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Sonntag, 30. November 2008

Und noch ganz anders

Von der selbstgespielten Musik gibt es zwar einige Beispiele auf youtube, die meisten sind aber nicht besser als ich es selbst einspielen würde.
Es gibt aber auch nicht nur professionelle sondern auch ganz außergewöhnliche Einspielungen:
Ein großer Star und von mir schon als Kind bewundert:
http://de.youtube.com/watch?v=fGDhNkEUBqI
http://de.youtube.com/watch?v=z2POAeXk1qk
http://de.youtube.com/watch?v=_pirDcUO8mM&feature=related
(Anmerkung: das ist ein echter Spass, dieses Stück auf einem guten Flügel zu spielen)
http://de.youtube.com/watch?v=R63PGwZbAs8
http://de.youtube.com/watch?v=SttFBaf9lPg
(Anmerkung: da sollte man wohl eine Frau in der Vorstellung tanzen lassen)
Und etwas ganz anderes: etwas, was ich auch immer wieder spiele, wenn ich mich danach fühle. Der Interpret ist derselbe.
http://de.youtube.com/watch?v=KStjdclOpzI
(Hier denke ich, dass einem diese Musik niemand mehr weg nehmen kann, wenn man sie einmal gespielt hat. Wie wenn sich die Sonne in ungetrockneten Tränen bricht. Im Präludium gibt es da so eine Stelle. Die Fuge ist ein Engelsgesang, wie er auch bei Hindemith in Mathis der Maler sein könnte.)

Wahrscheinlich ist der Umstand, dass mir diese Stücke jetzt so gut gefallen, ein Zeichen dafür dass ich alt und bequem werde. Wenigstens kann ich die einigermaßen spielen.

Die andere Musik

Nicht nur bei Klassik-Freaks ist Dvoraks Symphonie aus der Neuen Welt bekannt. Besteht fast nur aus Ohrwürmern und wurde auch oft genug als cross-over-Material verwendet.
Bis zu meinem 13. Lebensjahr ging es mir nicht anders. Dann bekam mein Vater durch einen Freund einen Schallplattensatz mit allen Dvorak-Symphonien. Da er zu diesem Zeitpunkt sehr viel unterschiedliche Musikwerke für seine Vorträge studierte, ackerte er sich durch den gesamten Dvorak ebenso durch. Das hatte zur Folge, dass ich die Symphonien im Durchschnitt ungefähr 10-20 mal anhörte, was sie mich lieben lehrte.
Meine Lieblingssymphonie ist die 7. in d-Moll.
Auf youtube habe ich jetzt ein Beispiel gefunden, damit sich die LeserInnen ein Beispiel anhören können, was es so auf Nebenschauplätzen alles zum Anhören gibt:)


Es sind mir alle Sätze gleich lieb. Ich denke, dass der dritte Satz aber ebenfalls beim ersten Anhören sofort einschießt.

Big Fish

Ich sehe gerade diesen bezaubernden Film.
-
Ein lustiges Detail ist der Umstand, dass bei einem Bankraum der Tresor leer ist, weil die Bank bankrott ist. Von Immobilienspekulanten leergeräumt.
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Der Film wurde 2003 gedreht!

P.S.
Aus den letzten Worten des Erzählers:
Ein Mann erzählt seine Geschichten so oft, dass er selbst zu seinen Geschichten wird. Das macht ihn unsterblich.
...

Das erinnert mich ein bisschen an meinen Vater. Er hat viele Geschichten erzählt. Manchmal schien es dann, dass nicht alles wahr war. Aber es war höchstens seine Empfindung von Situationen, die die Erzählung gefärbt hatten.
Er hatte nichts erfunden.
-
Im Film hieß es wirklich "ein Mann" und nicht ein Mensch. Aber selbstverständlich gibt es die Geschichten von Frauen genauso. Und die Geschichten meiner Mutter machen sie auch unsterblich. Dazu gehören auch die traurigen. Als junges Mädchen hat sie die Donau schwimmend durchquert. Aber vermutlich hat sie sich dabei überanstrengt, so dass sie später lange sehr krank war.

Hemden im Rohr, Rindsbraten in der Waschmaschine

oder war es anders herum?

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