T2, T17, T8
Manchmal werde ich gefragt, ob mir nicht die Reisen abgehen würden. Bekannterweise fliege ich nur mehr sehr ungern und mein Job ist durchaus mit Aufträgen in den umliegenden Ländern ausgelastet.
Russland geht mir nicht ab. Doch die Asienreisen hatten etwas Besonderes. Ich war gerne in (Rot)-China, Taiwan, Hongkong, Thailand, Singapur, Malaysia und nicht zuletzt Japan.
Auf diesen Reisen stellte sich bei mir ein vollkommen anderes Lebensgefühl ein und da schwingt noch heute eine gewisse Wehmut mit.
Ein bisschen davon kann man sich zurückholen, wenn man das Tsingtao in der Gerstnerstraße im 15. Bezirk besucht, - gleich hinter dem Westbahnhof, mit U3 und U6 gleichermaßen gut zu erreichen. Dieses Lokal war schon vor über 25 Jahren dafür bekannt, dass es als erstes Wiener chinesisches Lokal Dim Sum servierte. Diese heiß gedämpften Kleinigkeiten in Bambuskörben. die übereinander geschichtet ein Multitasking-Kochen ermöglichen, habe ich zuerst in Hongkong, eigentlich eher Kow-Loon, kennen gelernt. Dort waren sie damals die gängigen Lunch-Gerichte, die schnell genossen werden konnten.
Aber es geht nicht nur um das Essen und dessen Geschmack. Das Tsingtao ist auch dafür bekannt, dass man dort mehr Chinesen als Österreicher unter den Gästen antrifft. Und das ist ein erstklassiges Gütesiegel.
Chinesen erscheinen oft als eher ruppig, was die Sprache angeht. Keinerlei Verbindlichkeit, auch Bitten oder Dankeschöns wirken wie ein militärisches Kommando, wenn Chinesen versuchen Deutsch zu sprechen. Wenn allerdings am Nebentisch 15 erwachsene Chinesen und Chinesinnen, sowie am Nebentisch noch einmal7-8 Kinder offensichtlich ein Festmahl verspeisen, so bekommt man trotz der rauhen Sprache einiges von der Fröhlichkeit und Herzlichkeit mit, die am Tisch herrscht.
Wenn die Zeit günstig ist und ich am Westbahnhof zu tun habe, besuche ich gerne das Tsingtao auf ein Abendessen. Es schmeckt super, Dim Sum ist leicht und beschwert den Magen auch am Abend nicht, und das Lokalkolorit lässt mich in Erinnerungen eindringen, die durchaus positiv besetzt sind.
Ich kenne drei andere chinesische Lokale in Wien, die ich ebenfalls empfehlen könnte, aber nicht mehr! Der Rest hat in meinen Augen nämlich nichts mit chinesischer Küche zu tun.
Was die Kurzbezeichnungen bedeuten, darf jeder selbst herausfinden:)
Russland geht mir nicht ab. Doch die Asienreisen hatten etwas Besonderes. Ich war gerne in (Rot)-China, Taiwan, Hongkong, Thailand, Singapur, Malaysia und nicht zuletzt Japan.
Auf diesen Reisen stellte sich bei mir ein vollkommen anderes Lebensgefühl ein und da schwingt noch heute eine gewisse Wehmut mit.
Ein bisschen davon kann man sich zurückholen, wenn man das Tsingtao in der Gerstnerstraße im 15. Bezirk besucht, - gleich hinter dem Westbahnhof, mit U3 und U6 gleichermaßen gut zu erreichen. Dieses Lokal war schon vor über 25 Jahren dafür bekannt, dass es als erstes Wiener chinesisches Lokal Dim Sum servierte. Diese heiß gedämpften Kleinigkeiten in Bambuskörben. die übereinander geschichtet ein Multitasking-Kochen ermöglichen, habe ich zuerst in Hongkong, eigentlich eher Kow-Loon, kennen gelernt. Dort waren sie damals die gängigen Lunch-Gerichte, die schnell genossen werden konnten.
Aber es geht nicht nur um das Essen und dessen Geschmack. Das Tsingtao ist auch dafür bekannt, dass man dort mehr Chinesen als Österreicher unter den Gästen antrifft. Und das ist ein erstklassiges Gütesiegel.
Chinesen erscheinen oft als eher ruppig, was die Sprache angeht. Keinerlei Verbindlichkeit, auch Bitten oder Dankeschöns wirken wie ein militärisches Kommando, wenn Chinesen versuchen Deutsch zu sprechen. Wenn allerdings am Nebentisch 15 erwachsene Chinesen und Chinesinnen, sowie am Nebentisch noch einmal7-8 Kinder offensichtlich ein Festmahl verspeisen, so bekommt man trotz der rauhen Sprache einiges von der Fröhlichkeit und Herzlichkeit mit, die am Tisch herrscht.
Wenn die Zeit günstig ist und ich am Westbahnhof zu tun habe, besuche ich gerne das Tsingtao auf ein Abendessen. Es schmeckt super, Dim Sum ist leicht und beschwert den Magen auch am Abend nicht, und das Lokalkolorit lässt mich in Erinnerungen eindringen, die durchaus positiv besetzt sind.
Ich kenne drei andere chinesische Lokale in Wien, die ich ebenfalls empfehlen könnte, aber nicht mehr! Der Rest hat in meinen Augen nämlich nichts mit chinesischer Küche zu tun.
Was die Kurzbezeichnungen bedeuten, darf jeder selbst herausfinden:)
steppenhund - 13. Mai, 22:00