Denn was man schwarz auf weiß besitzt, ...
kann man getrost nach Hause tragen.
Mitnichten.
Zuerst einmal die gute Nachricht: "Der Standard ist lernfähig". So ist zur Zeit in der Online-Version ein Fehler, der im Druck erschien, berichtigt. Ein zweiter Fehler, der die Schlagzeile auf Seite 1 ausmachte, scheint online scheinbar gar nicht mehr auf. Er scheint auch nicht in meiner niederösterreichischen Abonnement-Ausgabe auf, die ich zur Zeit für 8 € monatlich beziehe.
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Den Fehler eins habe ich in Druck vor mir liegen. Auf Seite 23 (das ist die erste Seite des Wirtschaftteils) bangt die Unfallversicherung um 29 Milliarden (ohne Einheit, vielleicht Erbsen) wegen isländischen Anleihenfonds.
Im Text bangt sie dann nur mehr um 29 Millionen Euro. Welche Währung ist genau 1000 mal weniger wert als der Euro?
Ich bin ein bisschen verunsichert. Ist eine Million das gleiche wie eine Milliarde?
Eine Million Euro brutto verdient einer, wenn er vierzig Jahre ungefähr 1780 € im Monat mit 13. und 14. Monatsgehalt verdient. Er hackelt quasi sein ganzes Leben dafür.
Eine Milliarde Euro brutto verdient einer, wenn er vierzig Jahre ungefähr 1.780.000 € im Monat verdient. Das schaft nicht einmal der Ackermann.
Also was jetzt?
Noch schöner war die Schlagzeile auf Seite eins, dass Europa mehr für seine Banken tut als Amerika. Europa gibt 2000 Milliarden Euro aus, Amerika im kleiner gedruckten Artikel nur 700 Millionen. Ok, das ist ein Druckfehler. Aber wer macht den?
Sind wir alle so blind?
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Also der Internet-Text ist mittlerweile korrekt, was die AUVA angeht. Von den 2000 Milliarden Euro habe ich nichts mehr gefunden.
Übrigens 2000 Milliarden sind 2 europäische Billionen.
2.000.000.000.000
Ganz Österreich müsste dafür ungefähr 7 Jahre hackeln. In der Zeit gäbe es keine Kinderbeihilfe, keinen Unterricht, keine Beamtenbesoldung, keinen Straßenaubbau, keine Zinsentilgung, (ich rechne jetzt nicht aus, wie hoch wir nach diesen 7 Jahren verschuldet wären) keine Politikergehälter (oder sind das auch Beamte?) und vieles mehr gäbe es nicht mehr.
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Naja, eigentlich wollte ich nur darauf hinweisen, dass zwischen einer Milliarde und einer Million ein Unterschied besteht. Allerdings hat vor etlichen Jahren nicht einmal ein deutscher Finanzminister beantworten können, um wieviele Nullen eine Milliarde mehr hat.
Was reg ich mich also auf?
Mitnichten.
Zuerst einmal die gute Nachricht: "Der Standard ist lernfähig". So ist zur Zeit in der Online-Version ein Fehler, der im Druck erschien, berichtigt. Ein zweiter Fehler, der die Schlagzeile auf Seite 1 ausmachte, scheint online scheinbar gar nicht mehr auf. Er scheint auch nicht in meiner niederösterreichischen Abonnement-Ausgabe auf, die ich zur Zeit für 8 € monatlich beziehe.
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Den Fehler eins habe ich in Druck vor mir liegen. Auf Seite 23 (das ist die erste Seite des Wirtschaftteils) bangt die Unfallversicherung um 29 Milliarden (ohne Einheit, vielleicht Erbsen) wegen isländischen Anleihenfonds.
Im Text bangt sie dann nur mehr um 29 Millionen Euro. Welche Währung ist genau 1000 mal weniger wert als der Euro?
Ich bin ein bisschen verunsichert. Ist eine Million das gleiche wie eine Milliarde?
Eine Million Euro brutto verdient einer, wenn er vierzig Jahre ungefähr 1780 € im Monat mit 13. und 14. Monatsgehalt verdient. Er hackelt quasi sein ganzes Leben dafür.
Eine Milliarde Euro brutto verdient einer, wenn er vierzig Jahre ungefähr 1.780.000 € im Monat verdient. Das schaft nicht einmal der Ackermann.
Also was jetzt?
Noch schöner war die Schlagzeile auf Seite eins, dass Europa mehr für seine Banken tut als Amerika. Europa gibt 2000 Milliarden Euro aus, Amerika im kleiner gedruckten Artikel nur 700 Millionen. Ok, das ist ein Druckfehler. Aber wer macht den?
Sind wir alle so blind?
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Also der Internet-Text ist mittlerweile korrekt, was die AUVA angeht. Von den 2000 Milliarden Euro habe ich nichts mehr gefunden.
Übrigens 2000 Milliarden sind 2 europäische Billionen.
2.000.000.000.000
Ganz Österreich müsste dafür ungefähr 7 Jahre hackeln. In der Zeit gäbe es keine Kinderbeihilfe, keinen Unterricht, keine Beamtenbesoldung, keinen Straßenaubbau, keine Zinsentilgung, (ich rechne jetzt nicht aus, wie hoch wir nach diesen 7 Jahren verschuldet wären) keine Politikergehälter (oder sind das auch Beamte?) und vieles mehr gäbe es nicht mehr.
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Naja, eigentlich wollte ich nur darauf hinweisen, dass zwischen einer Milliarde und einer Million ein Unterschied besteht. Allerdings hat vor etlichen Jahren nicht einmal ein deutscher Finanzminister beantworten können, um wieviele Nullen eine Milliarde mehr hat.
Was reg ich mich also auf?
steppenhund - 17. Okt, 21:56