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    <title>Kondensat der Jahre (Ein Platz der Ruhe)</title>
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    <description>Ein Platz der Ruhe</description>
    <dc:publisher>steppenhund</dc:publisher>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-21T17:06:24Z</dc:date>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/steppenhund/images/icon.png">
    <title>Kondensat der Jahre</title>
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  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/zu-schwer/">
    <title>Zu schwer?</title>
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    <description>Vor eineinhalb Wochen gab es ja die erste Probe mit Klarinette, Viola und Klavier. Und ich schrieb, dass ich auf youtube keine Beispiele finden würde.&lt;br /&gt;
Das hat nicht gestimmt, denn offensichtlich habe ich falsch gesucht.&lt;br /&gt;
Also von dem was wir gespielt haben, gibt es teilweise Aufzeichnungen mit Martha Agerich. Und die gefällt mir z.B. wirklich gut.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=LAVBO9pcbqI&quot;&gt;Nummer 7&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Das Stück ist zwar für das Klavier auch nicht so einfach, doch noch immer wesentlich leichter als für die Klarinette. Das gehörte Tempo würde ich jedenfalls gerne bei unserer Aufführung spielen.&lt;br /&gt;
Von der &lt;b&gt;Nummer 4&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=OQqyClmhRFM&quot;&gt;&lt;/a&gt; gibt es &quot;nur&quot; eine amateurhafte Aufnahme, die sich dadurch auszeichnet, dass der Beginn total verschlampt ist und das Tempo doch zu langsam. Da haben mir meine Partner schon bei meiner ersten Probe mehr abverlangt. Da mir der Klavierklang hier auch nicht so besonders gefällt, soll der Link nur als Anschauungsbeispiel dienen.&lt;br /&gt;
Das gleiche Stück firmiert in einer anderen Besetzung als &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=mOcF6ZUwIRY&quot;&gt;Nummer 5&lt;/a&gt;. Aber tatsächlich klingt hier die andere Besetzung mit der Klarinette viel erfrischender. (Als Aufnahmetechniker hätten sie wohl besser Virtualmono genommen:)&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
An dem Stück habe ich heute einmal 2 Stunden geübt. Ich werde es schon hinkriegen - aber ohne auswendig ist da nichts:)</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>Musik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-21T16:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/alles-was-noch-ein-glueck-ist/">
    <title>Alles, was noch ein Glück ist ...</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/alles-was-noch-ein-glueck-ist/</link>
    <description>davor soll Gott abhüten. Das ist eine jüdische Weisheit, die der  &lt;i&gt;Tante Jolesch&lt;/i&gt; von Franz Torberg in den Mund gelegt wurde.&lt;br /&gt;
Ein klassisches Beispiel, wo sich das Quasi-Glück in ein echtes verwandelt hat, hat sich vor etwas mehr als einer Woche zugetragen.&lt;br /&gt;
Ich fahre spät abends im Taxi nach Hause und versuche meine Frau, die gerade in Deutschland war, anzurufen. Anschließend stecke ich das Handy in die Brusttasche meines Hemds. Habe ich geglaubt. Es verblieb im Taxi. Erst am Morgen des nächsten Tages fing ich hektisch zu suchen an und rief auch bei der Taxi-Firma an. Nichts zu finden.&lt;br /&gt;
Am Abend nach dem Wagner muss ich noch einmal das Taxi in Anspruch nehmen und erwische zufälligerweise denselben Fahrer. Er erzählt mir, dass ein Handy gefunden wurde. Eine betrunkene Frau, die der nächste Fahrgast war, hätte es ihm gegeben. Da die Zentrale aber noch zu war, brachte mir erst am nächsten Morgen sein Kollege das Taxi zu mir.&lt;br /&gt;
Die anfängliche Freude über das Wiedererlangen wich der Enttäuschung, weil es kaputt war.&lt;br /&gt;
Auf dem Bildschirm war eine Stelle eingedrückt, wie es nur mit Gewalt passieren kann. (Nicht etwa durch Draufsetzen)&lt;br /&gt;
Jemand hatte versucht, es in Betrieb zu nehmen und war vermutlich von der Annahme ausgegangen, dass es sich um einen Touchscreen handelte.&lt;br /&gt;
Mitnichten.&lt;br /&gt;
Auf eine gewisse Weise war ich beruhigt. Dadurch, dass es kaputt war, konnte es auch niemand missbraucht haben, was ein Kontrollanruf bei der Telefongesellschaft ergab.&lt;br /&gt;
Dieses Quasi-Glück hat sich aber in ein echtes gewandelt.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Ich bekam - nicht ganz ohne Protektion - für vertretbare 49 Euronen am nächsten Tag ein anderes.&lt;br /&gt;
Das andere hat einen kleineren Bildschirm, hat keine QWERT-Tastatur, hat laut Testbericht eine sehr mittelmäßige Kamera, und ich kann damit nicht fernsehen.&lt;br /&gt;
Kleiner ist es auch. Nicht in Länge und Breite sondern in der Dicke. 11 mm an der dicksten Stelle, was mir die Brusttasche meines Hemdes dankt.&lt;br /&gt;
Soweit die Einschränkungen, mit denen ich sehr gut leben kann, was man mir wohl leicht glauben wird.&lt;br /&gt;
Dafür hat es weniger Tasten, die damit breiter sein dürfen. Es ist ein Handy für Einhand-Bedienung und von der Ergonomie das beste, was ich bisher hatte. Erst in den Testberichten las ich, dass es sich bei der E-Serie von Nokia um die Business-Handys handelt. Jetzt habe ich absolut kein Problem mehr, mit meinen Klebeln die Tasten blind zu bedienen, was beim anderen unmöglich war.&lt;br /&gt;
In dieser Beziehung bin ich jetzt sehr, sehr happy. Durch einen glücklichen Zufall wurde gleichzeitig in unserer Firma der Lotus Notes Traveler eingerichtet, der eine sehr effiziente Synchronisation auch mit meinen Business Mails ermöglicht.&lt;br /&gt;
Mit dem anderen Handy hätte ich es vermutlich 2-3 Jahre ausgehalten ohne zu vermuten, dass ich mich damit nicht wirklich wohl fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das gute Stück: &lt;a href=&quot;http://europe.nokia.com/find-products/devices/nokia-e52&quot;&gt;http://europe.nokia.com/find-products/devices/nokia-e52&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>Technik</dc:subject>
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    <dc:date>2009-11-21T11:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/klebeln/">
    <title>Klebeln</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/klebeln/</link>
    <description>Ich weiß nicht mehr, woher dieser Ausdruck rührt. Verwendet hörte ihn zuletzt in meiner Kindheit. Ich selber beziehe mich weniger oft auf die Finger, - die damit gemeint sind - sondern auf die Hände, die ich dann als Pfoten bezeichne.&lt;br /&gt;
Klebeln wird im eigentlichen Sinn abwertend gebraucht. So wie man zwei linke Hände hat, sind Klebeln unförmig, dick und zu nichts zu gebrauchen, weil sie vermutlich aneinander kleben und sich damit selbst behindern.&lt;br /&gt;
Manchmal wundere ich mich, dass ich mit meinen Klebeln Klavier spielen kann. Erfreulicherweise kleben sie aber tatsächlich nicht.&lt;br /&gt;
Dies gesagt habend, verweise ich auf meinen nächsten Eintrag, der nur dann verstanden werden kann, wenn dieser Eintrag bekannt ist:)</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>Lifestyle</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-21T11:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/tiefe-ermattung/">
    <title>Tiefe Ermattung</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/tiefe-ermattung/</link>
    <description>Ich sollte zufrieden sein.&lt;br /&gt;
In dieser Woche habe ich etwas wie eine Probeübergabe zustande gebracht. (Ohne das offiziell so deklariert zu haben) Jetzt geht es noch an den Feinschliff und in zehn Tagen gibt es dann eine offizielle Übergabe eines Programms, das begleitenderweise zu meiner Beratung entstanden ist.&lt;br /&gt;
Diejenigen meiner Mitarbeiter, die beim gleichen Kunden arbeiten, sind bestens eingeführt. &lt;br /&gt;
Heute gab es eine Präsentation meines Auftraggebers, in der die Tätigkeit unserer Firma nicht nur beschrieben wurde sondern auch Zukunftsaussichten angesprochen wurden.&lt;br /&gt;
Danach hat mich um ca. 13:00 die Anspannung verlassen und ich wollte so rasch wie möglich nach Hause. Was ich dann ja auch getan habe.&lt;br /&gt;
Es gibt noch einiges zu feilen, zu dokumentieren und die großen Zusammenhänge, die nur teilweise von den ausführenden Personen verstanden werden, müssen noch niedergeschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist noch etwas Weiteres passiert. Ich glaube, dass ich wenigstens bei einigen meine Denkweise verankern konnte. Wie so oft hängt der Erfolg nicht nur vom eigenen Einsatz ab sondern auch vom Glück, welches sich manchmal einstellen muss. Glück haben wir aus der Sicht meiner Firma gehabt. Arbeiten konnten bewerkstelligt werden, die anfänglich als unlösbar oder zu aufwändig vermutet wurden.*) Das Wichtigste erscheint mir ein Design zu sein, welches sehr rasch mit Veränderungen der Umgebungsbedingungen umgehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt bin ich so etwas von müde, dass ich es gar nicht beschreiben kann. Ich habe mir ausnahmsweise das Taxi zum Westbahnhof bestellt, obwohl ich sonst mit der U6 bis nach Siebenhirten fahre. (Was im Grunde genommen ja schneller wäre)&lt;br /&gt;
Der Hund wird mich freundlich doch schläfrig begrüßen, Frau Columbo wird bereits fest schlafen.&lt;br /&gt;
Und morgen habe ich nur vor, einzukaufen und Klavier zu üben.&lt;br /&gt;
Am Sonntag fangen dann die Umsetzungen der neuen Ideen an:)
&lt;hr /&gt;
&lt;small&gt;Und gerade jetzt stellen zwei Mitarbeiter etwas fertig, was auf dem Sektor der Testautomation bahnbrechend und neu ist. Und manchmal ist es nicht einmal die technische Schwierigkeit, die zu überwinden ist, die es so schwer erscheinen lässt. Es ist die Überzeugung, dass es machbar ist. Und derartige Überzeugungen habe ich noch einige...&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>Lifestyle</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-20T22:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/fuer-wagnerfreunde/">
    <title>Für Wagnerfreunde</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/fuer-wagnerfreunde/</link>
    <description>Die seit 2008 eingeführte neue Inszenierung des Rings des Nibelungen an der Wiener Staatsoper hat sich für mich als besonders bemerkenswert dargestellt. Auch wenn mir das Bühnenbild streckenweise nicht gefallen hat, war ich von den gesamten vier Opern hoch begeistert - und das nicht nur wegen der Opern selbst.&lt;br /&gt;
Hier wurde durch Sven-Eric Bechtolf eine Inszenierung geleitet, die hoffentlich beispielgebend für weitere Inszenierungen sein kann. Es wurde spürbar, wie sehr sich SEB in die Materie eingearbeitet hat und wie viel davon er in der Personenführung der Sänger weitergegeben hat. Hier wird jeder gesungene Satz durch das Spiel nicht nur des jeweils Singenden sondern auch der umstehenden Personen so genau unterstützt, dass die Handlung nahezu eine zusätzliche Komponente gewinnt.&lt;br /&gt;
Aus der Mythen-, Märchen- und Sagenwelt werden die Verhaltensweisen so klar differenziert, dass die Übersetzung in das menschliche Verhalten der heutigen Zeit sehr, sehr leicht fällt.&lt;br /&gt;
Für mich selbst hat sich eine neue Erkenntnis ergeben, die ich zwar schon immer hätte haben können, die aber nur dann eine Grundlage hat, wenn der Text nicht nur allgemein sondern Takt für Takt mitgelesen werden kann, wie es in der Staatsoper mit Hilfe der an den Sitzen angebrachten Displays sehr gut möglich ist. Wenn man im Siegfried noch (nach Loriot) vom dummen, schwer erziehbaren Kind sprechen kann, ist Siegfried in der Götterdämmerung nicht mehr als Halbtrottel zu betrachten, wie ich es aus der Stuttgarter Inszenierung in Erinnerung habe. Denn Brünnhilde sagt ja im 2. Aufzug der Götterdämmerung, dass sie ihm ihr ganzes Wissen vermittelt hat.&lt;br /&gt;
In der Wiener Inszenierung erscheint mir Siegfried daher wesentlich differenzierter.&lt;br /&gt;
Gestern wurde die Brünnhilde wieder von Eva Johansson mit großer Bravour bewältigt. Als Hagen gab es diesmal Kurt Rydl, einen Lokalmatador, der begeistert beklatscht wurde, aber lange nicht so verständlich gesungen hat, wie es sämtliche Rollendebüttanten, (die im Programm speziell vermerkt sind) taten.&lt;br /&gt;
In der Götterdämmerung gestern waren das Morten Frank Larsen als Gunther, Elisabeth Kulman als überzeugende Waltraute, eine Norn und zwei Rheintöchter.&lt;br /&gt;
Es ist schön, mit zu erleben, wie sich Sänger und Sängerinnen in ihrem Debüt beweisen. Bei allen vier Opern war auch der Staatsoperndirektor in seiner Loge zu sehen.&lt;br /&gt;
Dieser Ring ist etwas, worauf ich als Quasi-Wiener stolz sein kann und es auch bin.</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>Musik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-15T10:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/6039123/">
    <title>vorzeitig</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/6039123/</link>
    <description>Eiaculatio praecox &lt;br /&gt;
vorzeitiger Samenerguss&lt;br /&gt;
unerwünscht&lt;br /&gt;
Unzählige Spam-Mails, die versprechen, dieser unangenehme Eigenschaft Herr zu werden.&lt;br /&gt;
Überhaupt nicht erwünscht in Pornofilmen. Der Erguss ist die letzte Aktion im Film.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Oder hätte ich titeln sollen: Wagner ist Sch... ?&lt;br /&gt;
es muss eine fürchterliche Zumutung für manche Zuhörer sein, sich fünf Stunden in eine Oper zu setzen. Wie auf Nadeln sitzen manche Menschen, damit sie nach den fünf Stunden beweisen können, über welch fulminantes Musikverständnis sie verfügen. Sie sind die ersten, die kapieren, dass die Oper aus ist.&lt;br /&gt;
Ungefähr zwölf Hundertstel nach dem Senken des Taktstocks geht der erste Applaus los. Der Nachhall des Schlussakkords liegt noch in der Luft, da muss diesen lange ausgehalten habenden Herzen Luft gemacht werden. Es handelt sich um das philharmonische Tourettesyndrom. Die es besitzenden Männer können vermutlich auch ihre Frau nicht befriedigen, weil sie zu früh kommen. Sie sind auch vermutlich sonst der &quot;dummen&quot; Sorte Mensch zugehörig und eher unmusikalisch. Dass in der Musik die Pausen eine ähnliche Bedeutung haben wie die Noten selbst, hat ihnen noch niemand gesagt.&lt;br /&gt;
Wenn es sich um Frauen handelt, (was ich allerdings noch nie beobachten konnte) dann sind es vermutlich die, welche sofort, nachdem der Mann den orgastischen Schnaufer getan hat, ihn weg stoßen und in die Küche abwaschen gehen oder die Waschmaschine laden.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Ich nehme einmal an, dass die Betroffenen in der letzten Viertelstunde der Oper keine Musik mehr hören sondern nur mehr gespannt auf den Dirigenten schauen. Und dann beweisen sie dem Nachbarn: schaut mal, ich bin so gescheit, ich weiß, dass es jetzt aus ist.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Die heutige Siegfried-Aufführung war fulminant. Endlose Vorhänge zum Schluss zeugten davon. Nina Stemma als Brünnhilde ist für den Siegfried eine großartige Besetzung. Steven Gould als Siegfried absolut überzeugend. Ebenfalls alle weiteren Rollen. Uusitalo als Wotan wird von Oper zu Oper besser. In der Götterdämmerung am Samstag wird er allerdings nicht mehr vorkommen.&lt;br /&gt;
Das Besondere an dieser Ringinszenierung erscheint mir folgendermaßen: An der musikalischen Führung durch Welser-Möst gibt es nichts zu diskutieren, an den Wr. Philharmonikern auch nicht.&lt;br /&gt;
Die Regie von Sven Bechtold zeichnet sich aber dadurch aus, dass &quot;gespielt&quot; wird. Minutiös wird jeder gesungene Satz durch das richtige Theaterspiel der Akteure ergänzt. Und das in einer Form, die der inhaltlichen Verständlichkeit des Gesungenden gewaltig beisteht. Auf einmal wird aus Text und Musik noch eine weitere Komponente der Gefühlswelt der Akteure sichtbar, die zwar schon immer da war, aber in älteren Aufführungen, wo nur auf die Stimme geachtet wurde, nicht beachtet wurde. Bechtold hat regiemäßig einen &quot;Mehrwert&quot; erwirtschaftet, der sich ganz hervorragend auswirkt. In den Pausen lassen sich an den Tischchen Kommentare wie &quot;Die Personenführung ist wunderbar&quot; vernehmen.&lt;br /&gt;
Das Bühnenbild selbst sagt mir weniger zu. Es ist übersymbolisch und die elektronischen Ergänzung, welche den Wurm, das Feuer, den Vogel als Projektion darstellen, ist für mich nicht wirklich überzeugend. Allerdings gehe ich nicht so weit zu sagen, dass es stört. Das wäre nicht nur unfair sondern auch nicht richtig, denn der Gesamteindruck der Oper ist überwältigend.&lt;br /&gt;
Das war er auch am Sonntag bei der Walküre, die mit Eva Johansson besetzt war.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Aber wie eingangs erwähnt, gibt es Leute, die sich am Meisten über den Schluss der Oper freuen. Und fünf Stunden nähren sie die spannende Erwartung, wann&apos;s endlich aus ist.&lt;br /&gt;
Klatsch, klatsch, klatsch...</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-12T00:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/auf-wunsch/">
    <title>auf Wunsch</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/auf-wunsch/</link>
    <description>Natürlich ist das das absolute Chaos:
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt einige wenige Tage im Jahr, wo die Noten alle im Schrank sind, aber momentan bringe ich sie nicht unter.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Am Klavier liegen jetzt die Übungsnoten für die Kammermusik. Darunter verbergen sich die Lieblingsnoten, die ich jetzt gerade &quot;in der Reißen&quot; habe.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Noten4&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/steppenhund/images/Noten4.jpg&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das sind die wahren Schätze. Die zwei linken Stöße sind alles Kammermusiknoten. Der rechte Stoß sind Operetten, Schlager und Weihnachtslieder.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Noten3&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/steppenhund/images/Noten3.jpg&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Schrank sind die Volumina halbwegs alphabetisch geordnet. Bach, Chopin, Beethoven, Brahms, Schubert, Mozart sind so ziemlich komplett. Die Ablage geht natürlich im großen Bücherschrank unten weiter.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Noten2&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/steppenhund/images/Noten2.jpg&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und am Boden liegt auch noch was herum, eigentlich viel mehr als hier gezeigt, wenn ich gerade etwas suche.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Noten11&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/steppenhund/images/Noten11.jpg&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>Musik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-09T21:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/gleiche-chancen/">
    <title>gleiche Chancen</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/gleiche-chancen/</link>
    <description>Ich äußere recht unmissverständlich, dass ich &lt;b&gt;für&lt;/b&gt; Studiengebühren bin. Ich habe vielleicht noch nicht so extrem verlauten lassen, dass ich Studieren für einen Luxus halte. Allerdings nicht für einen Luxus, der durch die materiellen Grundlagen leistbar wird sondern durch den Grips, den jemand mitbringt.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
In einer gewissen Weise irre ich mich. Es ist nicht so, dass eine Aufnahmeprüfung vielleicht zeigen kann, ob jemand später ein guter Lehrer oder guter Arzt wird, was von testsiegerin ein bisschen tendenziell entgegen gehalten wird.&lt;br /&gt;
In einem Bericht des &lt;a href=&quot;http://www.orf.at/091109-44533/?href=http%3A%2F%2Fwww.orf.at%2F091109-44533%2F44534txt_story.html&quot;&gt;ORF &lt;/a&gt;wird von einer viel früheren &quot;Aufnahmeprüfung&quot; gesprochen, die eindeutig den Akademikerkindern eine Erleichterung des zukünftigen Lebensweg verschafft. So stellt die Studie fest, dass sich die meisten bei der Berufswahl danach entscheiden, was sie aus der Familie kennen. Die Frage ist daher nicht so sehr, ob ihnen die Eltern finanziell helfen sondern wie seit die Eltern bereits in den Ferialzeiten für die Vermittlung vernünftiger Praktika helfen können. Da tritt dann bereits die erste Sortierung auf, wenn den Schülern Berufspraktika im akademischen Umfeld verwehrt bleiben und stattdessen auf Baustellen oder Verwandtengeschäüften stattfindet.&lt;br /&gt;
Laut AK besteht das Problem darin, dass nicht alle Schulen eine gute Berufsorientierung mit &quot;Realbegegnungen&quot; in der Arbeitswelt bieten.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Mir erscheint in diesem Zusammenhang noch eine weitere Differenzierung als wesentlich: es ist der Umgang mit der Sprache. Es geht dabei nicht um Dialekt und nicht Dialekt, sondern um einen breiten Dialekt, der die sprachliche und soziale Nähe zu - wie soll ich das nun sagen - Sprachvernachlässigern nahelegt. Der Praktikant, der vielleicht in einer Versicherung oder Bank einen ganz guten Einblick genießen könnte, wird mit &quot;Hearst Oida&quot; nicht gut ankommen. Und es geht da nicht um den Text sondern um die Sprachmelodie.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Dafür können nur die Jugendlichen wirklich nichts. Es zeigt nur, dass die Kette der Abhängigkeiten doch viel früher beginnt und sich nicht mit der Finanzierbarkeit eines Studiums begründet.</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>Politik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-09T18:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/student-des-politikers-feind/">
    <title>Student - des Politikers Feind</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/student-des-politikers-feind/</link>
    <description>Gestern wurde ich gefragt, warum Strache bei den Jugendlichen so punktet. Obwohl ich die Antwort eigentlich spontan beantworten können müsste, habe ich kurz gezögert. Heute im gestrigen Standard fand ich aber zwei Artikel, die ich rückhaltlos empfehle.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://derstandard.at/fs/1256744253486/Der-Kompromiss-ist-dass-man-nichts-macht&quot;&gt;Bernhard Heinzlmaier&lt;/a&gt; beschäftigt sich mit den klassischen Fehlern der Politiker im Umgang mit den Studenten.&lt;br /&gt;
Dem Artikel ist nichts hinzuzufügen. Darüber hinaus gibt es aber auch noch eine &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/fs/1256744263159/Uni-Debatte-Apparatschiks-im-Herzen&quot;&gt;Glosse&lt;/a&gt;, über die ich ebenfalls sehr froh bin. Als ich die ersten Aufrufe für die Kandidatur eines &quot;Superpraktikanden&quot; las, fragte ich mich unwillkürlich, wie blöd die Schwarzen noch sein können. Vermutlich gibt es noch Steigerungsformen, die will ich aber gar nicht erleben.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Damit, dass sich die Politiker der konservativen Coleurs nicht mit dem Medium Internet auskennen, stehen sie in einer guten Formation mit Geschäftsleitungen wie die der Quelle, die versäumt haben, den Prospektversandhandel an das Internet anzubinden. Da geht es um eine strategische Fehlentscheidung, an der sind schon Gescheitere (Olsson, Digital Equipment Inc.) gescheitert. Da ich sehe, wie dillettantisch die EDV personalbesetzungsmäßig noch in derzeit erfolgreichen Firmen gehandhabt wird, kann ich feststellen, dass die Quelle nicht das letzte Opfer sein wird.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Nach diesem kurzen Ausflug gibt es noch ein Kompliment an die Grünen. Das für sie &quot;teure&quot;, weil nur einmal im Jahr möglich, Einberufen einer Sondersitzung des Nationalrates in Sachen Gockel, ist wirklich die Sache wert. Meines Erachtens ist die Ignoranz und Arroganz unseres Herrn Wissenschaftsministers schon mehr als akzeptabel. Dass er dafür als Belohnung in die EU geschickt wird, bedeutet nichts anderes, als dass der Glaube unserer Politiker an die EU ebenfalls bloßes Pharisäertum ist. Entsorgungsstätte Gorleben für unfähige Politiker. Aber das richtige Gorleben wäre dann angebrachter.</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>Politik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-08T11:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/es-ist-ein-kreuz-mit-dem-kreuz/">
    <title>Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/es-ist-ein-kreuz-mit-dem-kreuz/</link>
    <description>Bei &lt;a href=&quot;http://elsalaska.twoday.net/stories/6030645/&quot;&gt;Elsa Laska&lt;/a&gt; findet sich ein Zitat von Natalia Ginzburg über die Kreuzfrage.&lt;br /&gt;
Ich zitiere es hier nicht, weil ich es a) nicht unterstützen möchte, b) es fraglich finde, ob die getätigte Schlussfolgerung wird vom Logischen her hält und c) weil es rein textuell ja nur eine persönliche Meinung ausdrückt.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor sei gesagt, dass ich der Kreuzfrage (in Schulen) ziemlich leidenschaftslos gegenüberstehe. Ein nacktes Kreuz ist genauso ein Symbol wie die Sonne oder ein Dreieck und kann daher leicht neutral gesehen werden. Bei einem Kruzifix verstehe ich den Einwand von Nicht-Christen, ohne ihn allerdings von vornherein unterstützen zu wollen. (Irgendwie gibt es wichtigere Probleme auf der Welt.)&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Doch das Kreuz hat ja schon vor Christus eine Symbolik gehabt. Ich frage mich, wie es zu der speziellen Ausprägung der Todesstrafe am Kreuz gekommen ist. (Das werde ich sicher noch einmal in meiner Pension recherchieren. Es interessiert mich wirklich.) Genauso gab es ja die Bestrafung der Steinigung, die auch nicht gerade besonders human ist. Die Demütigung, sein eigenes Todeswerkzeug tragen zu müssen, ist selbstverständlich eine klare Aussage. Dass das Kreuz gleichzeitig eine Symbolkraft für die Auferstehung sein soll, habe ich schon als Kind nicht verstanden und es eher einer sadistischen Grundauslegung der Menschen im Allgemeinen gehalten.&lt;br /&gt;
Wenn ich immer daran erinnert werde, wie schlecht es &quot;mir als Menschen geht&quot;, was ich doch für ein schweres Los zu tragen habe, werde ich doch eher depressiv.&lt;br /&gt;
Man kann aber vermutlich froh sein, dass die meisten gar nicht so weit nachdenken. Dann ist aber auch das Anbringen des Kreuzes ein Firlefanz und steht auf der gleichen Ebene wie das Bild des Bundespräsidenten oder die Svastika, die es ja auch schon in den Schulen gegeben haben soll.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Dass das Kreuz aber alle Menschen vertreten soll, halte ich für eine derartige Anmaßung einer bestimmten Glaubensrichtung, dass ich eine solche Aussage von vornherein einer dogmatisch ausgerichteten und in dieser Beziehung auch dummen Person zuordne. Da ist mir die Religionszugehörigkeit vollkommen wurscht. Es ist die gleiche Form von Kampfmissionarismus unter der wir selbst in den Zeiten der Türkenbelagerungen zu leiden hatten. Da böte sich der Halbmond doch viel eher an, den sehen wir wenigstens jede Woche in realiter.</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>Philosophie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-07T12:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/6029641/">
    <title>Legitimer Protest</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/6029641/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://conalma.twoday.net/stories/6029489/&quot;&gt;ConAlma&lt;/a&gt; schreibt über die Studentendemos mit einem sehr persönlichen, emotionalen Hintergrund.&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Ich sehe da noch etwas anderes. Ganz tot sind wir Österreicher anscheinend doch noch nicht. Wann immer Regierungen versagt haben, waren es die Studenten, die auf die Straße gegangen sind. Erst später dann auch die Arbeiter.)&lt;br /&gt;
Die Studenten sind die Einzigen, bei denen sich Gelegenheit, Überlegung und Frustration  gleichzeitig findet. Die Art, wie die bisherigen Regierungen bei uns mit dem Bildungswesen umgegangen sind, ist derart mies, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt: sich wie die Lemminge apathisch dem Tod hingeben oder revoltieren.&lt;br /&gt;
Dass ein Wissenschaftsminister unfähig ist, hier etwas auszurichten, kann man ja an seiner eigenen Fehleinschätzung von politischen Vereinbarkeiten ersehen. (EU-Kommisar und gleichzeitiger Parteiführungsanspruch in Wien)&lt;br /&gt;
Mit großem Erstaunen kann ich nur an die Eliteuniversität erinnern, zu deren Planungszeit ja auch die Investition einer Bildungsmilliarde im Raum stand.&lt;br /&gt;
Ich habe inzwischen mit einem Personen im Studentenalter gesprochen, auch solchen, die schon fertig studiert haben. Sie waren alle für Studiengebühren, aber gleichzeitig auch für Leistungsstipendien, die dann auch Lebensunterhaltkosten decken würden. (Damit die ewige Diskussion der Ausschließung aus materiellen Gründen vom Tisch geräumt ist)&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Dass unter anderem Publizistik zum Lieblingsfach geworden ist, überrascht mich nicht. Hier muss offensichtlich kein Leistungsnachweis erbracht werden. Denn selbst die Profis schreiben einen derartigen Holler zusammen, dass sich einmal ein paar ernsthafte Journalisten gegen die Mehrheit der absoluten Stammtischidioten auflehnen sollten.) Leider gilt das mittlerweile sowohl für die Boulevardzeitungen wie für die &quot;angesehenen&quot; Blätter wie Presse und Standard. Selbst der Falter hat sich mit seinem unauthorisierten Meinl-Interview eine ganz schöne Blöße gegeben.&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, was als Ausgang der Studentendemos zu erhoffen ist, doch bin ich froh, dass endlich jemand aufgewacht ist.&lt;strike&gt;&lt;/strike&gt;</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>Politik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-06T08:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/ja/">
    <title>Ja</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/ja/</link>
    <description>ich bin im Maindörfli oder wenigstens daneben. Ich bin nicht unglücklich, dass sich der große Schlemmerfraß nicht ausgegangen ist.&lt;br /&gt;
Heute bin ich einigermaßen zufrieden, doch es gibt unheimlich viel zu arbeiten.&lt;br /&gt;
Da ist es dann angenehm, sich mit einem Freund zu treffen, der in dem Fall mit einem Restaurant in der Nähe meines Hotels nicht nur einverstanden ist, sondern dem auch Himmel und Erde genauso gut zu schmecken scheint wie mir.&lt;br /&gt;
Jetzt werde ich mir noch einen Flammkuchen &quot;einwerfen&quot;, wie es die Jugend zu formulieren pflegt und dann geht es noch 2,3 Stunden weiter.&lt;br /&gt;
Aber kein Frohlocken: ich komme wieder. Dritte Novemberwoche, falls bereits geplant werden möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtrag:&lt;br /&gt;
So, die Woche ist geschafft, und das nicht einmal so schlecht. Gehackelt habe ich wie ein Irrer, aber es hat sich ausgezahlt. Zufriedene Gesichter.&lt;br /&gt;
Und jetzt geht es höchstwahrscheinlich in die Sauna:)</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>ad personam</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-29T19:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/interludium-2/">
    <title>Interludium 2</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/interludium-2/</link>
    <description>&lt;i&gt;Meine Musik ist gelebt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Gustav Mahler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.&lt;br /&gt;
Kapitel 7 ist etwas komplizierter, daher dauert es noch ein bisschen. Aber es kommt.</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>Musik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-26T10:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/interludium-das-gegenteil/">
    <title>Interludium - das Gegenteil</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/interludium-das-gegenteil/</link>
    <description>Der heutige Beitrag soll hier kontrapunktorisch eingearbeitet werden.&lt;br /&gt;
Man bezeichnet dreijährige Klavierspieler als Wunderkinder. Doch was ist dann ein eineinhalbjähriger Trommler?&lt;br /&gt;
Als meine Tochter vor kurzem wieder ein Klavier ins Haus bekam, war mein Enkelsohn sofort am Trommeln. Ich hatte das schon früher bemerkt, dass es ihn zum Schlagzeug zog, wann immer ich Klavier spielte. Sein Vater, der dieses Wochenende Big-Band probt, half ihm auch immer ein bisschen. Anfänglich war ich etwas genervt, dass er immer trommeln musste, wenn ich spielte. Als ich die Geschichte von meiner Tochter hörte, war ich nicht mehr genervt. Die Trommel hatte ich nämlich seiner Schwester geschenkt:)&lt;br /&gt;
Heute musste ich mein Klavierspiel unterbrechen, um ein paar Fotos zu schießen. Es ist zu putzig, wie er ganz beherrscht auf zwei Tschninellen gleichzeitig operiert. Den Rhythmus, den er mir vorgibt, kann ich nicht ganz halten. Doch bei Anfang und Ende passen wir ganz wunderbar zusammen.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;630&quot; alt=&quot;200910Trommler&quot; width=&quot;600&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/steppenhund/images/200910Trommler.png&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Als kleiner Tribut an eines der Mädchen im untenstehenden Bild sei hier wieder einmal eines meiner Lieblingslieder der 68er angeführt. Damals war ich zwar nach dem Amerikaaufenthalt streng antikommunistisch, aber in Deutschland fand ich sehr nette, gebildete &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=r2iR37JdmLc&quot;&gt;Kommunisten&lt;/a&gt;;)
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sind keine richtigen Schmuddelkinder, es sind eher Treppenkinder...
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;455&quot; alt=&quot;200910vierMaedchen&quot; width=&quot;600&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/steppenhund/images/200910vierMaedchen.png&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>Familiäres</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-25T08:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steppenhund.twoday.net/stories/die-grosse-stille-6/">
    <title>Die große Stille 6</title>
    <link>http://steppenhund.twoday.net/stories/die-grosse-stille-6/</link>
    <description>&lt;b&gt;6. Kapitel&lt;/b&gt; 
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://steppenhund.twoday.net/stories/die-grosse-stille-teil-1/&quot;&gt;(zum Anfang)&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&lt;i&gt;Wenn die Schule zu Ende ist, dann kann man mit einer Ausbildung für einen Beruf beginnen.&lt;br /&gt;
In der Ausbildung ist man ein Anfänger im Beruf.&lt;br /&gt;
Man lernt, wie man mit dem Werkzeug arbeitet. Man lernt auch, was in den Fachbüchern steht. In einem Fachbuch für Maler steht zum Beispiel welche Farbe man braucht, um die Tapete im Zimmer zu streichen.&lt;br /&gt;
Es gibt viele Ausbildungen. Eine Ausbildung dauert 2 oder 3 Monate. Eine andere Ausbildung dauert mehrere Jahre.&lt;br /&gt;
Wenn die Ausbildung zu Ende ist, dann macht man eine Prüfung. Man bekommt ein Zeugnis.&lt;br /&gt;
Das Ziel der Ausbildung ist ein Berufsabschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle behinderten Menschen haben ein Recht auf eine Ausbildung.&lt;br /&gt;
Gehörlose und schwerhörige Menschen müssen gut lernen können.&lt;br /&gt;
Zum Beispiel: Die Maschinen müssen Lichtsignale haben.&lt;br /&gt;
Die Ausbilder brauchen Gebärden.&lt;br /&gt;
In den Arbeitsblättern sind Bilder und Zeichnungen.&lt;br /&gt;
Das bedeutet: Die Ausbildung ist angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wenn man eine gute Ausbildung hat, dann hat man auch eine gute Zukunft!&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Information für gehörlose und schwerhörige Menschen mit zusätzlichen Handicaps&lt;br /&gt;
Pädagogische Hochschule Heidelberg&lt;br /&gt;
Projekt imh&lt;br /&gt;
Leitung: Prof. Dr. Manfred Hintermair&lt;br /&gt;
&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war für alle überraschend, wie rasch sich das Leben komplett umgestellt hatte. Ein Leben ohne Sprache, in dem teilweise Menschen bevorzugt waren, die vorher aufgrund ihrer Taubheit Schwierigkeiten hatten oder vom Ausgeschlossensein bedroht waren. Jetzt waren sie gesucht. Als Lehrer, als Dolmetscher, in den wesentlichen administrativen Bereichen.&lt;br /&gt;
An zwei Stellen waren die Auswirkungen besonders groß: in der Politik und im Bildungswesen. In der Politik machte sich ein sehr positiver Effekt breit. Es gab Ähnlichkeiten zu den Nachkriegszeiten, wo die Sachprobleme über das parteipolitische Hickhack dominierten. Das galt sowohl national als auch international. Ganze Nationen, die ein Vierteljahrhundert noch energisch auseinandergestrebt hatten, bildeten jetzt wieder Zweckbündnisse. Sogar der Bereich der ehemaligen Sowjetunion war enger zusammengerückt. Am wichtigsten erschien das Handelswesen und die Versorgung mit Nahrung und Rohstoffen. Die Börsen funktionierten eigenartigerweise, allerdings waren manche Firmen verschwunden wie z.B. sämtliche Unternehmen der Unterhaltungsindustrie-&lt;br /&gt;
Im Bildungswesen war es katastrophal. Es gab viel zu wenige Lehrer, die sich auf die veränderte Situation einstellen konnten. In den Kindergärten lief es recht gut. In den Volksschulen traten die Schwierigkeiten auf, dass es noch keine eindeutigen Richtlinien gab, was man den Kindern unter den veränderten Zuständen hätte beibringen sollen.&lt;br /&gt;
Die Haupt- und Mittelschulen lösten sich bis auf ein paar wenige Privatschulen auf. Niemand verstand, was ein Lehrer in einer Schule beibringen konnte, was man nicht selber lesen konnte. Im Gegensatz zu manchen Hochschulen gab es keine Infrastruktur, die einen interaktiven Zugang über Chat oder Foren ermöglicht hätte. Die arbeitslosen Lehrer wurden mit einer etwas höheren Mindestabsicherung versorgt, was für die meisten Betroffenen zu wirklichen Härtefällen führte. Als Gegengewicht konnte man allerdings beobachten, dass das Leben an sich billiger wurde. Man verstand sich ja bereits im eigenen Land nur schwer. Auslandsreisen waren damit sehr unattraktiv geworden. Das Paradoxe an der Situation war die materielle Zufriedenheit der Menschen. Obwohl das stark negative Wirtschaftswachstum die Arbeitslosenzahlen an die 50% herangeführt hatte und sozusagen ein Viertel der Erwachsenen die Güter für alle anderen erwirtschaften mussten, reichte die Mindestabsicherung aus, um sich Wohnen und Nahrung und medizinische Versorgung leisten zu können. Den Bauern ging es besser als zu anderen Zeiten, dafür waren andere Berufsgruppen sogut wie tot. Bei den meisten schlug sich die Situation auch auf die Libido nieder, was nach zehn Jahren zu einer zweistelligen Geburtenrückgangsrate führte. Weltweit. Die größten Rückgänge hatten gerade die Länder zu verzeichnen, die sich sonst durch stetiges Wachstum ausgezeichnet hatten. Die Bevölkerung von China hatte in den letzten drei Jahren um acht Prozent abgenommen. Indien hatte einen Rückgang um zwölf Prozent zu verzeichnen.&lt;br /&gt;
Die Hochschulen und Universitäten funktionierten noch. Es gab vier Hauptströmungen: Medizin, Soziologie, Naturwissenschaft, vor allem Physik und Ingenieurswesen. Die Studenten an den technischen Hochschulen konnten sich ein Zubrot verdienen, sofern sie elektronisch ausgebildet waren. Sie richteten elektronische Inseln in den anderen Lehrstellen ein, die ähnlich wie das System in der UNO aufgebaut waren. Sie versuchten auch krampfhaft, Verbindungen zwischen den einzelnen Häusern zu schaffen, in dem sie mit optischen Richtstrecken die ungeschützte Distanz zu überbrücken versuchten. Das klappte sogar, war aber bei den Nahtstellen so anfällig, dass es selten benutzt wurde. Jedenfalls kann man sich die Vorlesungen und Seminare wie riesige LAN-Parties vorstellen, wobei es hier nicht um Spiele sondern um Forschung ging.&lt;br /&gt;
Die Soziologie beschäftigte sich hauptsächlich mit der Frage, wieso der Ausfall von Sprache eine so radikale und vor allem rasche Änderung herbei führen konnte. Es gab keine schlüssige Erklärung dafür. Die Realität triumphierte über alle möglichen Theorien. Man hätte mehr negative Auswirkungen erwarten. Positive Auswirkungen kündigten alle Modelle erst in einem Zeitraum von vierzig bis fünfzig Jahren an. Diesbezüglich hatte eine unheimliche Beschleunigung stattgefunden. Nach drei Jahren liefen sich anarchische und terroristische Übergriffe tot. Nach zehn Jahren hatte sich eine stabile Gesellschaftsform herausgebildet, deren Mitglieder sogar einen zufriedenen Eindruck machten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die esoterischen Interpretationen dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Die Kirchen hatten es relativ einfach. Sie konnten eine Strafe Gottes unterstellen, ähnlich einer zweiten Sintflut. Die Idee war nicht so abwegig. Im Manuskript fand sich eine ähnliche Darstellung, die allerdings keine Sintflut unterstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&lt;font color=&quot;#0044CC&quot;&gt;Nachdem ich feststellen konnte, dass die ethischen Fragen, die sich im Zusammenhang mit Musik stellten, in immer engeren Zeiträumen auftraten und mit immer negativeren Resultaten in Verbindung gebracht werden konnten, stellte ich eine Vermutung an. Entsprach der Entzug von Musik einer Vertreibung aus dem Paradies? Hatte der Mensch die Droge Musik so weit missbraucht, dass sie ihm entzogen werden musste? War der freie Wille gerade anhand der Musik in ein Gebiet geraten, dass ihm nicht zustand? Ich musste an die Lieder denken, die von den Nazis gesungen wurden. Genau die gleiche Beeinflußbarkeit des Menschen setzten die Amerikaner bei ihren Ausbildungsprogrammen ein, wenn sie die Leute im Takt laufen ließen. Mit einer glorreichen Kriegsmusik im Hintergrund verlieren die Soldaten sogar viel von ihrem Selbsterhaltungstrieb. Ich möchte hier aber festhalten, dass es mir bei meiner Erklärung nicht um Mystifikation oder religiöse Unterstellung gelegen ist. Es steht allerdings fest, dass jemand uns die Musik entzogen hat.&lt;/font&gt;&lt;/cite&gt;(Aus dem Manuskript)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Willst Du an dem Sprachseminar teilnehmen?&quot; chattete Albert Natalia an. Sie befanden sich im Hörsaal 1 der soziologischen Fakultät. Die Soziologie wurde tatsächlich als neue Fakultät gehandelt und beinhaltete eine Reihe von Instituten, die man sonst in Medizin, Jus, Philosophie vermutet hätte. Der Hörsaal selbst war bei den Technikern am Karlsplatz untergebracht.&lt;br /&gt;
Das Sprachseminar hatte nicht wirklich etwas mit echtem Sprechen zu tun. Es ging um die Erforschung des Zusammenhangs zwischen Musik und Sprache. &quot;Das bringt ja nichts. Wenn wir etwas herausfinden, wird es sicher unterdrückt.&quot; schrieb Natalia zurück. Das stimmte. Die Regierung hatte das Recht, von sämtlichen Unterhaltungen und Ergebnissen Mitschnitte zu erhalten. Diese wurden täglich von einer eigenen Kommission eingesehen und im vermeintlichen Bedarfsfall wurden die Daten gelöscht. Aus den Instituten konnte nichts hinausgelangen. Die Studenten mussten sich bis auf eine kondomartige Sichtschutzbekleidung ausziehen, um die Kontrollen zu passieren. Alles Nichtorganische wurde beanstandet und der Student solange festgehalten, bis die Unverdächtigkeit auf Datentransport bestätigt wurde. &lt;br /&gt;
Diese Verfahrensweise machte einigen Studenten große Schwierigkeiten, die einmal Unfälle gehabt hatten und irgendwo im Körper ein Stück Titan als Verheilungshilfe oder zwecks Stabilität einoperiert bekommen hatten. Zahnkronen durften überhaupt nur mehr in einer Art keramikähnlichen Kunststoff verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit hatte es die fantasievollsten Versuche gegeben, Information nach außen zu bringen. So gab es auf der Technik Untersuchungen zur Speicherung von Daten auf Tesafilm. Ein Student hatte die benützt, um eine Folie zu beschreiben, die er dann als Pflaster auf dem Körper hinausschmuggeln wollte. Er hätte es fast geschafft, doch eine der Kontrollorinnen hatte das Pflaster gesehen und ohne darüber nachzudenken durch ein neues ersetzt. Keine Artefakte aus dem Institut verlassen das Haus. Die Daten landeten im Papierkorb und dem Studenten passierte nichts, doch war es ein ziemlicher Rückschlag.  Dabei ging es nicht einmal um bestimmte wichtige Informationen. Man wollte einfach das System knacken.&lt;br /&gt;
Die Überwachungen und Sicherheitsmaßnahmen waren nicht durch Misstrauen begründet. Die Politiker hätten sich gewünscht, dass die Studenten und Professoren etwas Signifikantes entdecken könnten. Daher gab es auch keine direkte Online-Überwachung. Man musste dem menschlichen Geist schon einen gewissen Freiraum lassen. Der wesentliche Motor für alle Restriktionen war Angst. Es gab keine Erklärung, warum es keine Musik mehr gab. Es gab keine Erklärung, warum kurz darauf die Menschen das Sprechen verlernten. Obwohl noch nicht von einer ausdrücklichen Xenophobie zu sprechen war, hatten die Regierenden die Angst, dass ihnen etwas oder jemand die Kontrolle aus der Hand genommen hatte. Musik und Sprache waren tabu. Sie wollten nicht die unbekannte Macht reizen, in dem sie Beschäftigungen mit dem Thema zuließen. Tatsächlich waren sie selbst aber die Neugierigsten.&lt;br /&gt;
&quot;Es soll ein Neuer vortragen, der angeblich neue Theorien hat.&quot; antwortete Albert.&lt;br /&gt;
&quot;Na gut. Dann setze ich mich zu dir und schaue bei dir zu.&quot; Albert frohlockte. Er hätte sich nichts Schöneres wünschen können. Das Flirten war schwierig geworden. Zärtliche Blicke konnten leicht missdeutet werden und getextete Ansprachen waren vielleicht zu aufdringlich.&lt;br /&gt;
Am Nachmittag nahm sie den Platz neben Albert ein. Dieser öffnete das Chatfenster und wollte sich anmelden, da stieß ihn Natalia an und zog die Tastatur zu sich. Sie tippte: &quot;Ich mag dich auch.&quot; und schaute zu ihm. Als sie sicher war, dass er es gelesen hatte, löschte sie mit den Text komplett weg. Der Tatstaturpuffer wurde nicht geloggt oder übertragen.&lt;br /&gt;
Albert lief rot an und schluckte. Jetzt wusste er nicht, wie er sich verhalten sollte. Verlegen tippte er seine Matrikelnummer ein und drückte die Enter-Taste. Es meldete sich der automatische Begrüßungsschirm des Seminars.

&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;br /&gt;
Fortsetzung folgt&lt;br /&gt;
&lt;/small&gt;
&lt;br /&gt;

copyright 2009 by steppenhund</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    <dc:subject>Lesen</dc:subject>
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