auf ein Frühstück beim Sacher ein. Es ist eigentlich nicht unser Stand, aber meine Tochter ist ja mittlerweile Touristin. Touristen muss man das beste bieten, was Wien aufzubieten hat. (Sofern das Sacher das ist.)&lt;br /&gt;
Aber eines ist sicher. Ich selber freue mich über Wien genauso wie ein Tourist und bin froh, dass ich mir die Sicht erhalten konnte, die von Wien immer wieder neu begeistert ist. (Daher ein paar Bilder für diejenigen, denen es nicht so leicht fällt, nach Wien zu kommen.)&lt;br /&gt;
So gefällt mir die Ringstraße ausnehmend gut. Breite 57m. Das mussten wir einmal in der Volksschule lernen, samt einer Querschnittszeichnung. Ich war damals schon begeistert.
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;364&quot; alt=&quot;2008PfingstenRingvonderOper&quot; width=&quot;600&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/steppenhund/images/2008PfingstenRingvonderOper.jpg&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ringstrasse Hauptfahrbahn gesehen von der Ecke Operngasse.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;382&quot; alt=&quot;2008PfingstenRingSeitenstrasse&quot; width=&quot;600&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/steppenhund/images/2008PfingstenRingSeitenstrasse.jpg&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die rechte Seitenstraße. Man kann einen Eindruck von der Art der Häuser bekommen, welche an der Ringstraße liegen. Die meisten davon sind sowieso Prachtbauten und berühmt.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;481&quot; alt=&quot;2008PfingstenRingSeitenstrasse180&quot; width=&quot;600&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/steppenhund/images/2008PfingstenRingSeitenstrasse180.jpg&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wenn ich mich am gleichen Standpunkt um 180 Grad drehe, blicke ich direkt auf die Wiener Staatsoper, die eines der allerbesten Orchester der Welt beheimatet. (Manche sagen ja, es ist das allerbeste:)
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;366&quot; alt=&quot;2008PfingstenOperngasse2PSklein&quot; width=&quot;600&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/steppenhund/images/2008PfingstenOperngasse2PSklein.jpg&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In Wien fährt man entweder Citroen 2CV oder echte 2HP.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;450&quot; alt=&quot;2008PfingstenOperRueckseite2&quot; width=&quot;600&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/steppenhund/images/2008PfingstenOperRueckseite2.jpg&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So sieht es dann aus, wenn man im Schanigarten des Hotel Sacher sitzt. Das prominente Gebäude rechts ist die Hinterseite der Staatsoper. Vor dem Eingang parken auch ab und zu ein paar Fiaker und im Hintergrund kann man die querende Kärntnerstraße erahnen.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;600&quot; alt=&quot;2008PfingstenSkeptisch&quot; width=&quot;450&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/steppenhund/images/2008PfingstenSkeptisch.jpg&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dass meine Tochter ein etwas skeptisches Gesicht macht, ist nur allzuleicht zu verstehen. Ihre eigene Sachertorte schmeckt ungleich saftiger. Aber das ist ja ein offenes Geheimnis, welches jeder, der &lt;br /&gt;
den Wettstreit um das Rezept der Sachertorte kennt, begreifen mag.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;600&quot; alt=&quot;2008PfingstenAgent&quot; width=&quot;464&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/steppenhund/images/2008PfingstenAgent.jpg&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zuletzt noch Agent Steppenhund, der sichtlich mit sich und der Welt um ihn zufrieden ist. Es ist ja wirklich ein herrlicher Pfingstsonntag mit einem wolkenlosen, blauen Himmel.&lt;br /&gt;
So soll es sein.
&lt;hr /&gt;
&lt;small&gt;Und jetzt in den Garten gerauscht und gearbeitet.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Lifestyle&quot;&gt;Lifestyle&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-11T10:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/4919680/">
    <title>rote Früchte</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/4919680/</link>
    <description>Während &lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/stories/4908270/#4919655&quot;&gt;dort &lt;/a&gt;über die richtige Bezeichnung diskutiert wird, freue ich mich darüber, dass es mir nach ganz kurzer Vorankündigung auch möglich war, für die eintreffende Tochter ein rasches Abendgericht zu verfertigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;396&quot; alt=&quot;Spaghetti&quot; width=&quot;377&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/steppenhund/images/Spaghetti.jpg&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und so standen in zwanzig Minuten Spaghetti Bolognese auf dem Tisch - mit reichlich Paradeisern.
&lt;hr /&gt;
&lt;small&gt;Die Frau am Bild ist übrigens nicht meine Tochter sondern Frau Columbo, die sich im Normalfall ja im nicht einsehbaren Bereich befindet.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Essen+und+Trinken&quot;&gt;Essen und Trinken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T19:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/4912159/">
    <title>Kann Schönheit in der Kunst entstehen?</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/4912159/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;600&quot; alt=&quot;377px-Venedig_typischer_kanal&quot; width=&quot;377&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/steppenhund/images/377px-Venedig_typischer_kanal.jpg&quot; /&gt;Es kommt vor, dass Menschen, die sonst wenig mit klassischer Musik zu tun haben, auf einmal über ein bestimmtes Stück zu schwärmen beginnen. Am Bekanntesten ist in dieser Richtung wohl Ravels Bolero, schließlich spielt hier die sexuelle Komponente eine wesentliche Rolle - and sex sells.&lt;br /&gt;
Vor wenigen Tagen gab es &lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/stories/4906258/main&quot;&gt;hierorts&lt;/a&gt; einen Hinweis auf Mahlers dritte Symphonie. Von dieser rankt sich ein Bogen über einen berühmten Film, der eine ebenso berühmte Novelle eines ebenfalls berühmten Schriftstellers verfilmt, wobei im Film aus der Figur eines berühmten Schriftstellers ein berühmter Komponist - mit persönlichen und künstlerischen Problemen - wird.&lt;br /&gt;
Die Schönheit begegnet diesem Komponisten in der Gestalt eines jungen polnischen Knaben, Tadzio genannt.&lt;br /&gt;
LeserInnen, welche gerne &quot;wer war&apos;s&quot;-Rätsel in der Zeit oder in der Presse lesen, wissen jetzt natürlich bereits, wovon die Rede ist.&lt;br /&gt;
Der Ausgangspunkt ist das &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=H8cxT9rIFHs&quot;&gt;Misterioso &lt;/a&gt;aus Mahlers 3. Sinfonie (O Mensch! Gib Acht!), welches im Film erklingt, obwohl der eigentliche Hit, von dem 1971 jeder, den Film gesehen hatte, schwärmte, das &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=duSL3y2LASI&quot;&gt;Adagietto &lt;/a&gt;aus Mahlers 5. Symphonie war. Erotik war damals noch nicht so stark mit sadistischen Zügen vermischt. Es ging mehr um Schwelgen und Auflösung, bei Wagner früher noch Auslöschung genannt. (Der meinte zwar nur die liebesverhindernde Leuchte, aber es kommt auf das Gleiche heraus.)&lt;br /&gt;
In Luchino Viscontis Film &quot;Der Tod in Venedig&quot; erinnert sich der Komponist an sein Streitgespräch mit einem befreundeten Dirigenten, der meinte, dass Schönheit nur natürlich entstehen könne, etwas was Aschenbach, der Komponist, vehement bestreitet. Das würde ich wohl auch, wenn ich mich als Künstler bemühte, Schönheit zu &quot;schaffen&quot;. (Ob Kunst überhaupt schön sein kann, muss oder darf, ist ja ein running gag in der Kunstdiskussion.)&lt;br /&gt;
Jedenfalls überwältigt die natürliche Schönheit des jungen Knaben Aschenbach so sehr, dass er aus dem erotischen Bann nicht mehr ausbrechen kann und schließlich dem Tod in der von der Cholera befallenen Stadt nicht mehr auskommen kann.&lt;br /&gt;
Vielleicht erinnern sich noch einige an den Film und an die bittersüße, ganz weiche Musik, die sich wie ein fortwährendes Streicheln anfühlt.&lt;br /&gt;
Kann Schönheit in der Kunst entstehen?</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Musik&quot;&gt;Musik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-06T21:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/4907673/">
    <title>Töten und Stehlen</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/4907673/</link>
    <description>Einen bedauerlichen &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=XWtHEmVjVw8&quot;&gt;Totschlag &lt;/a&gt;besingen die Buggles.&lt;br /&gt;
Über einen Diebstahl hörte ich heute im Radio. Die Kirche hat den Muttertag gestohlen. Der fällt nämlich auf Pfingsten anstelle eines &quot;gewöhnlichen&quot; Sonntags.&lt;br /&gt;
Dafür gedeihen aber die Pfingstrosen im verwandschaftlichen Garten ganz hervorragend.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;800&quot; alt=&quot;Pfingsten2008&quot; width=&quot;600&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/steppenhund/images/Pfingsten2008.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Zeitgeist&quot;&gt;Zeitgeist&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-04T23:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/4907112/">
    <title>mein erstes Reh</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/4907112/</link>
    <description>Ich glaube, dass ich heute das erste Mal Wild gemacht habe. Jedenfalls kann ich mich nicht an das letzte Mal erinnern. Frau Columbo bekam von einer Arbeitskollegin eine Rehschulter. (8&#8364; ist wohl ein besonders guter Preis für ca. 1,25 kg Knochen und Fleisch) Wir sind zu viert sehr gut satt geworden.&lt;br /&gt;
Zubereitung:&lt;br /&gt;
Eingestrichen mit einer Paste aus:&lt;br /&gt;
Pfeffer,&lt;br /&gt;
Ingwer,&lt;br /&gt;
Kreuzanis,&lt;br /&gt;
Kurkuma,&lt;br /&gt;
Sesamöl&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Angebraten im Bräter, dazu musste ich erst einmal den Vorderlauf verbiegen. Danach offen ins Rohr, 45 Minuten bei 160 Grad, mit Brühe aufgegossen und drei halbierte, angeröstetete Zwiebeln dazu gegeben. Lorbeerblätter.&lt;br /&gt;
Nach 45 Minuten auf 80 Grad gedrosselt und dann noch 2,5 Stunden im Rohr gelassen. Alle Stunden aufgegossen.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Das Fleisch war total zart, löste sich wunderbar vom Knochen. Es schmeckte so, wie ich mir Reh erwarten würde und keiner hat nachgesalzen, obwohl ich überhaupt kein Salz verwendet hatte. Interessant nicht?&lt;br /&gt;
Dazu gab es Erdäpfel, Karotten und Lauchgemüse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt soll Frau Columbo einmal fragen, ob sie noch mehr Wild aus dieser Quelle beziehen kann:)</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Essen+und+Trinken&quot;&gt;Essen und Trinken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-04T18:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/4906258/">
    <title>3. Mahler</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/4906258/</link>
    <description>mit Semyon Bychkov, der für Mariss Jansons eingesprungen ist. Dabei habe ich in einem geschlossenen Forum eine ungemein interessante Abhandlung über diese Symphonie gelesen, die aber auch &lt;a href=&quot;http://www.tydecks.info/online/musik_mahler3.html&quot;&gt;public &lt;/a&gt;steht.&lt;br /&gt;
Wer sich für Mahler oder Bachmann interessiert, sollte sich die Lektüre zu Gemüte führen. Ich bin jedenfalls davon verführt.&lt;br /&gt;
einen schönen Sonntag noch.</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Musik&quot;&gt;Musik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-04T09:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/4905924/">
    <title>Das Zwich des Bloggers</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/4905924/</link>
    <description>So gern der Blogger seine Gefühle öffentlich macht, so sehr überlegt er sich manchmal, ob das wirklich ratsam wäre. Ja vor allem dann, wenn er eine andere Person vorzugeben scheint, möchte er dieser Person doch einige seiner eigenen charakteristischen Züge einverleiben. Er befindet sich also in dem Dilemma, das alter ego mit dem ich zu verfremden.&lt;br /&gt;
Was dabei herauskommt, ist das Zwich, eine bislang noch wenig erforschte Entität des Bloggens.
&lt;hr /&gt;
In diesem Beitrag wurde nur die männliche Form verwendet, um die Prägnanz des Gesagten zu unterstützen. Selbstverständlich sind auch die Damen, Bloggerinnen, die &quot;sie&quot;s und andere weibliche Formen angesproochen.</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/ad++blog&quot;&gt;ad  blog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-03T22:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/4904048/">
    <title>Das Ich des Bloggers</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/4904048/</link>
    <description>Es gibt unterschiedlichste Gründe, die zum Bloggen veranlassen. Wenn einem die Frage gestellt, wieso man sich soviel Zeit antut, um etwas ohne ökonomischen Nutzen zu gestalten (was in den allermeisten Fällen zutrifft), scheint es fast, dass man sich für die Begründungen genieren sollte.&lt;br /&gt;
Eitelkeit ist im Spiel, Exhibitionismus, vielleicht auch eine Spur Missionarstum. In einigen spielerisch angelegten Blogs, die eher einem Chat ähneln, scheint es um Humor zu gehen, doch vom Kalauern geht es schnell in Beleidigungen, wenn eine bestimmte Gruppe von außen angesprochen wird.&lt;br /&gt;
Wenn man der ursprünglichen Erklärung des Tagebuch-Führens folgt, so kommt eine Inversion ins Spiel. Das Tagebuch wurde bisher als das Geheimste geführt, in das niemand sonst Einblick erhielt. Jetzt wird es das Öffentlichste, welches sich nun tatsächlich ähnlich geheim gestaltet, in dem es in der Menge anonymisiert wird.&lt;br /&gt;
In den satirischen Erzählungen, welche in &quot;per Anhalter durch die Galaxis&quot; aneinandergereiht werden, wird eine besonders schlimme Strafe dargestellt. Ich meine hier nicht Vogonen-Poesie sondern ein Gerät, in das man eingeschlossen wird und nach einer Viertelstunde verrückt heraus kommt. Im Gerät kann man die Unermeßlichkeit des Universums und seine eigene Bedeutungslosigkeit zugleich sehen. Nur ein einziger kann dieser Strafe widerstehen, weil er so von seiner Wichtigkeit im Universum überzeugt ist, dass er damit sogar das Gerät ad absurdum führt.&lt;br /&gt;
Durch die Veröffentlichung seines Tagebuches gelingt dem Blogger oder der Bloggerin ein ähnlicher Trick. In seinem Tagebuch ist er die Hauptperson, seine Einträge spannen sein eigenes Universum auf. Ungleich der schriftlichen, privaten Form bietet die öffentliche Form nun Interaktion an. Andere verkehren mit dem aufgespannten Universum.&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur physikalischen Multiversen-Theorie, wo die Universen sich gegenseitig nicht beeinflussen, - so glaubt man zumindest - spielen sich in den Multiblogversien fremde Einflüsse ab. Gespräche, Bilder, Musik, Filme und reale Treffen geben dem eigenen Universum Bedeutung und Wichtigkeit, wobei es so etwas wie eine soziale Gerechtigkeit zu geben scheint. Jeder fängt bei Null an, lernt langsam, sich zu bewegen und mit dem anderen umzugehen, wird schließlich ebenso aufgrund bestimmter sozialer Fähigkeiten beurteilt.&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Vorurteilen fallen flach, dafür fallen andere an.&lt;br /&gt;
Für oder gegen das Bloggen lässt sich genauso viel anbringen wie für oder gegen das Lesen.&lt;br /&gt;
Flucht für den einen mag Bereicherung für den anderen sein.&lt;br /&gt;
Doch im eigenen Blog kann man nie mehr unwichtig werden, denn darin ist man die wichtigste Person.</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/ad++blog&quot;&gt;ad  blog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-02T17:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/4898017/">
    <title>Was steppenhund aus dem Fall Josef lernt ...</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/4898017/</link>
    <description>Wenn ich im Kaffeehaus sitze, blättere ich die Zeitschriften durch. Ich muss ja auch schauen, ob meine Voraussagen hinsichtlich der Schlagzeilen der Kronenzeitung eingetroffen sind.&lt;br /&gt;
Ich finde eine minutiös ausgearbeitete Darstellung des Kellers, Verlies genannt. Ich finde ebenfalls die Berichte über die psychischen Auswirkungen des Kellers auf die Kinder, die dort geboren, nie etwas anderes gesehen haben. Der Artikel kommt mir nicht einmal sonderlich reißerisch vor.&lt;br /&gt;
Ganz unmittelbar werde ich von zwei Assoziationen überrannt.  Zuerst - etwas verschattet und nicht so klar - erinnere ich mich an ähnliche Darstellungen des Führer-Bunkers. (Sorry, dass wieder einmal die NS-Assoziation im Raum steht.) Da ich da aber gut im Verdrängen bin, drängt sich die andere Darstellung viel greller auf.&lt;br /&gt;
Kann sich denn jemand noch an die Darstellung der Überlebensbunker erinnern, die sich manche Leute aus Angst vor einem Atomkrieg angelegt haben.&lt;br /&gt;
Das erschien während des kalten Krieges als vorausschauend. Die Tokyoter U-Bahn ist so konzipiert, dass sie Platz für einen derartigen Fall für die halbe Tokyoter-Bevölkerung hat. Hat man mir erzählt.&lt;br /&gt;
Wir bedauern die Opfer des Verbrechens und stellen uns vor, wie unmenschlich man sich das Hausen in einem derartigen Verlies vorstellen muss.&lt;br /&gt;
Und wir - in diesem Fall nicht die Bewohner eines Landes mit menscheneinsperrenden Technikern - sondern wir als Bewohner &quot;zivilisierter&quot; Völker gehen noch immer ganz leichtfertig mit dem Krieg um und finden Erklärungen dafür, warum er manchmal doch notwendig ist.&lt;br /&gt;
Wir - das gleiche wir ist gemeint - scheren uns nicht darum, dass ein plötzliches Überschwappen einer Kriegsentwicklung, die Überlebenden in genau so ein Kellerverlies scheuchen kann, wie wir es jetzt noch für unmenschlich halten.&lt;br /&gt;
Ein Freund, ein recht bekannter Statistikprofessor, meinte - und das noch nicht einmal zynisch: &quot;H, die Menschheit überlebt - und wenn es nur 5000 sind, die als Bevölkerungsgruppe zurückbleiben. Der Beweis wurde schon einmal angetreten. Der nächste Weltkrieg, er kommt ziemlich sicher, wird 2 000 000 000 Opfer fordern. Man wird seine Auswirkung auf die Bevölkerungskurve sehen. Vom zweiten Weltkrieg sieht man die Opfer nicht einmal als Knick.&quot;&lt;br /&gt;
Tröstlich, nicht? Sie können das auf einem Millimeterpapier nachvollziehen. Tragen Sie die Weltbevölkerung über der Zeit auf. Wenn Sie das Blatt waagrecht legen, können Sie die Weltbevölkerung so skalieren, dass 15cm 6 Milliarden entsprechen. Dass bedeutet 2,5cm entspricht 1 Milliarde. 60 Millionen entsprechen dann etwas 1,5 mm. Diese gehen in der allgemeinen Steigerung der Kurve praktisch unter. die 2 Milliarden entsprechen einem plötzlichen Abfall um 5 cm. Das wird man sehen.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Und jetzt überlegen wir mal. Falls wir überleben sollten, dann genau in solchen Kellern, wie sie im Fall Josef beschrieben sind. Und noch immer benehmen wir uns so, als gäbe es kein Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtrag:&lt;br /&gt;
zur Veranschaulichung des vorletzten Absatzes&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;438&quot; alt=&quot;popgraph&quot; width=&quot;559&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/steppenhund/images/popgraph.gif&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Zeitgeist&quot;&gt;Zeitgeist&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-29T17:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/4895678/">
    <title>Der Fall Josef</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/4895678/</link>
    <description>Ich werde mir keine Freunde mit diesem Eintrag schaffen. Doch ich fühle mich beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
Nicht durch das Verbrechen an sich. Ich gebe zu, dass ich durch die Vorstellungen diverser Verbrechen in Bild und Ton und Film und Literatur abgebrüht bin. Es ist unglaublich, was da passiert ist. Vielleicht einzigartig auf der Welt, obwohl ich das nicht glaube. Ich muss mich an den Film &quot;&lt;a href=&quot;http://www.mitternachtskino.de/frau%20in%20den%20duenen.htm&quot;&gt;Die Frau in den Dünen&lt;/a&gt;&quot; erinnern, wo ein Mann praktisch wie von einer Spinne gekidnapped wurde. (Ohne Incest, ohne  eine so große Anzahl beteiligter Opfer.)&lt;br /&gt;
Aber jetzt laufen im Fernsehen gerade Berichte, Diskussionen und ich kann mir das nicht ansehen. Wie das bei mir ankommt? Da wird vom &quot;genialen Verbrecher&quot; gesprochen. &quot;In der letzten Zeit kennt man solche Verbrechen hauptsächlich von Technikern. Die verfügen über das notwendige akribische Perfektionsstreben.&lt;br /&gt;
Und - man verzeihe mir - man begeilt sich am Verbrechen. Ist das nicht wunderbar? Besser als jedes Horrorkino? Da ist was Unglaubliches passiert. Das kann man sich nicht vorstellen. Und das ist real.&lt;br /&gt;
So heute habe ich es in den Nachrichten ein paar Mal gehört. Ich kenne den Zeitraum, das Alter der Töchter, die Anzahl der geborenen Kinder im Keller, den Todesfalls des einen Zwillings, das Leben oberhalb des Kellers. Ich brauche den restlichen Psychokram nicht. Und ich brauche nicht die scheinheilige Frage: &quot;hätte man das nicht erkennen können? Früher? Bei den &quot;weggelegten&quot; Kindern?&quot; - Antwort: man hat nicht.&lt;br /&gt;
Wird der Fall irgendetwas bewirken, dass ein ähnliches Verbrechen früher aufgeklärt wird. Ich bezweifle das.&lt;br /&gt;
Ich schmecke nur den schalen Geschmack von Quotenhascherei, von absolut scheinheilig geführten Gesprächen, deren rhetorische Fragestellungen ab und zu mit einer fast unfreiwilligen Komik beantwortet werden. &quot;Sie haben den Betroffenen doch mehrfach getroffen.&quot; - &quot;Nein eigentlich nur zwei Mal vor eineinhalb Jahren&quot; mit einer Miene des Genierens, das überhaupt zugeben zu müssen.&lt;br /&gt;
Leute, macht euch eure Verbrechen selber, wenn ihr so geil darauf seid. Aber sprecht nicht drüber.&lt;br /&gt;
Der nächste wird planen, ein Opfer 36 Jahre einzusperren, damit er damit in das Buch der Rekorde kommt.&lt;br /&gt;
Erstmalig kann ich der EM-2008 etwas abgewinnen. Denn der Medienrummel um den Fall K wird spätestens dann abflauen.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Eine der nächsten Schlagzeilen wird lauten: &quot;Noch grauenhaftere Details jetzt bekanntgeworden&quot;. Ich tippe auf Österreich oder Krone. Würde mich wundern, wenn ich falsch liege.</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Zeitgeist&quot;&gt;Zeitgeist&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-28T19:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/4892893/">
    <title>jetzt ist gerade das Thema vom Siegfried-Idyll</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/4892893/</link>
    <description>Also die Oper ist noch nicht aus, aber musikalisch und gesangstechnisch fand ich sie über jeden Verdacht erhaben;)&lt;br /&gt;
Die Stemme gefällt mir gut.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Eigentlich ein guter Anknüpfungspunkt um zu erzählen, dass ich jetzt tatsächlich einen Bruckner-tauglichen Vierhändig-Partner gefunden habe. Lustigerweise lautet sein Nickname in einem anderen Forum Tastenwolf, was schon zu humorvollen Kommentaren Anlass gegeben hat. Es ist eigentlich egal ob Tastenhund und Steppenwolf oder umgekehrt.&lt;br /&gt;
Neben Bruckner IV und Bach, Brandenburgischen Konzerten haben wir auch Schubert Rosamunde-Quartett und zum fröhlichen Abschluss eben das Siegfried-Idyll gespielt.&lt;br /&gt;
Er hat schon ebenfalls so lange wie ich gesucht. Spielt auch besser als ich vom Blatt, was selten vorkommt, aber für einen Korrepetitor einer namhaften Wr. Oper wohl zu erwarten ist.&lt;br /&gt;
Bis September ist das Programm jedenfalls gesichert. Jeden Monat eine gleichziffrige Symphonie und dazu halt noch etwas anderes.&lt;br /&gt;
Manchmal muss man halt lange auf etwas Besonderes warten.</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/Musik&quot;&gt;Musik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-27T19:55:00Z</dc:date>
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    <title>Für Wagnerianer und Interessierte</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/4892012/</link>
    <description>Ö1 überträgt heute ab 17:00 die neue Inszenierung des Siegfried an der Wiener Staatsoper. Vermutlich gibt es das auch als Webradio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt dem Hund sein Recht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.&lt;br /&gt;
Ist tatsächlich auf Web-Radio mit ziemlich guter Qualität zu vernehmen. Eine Ring-Inszenierung auf der Wr. Staatsoper ist immerhin ein ernst zu nehmendes Event;)</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
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    <dc:date>2008-04-27T10:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/4891975/">
    <title>Psalmensymphonie</title>
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    <description>Gerade wollte ich mit dem Hund spazieren gehen, da wurde Strawinskys Psalmensymphonie im Radio angesagt. Jetzt muss er noch 25 Minuten warten.&lt;br /&gt;
Das Werk hat sich mir als ungefähr Sechzehnjährigem erschlossen. Ich könnte vollständiger Atheist sein und trotzdem Trost darin finden, was meine Meinung bestärkt, dass Musik der direkteste Weg zum Göttlichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. Leider gibt es nicht einmal ein Beispiel auf youtube, sonst stünde hier ein Verweis für interessierte LeserInnen. So bleibt nur der Gang ins wohlsortierte Plattengeschäft, um sich in das Werk einzuhören.&lt;br /&gt;
P.P.S. Mein Dank geht an Mehrlicht, der eine &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=1kCMvcVZlag&quot;&gt;Version &lt;/a&gt;gefunden hat.</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/ad+personam&quot;&gt;ad personam&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-27T10:32:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/4891856/">
    <title>Warnung - doppelte Vernetzung</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/4891856/</link>
    <description>Wenn man heute ein &quot;social profile&quot; im Internet ausfüllt, hat man die Wahl, wieviel man über sich preisgibt. Manchmal gibt man sogar private Telefonnummern ein, die allerdings so lange unter Verschluss gehalten werden, bis eine ausdrückliche Autorisierung eines bestimmten Lesers oder Leserin erfolgt.&lt;br /&gt;
Durch Bloggertreffen und Bloggerevents treten einige Blogger aus der Anonymität heraus. In bestimmten Gruppen kennt jeder jeden und das auch von Angesicht zu Angesicht. Die Gruppendynamik innerhalb einer Blog-Community wie twoday ist eine eigene Sache und wäre vermutlich schon ausreichend Stoff für Diplomarbeiten oder Dissertationen. Gegenüber anderen Bloggern hingegen wird eine eiserne Maske aufgesetzt.&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber auch andere Communities, bei denen die Mitglieder gerade an Nicht-Anonymität interessiert sind. Dort stellen sie sämtliche Informationen hinein, von denen sie annehmen, dass sie für allfällige Kunden oder zumindest &quot;Networking contacts&quot; relevant sind.&lt;br /&gt;
Von Zeit zu Zeit suche ich im Netzwerk xing nach jemandem und bin dann immer sehr überrascht, wenn ich durch Zufall auf Leute stoße, die hier auf twoday nur unter dem Siegel absoluter Anonymität anzutreffen sind.&lt;br /&gt;
Da ich mir nicht die Mühe mache, nach Leuten zu suchen, die mir unsympathisch sind, finde ich bisher nur solche Personen, deren Blog-Einträge zum Lesen reizen.&lt;br /&gt;
Sollte aber jemand in beiden Netzen vernetzt sein, so darf er oder sie annehmen, dass die Verbindung irgendwann hergestellt wird. &lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Dann sind auch Blogger so transparent, wie sie sich im Geschäftsverkehr geben. Ich behaupte nicht, dass das schlecht ist, doch ich kann mir nicht vorstellen, dass es jedem bewusst ist.</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/ad++blog&quot;&gt;ad  blog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-27T08:47:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/4883996/">
    <title>häusliche Bequemlichkeit und Begeisterungsfähigkeit</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/4883996/</link>
    <description>Frau &lt;a href=&quot;http://gaga.twoday.net/&quot;&gt;Gaga&lt;/a&gt; schreibt &lt;a href=&quot;http://walhalladada.twoday.net/stories/4881213/#comments&quot;&gt;dort&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Und ja: natürlich haben explosive Vorgänge einen Grad an Spannung, die Liebhaber häuslicher Bequemlichkeit als anstrengend einstufen. Charakterfrage (ohne Bewertung). Man braucht schon Begeisterungsfähigkeit für martialische Energien. Polaritäten. Der ganze Kram. Der Kraft einer Explosion liegt Feuer zugrunde. Der Geist der Erneuerung.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das reizt mich, mich an meiner beruflichen Tätigkeit zu messen, über die ich gerade ein Feedback anläßlich eines Vortrags in der Schweiz bekommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ein Liebhaber häuslicher Bequemlichkeit, wie man aus vorangegangenen Blogeinträgen wohl entnehmen kann.&lt;br /&gt;
Das hindert mich allerdings nicht, immer provokanter zu werden, je älter ich werde, vielleicht auch eine Folge wachsenden Selbstvertrauens oder Erfahrung.&lt;br /&gt;
Ich polarisiere. Das führt dann zu &lt;i&gt;negativen&lt;/i&gt; Beurteilungen, der folgenden Art. Vom Wort &lt;i&gt;Verbesserungspotential&lt;/i&gt; bekomme ich das Speiben (vulgo Kotzen).
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Farben auf Folien nicht immer gut lesbar; zuviel um alles zu lesen - ja, das stimmt. Lag aber außerhalb meines Einflussbereiches, da ich den Rechner der Konferenz benutzen musste.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;inhaltliche Fehlinterpretation des Themas - das könnte bei enger Auslegung des Abstracts stimmen. Damit kann ich leben, dass jemand im Untertitel &quot;&lt;i&gt;Hype, Trap or Hoax&lt;/i&gt;&quot; nicht die Ironie erkennen kann&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;graphics - siehe erster Punkt&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Unterlagen lagen nicht vor -sind in diesem Rahmen überhaupt nicht vorgesehen&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;wenig Lösungsausätze - waren nicht vorgesehen. Ich bot keine Lösungen an, sondern verlangte, dass man einfach bestimmte Dinge etwas kritischer hinterfragen müsste. Das war auch schon der Inhalt.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;aktuelle Beispiele (Internet) - ich hatte genügend Beispiel auf zwei Folien, über die man tagelang hätte diskutieren können.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;teilweise etwas chaotisch und überladen - mit dem Vorwurf kann ich leben. So bin ich nun mal. Manche schätzen das ja auch. Und auf meinen Folien findet sich etwas anderes, als ich erzähle. Ich halte nichts vom Vorlesen der Folieninhalte.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Lösungsvorschläge sind zu kurz gekommen -	Den Vorwurf gab es schon.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Präsentation und Tiefe des Thema - Was man halt in 45 Minuten schafft. An einem Workshop-Tag kann man mehr unterbringen.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;SOA besser vorstellen - Das war einfach nicht das Ziel. (SOA steht für service-orientierte Architektur, ein Thema für das mehrtägige Workshops angeboten werden, um Verständnis zu erzielen. Ich erwarte nicht, bei 2+2=4 anfangen zu müssen.)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann wohl daraus entnehmen, dass ich mich schon über manche Kritik ärgere und manchmal auch als berechtigt hinnehmen muss. Getröstet werde ich durch die allgemeine numerische Bewertung, die auch meinen eigenen Ansprüchen genügt, und den positiven qualifizierten Rückmeldungen, die so lauten:
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Info Inhalt - kurz umfassend&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Praxisbezug&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;gutes Referat&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;high level approach&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;stetiger Kontakt zu Teilnehmer&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;kritische Hinterfagung von SOA&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;kritischer Ansatz&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;der Bezug zur Realität&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;provokante Ironie&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;klare Ausführungen&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Auftritt&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;die Praxis-inputs&lt;/li&gt; 
&lt;/ul&gt;
Und daraus lese ich aus gerade den folgenden Einträgen:&lt;br /&gt;
· Praxisbezug&lt;br /&gt;
· kritische Hinterfagung von SOA&lt;br /&gt;
· kritischer Ansatz&lt;br /&gt;
· der Bezug zur Realität&lt;br /&gt;
· provokante Ironie&lt;br /&gt;
· klare Ausführungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass ich mit dem angekommen bin, was ich vermitteln wollte.&lt;br /&gt;
Martialisch, polarisierend und mit Begeisterungsfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letztere Eigenschaft ist allerdings auch diejenige, die ich bei Mitarbeitern fast noch mehr als fachliche Kenntnis erwarte.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/topics/ad+personam&quot;&gt;ad personam&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-04-23T20:02:00Z</dc:date>
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