Kammermusik
Es wird behauptet, dass Mathematiker ihr Opus bereits mit 25 geleistet haben müssen. Später bauen sie ab. Teilweise trifft das auch auf das Programmieren zu, vor allem wenn man zuletzt jahrelang zwar im Gebiet aber nicht geldverdienend damit unterwegs war.
In diesen Disziplinen merke ich deutlich die Verringerung des Leistungsdurchsatzes.
In einem anderen Gebiet, der Musik, trifft das nicht zu. Beim Klavierspielen gibt es zwei Schwierigkeiten: die musikalische Erfassung und die technische Fertigkeit. Bei letzterer gibt es einen Grenzwert. Alles was schwerer zu spielen ist, gehört den Pianisten. Alles was leichter ist, wird nicht wirklich schlechter über die Jahre.
Es ist nun allerdings ein Jammer, dass eine wunderschöne Disziplin des Klavierspiels, das Vierhändigspiel, dem heutigen Trubel und der Übersättigung zum Opfer gefallen ist. So findet sich im Katalog der ACMP, wo Kammermusikpartner in der ganzen Welt gelistet sind, nur ein Klavierspieler in Wien, der den Wunsch danach angibt.
Er möchte am liebsten Originalkompositionen spielen. Keine Frage - auch Schubert.
So werden wir am kommenden Dienstag ein Lieblingswerk von mir spielen, für das es eine ausgezeichnete Youtube-Adresse mit den Gilels gibt.
Franz Schubert: Fantasie in f-moll
Teil 1
Teil 2
Das Stück zieht sich durch mein Leben. Interessanterweise habe ich es nie zusammen mit einer Frau gespielt.
Aber es immer wieder überraschend zu erleben, wieviel spontane Freude beim Spielen dieses Werkes aufkommen kann.
Die Fuge im letzten Teil ist allerdings eine Prüfung für sich. Danach fühlt man sich wie auf einem Gipfel angekommen.
In diesen Disziplinen merke ich deutlich die Verringerung des Leistungsdurchsatzes.
In einem anderen Gebiet, der Musik, trifft das nicht zu. Beim Klavierspielen gibt es zwei Schwierigkeiten: die musikalische Erfassung und die technische Fertigkeit. Bei letzterer gibt es einen Grenzwert. Alles was schwerer zu spielen ist, gehört den Pianisten. Alles was leichter ist, wird nicht wirklich schlechter über die Jahre.
Es ist nun allerdings ein Jammer, dass eine wunderschöne Disziplin des Klavierspiels, das Vierhändigspiel, dem heutigen Trubel und der Übersättigung zum Opfer gefallen ist. So findet sich im Katalog der ACMP, wo Kammermusikpartner in der ganzen Welt gelistet sind, nur ein Klavierspieler in Wien, der den Wunsch danach angibt.
Er möchte am liebsten Originalkompositionen spielen. Keine Frage - auch Schubert.
So werden wir am kommenden Dienstag ein Lieblingswerk von mir spielen, für das es eine ausgezeichnete Youtube-Adresse mit den Gilels gibt.
Franz Schubert: Fantasie in f-moll
Teil 1
Teil 2
Das Stück zieht sich durch mein Leben. Interessanterweise habe ich es nie zusammen mit einer Frau gespielt.
Aber es immer wieder überraschend zu erleben, wieviel spontane Freude beim Spielen dieses Werkes aufkommen kann.
Die Fuge im letzten Teil ist allerdings eine Prüfung für sich. Danach fühlt man sich wie auf einem Gipfel angekommen.
steppenhund - 22. Nov, 22:01