parlamentarische Vertretung
Faymann will ich nicht wählen. Noch weniger kommt Strache oder Haider in Frage. Van der Bellen wäre mir sowohl vom Programm als auch von der Person her sympathisch, wäre da nicht dieses entsetzliche Wahlplakat mit Eva Glawischnig: gleiche Chancen, gleiches Geld. Vorrang für die Frauen. Einer Partei, bei der eine Frau, die den offensichtlichen logischen Widerspruch in ihrem eigenen Wahlplakat nicht sieht, kandidiert, kann ich nichts abgewinnen.
Als typischer Schwarzwähler (häufig zumindest) stehe ich spätestens seit Freitag im Regen. Eine Partei, deren parlamentarische Vertreter eine nicht ganz unwesentliche Abstimmung verschlafen, ist untragbar. An sich gehören den betreffenden Nationalratsmandataren drei Monatsbezüge aberkannt. Das eingesparte Geld kann frau dann als Direkt-Aktion einer wohlnützigen Organisation zukommen lassen.
-
Über die nächste Koalition braucht frau sich gar keine Gedanken mehr zu machen. Eine Minderheitsregierung ist sehr wohl regierungsfähig, wenn sie nur ausreichend für Einladungen in die Cafeteria oder sonst wohin zu den Zeiten sorgt, in denen wichtige Abstimmungen durchgeführt werden.
-
Über vieles kann frau räsonieren, was im Leben schlecht und ungerecht läuft. Doch wenn sie es selbst in der Hand hat, mit parlamentarischen Mitteln über die Zukunft zu entscheiden, wenn sie mein Mandat hat und die Ausübung desselben beim Café verschläft, dann lasse ich mich doch lieber gleich von ein paar Zeitungskolpoteuren des Augustin (Zeitschrift der Obdachlosen) vertreten. Denen gönne ich dann das Gehalt von 8000€/Monat, selbst wenn sie ein bisschen was davon versaufen.
Für dieses freitägliche Versäumnis können weder die Schwarzen noch die Grünen freigesprochen werden. Es zeigt nämlich, wie wichtig Ihnen unsere Zukunft ist. Nämlich unwichtig!
Nachtrag: dass ich LIF wählen werde, stand allerdings schon vor dem Freitag fest.
Als typischer Schwarzwähler (häufig zumindest) stehe ich spätestens seit Freitag im Regen. Eine Partei, deren parlamentarische Vertreter eine nicht ganz unwesentliche Abstimmung verschlafen, ist untragbar. An sich gehören den betreffenden Nationalratsmandataren drei Monatsbezüge aberkannt. Das eingesparte Geld kann frau dann als Direkt-Aktion einer wohlnützigen Organisation zukommen lassen.
-
Über die nächste Koalition braucht frau sich gar keine Gedanken mehr zu machen. Eine Minderheitsregierung ist sehr wohl regierungsfähig, wenn sie nur ausreichend für Einladungen in die Cafeteria oder sonst wohin zu den Zeiten sorgt, in denen wichtige Abstimmungen durchgeführt werden.
-
Über vieles kann frau räsonieren, was im Leben schlecht und ungerecht läuft. Doch wenn sie es selbst in der Hand hat, mit parlamentarischen Mitteln über die Zukunft zu entscheiden, wenn sie mein Mandat hat und die Ausübung desselben beim Café verschläft, dann lasse ich mich doch lieber gleich von ein paar Zeitungskolpoteuren des Augustin (Zeitschrift der Obdachlosen) vertreten. Denen gönne ich dann das Gehalt von 8000€/Monat, selbst wenn sie ein bisschen was davon versaufen.
Für dieses freitägliche Versäumnis können weder die Schwarzen noch die Grünen freigesprochen werden. Es zeigt nämlich, wie wichtig Ihnen unsere Zukunft ist. Nämlich unwichtig!
Nachtrag: dass ich LIF wählen werde, stand allerdings schon vor dem Freitag fest.
steppenhund - 14. Sep, 18:15