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Sonntag, 7. Dezember 2008

Wir selbst sind "deppat", ...

weil wir es uns gefallen lassen.
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Fliegen und Ölpreise
Eine Erklärung:

1.) Irgendwie hängt Kerosin mit Öl zusammen. Es wird teurer, wenn die Ölpreise steigen.
2.) Flugzeuge brauchen Kerosin als Treibstoff. Sie brauchen umso mehr, je weiter sie fliegen, je öfter sie fliegen und je größer die Last ist.
3.) Die Betriebskosten werden teurer, wenn der Ölpreis steigt.
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Bis hierher alles klar?

4.) Flugfirmen spekulieren auf den Ölpreis. Sie wetten darauf, dass er steigt. Das bedeutet, dass sie bei steigenden Ölpreis etwas gewinnen. Das ist so wie eine Wette, dass das eine Fussballteam gewinnt.
5.) Die Flugfirmen addieren jetzt die Betriebskosten und die Gewinne aus dem Glücksspiel (Wetten auf steigende Ölpreise) und stellen fest, dass sie billiger fliegen, wenn die Ölpreise steigen. Sie müssen zwar mehr für das Öl zahlen, aber sie gewinnen mehr an der Wette.
6.) Fallen die Preise für das Öl, kommt das Fliegen für die Firmen teurer.
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Bis hierher auch noch alles klar?
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Das ist das Standardschema der Aktienwettgeschäfte. Es sollte klar sein, dass irgendwer die Differenz zahlt, wenn die Flugfirmen teureres Öl insgesamt billiger besorgen können.
Wer bezahlt das?
Liebe LeserIn! SIE! Und ICH natürlich auch. Aber das erzählt man uns nicht. Das ist die hohe Finanzwirtschaft, die so kompliziert ist. Es ist nicht nur kleingedruckt sondern in so kleinen Buchstaben, dass man das gar nicht lesen kann.
Aber irgendwann werden wir zur Kasse gebeten. Nicht werden. Wir sind schon gebeten worden!
Auf einmal ist der Betrug aufgeflogen. Aber er geht selbstverständlich noch weiter, weil diese Scheißwetten ja noch immer nicht verboten sind, die in Wirklich bar jeder Moral und des Anstands sind. In Wirklichkeit schmeißt man damit nämlich seine eigenen Probleme wie eine Zigarettenkippe auf den Müllhaufen. Die öffentliche Reinigung wird das schon aufputzen.
Und die öffentliche Reinigung wird von IHNEN und MIR bezahlt.
Egal, ob wir jetzt fliegen oder nicht. ICH FLIEGE JA. Ich hole mir das zurück, in dem ich die Luft verpeste. Das nennt man Nachhaltigkeit! Oder das Gegenteil davon.
ABER ICH KÖNNTE DEN LANGSAM MASSAKRIEREN, der zu seinem Chef kommt und erzählt: "Wissen Sie was, ich hab da eine gute Idee. Wir wetten darauf, dass wir Misserfolg haben. Dann können wir nur gewinnen." Aber mit dem Massakrieren würde ich nicht nachkommen. Da gibt es zu viele, die so agieren.
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Und ich hätte so gerne einen Kommentar, der mir beweist, dass ich unrecht habe!

Geachteter Linker

Es gibt wenig Linke, die ich wirklich achte, aber der gehört dazu. Wird gerade 80 und resigniert noch immer nicht.

Zukunft

Für jeden Beitrag, in dem ich über Vergangenes berichte, sollte ein Beitrag über die Zukunft folgen.
Es mag so klingen, dass ich in manchen Themen sehr resigniert auftrete. Gerade umgekehrt ist aber meine EInstellung. Zwar resigniere ich über die Einstellung der Menschen zu manchen Themen, aber mein Leben halte ich noch lange nicht für abgeschlossen.
Ideen gibt es noch ausreichend viele, die ich gerne in der Umsetzung erleben möchte. Und kürzlich habe ich mich das erste Mal bei der Überlegung ertappt, etwas auch einmal ohne Bezahlung zu leisten. (very strange)

Quartettspiele der anderen Art

Nein, es handelt sich nicht um Gruppensex oder Autoquartettt. Nicht einmal der Ausdruck Quartett ist richtig, es sei denn, ich bezöge ihn auf die Vierzahl von verbundenen Händen, die sich mit einem Musikwerk befassen.
Nein, der Titel bezieht sich auf Bruckner und meine nunmehr vollständige Sammlung aller Symphonien zu vier Händen. (Die erste hatte mir gefehlt, und die dritte hatte ich nur zweihändig.)
Die dritte wird gerade im Radio gegeben, aber die hört man sowieso oft genug.
Für Nichteingeweihte stelle ich hier einen netten Link hinein. Die dort gegebene Information deckt sich mit der, die ich als Kind auf verschiedenen Spazierwegen nach und nach von meinem Vater aufschnappte. Dieser konnte unheimlich gut über Musik erzählen und hat das später auch vor größerem Publikum gemacht. Er bekam Dankesbriefe von Personen, die aufgrund seiner Vorträge den Zugang zur klassischen Musik gefunden hatten.) Obwohl meine erste Wiener Freundin und ich eher in Discos aufzufinden waren, war der Umstand, dass ihre klassische Lieblingsmusik die 4. Bruckner war, durchaus interessenvertiefend.
Ich stelle das hier deswegen herein, weil ich damals noch lange nicht so viel von Mahler hielt wie heute.
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Auf einen Vierhändigauszug der 9. Mahler habe ich allerdings auch gestern vergeblich gewartet.

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Aber gerne geschehen:)
Aber gerne geschehen:)
creature - 8. Nov, 15:35
Die QuellemitarbeiterInnen...
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walkuere - 8. Nov, 15:32
Dass Du die Studienberechtigugnsprüfun g...
Dass Du die Studienberechtigugnsprüfun g nicht...
walkuere - 8. Nov, 15:30
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ich mag mich nicht ärgern:) Schlimm genug, dass...
steppenhund - 8. Nov, 13:38
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