Schuldgefühle - Entschuldigung
Es gibt gute Zeiten und es gibt schlechte Zeiten. Ob eine Zeit gut oder schlecht empfunden wird, hängt von der eigenen Disposition ab.
Wenn meine Zeit mit angenehmer Arbeit gefüllt ist, vergeht sie schnell und ich habe wenig Zeit für mein Blog und das anderer Leute.
Wenn meine Zeit mit unangenehmer Arbeit gefüllt ist, ist die Versuchung zur Prokrastination groß und es gibt mehr Zeit, um sie im Blog zu verbringen.
Wenn ich nichts zu arbeiten habe, ist das eine schlechte Zeit. Dann empfinde ich auch beim Bloggen Schuldgefühle, obwohl Bloggen ja noch immer besser ist als nichts tun.
Bemühe ich mich, sinnvolle Beiträge zu schreiben, frisst das mehr Zeit, als wenn ich einfach einen leeren Beitrag mit Titel schreibe oder "hä?". Es passt nicht zu mir.
Wenn ich keine Zeit zum Schreiben aufwenden will, möchte ich wenigstens lesen, was andere gerade schreiben. Wenn ich etwas Gutes (wie ich es empfinde) lese, so halte ich es für ein Zeichen der Achtung, wenn ich wenigstens einen kleinen Kommentar schreibe. Manche Beiträge sind aber so gut, dass ein kleiner Kommentar wieder nicht dem Beitrag gerecht wird.
Alles zu kommentieren frisst wiederum zu viel Zeit. Jetzt steigt die Angst auf, dass jemand beobachtet, dass ich an einer Stelle viel kommentiere, an anderer gar nicht. Das ist doch eindeutig ein Zeichen von Missachtung. Schätzt der Steppenhund die Einträge nicht mehr?
Bei den Kindern muss ich auch aufpassen, dass ich keines vorziehe. Ich darf auch nicht sagen, dass eine Enkelin besonders herzig ist. Das empört Frau Columbo.
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Also liebe Blogger: ich entschuldige mich für jeden nicht geschriebenen Kommentar, den ich antriebsweise eigentlich hätte schreiben wollen. Es ist nicht bös gemeint. Es ist auch kein Liebesentzug. Es bedeutet schließlich auch keine Wertung. Es hängt lediglich damit zusammen, dass die Zeit derart schnell voranschreitet, dass eine Woche mir heute wie ein Tag vorkommt.
Die letzten zwei Jahre sind derart schnell vergangen, dass es mir vorkommt, dass die Zeit heute vier mal so schnell läuft wie vor zehn Jahren.
Vielleicht läuft sie aber auch gleich schnell und nur ich bin langsamer geworden. Und ich schaue ihr nach wie einem Zug, der mir gerade vor der Nase davonfährt.
Entschuldigung! Das musste einmal geschrieben werden.
Wenn meine Zeit mit angenehmer Arbeit gefüllt ist, vergeht sie schnell und ich habe wenig Zeit für mein Blog und das anderer Leute.
Wenn meine Zeit mit unangenehmer Arbeit gefüllt ist, ist die Versuchung zur Prokrastination groß und es gibt mehr Zeit, um sie im Blog zu verbringen.
Wenn ich nichts zu arbeiten habe, ist das eine schlechte Zeit. Dann empfinde ich auch beim Bloggen Schuldgefühle, obwohl Bloggen ja noch immer besser ist als nichts tun.
Bemühe ich mich, sinnvolle Beiträge zu schreiben, frisst das mehr Zeit, als wenn ich einfach einen leeren Beitrag mit Titel schreibe oder "hä?". Es passt nicht zu mir.
Wenn ich keine Zeit zum Schreiben aufwenden will, möchte ich wenigstens lesen, was andere gerade schreiben. Wenn ich etwas Gutes (wie ich es empfinde) lese, so halte ich es für ein Zeichen der Achtung, wenn ich wenigstens einen kleinen Kommentar schreibe. Manche Beiträge sind aber so gut, dass ein kleiner Kommentar wieder nicht dem Beitrag gerecht wird.
Alles zu kommentieren frisst wiederum zu viel Zeit. Jetzt steigt die Angst auf, dass jemand beobachtet, dass ich an einer Stelle viel kommentiere, an anderer gar nicht. Das ist doch eindeutig ein Zeichen von Missachtung. Schätzt der Steppenhund die Einträge nicht mehr?
Bei den Kindern muss ich auch aufpassen, dass ich keines vorziehe. Ich darf auch nicht sagen, dass eine Enkelin besonders herzig ist. Das empört Frau Columbo.
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Also liebe Blogger: ich entschuldige mich für jeden nicht geschriebenen Kommentar, den ich antriebsweise eigentlich hätte schreiben wollen. Es ist nicht bös gemeint. Es ist auch kein Liebesentzug. Es bedeutet schließlich auch keine Wertung. Es hängt lediglich damit zusammen, dass die Zeit derart schnell voranschreitet, dass eine Woche mir heute wie ein Tag vorkommt.
Die letzten zwei Jahre sind derart schnell vergangen, dass es mir vorkommt, dass die Zeit heute vier mal so schnell läuft wie vor zehn Jahren.
Vielleicht läuft sie aber auch gleich schnell und nur ich bin langsamer geworden. Und ich schaue ihr nach wie einem Zug, der mir gerade vor der Nase davonfährt.
Entschuldigung! Das musste einmal geschrieben werden.
steppenhund - 20. Nov, 23:41