Nur ein kleiner Nachtrag: die Steigungen sind auf beiden Strecken gleich hoch. Das weiß ich jetzt auch erst seit kurzem, weil ich es in der Broschüre zum Weltkulturerbe gelesen habe. Zum WKE wird es noch mehr geben. Das ist hochinteressant, was motivierte Menschen im Bildungsbereich zusammenbrächten, wenn man sie ließe.
steppenhund - 17. Aug, 10:27
Ich pflege in der Regel zu scherzen "Ein Computer ist auch nur ein Mensch", wenn es ganz offensichtliche Programmierfehler gibt.
Doch manchmal ist ein Computer auch etwas weniger.
Im Bereich der Politik (und die Bahn ist ja schon sehr politiknahe) schaffen nämlich derartige Wappler (edv-mäßige Vollidioten) an, dass sie gar nicht erkennen können, was man machen könnte und was man besser ließe.
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Mein Vorschlag: es wäre möglich eine Stelle mit 30 Personen zu besetzen, die sich in Krisensituationen in die Sicherheitssysteme und in die Informationssysteme einklinken kann.
Dass etwas passiert, ist nie auszuschließen. Da fällt mir übrigens für kesalop noch ein kleiner Seitenhieb ein. Pünktlichkeit bei den japanischen Bahnen? Mitnichten, auch dort gibt es Verspätungen im mehreren-Stunden-Bereich, wenn das Wetter nicht mitspielt.
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Die Güte einer Organisation lässt sich aber gerade daran ersehen, wie sie mit Ausnahmesituationen zurecht kommt. Die DB ist nicht sehr gut.
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Obwohl ich dort sehr motivierte, hilfreiche und auch effiziente Mitarbeiter vorgefunden habe. Wie war das mit dem Fisch, der vom Kopf stinkt? Und den Gestank auch dann noch hinterlässt, wenn er selbst der Fisch schon fort ist?
steppenhund - 17. Aug, 10:20
Es ist nahezu unglaublich. Der ICE hatte in Frankfurt keine Verspätung. Auf die Minute genau kam er an. Sonst waren nicht sehr viele Züge im Bahnhof zu sehen. Nicht so viele Züge wie sonst. Aber ziemlich viele Menschen waren am Informationsschalter angestellt. Ich bedauerte sie schon ein wenig.
Zehn Minuten später kam ich aber drauf, dass wir ein gemeinsames Schicksal hatten.
Die Unwetter, die Unwetter. Ja, wenn doch das blöde Wetter nicht wäre. Kann man das nicht abschaffen? Es waren ja schadhafte Unwetter. Die Unwetter hatten Schäden. Zumindest konnte man das so herauslesen:
"Auf den S-Bahn-Linien 3,4,5 und 6. kommt es wegen Unwetterschäden noch zu Verspätungen und Teilausfällen."
Die Anzeige steht 15 Minuten in dieser Form zur Verfügung. Eine kurze Zeit wird sie durch die Anzeige eines Zuges unterbrochen, wobei zuerst ein falscher Zug angezeigt wird, danach darf ich wieder nachdenken, was sie bedeutet.
Schmecks! ??
Du Trottel willst gar nicht wissen, was passiert ist. ??
Jetzt wart mal brav, sei froh, wenn Du heute überhaupt noch nach Haus kommst. ??
Das Informationssystem ist praktisch tot. Genauso wie in Österreich. Wollten die Deutschen nicht auf den Mond fliegen? Oje, das wird wohl nichts. Ohne Kommunikation ist man da oben so ziemlich tot.
Die Leute an der Front, z.B. ein Bahnmitarbeiter, der in Rödelheim den Weitertransport per Taxi organisiert, (und das nicht einmal so schlecht) versteht den Unmut der Leute. Er selber hilft dort schon seit sechs Stunden aus. Im Internet finde ich keine Information. Was heißt sechs Stunden. Nach sechs Stunden ist die Bahn noch immer nicht in der Lage, vernünftige Auskünfte zu erteilen?
Eine Oberleitung hat's abgerissen. Ein blöder Schaden. Da kann man im Prinzip gar nicht so viel dagegen machen, wenn der Sturm gerade ein Trum ungünstig durch die Welt wirbelt.
Aber das Informationssystem für die Fahrgäste derartig zu verschlampen und zu versauen, ist ein Verbrechen. Ich behaupte einmal, dass man mit der heutigen Technik ein vernünftiges System einziehen könnte. Umsetzbarkeit vielleicht in sechs Monaten. Doch mit all den Ausschreibungsskandalen, Bestechungen und Schmiergeldern dauert es natürlich länger. Vielleicht ist es dann auch gar nicht möglich.
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Ah, ihr Deutsche, auf den Mond wollt ihr also?
Wir schauen uns das aus der ersten Reihe an:)))
steppenhund - 17. Aug, 01:54