Wer schweigt ...
In den Anfängen meines Bloggens war ich tief enttäuscht, wenn ich auf einen - meiner Meinung nach - aussagekräftigen Beitrag keine oder nur sehr spärliche Kommentare erhielt.
Inzwischen sehe ich das gelassener. Es will mir scheinen, dass manchmal gerade die Einträge, die an die Substanz gehen, von "ehrfürchtigen" Schweigen begleitet sind. Von ehrfürchtig kann keine Rede sein. Es ist eher so, dass man sich mit den Themen nicht wirklich beschäftigen will. Ja nicht zu tief eintauchen, man könnte kleben bleiben.
Es geht mir selbst ja genau so. Mit politischen Themen, mit moralisierenden Themen. Natürlich ist Cybermobbing, wie es besonders als England berichtet wird, Selbstmorde inklusive, ein Thema, welches auch im Blog behandelt gehörte. Es findet sich aber eher auf facebook und MySpace.
In real life erlebe ich dasselbe. Beim letzten Vortrag, bei dem der Saal voll war, hörte ich auf die Minute plangemäß auf, was noch Fragen ermöglicht hätte. Es gab keine. Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass der Vortrag schlecht war, zu unverständlich, zu kompliziert, zu hoch angesetzt für die Zuhörerschaft.
Allerdings kamen im Laufe des Tages noch zwei Leute an unseren Stand, um mir zu gratulieren und in der vergangenen Woche gab es drei Mails mit Anfragen um die Folien, "um sich das noch einmal genau vor Auigen führen zu können" wie einer schrieb.
Ich habe schon über meine eigenen Schlussfolgerungen geschrieben.
Das Bloggen kann man damit nicht so ganz vergleichen. Das kommt impulsartig, ist in 15 Minuten dahingetippt und ohne große Überarbeitung ins Netz gestellt. Allenfalls bessere ich noch Tippfehler aus. Ich kann daher nicht sagen, dass die Anzahl der Kommentare umgekehrt proportional der Güte des Eintrags ist.
Und trotzdem erfreut jeder nicht-anonyme Kommentar:)
Inzwischen sehe ich das gelassener. Es will mir scheinen, dass manchmal gerade die Einträge, die an die Substanz gehen, von "ehrfürchtigen" Schweigen begleitet sind. Von ehrfürchtig kann keine Rede sein. Es ist eher so, dass man sich mit den Themen nicht wirklich beschäftigen will. Ja nicht zu tief eintauchen, man könnte kleben bleiben.
Es geht mir selbst ja genau so. Mit politischen Themen, mit moralisierenden Themen. Natürlich ist Cybermobbing, wie es besonders als England berichtet wird, Selbstmorde inklusive, ein Thema, welches auch im Blog behandelt gehörte. Es findet sich aber eher auf facebook und MySpace.
In real life erlebe ich dasselbe. Beim letzten Vortrag, bei dem der Saal voll war, hörte ich auf die Minute plangemäß auf, was noch Fragen ermöglicht hätte. Es gab keine. Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass der Vortrag schlecht war, zu unverständlich, zu kompliziert, zu hoch angesetzt für die Zuhörerschaft.
Allerdings kamen im Laufe des Tages noch zwei Leute an unseren Stand, um mir zu gratulieren und in der vergangenen Woche gab es drei Mails mit Anfragen um die Folien, "um sich das noch einmal genau vor Auigen führen zu können" wie einer schrieb.
Ich habe schon über meine eigenen Schlussfolgerungen geschrieben.
Das Bloggen kann man damit nicht so ganz vergleichen. Das kommt impulsartig, ist in 15 Minuten dahingetippt und ohne große Überarbeitung ins Netz gestellt. Allenfalls bessere ich noch Tippfehler aus. Ich kann daher nicht sagen, dass die Anzahl der Kommentare umgekehrt proportional der Güte des Eintrags ist.
Und trotzdem erfreut jeder nicht-anonyme Kommentar:)
steppenhund - 25. Sep, 22:20