Morgenlektüre
In "Die Welt" lese ich heute morgen einen ganzseitigen Artikel über die erste deutsche gesamtheitliche Übersetzung der Septuaginta. (Luther verwendete bekanntlich den hebräischen Text und verwendete die Vulgata (lateinische Übersetzung und Basismaterial für die katholische Kirche) als auch die Septuaginta nur als Hilfsmittel.) Die Septuaginta ist die griechische Übersetzung der Bibel aus dem Hebräischen, die als Basis für die Lehre der orthodoxen Katholiken herangezogen wird.
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Im Artikel wird auch dargestellt, wie es rein durch Übersetzungen zu einer "Unbefleckten Empfängnis Mariae" kommen kann, wobei die Nicht-Einzigartigkeit anhand damaliger anderer Religionen, die über ähnliche Darstellung verfügten, nachvollzogen werden kann. (Bei den Äyptern gab es eine ähnliche Behauptung.)
Ohne jetzt eine Stellung hinsichtlich Glauben oder Wahrheitsanspruch stellen zu wollen, machen mich die verschiedenen Übersetzungswege stutzig.
Von überzeugten Christen aller Coleurs wird ja immer die Wahrheit von "Gottes Wort" als ultima ratio dargestellt. Wenn ich denke, dass sich seit dem römischen Imperium und den heutigen Zeiten wenig im Verhalten der Menschen geändert hat, nehme ich einmal an, dass es schon damals Modewörter, Modephrasen und sinnentstellende Formulierungen gegeben hat. Dass die Kirche nicht die Wahrheit gepachtet hat, lässt sich aus den unterschiedlichsten Revisionen zu ihren Verlautbarungen ableiten.
Was waren nur die entsprechenden Parallelen zu Wortschöpfungen wie "Gewinnwarnung" und "notleidende Banken" in den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt?
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Im Artikel wird auch dargestellt, wie es rein durch Übersetzungen zu einer "Unbefleckten Empfängnis Mariae" kommen kann, wobei die Nicht-Einzigartigkeit anhand damaliger anderer Religionen, die über ähnliche Darstellung verfügten, nachvollzogen werden kann. (Bei den Äyptern gab es eine ähnliche Behauptung.)
Ohne jetzt eine Stellung hinsichtlich Glauben oder Wahrheitsanspruch stellen zu wollen, machen mich die verschiedenen Übersetzungswege stutzig.
Von überzeugten Christen aller Coleurs wird ja immer die Wahrheit von "Gottes Wort" als ultima ratio dargestellt. Wenn ich denke, dass sich seit dem römischen Imperium und den heutigen Zeiten wenig im Verhalten der Menschen geändert hat, nehme ich einmal an, dass es schon damals Modewörter, Modephrasen und sinnentstellende Formulierungen gegeben hat. Dass die Kirche nicht die Wahrheit gepachtet hat, lässt sich aus den unterschiedlichsten Revisionen zu ihren Verlautbarungen ableiten.
Was waren nur die entsprechenden Parallelen zu Wortschöpfungen wie "Gewinnwarnung" und "notleidende Banken" in den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt?
steppenhund - 28. Jan, 13:09